Romantische Landschaft mit Menschenopfer

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Weißt Du wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt...
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Samstag, 6. März 2010

Aspekte der Aussenpolitik der USA

Ist die Außenpolitik der USA mit der jüngsten Präsidentenwahl verändert worden?
Über den Zusammenhang der politischen Phänomenologie mit dem politischen Design, anhand der US-Außenpolitik.
„Der schwarze Hund ist der Freund des weißen Hundes“.
Von Beginn des mit so vielen propagandistisch unter Nutzung der in der Bevölkerung der USA verbreiteten Erwartungen aufgepolsterten Wahlkampfs um die Präsidentschaft der USA nach der Ära des jüngeren Bush an war die einzige politische Frage von Wert, die man aus der Sicht ‘Aussenstehender’ außerhalb der USA haben konnte, die Frage danach, ob und ggf. wie die bisherige Außenpolitik der USA sich ändern würde, und wenn, in welcher Weise. Die Antwort auf diese Frage aber stand von Anfang an fest: Es würde sich nichts ändern; vielmehr würde die Außenpolitik der USA in der Kontinuität ihrer bisherigen Linie, die sie bereits vor dem Kalten Krieg, während des Kalten Krieges und auch nach ihm bisher in die globale Geschichte eingezeichnet hat, unbeirrt durch einen Wechsel in der Zusammensetzung der Regierungsmannschaft oder die damit verbundene innenpolitische Integration der afroamerikanischen Minderheit der ehemaligen Sklavenpopulation und ihrer Nachkommen weitergeführt werden, also einer imperialen Logik folgen, die diese Politik bisher seit der Constitution verfolgt hat, und die sie stets unbeirrbar verfolgt hat. Die Klimaschwankungen, die der jeweilige Präsidialstil, bedingt durch die jeweilige Person und die innenpolitische Stimmungslage widerspiegelte, haben an dieser Politik nicht nur nichts verändert, sondern sind vielmehr ihrerseits hinreichend erklärt durch den Rekurs auf diese Politik, indem sie ein Resultat der Kontinuität der Politik oberhalb der Stimmungen der Population und der Kontinuität der Außenpolitik sind, und nicht etwa Änderungen an ihr.
Nur ein Journalismus, der darauf regrediert ist, die internationale Politik in der Terminologie des ‘blind dating’ und von Partnerschaftsanzeigen oder -persönlichkeitstests zu beschreiben, und in der Terminologie einer Dramatik, die sich auf Beziehungssoaps nicht zufällig festlegt, um die Politik, wie die Dramatik des jeweiligen Präsidialstils auch, in dieser Kaschierung mittels Außendarstellung zu wattieren und ihre Form verschwimmen zu lassen, immer, um die Zeit zu gewinnen, Fakten zu schaffen, bevor sich eine eingeschläferte ‘Öffentlichkeit’ überhaupt einzumischen Zeit gehabt hätte, kann am Ende, auf seine Selbsthypnose hereinfallend meinen, die Politik richte sich tatsächlich nach der von ihm selbst mangels analytischer Kompetenz hilfsweise erfundenen Dramaturgie der sentimentalen ’soap’ mit ‘human touch’.
Es war deshalb so bedauerlich wie lächerlich zuzusehen, wie den Afroamerikanern die Tränen über die Wangen liefen, die sie so oft hinzuhalten hatten, um sich von diesem Amerikaversklaven, lynchen. vergewaltigen und ohrfeigen zu lassen, als sie Zeugen wurden, dass ein Afroamerikaner zum Präsidenten der ‘mächtigsten Nation dieser Erde’ und zum Oberkommandierenden der Heere gewählt wurden, die diesem Imperium seine Macht erkämpften und seine wirtschaftliche Dominanz so gut erobert haben wie sie die Verfügung über die Ressourcen dieser Welt zu sichern haben. Was haben diese Leute beweint?
Nicht die immensen Opfer, die am Wegrand und auf jedem Quadratzentimeter des ‘homeland’ dieser mächtigen Zivilisation in ihren Gräbern unter den Stiefeln dieser Eroberer fielen, etwa durch den Genozid an den Amerikanern, denen sie keine Träne nachweinen, nicht die Opfer jenseits der unmittelbaren Grenzen, etwa in Asien und in Südamerika, sondern ihre bisherige Benachteiligung, die sie von der ultimativen Methexis, der Integration in Sinn und Teilhabe an der Logik der Politik bisher trennte, die diese Opfer gekostet hat. Vielmehr waren es Tränen des Glückes, eines Glückes, das darin besteht, dass in Zukunft das Schicksal des black trash dem des white trash aufs Haar gleichen wird, indem nun kein Afroamerikaner mehr sagen können wird, sein Mißerfolg verdanke sich seiner Hautfarbe, sondern sich sagen lassen muss, dass es sich seiner Fähigkeit oder Unfähigkeit verdanke, sich in einer Agglomeration von Bestien an die Spitze der Pyramide der organisierten intrinsischen Gewalttätigkeit des Kollektivs durchzukämpfen in Übereinstimmung und Einverständnis mit den Regeln, die für alle gelten, die unter diesen Umständen Erfolg suchen, ganz gleich, was das für Andere bedeuten mag, auf deren Kosten das gehen könnte, und natürlich auch ohne Rücksicht auf ihre Hautfarbe.
Was ist aber damit anderes bewiesen, als dass alles, was ein freigelassener Sklave oder der Abkömmling von solchen werden kann unter diesen Umständen ist, dass er eben oberster Funktionär, Personifikation des Gefüges werden kann, dessen Exponenten und Systematik gleichermaßen seinen Urgroßvater versklavt, seinen Großvater gelyncht, seinen Vater kriminalisiert und ihn selbst schliesslich zugelassen haben zu der allgemeinen Praxis, deren Objekt seine Vorfahren allesamt gewesen sind.
Auf dieselbe Weise wurden auch Abkömmlinge von einst unterworfenen und versklavten Populationen Cäsaren auf dem Thron des Römischen Reiches, bei leicht veränderten Methoden der Auswahl des Nachfolgers, gerade unter der Bedingung, dass sie als Funktionäre des Römischen Reichs, des imperialen Willens, in dessen Schule sie gegangen waren, also in der Kontinuität mit diesem Willen fungierten, also eben nicht als Symptome oder Indikatoren der Ablenkung seiner Richtung.
Es war also in jedem Fall ganz unsinnig, gerade dies von dem neuen Präsidenten bzw. der Wahl dieses Kandidaten Derartiges zu erwarten. Und die Erwartung von ‘change’ – einer zu einem Substantiv zusammengeschnurrten Leerformel, die als propagandistische Leistung einer minimal art der public relations Würdigung verdient, indem sie die Kunst der politischen Leer-Formel auf ein einziges Wort reduziert ohne einer vernichtenden Ideologiekritik dieser Art von Praxis zu verfallen, die längst formuliert ist und bekannt sein müsste – richtete sich vor allem auf die innenpolitischen Verhältnisse in den USA selbst, die problemlos solche Wünsche wie ‘bring the boys home’ und ’support the troops’ mit der ‘Romantik’ im Verständnis uninformierter und unpolitischer Masseneinstellungen verbindet ohne sich der Widersprüche bewusst zu sein, in die das verwickeln muss, wenn man die Lebensgrundlagen der Population der USA trotz der Verlagerung der Produktion in erster Linie nach Asien, bei Reduzierung der Tätigkeit der high-tech-Sektoren der US-Industrien auf den Design und die Blaupausenherstellung (das kann man an den Aufschriften jedes ‘Apple-Produkts’ ablesen, das die meisten Käufer mit einer Firma aus den USA identifizieren, während die gesamte Produktion außerhalb in Niedriglohnländern liegen, vorwiegend in China, einem kommunistischen Land (!), was ein Hinweis auf die Funktion der unverändert in Gebrauch befindlichen antikommunistischen Untergründe der politischen Propaganda ist, der kaum überschätzt werden kann, im Verhältnis nämlich zur Praxis) konzentrieren, und ihren Sitz in den USA nur haben wegen des Menschenrechts der US-Corporations auf Transferierung ihrer Gewinne. Und diesem Zweck dient u. a. auch die US-Außenpolitik.
Ein anderer ist die Aufrechterhaltung der imperialen Ordnung, die die USA politisch und militärisch durchgesetzt haben, und es ist kein Zufall, dass Groß-Britannien stets dann, wenn man genauer hinsieht, außenpolitisch nicht an den Kontinent angelehnt ist, dem es vorgelagert ist wie je, sondern der größeren Insel im Weltozean, auf deren Nordteil die USA liegen, und deren Politik angelehnt ist, auch gegenüber den politischen Tendenzen auf dem Kontinent, denen es meist wie zuvor wenigstens ’skeptisch’ gegenüber steht, so dass jeder politisch einigermaßen nüchterne und informierte und urteilsfähige Beobachter – also, angesichts ihrer Funktionen, weder die offizielle Politikwissenschaft, noch der Journalismus – wissen kann und konnte, dass Groß Britannien niemals wirklich integrales Element der Politik eines wie immer aussehenden Europa werden oder sein wird, so wie die Idee der Frankfurter Börse, die Londons aufzukaufen eine Schnapsidee war, die die Verhältnisse nicht einmal gesehen, geschweige denn erkannt hätte, oder so wenig wie die Manager des Weltkonzerns Daimler-Benz begriffen, dass das internationale Kapital, das sie immerhin am Katzentisch mitessen liess, ihnen deshalb nicht auch den Zugang zu den für es selbst bedeutsamen Kapitalmärkten öffnen würde. Das Ausmaß der Illusionen ist da kaum zu überschätzen, und ist auch ein Problem der derzeitigen ‘politischen Eliten’ in diesem Land, trotz gelegentlichem Auslandspraktikum.
Man muss sich zunächst einmal anhand einer Lektüre der Verfassung der USA, des Systems der Checks and Balances versichern, das den Präsidenten positioniert, und muss zudem die komplexe Struktur der unablässigen ‘Beratung’ des Amtsträgers vor Augen haben. Da treffen nicht konfligierende Absichten einfach aus dem Nichts frontal aufeinander, und es gibt in jedem Fall übergreifende Kontinuitäten, die den Wechsel der Funktionäre und Beraterstäbe überdauern, in der Form institutionalisierter Handlungszusammenhänge, die ein zähes Geflecht bilden, das sich nicht einfach beiseite schieben oder zerreißen lässt, geschweige denn ignorieren.
Zunächst fungiert die gigantische, den Globus umklammernde Kralle des Adlers einfach weiter, und ihr Griff lockert sich nicht einen Augenblick. Der gesamte Globus ist seit dem Ende der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts in Segmente einer Militärverwaltung unterteilt, denen die Omnipräsenz der US-Armed Forces auf allen Kontinenten entspricht und auf allen Weltmeeren. Davon kann man sich leicht selbst überzeugen, wenn man das will. Es bedarf also keiner Belege. Auch über den Sinn dieser Segmentierung der Kugeloberfläche des Planeten kann man sich per Recherche überzeugen. Es wäre langweilig und käme einer unzumutbaren Unterschätzung des Lesers gleich, das alles zu wiederholen der den Text mit ‘links’ vollzustopfen, oder Lektüren zu empfehlen, darauf hinzuweisen, was ‘ihr endlich begreifen müsst’ usw., und es ist schwer zu verstehen, wie sich diese belehrenden Attitüden einnisten könnten in einer Diskussion, in der niemand sich einer Zwangsmaßnahme unterwerfen muss, und in der die Folgen gerade dieser überall gegenwärtigen Anmassungen besprochen werden sollen, die sogleich jedes harmlose Gespräch entlang der Phantasmen von ’sozialen Hierarchien’ schematisieren, die vor allem deswegen existieren und diese Macht beanspruchen können, weil sie sich als Verführung und Drohung zugleich in den unbewussten Grundlagen der Bewusstseinsverfassungen eines Sozialcharakters haben einnisten können, der von der organisierten Gewalt fasziniert ist nicht nur, sondern geformt, indem er sie repräsentiert und reproduziert bis in die Abgründe des sozialen Lebens, an dessen Grund sich entmenschte Bestien um Müll und Lumpen zerfleischen, schliesslich um nichts mehr als ein paar Vokabeln, die als Auslöser dafür dienen, dass man sich ermächtigt fühlen zu dürfen meint, alles zu erbrechen, was sich an Hass und Niedertracht in einer Seele ansammeln konnte im Verlauf einer Sozialisation, die jenseits jeder geordneten Verfassung verlaufend mit der Verwahrlosung einfach zusammenfällt, angesichts eines Zustandes des Ganzen, das jede Orientierung unmöglich gemacht hat, nicht zuletzt deswegen, weil die Institutionen selbst, Inbegriff der gegen Kontingenz erfundenen Einrichtungen einer Kultur, zur Variation und Destabilisierung, als von der Politik missbrauchte Allheilmittel verwendet werden, einem Allheilmittel, das die Krankheiten verursacht und die iatrogenen Schäden, die Institutionen verhindern sollten, weil sie Kontinuität und Stabilität zu verkörpern haben, sollen Menschen als solche überleben. Kein Tierschutzverein würde tolerieren, was man gesellschaftlich für problemlos hält gegenüber der Biomasse des Homo sapiens.
Die Ganze existierende Welt ist dieser Nation nichts als die Detonationswolke einer ungeheuren Nuklearwaffe, die durch unabsehbare, aber auf die Sekunde berechenbare Zeiträume hindurch direkt zu den Intelligenzen geführt hat, die sie nachgebaut und angewandt haben, als Einzige bisher, nachweislich. Diese Zauberlehrlinge lehren ihre Version ihrer Vorstellung vom Ursprung aller Dinge, nicht anders als Andere vor ihnen und vermutlich nicht anders als Andere nach ihnen. Solange das Neue weiter diese Faszination behält, Institution zum Inbegriff von Variation wird, und das chronisch Ganze instabil immer schneller rennt, damit es nicht fällt, wird das so bleiben. In der Tat wäre am Unerträglichsten, wenn die Phantasie der nuklearen Bombenbauer, mit ihrer konkretistischen Unterbietung der notwendigen Abstraktion das letzte Wort bleiben sollte, bloß weil die Population der Abstraktion einfach nicht fähig ist, die hier am Anfang aller ‘Dinge’ steht, so wie das Ding auch nicht der Anfang aller Dinge ist. Man kann diese Überzeugungen nicht trennen von einem Weltbild, das sich mit diesen Mitteln Geltung, Weltgeltung zu verschaffen sucht, und sie mit diesen Mitteln verteidigt.
Amerikas Sprache ist die der Gewalt. Seine überzeugendsten Argumente haben das Gewicht von Detonationen. Seine Unterhaltungsindustrie formt das Bild der Realität des Lebens dieser Menschen. Es ist eine Hölle von Gewaltphantasien, Ausgeburt des Gehirns eines schwer gestörten Psychopathen und pathischen Waffenfetischisten.
Das außenpolitische Programm der USA hat im Augenblick ein Ziel, das sich umreissen lässt mit den Worten: Sicherstellung der Kontrolle über die eurasiafrikanische Landmasse, also das der nordamerikanischen Insel im Weltozean gegenüberliegende zusammenhängende Landgebilde. Das ist so formuliert, damit die intrinsische Kontinuität der Außenpolitik der USA mit der Politik Groß Britanniens gegenüber zunächst vor allem Europa erkennbar wird, die sich endlich zum imperialen Programm der englischen Politik ausweitete, deren neokoloniale Züge sichtbar werden können, wenn man sich die Bedeutung der Börse Londons und die Bedeutung Londons für die großen Finanzvermögen der einst unter der imperialen Kontrolle Englands stehenden Weltgegenden mit besonderer Berücksichtigung der muslimischen Welt vor Augen hält und sich der entsprechenden Informationen versichert.
Der Übergang zur sogenannten ‘home rule’ mit dem Rückzug der unmittelbaren britischen Kontrolle hat hier nur die Gewichte verschoben und einiges von der Vorderbühne auf die Hinterbühne verlagert. Vor allem die Finanzeliten und die großen Vermögen sind indessen mit Hauptwohnsitzen wenigstens aber Zweitwohnsitzen auch in England situiert, und das trifft ja sogar für russische ‘Magnaten’ und deren Vermögen zu, die auf unerklärliche Weise in den Besitz von Teilen des Volksvermögens Russlands bzw. der einstigen Sowjetunion gekommen sind und diese nach London verschoben haben, bevor diese Taktik der Zerlegung der Schätze Russlands durch einen entschlossenen Schnitt sehr zum Ärger der Typen, die sich das ausgedacht hatten, wenigstens vorerst beendet wurde.
Damit ist indessen die Politik, die dieses Ziel hartnäckig weiter verfolgt nicht einfach aufgegeben. So wie ihre Wurzeln älter sind als das zwanzigste Jahrhundert, so sind ihre Ziele auf das Ende des einundzwanzigsten gerichtet. Und das Haupthindernis ist hier Russlands territoriale Integrität und politische Handlungsfreiheit.
Die wirkliche Kontrolle – über die wirtschaftlichen Ressourcen und die Politik, die die Zukunft der Eurasischen Landmasse bis an die Grenzen Chinas bestimmten wird – vor allem über die Landmassen des Nordens, von der auch Wohl und Wehe des angelsächsischen Finanzkapitals mindestens mit abhängen wird, insofern die Kontrolle über die Ressourcen auch über die militärischen Potentiale und die Möglichkeit der Omnipräsenz einer globalen Aircraftcarrier- und Submarinefleet mit entscheiden wird, kann nicht von der See allein aus gewährleistet werden, sondern bedarf der intensiven Intervention auf der Landmasse selbst.
Wirft man einen Blick auf die Landkarte, auf der Russland in seinen gegenwärtigen Grenzen präsentiert ist, dann ist zu erkennen, dass es inzwischen, nach dem Ende des Kalten Krieges, von einem Gürtel von Staaten umgeben ist, die aus diesem Zerfall hervorgegangen sind. Dieser Gürtel reicht von der Nordwestflanke über den Balkan, die Türkei, das Schwarze Meer bis nach China. Vor allem an der gesamten Südflanke ist zudem ein weiterer, äußerer Gürtel von Staaten zu sehen, von Syrien bis Afghanistan und Pakistan, der von vorwiegend muslimische Bevölkerungen bevölkert ist, die das derzeit wichtigste Ziel der Poltik ist, die die Kontrolle über die zu erlangen versucht, und ihre Finanzmittel an sich zu ziehen bemüht ist, alles, nebenbei, unter weitgehendem Ausschluss der EU.
Die dabei wesentlichen Kapitale Deutschlands und Frankreichs haben dabei kaum mitzureden, bestenfalls subsidiär, und das ist gelegentlich ja auch Anlass zu Beschwerden, die wiederum auch die Halbherzigkeit der Bereitschaft zu militärischer Unterstützung der wagemutigen Eroberer aus dem Land der Angelsachsen und Normannen und ihrer Erben erklären könnte. Umgekehrt wird der Anteil an der Beute schmaler, je geringer diese Bereitschaft, aber sie dürfte auch mit einem gewissen politischen Instinkt zu tun haben, der intuitiv die Tatsache berücksichtigt, dass diese zusammenhängende Landmasse vermutlich auf lange Sicht nicht von einem fremden Eroberer aus dem Weltozean kontrolliert werden dürfte, und das ist meiner Ansicht nach das Entscheidende: Die Antwort auf die Frage, ob das Seeimperium auf lange Sicht die Kontrolle über Politik und Ressourcen der zusammenhängenden Landmassen des Eurasiafrikanischen Kontinents erfolgreich ausüben können wird mit den Mitteln der klassischen Machtpolitik und der nuklearen Drohung bzw. der Intervention in einzelne der Staaten, deren Grenzen zwar listig festgeschrieben, aber in keiner Weise politisch respektiert werden, wenn sich das als sinnvoll erweist im Sinne einer Politik, die vielmehr den Vorteil nutzt, der in der Segmentierung der Landmasse in ’souveräne Staaten’ besteht, nämlich darin, dass man immer in eines der Gebilde intervenieren kann unter Aufeichterhaltung der Fiktion, dass das die umliegenden Staaten nicht betrifft, also auch, dass sie sich gefälligst herauszuhalten haben.
Wenn man bedenkt, dass im gesamten Raum des einstmals osmanischen Reiches der britische Imperialismus die Grenzen gezogen hat, wird man sich bewusster machen können, wie diese Aktion schon im Interesse der Fortsetzung dieser Politik mit anderen Mitteln gewesen ist, also auch den Übergang zu der amerikanischen Variante der Herrschaft mittels ‘free trade’ und ‘terms of trade’ und indirekt rule (wie im Irak, in Afghanistan, auf den Philippinen) mit bewerkstelligen half, in dessen ‘wake’ der Staat Israel als Flugzeugträger der USA und Groß Britanniens an den Gestaden der muslimischen Welt entstand, dessen Geburtsstunde mit dem Zeitpunkt der Balfour Declaration zusammenfällt, die einen Tag vor oder nach – man sehe das selbst nach – dem Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet wurde, das dann den Versailler Vertrag gebar, zu dem man am besten den Kommentar von Lord Keynes, dem bekannten Ökonomen noch einmal ansieht, um einen zugleich informierten, zuständigen und kaum diffamierbaren Beurteiler in Anspruch zu nehmen für die Unterstützung des eigenen historischen Urteils. Es geht in diesem Kontext nicht um eine Beurteilung von ‘Juden’.
Der Staat Israel ist ein politisches Gebilde, und seine Entstehungsgeschichte reicht ‘unmittelbar’ in das neunzehnte Jahrhundert zurück, auf die Grundidee Theodor Herzls einerseits, entspricht aber einer die Diaspora insgesamt beherrschenden Utopie, die zugleich beweist, dass Utopien Realität werden können, dass also jeder ein Blödmann ist, der Utopien diffamiert als Spinnereien aus Wolkenkuckucksheim. Die Geschichtsphilosophie ist also nicht tot, nicht irrational, sondern sie ist real und eine materielle Kraft von enormer Vitalität, als Festhalten an einer Kultur trotz ihrer vermeintlichen Erledigung und Ohnmacht, ihrer Lächerlichmachung und Diffamierung usw. Das nur nebenbei. Wenn also von der Funktion des Staates Israel die Rede ist, dann ist eher von der Nutzung einer Marschenpopulation die Rede, ungeachtet der Überzeugungen, die sie selbst hegt in ihrer Frontlage, Überzeugungen, die ihrerseits vielmehr funktionaler Nutzung sekundärer Art zugeführt werden können. Letztlich kann auch das Ende der ersten Diaspora als politisch-militärische Sicherung der Südwestflanke eines Imperiums betrachtet werden, gerade weil es einen Traum der Gefangenen an den Wassern Babylons erfüllte.
Die funktionale Betrachtung kann die sonst beteiligten Verwicklungen in den Oberflächenüberzeugungen also leicht aushängen und umgehen, indem sie sie ihrerseits als funktional nützliche Formen des Alltagsbewusstseins betrachtet, die zur Stabilisierung von Grenzen eingesetzt werden können oder auch für Sicherungsaufgaben und imperiale Vorwärtsstrategien, wie sie im Nahen Osten vom Mittelmeer bis Pakistan zu beobachten sind. Ein hübsches Beispiel ist ja auch der Balkan, der vor kaum mehr als hundert Jahren noch Marschenvorland des Osmanischen Reiches war, während die muslimische Minderheit des Kosovo nunmehr auf eine ungemein ironische Weise zur Zerschlagung des kommunistischen Jugoslawien benutzt werden konnte. Die Aggressivität einer Frontpopulation, die ja auch in Polen und Deutschland noch nicht verloren gegangen ist, ist also immer auch ambivalent, insofern auf lange Sicht Mischpopulationen entstehen, die sich der einen oder anderen Seite der Front zuwenden, wenn die innenpolitischen Umstände das nahelegen. Im Nahen Osten ist das zugleich durch eine Segregation zwischen Juden und Muslimen zu einem hoch organisierten Verfeindungszwang versteift, der eine Anspannung aufrecht erhält, die eine imperiale Politik langfristig zu ihren Gunsten zu nutzen suchen muss.
In dem Puzzle – um es abzukürzen – des äußeren Rings an der Südflanke Russlands sind Syrien und der Iran unverkennbar Felder, die die imperiale Politik langfristig erfolgreich zu besetzen versuchen muss, von der so genannten Zweistaatenlösung des Palästinaproblems einmal abgesehen, das in einer lokalen Selbstverwaltung des Gazasstreifens und des Westjordanlandes unter israelischer Kontrolle auslaufen wird, um später einer politischen Neuordnung des gesamten Geländes unter Führung der angelsächsischen Politik eingefügt zu werden, in dem sich dann auch der jüdische Staat auflösen muss wie die Apartheid Südafrikas, einmal abgesehen, die dann den Mohren, der dann seine Schuldigkeit getan hat und gehen kann, zu seiner Zeit verabschieden wird.
Diese Lösungen der imperialen Politik, die Lösung der Probleme der Integration von Syrien und dem Iran in die ‘Gemeinschaft der Staaten der freien Welt’ hängt ab, wie und dass dann der von dort aus gesehen innere Gürtel von Pufferstaaten, die aus der Zerlegung der Sowjetunion hervorgegangen sind – wo übrigens die eiserne Regel der Weltgemeinschaft von Unantastbarkeit der territorialen Integrität der Staaten das Papier nicht wert war, auf dem sie geschrieben steht, denn es handelte sich da ja, im Gegensatz zum Sezessionskrieg und zur Annektierung eines Drittels Mexikos oder Hawais, um diktatorische Unterdrückung, – in die imperiale Strategie integriert werden kann, bevor dann Russland selbst zum unmittelbaren Gegenstand einer auch inzwischen, aber nicht mit den dann zu erwartenden Erfolgsaussichten weiter verfolgten Politik der ‘Integration’ werden kann, die das Finanzkapital in den Besitz seiner Ressourcenreserven setzen kann, und unter die politische Kontrolle einer Politik bringt, die ihre Aufmerksamkeit dann erst dem Problem des kommunistischen China zuwenden kann, das inzwischen durch wirtschaftliche Verflechtung eingebunden bleibt in eine Politik, die ihre Aufmerksamkeit in der ersten Hälfte des Jahrhunderts noch der ‘Einbindung Russlands in das Konzept einer ‘nuklearfreien Welt’ unter Führung des nuklearen Arsenals vor allem der USA zu bringen versuchen wird.
In dieser Erneuerung des great game der britischen Politik des neunzehnten Jahrhunderts ist der Übergang von der Außenpolitik der Ära des jüngeren Bush so trivial wie der von der Politik des älteren auf seinen Nachfolger. Der Übergang ist vielmehr die Kontinuität der US-Außenpolitik. Die von dem jüngeren Bush besorgte Aufstockung der Truppen im Irak wie der Beginn des Krieges selbst, der ja ein Vorspiel hatte in einer List, die den Herrscher des Irak, einen bisherigen Verbündeten der USA in der Auseinandersetzung mit dem Iran, in dem der Irak als Bauer eingesetzt wurde, eine List, die ihn nunmehr opferte, indem er zur Invasion von Kuweit ermutigt wurde, während der folgende Golfkrieg die Besetzung Saudi Arabiens durchführen, die Truppen mit dem Wüstenkrieg vertraut machen und eine Aufmarschbasis für den zweiten Golfkrieg vorbereiten konnte, hatten im Vorfeld der Präsidentenwahl so weit konsolidierende Folgen gehabt, dass der Truppenrückzug – auf inzwischen ausgebaute Stützpunkte im Irak selbst ! – problemlos verkündet werden und der Leerformel vom ‘change’ ein Sinn unterschoben werden konnte, ebenso wie der Formel: ‘bring the boys home’, während der Zusammenhalt der Nation zugleich durch eine Innenpolitik der partiellen Aufhebung der Bürgerrechte und die präventive Einrichtung von Lagern (schon unter Nixons Präsidentschaft. Auch das ist im Internet problemlos zugänglich) gewährleistet wurde, in die politischer Widerstand interniert werden konnte, und zugleich vor dem Hintergrund des Schreckgespenstes von Guantanamo, Abu Grahib und anderen Lagern glaubhaft gemacht werden konnte. Man darf sich die innenpolitische Funktion der Diskussion über die Lager nicht zu naiv vorstellen unter dem Gesichtspunktes eines vermeintlich mit ihr erzielten Erfolges, jedenfalls nicht eines Erfolges, den man sich zu einfach vorstellt, denn er könnte ja gerade darin bestehen, dass der Vorbildstaat der Demokratie glaubhaft hat machen können, dass er in einer innenpolitischen ‘Krise’ unter den Bedingungen eines nennenswerten politischen Widerstandes auf das Lager, seinen logischen Nullpunkt konvergiert, und man wird das nicht unterschätzen dürfen, wenn man sich klarmacht, dass die systematische Traumatisierung der Populationen bei wiederholten Gelegenheiten, die sich stets ergeben, wenn die Staatsgewalt sich zur Gewaltanwendung gegenüber ihren Bürgern, prinzipiell gegenüber jedem, aber exemplarisch gegen eine Teilpopulation, und am besten in der Form eines Krieges, in den diese Teilpopulationen geschickt werden, damit auf diese Weise zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden können, oder drei: Die Traumatisierung der Population, die zur Verinnerlichung der Gewalt gezwungen wird, ein Domestikationseffekt, der sie mit jeder Wiederholung wehrloser machen muss, ein Effekt, der in der Umsetzung von außenpolitischen Zielen besteht, der die Kapitalreproduktion auf erweiterter Stufenleiter gewährleistet, und einem Effekt, der in der Traumatisierung der angegriffenen Population besteht, die wiederum nur das Exempel ist, das pars pro toto der Weltbevölkerung vorgemacht wird. Der Zusammenhang von Aussen‑ und Innenpolitik und die Tendenz zu ihrer Aufhebung in einer Weltinnenpolitik, die sich derzeit noch vorwiegend in den globalisierten Medien vorbereitet, ist damit recht klar gezeichnet, vor allem in seiner Bedeutung als Sozialtechnologie der organisierten Gewalt.
Das ist dann übrigens auch der Zusammenhang, der zumal angesichts der medientechnischen Omnipräsenz all dieser Maßnahmen für eine gleichmäßige Wirkung des medientechnisch tausendfach verstärkten, und sich im Echo der ‘Unterhaltung’, der ‘Fiction’ Gewalt des kommunikativen Zwangs zur Internalisierung der Gewalterfahrung und der Umformung des Sozialcharakters in Richtung auf die Identifikation mit dem Aggressor, die sich dann in den bekannten Verwahrlosungssyndromen der Kommunikation, der habituellen Aggressivität der Individuen, ihrer amoralisch werdenden Asozialität und dem allgemeinen Zerfall der kulturellen Zusammenhänge manifestiert, die von dieser Sozialtechnologie ausgeht, die mehr und mehr die ‘Erziehung’ übernimmt, als deren wirksamste, gegen jeden Sinn von Erziehung wirkende empirische Ursache der Formung des Sozialcharakters. Und es ist die sei es auch intuitive Einsicht in diese Wirkungen, die die traditionalistischen Reaktionen hervorruft, die nichts sind als intuitive Rückzüge auf ein bewährtes kulturelles Erbe und seine latenten Funktionen, und es ist bemerkenswert, mit welcher Wut sich die organisierte Gewalt der imperialen Politik gerade gegen diese Rückzugsreaktionen gegen die mit Gewalt gegen sie vorgetragenen Integrationspolitiken der imperialen Politik dann vorgeht, indem sie interne ‘Fünfte Kolonnen’ organisiert, um sie innenpolitisch gegen den gegen sie vorgetragenen und sich organisierenden Widerstand in Stellung zu bringen, gewöhnlich, indem sie für eine erfahrungslose Jugend Partei ergreift, die sie für ihre Interessen auf die Strasse bringt, um einen Regimechange in ihrem Sinne zu erzwingen, meist unter Nutzung von Exilgruppen, die gewöhnlich der geflüchteten Finanzoligarchie angehören und sich von ihrem Engagement für Freiheit und Demokratie die Rückerlangung ihrer vorerst verlorenen Latifundien und ihres zurückgelassenen materiellen Besitzes verspricht, dies dieser Jugend allerdings nicht so offen mitteilt, wie es wünschenswert wäre, damit sie auch weiß, nicht nur, was sie meint zu wollen zu sollen, sondern auch, für wessen Interesse sie den Bürgerkrieg riskieren oder die Auslieferung ihrer Zukunft an die Heteronomie von Interessen ausliefern soll, die sich um die Zukunft des Landes, seiner Population und Kulturellen Tradition nicht interessieren. Die Politik der Bedrohung der Integrität Chinas durch die unablässige Einklagung der Menschenrechte der US-Corporations und der Empfang des Dalai Lama und die unablässige Einmischung in die in ihrer inneren Struktur und sozio-politischen und soziokulturellen Tradition sowie dem aus ihr hervorgehenden Sozialcharakters, der vor allem auch am Typus des chinesischen Kriminellen kaum verstanden ist, sind Randerscheinungen, die dieselben Strategien zeigen, die sich in der politischen Kontrolle Taiwans und seiner Instellungbringung gegen Festlandchina ergänzend darstellen, aber das ist die Politik gegenüber Asien, die sich in Japan und Korea sowie der gesamten Halbinsel, auf die der aus dem ‘Vietnamkrieg’, der das gesamte Gelände betraf, in derselben Weise äußert, als ungebrochene Kontinuität der US-Außenpolitik, die man also an dieser Teilbesonderheit des pazifischen Ostrands der Landmasse ebenso demonstrieren könnte.
Der Übergang der Präsidentschaft von dem jüngeren Bush auf den jetzigen Präsidenten, die die Verschiebung des Hauptkriegsschauplatzes vom Irak nach Afghanistan brachte, und inzwischen als Hauptziel die Sicherung der Kontrolle über die Politik und die Ressourcen von Pakistan einbezogen hat in die militärische Strategie, hat mit dem Präsidentenwechsel eigentlich nichts oder kaum zu tun. Zum Zeitpunkt der Übergabe der Präsidentschaft waren die nach dem Irak gebrachten Truppen, die schon während des ’sourge’ vermutlich vorbereitend auf die Verschiebung des Hauptkriegsschauplatzes dorthin gebracht worden waren, damit man sie nicht mehr von den USA aus in Bewegung setzen musste, so dass man dann nur von Rückführungen zu berichten haben würde, bereits so weit von Aufgaben entlastet, dass sie von ihren im Irak gebauten Kastellen aus leicht nach Afghanistan verlegt werden konnten, mit dem Vorteil, dass der Iran nun mit einem Zweifrontenkrieg bedroht ist, während Syrien vom Irak aus einer gewissen Supervision unterliegt.
Das wäre der Stand der Dinge vor der erneuten Verschiebung des Hauptinteresses auf den Iran, von zwei Fronten her, sowie im Anschluss an die Konsolidierung der Integration des Irak und der Kontrolle Syriens, sowie der Pazifizierung Afghanistans und Pakistans und ihre Einfügung in die Weltgemeinschaft, die dann dem Iran bevorsteht, um im Anschluss daran die Palästinaproblematik zu lösen.
Das Weitere muss ich jetzt nicht weiter behandeln, insofern es hier ja nur darum ging, einmal zu zeigen, dass das personalisierende Geplapper in Termini der Wettervorhersage über die internationale Politik und vor allem über die US-Außenpolitik ein elender Blödsinn ist, und dass man zunächst die Struktur und Intention dieser Politik vor Augen haben muss, um dem Geplapper seine wirkliche Bedeutung ablesen zu können, die nämlich einer Vernebelung, zu der nichts weiter notwendig ist, als das die bezahlten Dummköpfe, die diesen Unsinn verzapfen sich ihrer gänzlich unzensierten freien Assoziation überlassen und aufschreiben was ihnen einfällt.
„Der schwarze Hund ist der Freund des weißen Hundes“.
Dieser Satz stammt von einem inzwischen durch eine ferngelenkte, ‘intelligente’ Bombe getöteten ungemein imponierenden Talibanführer, und bezieht sich auf die Wahl Barak Obamas zum Präsidenten der USA. Es hat sich gelohnt, für die Publikation dieses Satzes zu sterben. Nur Feiglinge fürchten sich so vor dem Tod, dass ihre Denkfähigkeit aussetzt. Man könnte ihm einen zweiten hinzufügen: Wie heißt Onkel Tom’s Hütte heute? UNO!

Anhang I.
Ein etwas älterer Text, der eine Reaktion auf einen Artikel von Al Jazeera war, in dem eine auf den früheren Premierminister von New Labour in England, Tony Blair reagierte, der als Nahostbeauftragter kritisch belobhudelt wurde, ebenfalls ohne dass die Politik, der er wirklich das Gesicht leiht, überhaupt zur Sprache kam. Ich füge ihn hier ein, obwohl ich mit der Form inzwischen nicht mehr so zufrieden bin. Die grunlegenden Gedanken sind dort allerdings ebenfalls formuliert:
Saturday, 17. May, 2008, Commentary to your article with regard to the former Prime Minister Tony BLAIR and his ‘engagement’ in political affairs of the Middle East (Al Jazeera, Internetsite English)
Slightly augmented at the event of the Georgian ‘threat’ (09. 8. 2008)
Well, I do not know where you have got your education in history, but it cannot have been very intensive. If it where different, you would not personalize the history of the British Empire and its aftermath in this way.
Tony Blair is but the tail of the attack dog that’s after you, and what you describe as political peculiarity of the British, looking for allies for their attempts to destabilize political entities that where in their way is just the same old technique as ever: First you look for people or groups in the country who do not appreciate their government and offer them help, money, positions, arms or ‘a certain way of life’ or everything all together, and then you hire them as mercenaries for their political aims by promising them everything you will deny them when they have served your aims effectively. You can do that the NGO-way, or more or less clandestine. Then you destabilize the country that is in your way by provoking a civil war or anything the like of more or less at the brink of it. You make them bleed as much as possible because this solves the problems you would have if the part of the population that is able and willing to fight is not reduced and wasted in the conflict. In the meantime you hire a few gangsters and make a provisional government in exile and wait for the moment, when you can ‘implement’ them there. You can buy the heads of one of the rebelling parties by simply preferring them before another party or group, as you please, and with respect to your goals. Those are the people that make the figures that look like people the population identifies as ‘of their own kind’, and at the same time those who make it possible in the future, to govern the people, – after they have been ‘liberated’ (that means: They cannot any longer defend themselves against your power) or even ‘liberated themselves’; in the sense as they are culturally, from tradition or social structures, no longer able to defend themselves against the complete destruction of the forms of life they are used to (and to be sure: They bring up everybody’s hand even in the family against everybody), something that is called ‘anomy’ and ‘individualism’, that means: nothing counts except what the employment needs for human cattle dictates and everybody’s reduction to a working machine, in fact a standardized serial product, who’s identity card serves as its fabrication number, and that can be consumed through labour supply or better: demand – as they are insinuated to believe, from the stock markets of your empire, while you feed a bunch of crooks who look like ‘indigenous people’ with ‘opportunities’ to white bleed the population they now rule with your consent (because you, to be sure, have made your way to belong to the ‘new elite’ now), and while they (and you) get richer they (the new elite) are even more tied to your (the masters) interests, because their money is invested through the stock markets you control, and you are able to work with the money, before and after the ‘integration’ of the new elite in your calculus of integration. There is need of new leaders in an expanding empire. Thus you can partition nearly every region of this world as narrowly as you like while at the same time everything is straightforward ‘democratic’, as long as you have made sure that nobody has something to say, except your big corporations and their CEO’s, because they are equipped with ‘human rights’, and this means: They can take their money anywhere they like at any time, and that is usually London stock exchange or New York Wall Street, Lehmann (or other) Brothers, or something like it. And that is because it has not been earned through labour of billions of people but because of your enterprising spirit, your leader qualities and you financial and economic genius. Finally everything is mixed up into one and Qatar, Bahrein and Abu Dhabi can join with the ‘oils dollars’, that makes clear, what currency rules at least since the shifting of the centre of power from one Anglo-Saxon ‘context’ to another more westward, to another island in the great ocean opposite to the great landmass that is designed to be ruled from this ‘island’. The old constellation of Europe opposite the British isles in a new and broader, a globalized design, as this constellation succeeds the older opposition of Greece and Persia and Egypt, and its successor that makes Rome the opposite to Asia, and later Western Europe the opposite of northern Asia. There is nothing new so far, besides the new extension. And the new opposition in the making might be – if it will work, East Asia against the population of northern America?, whatever with the rest – if and only if it works. It is the scenario, in which a ‘Blair’ of whatever cleverness and audacity is only a knave in a game he hardly oversees and his contribution is neglectable. Your might be too if you do not determined to decide to put your head on. It might be more comfortable not to do it. Swim with the stream like dead wood and you might be richly rewarded. And what else would there be to do?
So what you point out to be something of the size of a ‘Blair’ is an older and by far broader design of empire-making, and its aim is not even only to control or subdue ‘Palestinians’, ‘Arabs’, Syria or Iran (Iran is only a missing link in the chain so far, and that makes the emperor angry), but has at least the most comfortable side-effect to serve for a far nobler goal or aim, and that is not only to control Russia by a cordon or chain of puppet regimes serving the immediate or the long range ‘needs’ of maintenance of the empire, but to strangle it with a western and southern chain of bases and to prepare to break away all its own southern ring of countries as the expansion of the NATO already indicates from the west of Europe. It is understood that this makes way for the preparation for a takeover of Russia by ‘democratization’ and ‘integration’ into the ‘Western Concept’. At the same time it makes the way open for the takeover of Africa, that is in the making, to find new markets and cheap labour, in other words: For capital export from the countries where labour might reach a state of informedness and even capability of judgement that is ‘counter-productive’ for profits and opportunities. My impression is that what you might call your elites, because they tell you how to call them and they have servants who teach the population how they have to call the people who decides their fates – these servants included, who are coopted to the elite and do good to keep it in mind who is their master – are already on the way to learn eagerly from the elites of the empire that offers them the opportunities to buy those new elites – the ‘homo novi’ of the empire. Hat’s what the struggle is for. They already dress alike, speak alike and are very friendly to each other where ever you have an opportunity to watch them or to listen to them, be it CNN (the world leader in a set of 'news', that can be repeated within 24 hours about at least 200 times, because more is not to say, not to mention the advertisment, that fills the gaps profitably.), BBC, FOX or Al Jazeera or whatever. That’s evolution, innovation and advancement friends. There is nothing more convincing than the successful example of the overwhelming power of an empire, and the attractiveness of all the advantages you get if you only accept to be part of the elites of the empire who are ready to coopt you, and yes Sir, you will be raised to the first grades of nobility for your efforts. You would be the first to resist. The creeping shift of language and meanings mark all this. In the end you will end up rewriting history in the light of a wonderful new friendship, with the assistance of Havard and Oxford and Columbia &&&., accepted as a guest professor at US- and British universities, and you will be celebrated for it as an example of human progress and its foremost steward because of your invaluable contributions to and erudition in historiography, with a special hint in you ‘laudatio’ after you have become emeritus for your breaking work in methodology.
In the meantime it is already a waste of time to bring yourself at least to the level of education a reader might call his own who has (merely for instance) read the Oxford History of Islam in four volumes, to be able to get an idea about what such a reader of your products about a ‘Blair’ might think when you enlighten him or her with the deep insight in your knowledge of the history of the British Empire and only as far as it concerns the Islamic World. Not that then you will know all about the history of the British Empire only or even the history of the US-empire. And you should be sure what the purpose of all that is: That let’s say a part of the population of the state USA, lets say, the number of the people really interested in the case and ’supporting it by heart’ are hundred and eighty million, wants to control the economy and the cultural development – as if they where interested in especially that – of the whole planet and works hard and with every means possible, leaving no means out, be it persuasion, oppression or straightway mass murder to make this American dream come true, because of a disposition in social character, the spit out mob of Western Europe achieved with the fatal success of the genocide of the people and culture of North America, backed with the same fanaticism and contempt for ‘coloured’ people and ‘natives’ that made the British the most ridiculous invaders and emperors of the history of India, because they where unable to establish themselves as such given the cast system of India, that would have been ideal to succeed with this attempt, and they failed mainly because of their Victorian and puritan contempt against ‘mixing’ themselves with the natives they detested almost as animals, that is: beyond their level as human beings. In North America these habitual characteristics mixes with the forming experience of the outright genocide of the Americans. I have to remind you of the fact, that the catholic Iberian invaders mainly of the southern part of the Americas did slaughter the native population to the utmost, but they did not commit a genocide with anything of the kind or determination the northern Puritans did. They enslaved the population and exploited it, but where not determined to ‘kill them all’. The Islamic world will not be exterminated as a people. They are too much part of the cultures of the ‘known civilisations of old’, and by far too much people. And conquest of the soil is not the aim, but subservience to ‘American values’, at the work benches of the Empire of free enterprise and trade. But the Puritan spirit, that related very much to the ‘Old Testament’ and utterly tot the metaphor of the ‘conquest of the new Canaan’ in north America utterly executed the cited example, and so whatever here and there is said about the Jewish Lobby in the USA can only be understood if it is understood that the idea of the empire in the USA is Puritan in spirit and social character and that is what explains the success of the Jewish Lobby, not its ‘influence’, and one has to make sure, that the sociology of the USA, whose cultural anthropology has failed as a whole, with no consequences but for the extinct cultures it has studied during its own imperial expansion beneath the aspect that they were doomed, is not aware of the composition of experience and presupposition that rules unconsciously today’s self-righteousness of the average ‘American mind’ in everyday life, a natural mixture of unconsciousness, inability to learn from experience – as long as everything can be solved with coercion and ‘intelligent missiles’ and big sticks and guns – and hubris, that is virulent as well in the lower as in the higher ranks of education, because the higher ranks have the social function to form the ‘opinions and attitudes’ of the lower ranks, and stem from the same unconscious roots and socialization techniques as the lower ranks, even those who need not forming by erudition or education to feel to have a right to look with contempt at everything that is ‘not American’. And ‘emancipation’ of race and gender only creates monsters like Madeleine Albright, Colin Powell, Condoleeza Rice and Hillary Clinton and so on. You see, things are far more complicated.
So that would be where we would be able to begin something. It is incredible to see – utterly – that there are people employed to inform – it means not to ‘defend’ – their own cultural environment responsibly with such a narrow stand of education, while others that do not have any urge to engage in the conflict stand by with the knowledge that would be necessary to make these elaborations more than an excuse for ‘making a successful living’ as a celebrated journalist or professor for the Middle East, as ‘elite’, as it is so far.

In any way to personalize history might be – if you insist on it – effectively learned from Carlyle. In this sense then I leave with best wishes being yours sincerely, believe it or not, and with Greetings.

By the way, there is a solution and an agent to get it through: The Laws of Thermodynamics! They can handle any kind of disturbing biomass, even that of the species of Homo sapiens. And this will not disturb Man at all, because that is something else. So this is in fact no clash of civilizations, or it is of no interest. Of interest would be a clash, if at all, between culture and civilisation. But these circles for not even touch one another. And that’s it, as Homo sapiens and man do not touch each other. Although they are structurally connected, they coexist only by chance, in the same was as ‘life’ and ‘consciousness’, but they are not interacting causally. Man is an emergent, and a not very probable, characteristic and chance to coexist with the animal species of Homo sapiens, and it is not the fault of man if the species decompensates or insists to stay in the regressive state of a biomass that has become a pest of the planet. Since this can be regarded as a decision and since ‘reason’, as long as the concept or something similar exists, is the capability for controlled self‑restraint, a biomass or life that insists not to achieve the capability of self‑restraint in accordance with its chances to survive has given itself (back) to nature and life. In so far it is nonsense to speak of ‘environment preservation’, because this ‘environment’ does not need any kind of protection or even ‘preservation as Gods creation’. There is no idea more crazy that that: Homo sapiens to preserve Gods creation. But that comes as the leading cultural idea of the times, and if you think it over it means more profits, markets, tourism with built up bombers, more energy consummation, more growth, in short more energy. Now if everything else is let aside, it is easy to see that the bulk of ‘mankind’ – that is the contemporary biomass of homo sapiens (a name this animal has reserved for itself, like a forgotten knot in a handkerchief it gets notice of asking itself what it was, that it should be reminded of when it made the knot) – is nothing else but fossil energy, that was accumulated by uncountable billions of living beings during hundreds of millions of years (and that means that fossil oil is still far too cheap, while political pressure already touches the brink of coercion to make it cheaper against the market tendency, and that’s what this economy is all about) and geological catastrophes of unthinkable extent, on its way to entropy. And all its derivates are adding to entropy, that is, everything will dissolve into water (H2O) and CO2, neglected small amounts of other elements.
So far the outer limits are clear. And these limits reached the shrinking process will begin, sooner of later. In any way this is the limit, whatever else ‘environment’ and ’sustainability’ suggest. It think if you see it with sobriety you can anticipate sharp cuts into the biomass, in whatever way it may come, because it might have the appearance of so called ’social’ or ‘political’ events or economic events, such as war, disease, famine, inflation and unemployment, deflation and scarce resources or whatever. But nobody has to care about that because the appearance is not the question and the political of economic decisions of the leadership or the elites do not count much in the process, because it reigns itself, and that follows from the fact, that reason has long been abandoned for derivates of pure drive of the mass of homo sapiens, and this means inclusion of technical intelligence and technology, because all that had only a development chance if reason was given up and substituted for the unlimited greed and curiosity of an aggressive rat‑like or bear‑like and cannibalistic being without instinctive self-restraint, that leaves nothing untouched, no stone unturned. And its highest form so far, regarded as a form of social character is ‘Indiana Jones’, this heinous mixture of ’scientific curiosity’, naked greed, criminal irresponsibility and self-righteousness, with a licence to kill and to slam trough every door (its crudest incarnation in ‘Star Gate’), always coming in peace as a moral scientist and exponent of cultural anthropology, who declares: „Were are explorers, we come in peace, we want to help, our weapons are only for self-defence, before they divide the population into at least two, initiate a civil war and shoot down everything that is in their way, while their imagination has the extension of the cosmos as a whole. The boundaries of just one galaxy of only one quadrant of it has long made way to a ‘universal concept’ of exploration, that rapes as well every form of privacy or ‘human rights’ as it has no outer limits. And psycho-pathologically it is outright of the form of a veritable paranoia.
To have that in mind means not only to remember that some kind of ‘Blair’ has made false promises to an Arab leader and to think that’s enough to see trough to today of even beyond. And it evidently needs more oversight. To stay beyond what is really needed is only to a contribution to what will be remembered only as white noise a nuisance at best.
The Arab culture and Islam has a tradition to listen to people who have long laboured to get an idea of the complexity and the interdependence of cultural phenomena. If you adapt to the Western habit to send people above fifty to the asylums the result will be a degradation of social knowledge hidden behind vast amounts of academic products specialization and formalization without any other but a destructive sense for the socio-technologically controlled minds of the biomass of Homo sapiens, as you can see for instance societies, where ever faster ‘paradigm switches’ have the social function to pull the carpet under the feet of the population, so they cannot achieve a kind of capability of judgement that needs no licensing by state authorities, that in fact monopolizes ‘competence’, a form of expropriation that is far more dangerous that the mere exploitation of people and their usage – their abuse – as wage slaves, above all menacing that they will be of NO use. It will end up with the complete destruction of the possibility to communicate, if you do not believe that communication is what the telephone companies, the business machine industry and the ‘mass media tell – well: the population, though many journalists and social or personnel in psychology do simply believe what they have been told is ‘reality’, and it could make one laugh if it was not a pity.
You see, it is not a ‘Blair’ that will make up your fate. I cannot bring that to an end because I would have to write a book for that. But that is not my idea, because I am not so eager to broadcast all this. Rather I will stay away from the seduction to react to all that. I am o. k. When I know it and watch it, if I have nothing else to do, but usually I always know something that fits more to what I want. Besides it will change nothing. There is nobody to prevent things from where they will go. Everything will be only a contribution to it.
So I can only recommend a relecturing of Epicurus’ Theology. I just got to make an end here, or else it never ends until page thousand, and I do not want to write books for Homo (sapiens). It is not worth it, and yes, I am arrogant. That is the only way to get something like revenge for having been born as a member of such a detestable kind of being while it is on its degenerating path of its ‘Aion’. I wished I could demise or resign like people leave office or the army.
So I have to leave it this way: Whatever ‘democracy’ says or dictates (it means the rule of the mob anyway, better to say: The rule of drive and instinct residuals of a cannibalistic predator that kills without direct hunger, everything mostly without consciousness. I do not deny that there are ‘things’ that are conscious, but that is something else. Consciousness serves the function of a secondary achievement, mainly for the accumulation of means.): There is a fundamental difference between man and Homo sapiens, man being only by chance a possibility of the animal species, and as probable for the species only as consciousness is for life. This is something beyond technology or science, power or forms of ’social’ life or rule. The only thing modern ’society’ can do is to forget it and to exclude it from the possibility of realization as good as it can, but nothing the like will ever be good enough. It only enables invisibility. So that you can walk right through and nobody can see and nobody will notice. That’s when you finally are out of danger, untouchable.
I think I might be allowed to disengage now and vanish. Have you ever asked yourself what ‘identity’ should mean to you (or anybody), not to speak of ‘identification’?

Anhang II.

Danke für die Ergänzungen.
1. Zu Udo Hermanns Ergänzungen:
Es sind, wenn ich recht sehe, wenigstens zwei Aspekte. Der erste betrifft diese Public Relations-Inszenierungen der Politik, die stets an wirkliche Bedürfnislagen bzw. soziale Lagen von Bevölkerungsgruppen anknüpft, indes bei einer partonisierenden und paternalistischen Haltung, einer Attitüde bleibt. Der Repräsentant hat dann eben viel Verständnis für bestimmte Teilgruppen oder Minderheiten (Gender, Homosexualität, Rasse, religiöse Minderheit, Kinder, Familien, Alleinerziehende, blaue, grüne, tore lilane :-) , Arbeitslose, Arme, Unternehmer, der Mittelstand, Alte, Junge, Einsteiger, Aussteiger, Ärzte, Beamte, Angestellte) also ‘natürliche’ oder von Staatsstatistikern nach statistischen Kriterien hergestellte ‘Zielgruppen’ – die also nicht Quellgurppen sind (!), man muss das genau hören – alle diese Erfindungen der Kontrollsoziologie, die den besonderen Vorteil haben, dass sie sich, einmal in Umlauf gebracht, nach Beleiben gegeneinander in Stellung bringen und gegeneinander ausspielen lassen, indem die Medienkonsumenten scheinbar als Perosn unmittelbar angesprochen werden können unter Inanspruchnahme der immer vorhandenen (Rest-) Bestände infantiler Versorgungswünsche, indem sie zugleich dazu ermutigt werden, ihre nunmehr berechtigten Ansprüche gegenüber allen anderen zur Geltung zu bringen. Man kann die Folgen dann anhand der auf dieser Grundlage geführten ‘Diskussionen’ dann überall bewundern, in einer chronischen Entpolitisierung der Bevölkerung, die auf das Niveau einer Denkweise absinkt, die die Mataphorik unmittelbarer menschlicher Beziehungen im souialen Nahraum überstrapaziert, das Ganze also eher als Drama, einen Vorgang zwishen mehr oder weniger gutwilligen Personen erlebt (früher war das der gute König des Märchens, der von den Ränken seiner Höflinge nichts wusste usw.)oder wie in der Legende von Barbarossa, der in einer Höhle sitzt, wo ihm der Bart durch den Tisch wächst, bis zumk Anbruch des ‘Dritten Reiches’ (Joachim von Fiore) der christlichen Eschatologie, deren kaum mehr bewußtes geistesgeschichtliches Erbe hier in Anspruch genommen wurde, was kaum jemand weiß, der von diesen Sachverhalten immer nur im Modus des institutionalisierten Verfeindungszwanges redet.
Das ist deshalb von Bedeutung, weil Barak Obama in seinem gesamten Stil dem Prediger des schwarzen christlichen Nordamerika entspricht, und man muss sich nur die Reden von Martin Luther King) eine Reihe von Namen, die vom Heiligen Martin über den protestantischen Reformator und intellektuellen Gegner von Karl V. (nebst den diversen zeitgenössischen Päpsten), Martin Luther bis zum schliesslichen M. L. King konnotativ laufen, und damit dem afrikanischen Element in der Phantasie Rechnung tragen, dem Stammeshäuptling, in dessen 'Traum' das gipfeln muss um dem Element der ‘Naturreligionen’ Rechnung zu tragen, über deren Substanz die entsprechenden sozialanthropologischen Forschungen Auskunft geben, um den Umfang dieses ‘Sternennebels’ und die Bedeutung seiner Streifen zu verstehen, die natürlich von dem white America und den anderen 'Kulturgruppen' jeweils selektiv unter Ausblendung der anderen unterschiedlich rezipiert werden, und es ist diese Unbestimmtheit, die den Schein eines Konsens unter diesen Gruppen eine Weile aufrechterhält. Das löst also eines der Probleme der Bildung einer wie immer definierten Mehrheitsfraktion, die die Regierung ‘legitimiert’ ausübt, wenn auch vielleicht nicht legitim, denn meist ist zu beobachten, dass die Grundlage der Legimation, also das, was die Regierung legitimiert, sich auf eine weit unter der Hälfte der Population liegenden Minderheit stützt und so gesehen genau genommen nicht letigim ist, es sei denn ‘durch Verfahren’, also letztlich durch Deklaration.
Von Bedeutung ist aber, dass diese Public Relations-Methoden der Bildung eines gefühlten ‘Konsens’, der weder den wirklichen Interessen der Beteiligten entspricht, noch ein ernst zu nehmende Bedeutung hat in Bezug auf die tatsächlichen politischen oder wirtschaftlchen oder sozialen usw. Probleme, die die Politik zu traktieren hätte, mehr und mehr globale Methode der politischen Kommunikation werden, und gleichermassen der Außenpolitik wie der Innenpolitik dienen.
Das Erscheinungsbild, das Obama dabei gibt, mag dem etwa Clintons oder des jüngeren Bush nicht ähneln, aber so unterschiedlich das auch aussieht, es sind stets Varianten derselben Methode, selbst der Opposition. Man kann das an Clinton gut illustrieren. Währn der Clintonära nahm die ganze Welt gar nicht wahr, welche Politik da gemacht wurde. Das war doch der Ingbegriff des Guten Onkels aus Amerika, bis seine politischen Gegner in in einen Böszen Onckel verwandelten, was nichts an der Funktion dieser Verdeckungen änderte, sondern nur dazu diente, den innenpolitischen Machtwechsel auf eine andere Gruppe von Funktionären der Oligarchie zu verlagern. Die hatten dann, exemplarisch unter dem jüngeren Bush, andere Interessen, haben die mit derselben Methode inszeniert, der Verdeckung ijn einem tränenreichens Drama, und inhaltlich die Politik anders orientiert auf die Kriegsführung gegenüber dem Irak, die die Außenpolitik seit dem ersten Golfkrieg, wenn auch vielleicht nicht ganz bewußt vorbereitet hatte, indem sie das Vorfeld ebnete.
Dabei wurden die Staatsrücklagen geplündert durch Steuersenkungen für die großen Einkommen und Vermögen, und in ein wachsendes Defizit getrieben durch zwei politische Entscheidungen, an denen sichtbar wird, wie die aussenpolitischen und die innenpolitischen Aspekte der Politik zusammenhängen: die Kriegsführung gegen den Irak, die man vor allem auch unter einem Kostengesichtspunkt sehen muss, indem die Rüstungsindustrie einen massiven Boost auf Kosten der Population, die das ja zu bezahlen hat, erfuhr, andererseits diese Staatssubventionierung der Hauptindustiren der USA aus den Einkommen der Bevölkerung ja bezahlt werden muss, inclusive der exorbitanten Gewinnne, während zugleich der Industriestrandort USA durch den Export von Kapital und Industrien bzw. Fertigung in die work benchs Asiens geschwächt wurde, was bedeuten muss, dass die Einkommen insgesamt sinken, aus denen das Steueraufkommen finanziert wird. Die Steruflucht auf die Caimaninseln kann man dabei als Peanuts nahezu vergessen. Dass das zu einer prekären Lage führen muss, ist nach aller Logik folgerichtig. Das ist aber nicht die ganze Geschichte. Der Diskussionsbeitrag knüpft exakt hier an, indem er auf die auszubalancierenden Probleme, die das in der Innenpolitik hervorrufen muss anknüpft, und auch das lässt sich an der Polik des jüngeren Bush gut zeigen, deren Probleme und Folgen Barsak Obama bzw. die augenblickliche Innenpolitik der USA ja geerbt hat.
Der ohnehin schon unbalancierten Außenpolitik (als Militär- wie Außenwirtschaftspolitik, Finanzpolitik und Industriepolitik usw. gleichermassen) fügte die Regierung des jüngeren Bush – die offensichtlich derart vernarrt war in und fasziniert war von ihrer Vorstellung von vollständiger militärischer Handlungsfreiheit und militärischer Macht, die zur Anwendung für eine ‘new world order’ bereit stand, dass die vollständig aus dem Auge verlor, dass, platt geredet, Knarren und Patronen für das Tontaubenschiessen eine Menge Geld verbrauchen, dem keine zurücklaufende Leistung entspricht, insofern das alles eben ‘verpulvert’ wird in unproduktiven Ausgaben, und einem Produkt, das nicht auf einem Markt auftaucht, so wenig wie den Einkommen, die daraus erzielt werden, eine auf dem Markt auftretende Leistung oder Güter entsprechen, es sei denn in Form – der aus der Piraterie zu erwartenden Beute. Es zeigt sich, dass das noch auf sich warten lässt, obwohl die Ölfelder des Irak inzwishen an den Meistbietenden verhökert wurden, und wer das ist, ist leicht zu recherchieren.
Jedenfalls war alles dies bis dahin, so prekär es wirtschaftlich sein musste, auch innenpolitisch unbalanciert, und die Regierung des jüngeren Bush, vermutlich die seit langem in Ökonomie uninformierteste in den USA – das findet inzwischen begeisterte Nachahmung bei Leuten, die sich das gar nicht leisten können, weil die materiellen Grundlagen für diese Dummheiten viel schmaler sind als in den USA, wo man ja ein Land mit erheblichen Eigenressourcen aufs Spiel setzen konnte, das sich bisher seine notwewndige Intelligenz und Kapital (durch die ‘terms of – free – trade’ im Zweifel aus dem globalen Pool importieren konnte, so daß es nicht darauf ankommt, eine oder zwei Generationen durch den innenpolitischen shredder zu drehen, konnte dennoch nicht umhin, eine innenpolitische Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen, und exakt hier setzt dann die Politik des billigen Geldes an, das zu den Immobilienspekulationen und dem Verpackungsbetrug geführt hat, der dann als ‘Finanzkrise’ notorisch wurde, und nichts anderes ist als der Export innenpolitischer Probleme der US-Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Wege der Finanzwirtschaft bzw. -spekulation in die Peripherie des imperialen Blocks, der auf diesem Wege die Innenpolitik und die Außenpolitik der USA mit zu finanzieren hatte, und zwar mit Unsummen. Die Behauptung, dass ‘Europa mehr leisten muss im Bündnis’ usw. ist blanker Quark. Deutschland und Europa nicht nur bezahlen dies alles längst mit dem Erscheinungsbild ihrer eigenen Innenepolitik und ihren wirtschaftlichen Schwierigkeiten, und genauer ist das die Bevölkerung, die bei zahlenmäßig überwältigender Mehrheit über die zahlenmäßig geringsten Vermögenswerte und Einkommen verfügt. Die Zahlen sind ja bekannt. Ich kann micha also damit begnügen, das etwas ungenau zu umschreiben.
Hier liegen denn auch die Quellen der derzeitigen Innenpolitik der USA, die sich nun, da die systematische Enteignung und Ruinierung großer Teile der Arbeitspopulation auf dem Wege der ‘Immobilienkrise’

Man hätte ja auch geradezu ihre Arbeitseinkommen radikal senken können oder ihre Vermögen massiv besteuern. Das wäre aber als unamerikanisch aufgefallen, hätte also innenpolitisch nicht funktioniert, zugleich mit der Führung eines Krieges aufgrund eines immer deutlicher werdenden systematischen Propagandabetrugs von schamloser Durchsichtigkeit, so daß es viel leichter, sozialpsychologisch geradezu genial war, der ‘Konsumfreudigkeit’, einer Äußerung des ‘freien Willens’ der Bürger Amerikas, aufzuhelfen und sie geradezu zu entfesseln, um sie anschliessend bei dieser Äußerung ihres freien Willens zu packen und zu enteignen, was mit der Auferlegung von Steuern niemals gegangen wäre, da es dem 'Selbstversätndis' der Amerikaner nicht entspricht, einmal abgesehen von dem genialen coup, den 'Eliten Europas', deiner Bande dummer und größenwahnsinniger, amerikatrunkener Versager, den ganzen shit geschickt verklausuliert in genau der Sprache (einer kriminellen 'Finanzwelt') anzudrehen, von der sie meinten, sie verstünden sie, weil sie dafür 'kompetent' sind, kraft Selbstkrönung.

Die 'Kreditblase' war die innenpolitische Bedingung für die Invasion des Irak und Afghanistans, für ihre 'Akzeptanz' bei 'der Be-Völkerung', gleichermaßen für die 'Eliten', die ihr Teil von der Beute beanspruchten, wie für die Verfügungsmasse der Nutztiere (der Tierart homo) für die Politik und die Industrien. Und ihre Verschiebung nach Europa mittels der Schrottpapiere im Gefolge der 'Privatisierung' war die Bedingung für die erfolgreiche Konsolidierung der Bilanzen am Tag der Abrechnung. Sie ersetzten vollständig das veraltete Konzept der Kontributionen und Wiedergutmachungen, die sonst Vasallen und Satellitenstaaten oder Kolonien auferlegt werden, und ergänzten aufs Schönste, nicht zuletzt aufgrund der 'Freiwiligkeit' der Mitwirkung, die Regeln der 'terms of (free) trade.

Vor allem die 'die Finanzwirtschaft' (eine überführte Verbrecherbande, die nur deshalb nichts falsch gemacht hat, weil ihr u.a. die Gesetzgebungsmaschine gehört, als Privateigentum, die die Tatbestände formuliert, die erst die Belangbarkeiten schaffen, für die man den zur Rechenschaft ziehen könnte, der den Krug zerbrochen hat) die den Staat kontrolliert, kann, was immer man sonst von ihr hält, nicht als dumm bezeichnet werden. Denn diese Erfassung des Möglichen in Abwägung des mit Sicherheit Unmöglichen ist überzeugend, im Gegensatz etwa zu dem Therapeutengeschwätz der einrichtungsbezogenenern sozialen Kontrolle, die stets besonders durchsichtig den Ansichten der gegen den Menschen organisierten Gewalt assisitiert, während das bei der 'Ökonomie' oder den Politologen und Soziologen, die am liebsten Grundlagenforschung der Sprache betreiben, damit nicht auffällt, dass sie für die Belohnung mit einer Professur von der Sache schweigen, für deren 'Erklärung' sie angestellt wurden in der Funktion, dafür zu sorgen, dass niemand aus ihren Erklärungen schlau wird und das seinem Mangel an 'Intelligenz' anrechnet, und nicht der 'Intention' der Hermeneutiker im Staatsdienst.

Das ist das wirkliche Zusammenspiel der Freiheiten jenseits des unmittelbaren Zwangs: Tell them what to dream, inforce their dreams, invigorate their dreams, let them act it out on their own responsibility and then take all they haved and incarcerate them for it. Das ist einfach genial, und man sollte das auch einmal bewundern, bevor man dem pädagogischen Reflex unterliegt, der das im Namen einer stellvertretenden Interessenvertretung, um die sich die Klienten vielleicht einen Dreck scheren, beklagt als elende Schurkerei. Über die Bewußtseinsverfassungen der Populartionen des ‘Spätkapitalismus’ sind sehr gute Sachen verfasst worden, gerade auch in den USA, die Folgen der Verwüstung der ‘affluent society', der 'waste makers', die sich zu Tode amüsieren, sind ebenso beschrieben worden worden wie die 'contradictions of capitalism', von Noam Chomsky und den im weitesten Sinne analytisch und ih ihrer Urteilsfähigkeit ähnlich Gebildeten im Besonderen, und es ist Sache derer, die das betrifft, sich über ihren Zustand zu informieren. Man muss sich fragen, was es eigentlich noch soll, sich für die zu ‘engagieren’, die das selbst tun sollten in ihrem eigenen Interesse, um nicht den Folgen ihrer eigenen Trägheit und Stalltierexistenz zu erliegen? Natürlich weiß ich, dass das nicht alles sein kann, aber es ist auch ein gewisses Mißtrauen angebracht gegenüber dieser beflissenen Interessenvertretung, die dabei ganz vergisst, auf die Vorteile hinzuweisen, die das für die Interessenvertreter selbst haben soll, und die sich um diese Problem stellvertretender Interessenvertretung rankenden Schlingpflanzen sind besonders in Deutschland besonders giftig und stachelig. Um im Bilde zu bleiben: Nicht der entschlossendste Prinz 'mit dem größten, magischen (!) Schwert' bekommt das Dornröschen, sondern der, der ‘zur rechten Zeit’, wenn die hundert Jahre um sind, da ist. (Das mag das Spezifische einer 'Kulturleistung' haben, die sich langfristig nachteilg auf die Komposition des genetischen Materials auswirkt.) Das hat auch ein Moment von Kontingenz, das sich nicht eliminieren lässt.
Die Probleme der Innenpolitik der USA sind also im Wesentlichen ähnlich gelagert wie in Deutschland und Europa, nur phasenverschoben, indem sich die Regierungspropaganda in den USA den durch die Manöver der Finanzwirtschaft Depossedierten in einem Moment zuwendet, in dem sich in Deutschland der Nachholbedarf an Bushregierung und etwas Reaganismus und Thatcherismus nach vorn drängt, ohne dass indessen in Deutschland die Grundlagen für die temporäre Exekution einer derartigen Politik gegeben wären, denn die Grundlagen, die es erlauben bzw. erlaubten, dass die Finanzindustrie und die Industriekapitale die USA und Groß Britannien mehr oder weniger deindustrialisierten sind in Deutschland und Europa überhaupt nicht gegeben. Das wird man noch sehen, wenn es der derzeitigen Regierung, wie ihren Vorgängerinnen, wirklich gelingt, die Grundlagen des Daseins und die noch nicht ruinierten ‘latenten Funktionen’, von deren Liquidierung und Plünderung die Politik lebt, weiter zu untergraben, durch eine Politik, die die Institutionen im Namen von ”Paradigmenwechseln’ gegen ihren stabilisierenden kulturellen Sinn der Schaffung von Lebenssicherheiten bzw. -garantien systematisch einsetzt zur ‘Variation’.
Angesichts der Phasenverschiebung zwischen der Politik der derzeitigen Innnenpolitik der USA, wie die Obamaregierung sie inszeniert um den Krieg in Irak und Afghanistan (weiter) führen zu können, wie die Bushregierung die ihre betrieb, um den Krieg in Irak und Afghanistan (weiter) führen zu können, indem sie konsensfähige Entlastungen mit je anderen Mitteln unter die Leute bringen, kann man an deren erwartbaren Verpufffen dieser kleinen Oszillationen auf der Generallinie der Kontinutität der Politik, die systembedingt nicht altereierbar ist, schon ablesen, wie nach der nächsten politischen Wende auch in Deutschland fortgefahren werden wird, wenn die augenblicklichen Maßnahmen verpufft sind, aus denselben Gründen der systembedingten Irrelevanz der Entscheidungen, wenn man von den massenwirksamen Folgen, den langsamen Niedergang des Lebens einmal absieht.
Ich meine, dass die Belege, die der Beitrag dafür gibt, überzeugend sind. Mir kam es nur darauf an, darzulegen, dass und wie gut das in das entwickellte, der Außenpolitik zugenwandte Konzept passt, das ich vorstelle, und indem es zeigt, dass und wie Innen- und Außenpolitik der USA, also auch der anderen, systematisch mit ihr zusammenhängenden Wirtschaftsformen tatsächlich untrennbar voneinander abhängen, in einer Weise, die prinzipiell instablie Verhältnisse durch immer neue destruktive Entscheidungen und ihnen folgende kompensatorsich gemeinte, aber ebenso destruktiv wirkende weitere Entscheidungen aufgefangen werden sollen, und dass darin eben das besteht, was sich selbst für Politik hält.

2. Zu Alexander von Marwitz’ Erläuterungen:
Die bemerkte Ost-West-Dynamik ist interessant, weil sie eine generelle Perspektive in die Analyse hineinträgt, die es erlaubt, eine Linie durch sie hindurchzuziehen, die eine klärende Überesicht ermöglicht. Ich will dazu nur sagen, dass dieser Richtung bzw. Perspektive eine entgegen gesetzte entspricht, die indessen zu einer Konvergenz mit der bemerkten Richtungsdynamik kommt, wenn man dem historischen Phänomen Rechnung trägt, das ein Bild zeigt, dem eine Nordwestverfagerung des Zentrums des Imperiums entspricht, das aus dem jetzt umkämpften Orient (‘ex oriente lux’ ist darauf bezogen) nach Europa, dann auf die vorgelegerte Insel Britannien und endlich, vorerst nach Nordamerika wandert, und von Landstaaten auf Seestaaten abwechselnd verlagert wird, wobie die USA in bisher nicht gesehenem Maßstab wiederum als ‘Insel’ im Weltozean erscheinen mögen, vergleichsweise, in Bezug auf die Landmasse Europas, Asiens und Afrikas, die ja bereits in der Antike integriert waren soweit sie den Rand des Mittelmeeres bildeten.
Die Betrachtung Südamerikas habe ich nicht behandelt, weil sie bekannt bzw. recherchierbar ist und für die Betrachtung nicht zusätzlich infomativ, zudem deshalb, weil vor allem die kritische politische Analytik in den USA geradezu davon so besessen ist, dass sie die kontinentalen Verhältnisse, um die es mir hier ging, nahezu gänzlich außer Acht lässt, was auch zu einer Unterbelichtung des Problems führt, das sich langfristig für die US-Aussenpolitik auftun könnte, soweit es das Verhältmnis der Landmasse zu den USA betrifft.
Die Aussenpolitik der USA enthält in Bezug auf Südamerika keine zusätzlichen Informationen, wenn man von dem gegenwärtigen Erscheinungsbild eines Losbrechens der südamerikanischen Platte aus dem Politischen Massiv der globalen Politik der USA absieht, das sich aus der Richtung ihrer Aufmerksamkeit auf die Landmasse ergeben mag. Was sich daran erkennen lässt, ist vielleicht die bereits sichtbar werdende Überdehnung der militärischen Potentiale der USA, das bereits einsetzende Nachlassen der militärischen Potenz, die dann auch die Umschaltung von dem Erscheinungswbild eines Cowboys mit guns auf einen Prediger mit human touch verständlich macht, die Umwandlung des Pontifex Maximus in einen Papst. :-) , the last refuge to maintain power by export of ‘culture’, Investiturrechte usw., also die Ersetzung der Militärpolitik durch Mission (für den way of life) und Zivilisation (Internet, iphone), alles Maßnahmen, die bekanntlich den Niedergang nicht aufzuhalten imstande waren, aus immanenten Gründen der prinzipiellen Instabilität der Form des Imperiums.
Dass die USA den Pazifik als ihr Eigentum betrachten, habe ich als bekannt vorausgesetzt. Und ich habe ja auch darauf hingewiesen, dass die Kommandos der Streitkräfte der USA den gesamten Globus segmentiert haben in Kugeloberflächenausschnitte, in denen sie zuständig sind. Und das sie dabei Niemanden fragen nach seinem Einverständnis. Das hat vorerst nur an den Ostküsten Russlands und Chinas seine Grenze. Und da taucht das von mir erläuterte Problem ja als dasselbe wieder auf, nur gewissermaßen von der anderen Seite. Ich habe außerdem, vielleicht nicht ganz zu Recht, meine eigene Kenntnis der Diskussionen in der politischen Analytik der USA vorausgesetztl, die sowohl dem pazifischen wie dem südamerikanischen ‘Faktor’ abundant Rechnung trägt, so dass ich das nicht erläutern zu müssen glaubte, zumal es mir um die Darstellung der US-Aussenpolitik im Verhältnis zu der großen Landmasse ging, ein Beispiel, an dem ich zugleich die grundsätzlichen Probleme dieser Politik vollständig darstellen konnte. Es wäre dann Sache eines weiteren Kommentars, am besten von Ihnen, die Antworten auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen so beizutragen, dass sich das Bild in der erwünschten Weise vervollständigt und wir sozusagen Licht auf dem gesamten Globus haben. Denn das kann die Physik zwar nicht ohne zusätzlichen Aufwand (einer zweiten Sonne, zwischen denen dann der Gliubus aufgehängt sein müsste, was wiederum unmöglich ist) aber das Denken, die Analyse, die politische Vernunft können das. Man sollte ihr wieder etwas mehr zutrauen als ihr den vermeintlich angemessenen Aufenthalt in einem Altenheim zuzuweisen, vor dessen Toren die bunten Plänzchen der Paradigmenwechselhybriden zwar unfruchtbar, aber schön bunt so beeindruckend blühen, solange ihr Frühling ist.
Ihre Anerkennung weiß ich zu schätzen. Adel hat eben doch etwas, das bleibt: Die kulturelle Form. Und das ist unbedingt festzuhalten, ganz gleich, was sich die Barbarei leistet, die dazwischen kräht – bis man ihr den Hals umdreht, die Federn rupft und sie in der Suppe verarbeitet, als Huhn mit Reis.
:-)

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