Romantische Landschaft mit Menschenopfer

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Mittwoch, 27. April 2011

‘Hochkultur’ als Kannibalismus

 

Der 'Experte' in der kannibalischen Ordnung. 

    Mittwoch, 27, April 2011

„Im Katastrophenfall ist natürlich zu vermuten, dass die Bevölkerung, bei den hysterischen Verhältnissen, die bei uns herrschen, auf alles, was die Behörden sagen, pfeifen würden, und in ihr Auto steigen und so weit wie möglich weg fahren.“

Dieses Zitat einer 'Expertenaussage' zum vermutlichen 'Verhalten der Bevölkerung' in Bremen im Fall durch die Havarie eines zur Energiegewinnung im Rahmen der 'friedlichen Nutzung der Kernenergie' eingesetzten Reaktors im Rahmen einer atomaren Katastrophe zeigt, dass diese Typen selbst dann, wenn sie eine ganz richtige 'Einschätzung des 'Verhaltens der Bevölkerung' voraussagen, nicht darauf zu verzichten imstande sind, die erkennbar vernünftigen Entscheidungen 'der Bevölkerung'., von der sie gar nicht anzunehmen fähig sind, dass es sich um entscheidungsfähige und urteilsfähige Einzelne und vor allem um Erwachsene handeln könnte, mit daher geplapperten 'psychiatrischen Diagnosen' zu denunzieren.

Das liegt deshalb natürlich auf der Hand, weil ja auch und gerade vor allem sie selbst zu den Experten der Behörden gehören, die darauf Wert legen, dass ihren Anweisungen Folge geleistet wird, und dass ihr Urteil den absoluten Vorrang vor dem 'der Bevölkerung' ganz natürlich beanspruchten kann. Das sind dieselben Leute, die bei anderen Gelegenheiten wie im Übrigen bei allen Gelegenheiten ohne rot zu werden, zusammenphantasieren was sich nur zusammenphantasieren lässt über die üblichen, automatisch abgespulten 'Bekenntnisse zu 'unserer Demokratie' (damit meinen sie die ihre) und 'unserem Grundgesetz', das sie bei jeder Gelegenheit ausschließlich im Sinne eines gegen 'die Bevölkerung' einzusetzendes Disziplinierungsmittel gegen die Bevölkerung verstehen, ganz im Sinne einer permanenten Palastintrige, deren Höflinge dafür sorgen, dass der von ihnen rituell unablässig mit formalen Verbeugungen als solcher bestätige 'Souverän' in ewiger Unmündigkeit festhalten und fesseln, durch ein Lügengespinst angeblich unvermeidlicher Hindernisse und unbefragbarer Anordnungen, auf die sie ihn stets unter Androhung von erwartbarem Unheil hinweisen wenn er im Begriff ist, sich selbständig zu machen indem er einmal das eigene Urteilsvermögen zu gebrauchen versucht.

Und selbstverständlich ist das weise, dem Urteilsvermögen des Souveräns zu misstrauen, denn schließlich kann es gar nicht sein, dass er tatsächlich über ein funktionierendes, operationsfähiges Urteilsvermögen und über die zu seinem Gebrauch notwendige 'Information', das Material, über dem es operieren könnte, verfügen kann, denn sie haben ihn ja erzogen und wissen, was sie damit beabsichtigten derart, dass nicht sein kann, dass er Urteilsvermögen und Material hat, jedenfalls nicht aufgrund der ihm zuteil gewordenen Erziehung, so dass, wenn er erfolgreich erzogen worden sein sollte, nicht sein kann, dass er ein angemessenes Urteil fällen könnte.

Dann ist es natürlich richtig, wenn sie in Panik verfallen angesichts der Restregungen, die das gefangene, missbrauchte und geschändete Nutztier doch noch zeigt, sei es auch nur, indem es rebelliert und sich aufbäumt und um sich tritt, weil es seine Gefangenschaft nur dumpf empfindet und zu einer koordinierten Handlung nicht imstande ist, und das ist dann natürlich auch das allgemeine, nie gewechselte Paradigma der Bewertung aller Aktionen, nämlich als bloßes 'Verhalten', dass der unablässigen zähmenden Dressur und Rejustierung, der ständigen Anpassung (durch lebenslanges Lernen) bedarf, mit anderen Worten, auf keinen Fall und niemals 'aus der Schule kommt', sondern gefangen bleibt in den unbewusst gewordenen Reaktionen auf 'dargebotene Reize' und damit zugleich die ständig weitergehende Dressur rechtfertigt, aus der nicht einmal das alt gewordene, aus dem Geschirr gelassene Nutztier entlassen wird, das sein ihm widerwillig gewährtes Gnadenbrot nur erhält, wenn es sich weiterhin der akzeptierten Kontrolle überliefert und widerstandslos ausliefert, am Ende zum Zweck einer sekundären oder tertiären Verwertung durch das Geschäft mit dem Stall, in dem das Gnadenbrot verteilt wird, gegen weit überhöhte Preise, einer Verwertung durch jene Sozialkonzerne, unter denen die in Sachen 'Lagerverwaltung' und -betrieb durchaus traditionsbewussten und erfahrenen 'Kirchen' – und alles, was in ihrem Sinne mit ihnen konkurriert, z. B. als 'Wissenschaft' – ganz vorne unverändert agieren, wie immer die formalen Definitionen des Systems, in dem sie einvernehmlich fungieren, die Farbe wechseln, um sich möglichst wenig vor dem Hintergrund abzuheben für ein Wahrnehmungsvermögen, das wiederum von ihnen selbst wesentlich von Kleinkindbeinen an formiert und 'informiert' wird.

Derart ist also das Urteil der Experten über den Souverän, den sie als 'die Bevölkerung' wahrnehmen und agnoszieren und so wie beschrieben ist es begründet. Denn der Experte sorgt mit seinem Urteil über die Bevölkerung, zu der er sich nicht zählt – denn er sagt ja nicht, was er selbst tun würde in dem Beispielfall, während er, wenn er über 'Demokratie' redet, über 'unsere Demokratie' spricht, mit dem unterschwellig drohenden Ton ihres bedingungslosen Verteidigers und Vorkämpfers in erster Reihe (bei Festakten und Positionsverteilungen), der darauf hinweist, dass es hier nicht zu urteilen, sondern zu parieren gilt, für den Adressaten, zu denen er sich nicht zählt, sofern er in der 'Information' seine autoritativen und autoritativ gemeinten Befehle versteckt, die die Desinformation sind, nach der man nicht zu suchen braucht, wenn man über ein Urteilsvermögen verfügt, über dessen Zustandekommen man sich nicht vor dieser Sorte von 'kompetenten Experten' zu rechtfertigen hat, selbst dann, und gerade dann, wenn diese darauf bestehen, indem sie unablässig aus 'Massenmedien' genannten unidirektionalen Maschinen sprechen und agieren, auf die sich nur in Massen über anonyme Signalleitungen 'reagieren' lässt, deren Benutzung der 'interaktive Partner' sogar bezahlen muss, indem er auf vorgefertigte 'Alternativen' reagiert wie der dressierte Hund auf den Glockenschlag, und damit das Profil derer zu bilden beiträgt, die durch ihr Verhalten zu erkennen geben, dass sie nicht zu erkennen imstande sind, dass die Alternativen, wenn es sie gibt, dann jedenfalls jenseits dieser Reaktionen liegen und dem entsprechen, was sich als Alternative zu diesem 'Angebot' konstituiert für ein Urteilsvermögen, dass sich seinen Realitätsbegriff nicht vorgeben lässt von dem blendenden Schein, den das flackernde Licht der Breitbildschirme abstrahlt, die synchron die nächtlichen Straßen mit ihren in ständig wechselnden Farben flammenden Blitzen schlagartig erhellen, indem sie die Bewusstseinsverfassungen derer, die davor sitzen, systematisch verdunkeln.

So kann es denn kommen, dass die für die Katastrophe, die die Daseinsgegenwart des Lebens ist, in der sich die Versklavten in der Illusion des Scheins der Freiheit (ihres Urteils und der selbständigen Verfügung über das eigene Leben gemäß dem Stand der Dinge, die den Spielraum definieren, in dem sie real sein könnte) wesentlich leitend Verantwortlichen, die sich dafür nicht genügend loben können, angesichts des jeweils neuesten Standes des von ihnen mittels Paradigmawechsel herbeigeführten neuesten Standes hervortreten und sich als die leitend Verantwortlichen bekennen können, da sie über das Monopol der Interpretation dieser Daseinswirklichkeit souverän verfügen mittels der dem Souverän gestohlenen und entwendeten Souveränität, die in ihren Privatbesitz übergegangen ist, so wie der Wesir in einem osmanischen Palast das Regiment übernimmt und seine eigenen Günstlinge in alle wesentlichen Positionen bringt, während der unmündige Souverän ahnungslos über das über ihn verhängte Gespinst in einer Palastgefangenschaft herangezogen wird, die ihn vor allem an diese derart gewöhnt, dass er, formal erwachsen geworden, just diese samt der gesamten, ihm sanft unter der unablässigen Begleitmusik der ihm zuteil werdenden 'Erklärungen' (die so gut wissenschaftlich wie mit Bezug auf Gott abgegeben werden mögen) aufgedrungen wurde, dafür zu halten verführt wird, so dass er faktisch entmachtet, erst zu spät erkennt, dass sein Regiment zu Ende ist, und er ein langsam unbequemer werdendes Schattendasein führt zugunsten der Nachkommenschaft und der Höflinge des Wesirs, der das Land regiert um sich rücksichtslos zu bereichern und es als Privateigentum an sich zu bringen. Was sich hier modifizieren kann ist der Übergang zur Demokratie, in der 'die Bevölkerung' als ganze in die Rolle des auf immer unmündigen Souveräns einzutreten hat, aufs Haar sogar mit dem Titel des Herrschers bedacht, ohne dass sich anderes ändert als dass in diesem Fall die geplünderte Bevölkerung und der Souverän in Titulatur und Repräsentation identisch sind, während sie in einem Sultanat in Souverän und Untertanenschaft formal auseinander fallen.

Das organisierte Verbrechen, das den Staat führt, weil er ihm gehört, ist deshalb von der Mafia gar nicht zu unterscheiden, weil es in allem in den formalen Gesichtspunkten, die den Unterschied ausmachen müssten, konvergiert. Was dieses organisierte Verbrechen als Mafia anklagt ist der schwächere Konkurrent, der sich mit Mitteln zur Geltung bringen muss, auf die die Überlegenheit des sicheren Besitzes der Machtapparate verzichten kann. Der Mächtigere spricht leise und ist an seiner überlegenen Besonnenheit zu erkennen. Außerdem handelt er nicht selbst, sondern er gibt Winke an seine Diener, die dann handeln in seinem Namen, aufgrund von Regeln, der die Macht zuvor setzt, indem sie 'Gesetze verabschiedet', und mit ihnen die Gerechtigkeit und das Gesetz selbst, das zur bloßen Manöveriermasse wird, die nach Bedarf mittels Paradigmawechsel angepasst wird an die wechselnden Umstände, denen die immergleiche Aufrechterhaltung der 'Stabilität' der 'Gesellschaft' untergeordnet wird, indem immer neue funktional äquivalente Maßnahmen erfunden werden, um das Immergleiche zu stabilisieren, die immer gleiche Ordnung, genannt: Die Hierarchie, die Heilige Ordnung, die die kannibalische Ordnung ist, die sich den Namen der 'Hochkultur' gab, als alle Daseinsordnung überging in die kannibalische.

Es ist kaum verwunderlich, wenn diese Leute, die angesichts jedes ersichtlichen 'Fortschritts' in die von ihnen konzipierte und inszenierte, supervidierte und rationalisierte Katastrophe des Daseins allen Lebens stets erneut als ihre Ausleger, Interpreten und als die natürlichen Führer und die Guten Hirten der von ihnen zu Nutztieren degradierten Biomasse der Tierart Homo sapiens an ihrer Spitze auftreten, um den von ihnen auf diese Weise ein weiteres Mal vergewaltigten und geschändeten Bewusstseinsverfassungen die Welt zu erklären, sich inzwischen, in ersichtlicher Komplizenschaft mit den Psychopathen, die die U-Bahnen und die Straßen unsicher machen, indem sie ihren Launen nach Belieben einen der zufälligen Umstehenden opfern, sich nicht einmal mehr dazu bereit finden, so viel Sinn für die Verantwortung ihrer angemaßten öffentlichen Aufgabe aufbringen, dass sie die Schläger auch nur einen Tag lang in Haft nehmen, um die aus dem Verkehr zu ziehen. Der lockere Umgang mit dem gänzlich 'positivierten', als nach Lust und Laune manipulierten Auffassung von dem, was unter Menschen das Gesetz wäre, die launische Handhabung des von der Form der Großorganisationen 'professionalisierten' Verbrechens an der 'Bevölkerung', die als deren bloße Verfügungsmasse betrachtet und gänzlich in die Form eines Lebens zurückgedrängt ist, das den Daseinsbedingungen des Lebenszyklus der Schlachttiere aufs Haar und ohne die geringste Modifikation der Psychotechnik ihrer Domestikation und Abrichtung, ihrer 'Stillstellung' bis zum Schlachttag gleicht, ist das Indiz für einen nur noch an der Vorstellung der Ruhe und Ordnung des Ablaufs in einem Gr0ßbetrieb für Massentierhaltung ausgerichteten 'Gesetzes' und der 'Rechtspflege', die den laufenden Betrieb verfahrenstechnisch stützt. Jeder, dem es einfällt kann sich inzwischen aus jeder Laune heraus nach Belieben das seiner Laune entsprechende Verbrechen ausdenken und es ausführen auf offener Bühne, sei das als Finanzberater, als Minister, als Bankier, als Abgeordneter oder als Kinderschänder oder Schläger in der U-Bahn, ohne anderes als ein ein wenig pointiertes Stirnrunzeln befürchten zu müssen, das ihn zudem zum Kostgänger eines Strafvollzuges macht, dessen Kosten sich an der finanziellen Unterstützung der Arbeitslosen und Überflüssigen ebenso ablesen lässt wie an der verfallenden medizinischen Versorgung der Kranken, die diese Verhältnisse als Müll dem verrotten überlassen.

Könnten sich diese Praktiken in der Form eines dem Geruchssinn sich mitteilenden Erlebens ausbreiten und geltend machen, die Welt wäre mit einem unerträglichen Gestank der Verwesung menschlichen Lebens erfüllt, der keinen Zweifel daran zuließen, was hier vorgeht. Da das aber kompatibel ist mit dem ständig eilig aufgeräumten Zustand kontrollierter Ordnung, die zugleich zulässt nicht nur, sondern buchstäblich erzwingt, was sie zur Legitimation ihrer sich um alles wie ein Netz zusammenziehenden Kontrolle nimmt, erscheint die Erscheinungswelt angesichts der ständigen eiligen spurlosen Beseitigung der alltäglichen Katastrophen an Millionen von Punkten über einem großen Territorium ständig als funktionierende Ordnung, während der jeweils eintretende katastrophische Fall auf tausenderlei Weise mittels einer ungemein erfinderischen Differenzierungsmethode geschickt zunächst durch Klassifizierung segmentiert wird in eine unübersehbare Anzahl unterschiedlicher, auf stets andere Ursachen zurückgeführter Typen, die dann weiter in unzusammenhängende Einzelfälle aufgeteilt werden, wenn nicht die Information darüber, die dann doch noch übrig bleibt, einfach durch Stillschweigen unterschlagen wird, von solchen 'Ereignissen' wie der 'Finanzkrise' – einer ganz und gar falschen Benennung einer globalen Form des organisierten Verbrechens, das sich der bereitwilligen Unterstützung des 'Staates' erfreut auf Kosten wiederum 'der Bevölkerung', die alle diese Rechnungen auf Kosten ihrer Lebenszeit und ihrer Daseinsbedingungen zu bezahlen hat – ganz abgesehen, den Fällen, wo alles ganz offen zutage liegt und begleitet wird von den sekundären Formen des organisierten Verbrechens, die diese Praxis begleiten, vorbereitend wie nachlaufend, in der Form der Wissenschaften, die alledem die 'Theorie' liefern, die das Verbrechen vorbereiten und begleiten, und ihre öffentliche Rechtfertigung nachliefern, auf die es letztlich nicht ankommt, oder nur so, wie der Donner dem Blitz folgt, der den Wanderer verkohlt, der das Feld im Sturm der schöpferischen Zerstörung zu überqueren hat, die ihn verbrennt, und der ihn nicht mehr hört. Denn wer den Donner hört, den hat der Blitz nicht getroffen und darf sich damit schon als Sieger fühlen.

Denn das organisierte Verbrechen, das sich des Gesetzgebungsapparats als Teil seines Privatschatzes zu bedienen vermag, kann sich in aller Öffentlichkeit ausagieren, denn es hat alle Macht, alle Gewaltmittel, alle die von ihm lizensierten Experten und Wissenschaftler, und auch die 'Normalität' auf seiner Seite, die es zum Inbegriff dessen erhebt, was man die Wirklichkeit des Daseins deshalb zu Recht nennen kann, weil es die des Daseins wirklich ist, des Verhängnisses, das über ihm lagert und es in tiefstes Dunkel hüllt, die Nacht, die man Alltagsleben nennt, in der alle Kühe schwarz sind und alle Raubtiere in teuren Anzügen und behängt mit Diamanten, ausgestattet mit Yachten und Ferraris, Mercedes-Benz- oder Audi- oder 'Volkswagen'-Limousinen der 'Über-hunderttausend-Euro-Grenze einherfahren, was schon ausreicht, sie jenseits der Auftritte der mit ähnlichen Attributen ausgestatteten Gangster und Zuhälter des Rotlicht- und Drogenmilieus anzusiedeln, weil sie im Unterschied zu diesen mit den Attributen der als Staat organisierten Gewalt über das Dasein verfügen.

In diesem Zusammenhang erst muss auffallen, dass die meisten technischen Fortschritte, die dann auf Kosten derer gegangen sind, deren Dasein sie entwerteten und überflüssig machten, sich davon beeindrucken ließen, dass zuerst die 'oberen Zehntausend' einher wandelten oder fuhren mit den 'exklusiven Ausstattungen', an denen die Massen dann ihren Status erkannten mit der Konsequenz, dass sie sich ebenfalls wünschten, was die über ihnen 'hatten', mit der weiteren Folge, dass sie es endlich bekamen, aber nicht mit der Folge, dass sie nun dazu gehört haben würden, sondern mit der, dass sie nunmehr dazu verurteilt waren und sind, diese Dinge zu haben ohne dass es ihnen anders ginge als zuvor, während die ablesbare Tendenz die ist, dass es ihre Daseinsbedingungen verschlechtert, indem sie ihnen aufgezwungen werden, um noch besser versklavbar zu sein, und noch mehr dazu verurteilt, sie zu finanzieren und zu unterhalten von dem immer knapper gehaltenen Einkommen, das dafür verwendet werden muss, diese Finanzierung zu gewährleisten unter dem Druck einer Umgebung, die den Nichtbesitz oder den Verzicht darauf nicht als unfassbaren Luxus, den sich die meisten gar nicht leisten können verstehen kann, sondern als Zeichen der Armut und des Unvermögens aufzufassen neigt, als gefürchtetes und geflohenes Zeichen der Nichtzugehörigkeit zur Herde, der 'sozialen Schwäche', die es als Titel zu approbiertem öffentlichen Gebrauch durch Experten gebracht hat, nicht als Reichtum und Unabhängigkeit, sondern als Zeichen des 'sozialen Abstiegs', während sich die Armut tatsächlich zu verkleiden bestrebt ist mit den Kostümierungen und den Attributen dieser vermeintlichen Zeichen sozialen Adels einer Gentry, (Computer, Mobiltelefon, Automobil, Internet, und die sonstigen Accessoirs vor allem auch der Standardausstattung des weiblichen Daseins) die auf einer der Urteilsschwäche einer in Illusionen befangenen und versklavten Bewusstseinsverfassung beruht, die die tatsächliche, die faktische Verfassung des Staates und seiner Population ausmacht, im Unterschied zur aufgeschriebenen, und deren Hauptmerkmal der Terrorismus ist, den sie in der Form eines ständig auf die 'soziale' Umgebung wirkenden repulsiven Drucks zur Anpassung an ihre 'Standards' ausübt, in der Tat also eine asoziale und antisoziale emotionale Pest ist und verbreitet, ohne dass es dagegen einen im Interesse des Wohlergehens der Menschen empfohlenen Impfstoff gäbe oder eine Programm, das die Ausbreitung von Viren im sozialen Netzwerk verhinderte. Sie wird nicht einmal als unablässig grassierende und mit ständig per Design erzeugten, systematisch in Umlauf gebrachte Epidemie mit äußerst malignem Charakter erkannt – wenigstens von den Befallenen, denn die Designer und Verbreiter wissen ja meist was sie tun, auch wenn sie es in einem Bewusstsein tun, das wiederum anders 'bewertet', was sie derart 'bewusst' und unter Aufbietung einer erheblichen 'Kreativität' auch willentlich, intentional tun – und niemand hat ein erkennbares Interesse daran, dagegen etwas wirksames zu unternehmen, denn die Bewusstseinsverfassungen sind so weitgehend an den Nachschub der Droge gefesselt, dass sie panisch zu reagieren beginnen, wenn er ausbleibt.

Denn die 'präkoitale Euphorie des ständig durch die modische Erneuerung mit 'Innovation' narkotisierten Bewusstseins knüpft unmittelbar an die organgebundenen Antriebe an mit der Folge einer Senkung der Toleranz gegenüber der Zumutung des Verzichts auf die Zeichen und Symbole, die die Illusion aufrechterhalten, das sofort mit einer Verstimmung reagiert, an der nicht die Symptome der möglichen Wiederkehr der Nüchternheit und einer angemessen bewussten Orientierung in der nüchtern betrachteten Daseinswirklichkeit erkannt, sondern die einer diffusen Bedrohung erlebt werden, die der Aufforderung gleichkommt sie zu beseitigen durch die Erneuerung der Illusion mittels einer Aufladung des Selbstwertgefühls durch und mittels des Erwerbs weiterer ähnlicher, aber 'neuer', 'innovativer' Ausstattungen, die die sich damit einkleidende Illusion auf den Wert erheben, unter denen sie nicht sinken darf, ohne dass die Symptome der Panik sich wieder einstellen.

Glück, Lebenszufriedenheit, schrumpfen unter diesen Umständen auf den engsten Umkreis mehr oder weniger unmittelbar an das organische Leben angekoppelte Gefühle, das Erleben kleiner Sensationen und aufregende Erlebnisse zusammen.

Der enge Umkreis, in dem sich das Nutztier einzurichten hat, erstreckt sich auf kaum mehr als die zu dem Überleben 'in einer Art Box' notwendigen Utensilien. Die Masse der Gattungsexemplare stirbt mehr und mehr so wie sie geboren wurde, nackt, ohne etwas Nennenswertes, das bleibt, still, schweigend, und werden in ihrem Tod noch Opfer einer Abzocke, die aus dem leeren und ausgehöhlten Ritual der Beerdigung oberhalb der Entsorgung, dem bloßen Verscharren, dem dies alles angesichts der Isolation in einem längst mit dem Namen des 'Sozialen' nicht mehr korrekt zu belegenden Leerraum anomischer 'Verhältnisse' degeneriert, bloßen 'Relationen', die sich aus der Atomisierung des Lebens ergeben aufgrund räumlich-zeitlicher Rahmenbedingungen, eine letzte Gelegenheit zu einem schnellen Geschäft macht, ein Vorgang, der die bestialische Brutaltität exemplarisch beleuchtet, mit der sich der zum sozialen Standard avancierende Kannibalismus unter den Gattungsexemplaren ausbreitet, der sich nur angesichts der Transformierung des unmittelbaren Angriffs der Bestien auf das Fleisch des Organismus des Anderen in so genannte Austauschverhältnisse in einer 'Dienstleistungsgesellschaft', in der es darum geht, das in jede gewünschte Form von bevorzugtem 'Futter' konvertierbare Geld des anderen, das Resultat seines Arbeitseinsatzes, nach Möglichkeit gegen ein Minimum an eigenem Aufwand an sich zu bringen, also indirekt über den Geldverkehr umgeleitet und praktiziert wird, der Unmittelbarkeit einer Wahrnehmung entzieht, die sich aus Gründen, die der allgemeinen Gewissenlosigkeit die Grundlagen liefern, mit dem Hinweis auf die Unversehrtheit der physischen Integrität oder die geregelte Normalisierung der Verhältnisse an der Grenze des Übergangs zum Betrug, zur Gewalt und zur gewaltsamen Einschüchterung derart bewegen, dass jede mögliche und schwer nachweisbar intentionale Überschreitnng der Regeln, die den Namen des 'Sozialen' verdienen nicht nur möglich, sondern sogar rechtlich verteidigbar werden, weil die Gesetzgebung einerseits vorsätzlich defensiv dem auf der Verletzung sozialer Formen des Umgangs setzenden 'Business' Tür und Tor öffnet, und die Rechtsprechung sowie das Rechtssystem zunehmend mehr Spielraum bieten für Machenschaften, die sich, an sozialen Standards gemessen, auf die Anwendung von Formen der Gewalt und der Verletzung von richtig verstandenen 'Menschenrechten', des Respekts vor dem Anderen stützen können, die durch den Einsatz von 'Manpower', Rechtsmitteln, Anwälten, kurz: Den Gebrauch des Rechtssystems gegen seinen Sinn stützen, ein Vorgang, dessen charakteristische Merkmale sich in vielen Geschichten aus Tausend und einer Nacht finden.

Aus diesem System heraus hört sich der Experte, der den Laien belehrt so an, dass man staunt, denn dieser erklärt das 'Unverständnis', dass der von dem Experten als solcher identifizierte Laie wohl 'wahrnimmt', nicht damit, dass das Urteilsvermögen dieses Laien, eben weil es unbeleckt, unkontaminiert ist von den rhetorischen Wendungen und Drehungen der juristischen Berufsrhetorik,  zu diesem 'Unverständnis' - etwa der mehr und mehr um sich greifenden, von 'Psychologen' mit aufwendigen und aufwendig bezahlten Gutachten gestützten Nachsicht mit dem Täter, der um sich greifenden kriminellen Mentalität in allen Bereichen des Lebens, einer Neigung, die jeden ihr gewährten Spielraum nutzt, und sich von Rückzug des juristischen Systems bestätigt fühlt in der Absicht der Erweiterung des Handlungsspieltraums, der sich kalkuliert nutzen und stets weitergehend dehnen lässt - aufgrund eines Urteilsvermögens kommen könnte, das eben darauf beruht, dass das Urteil seine Kriterien nicht in derselben Weise an den von der Gesetzgebung und der Rechtsprechung eigentlich doch mit erzeugten und zum Wenigsten stabilisierten, wo nicht auf erweiterter Stufenleiter reproduzierten Verhältnissen ausrichtet, sondern vielleicht an der trotz aller Anstrengungen des 'sozialen und wissenschaftlichen Fortschritts mit jeder neuen Generation dennoch wieder neu geborenen und erst durch die Systematik der Gewaltverhältnisse in ihrem Sinne zu pervertierenden und anthropologisch begründeten Intuition dessen, was als gerecht und was als asozial oder kriminell und gewalttätig zu beurteilen ist, eine mit dem Leben selbst mit gegebenen Intuition, die jedem Kind klar ist, bevor es durch den Wolf eines asozialen 'Familienlebens' und vor allem der Lebensschule selbst gedreht worden ist, und zu deren Beugung und Blendung es erst der versammelten Anstrengung des Systems der Verwaltung, der Abrichtung und der Wissenschaft bedarf, damit sie wenigstens in jeder Generation so weit pervertiert und verbogen und zerredet werden kann, dass die organisierte Gewalt von den Folgen ihrer unverstellt zugänglichen Einsicht wenigstens so weit verschont bleibt, dass sie im Wesentlichen imstande ist, ihre Ziele weiterhin ungestört im Sinne der kannibalischen Ordnung zu realisieren, und dabei zugleich den Titel der Hochkultur weiter zu führen, der der Wirklichkeit dieser Ordnung übergehängt ist wie der Sternenmantel der Kaiser, die sich in der Nachfolge von Propheten, dem Heiland und des Erlösers oder seiner Sendboten fühlten, während sie von Leichenbergen herab residierten über eine versklavte Biomasse, das Objekt ihrer Bewirtschaftungsweise des Daseins mit den Mitteln der Herdenhaltung, der Massentierhaltung.

Ein Urteil hat seinen Grund nach Ansicht dieser Experten vor allem in seiner erworbenen Lizenz. Alles  andere sind bloß Meinungen, die das Urteil, zumal des Juristen erledigt. Und Verstand haben nur diese Experten der systematischen Entmündigung ‘der Bevölkerung’, die schon angesichts dieser Benennung als Kollektivobjekt dieser ‘Experten’ charakterisiert ist. Denn dazu sind sie da: Alles, was der Text der Ordnungsform verspricht, durch die systematisierte Kontrolle durch die von der organisierten Gewalt approbierten Experten aufzuheben oder wenigstens zu neutralisieren und zur Wirkungslosigkeit, zur bloßen Geste gegenüber dem wirksamen Befehl zu verurteilen. 

Denn die Gewalt ist nicht primär die des Schergen oder des Büttels, des Schlachters oder des Henkers. Nicht der Hirtenhund setzt den Schlachttag fest und selektiert die schlachtreifen Gattungsexemplare der Herde, sondern der Gute Hirte, der Eigentümer und Herr der Herde. Der Experte ist in diesem Spiel nur der Hirtenhund. Dass die Schafe einen überlegenen Verstand haben könnten oder gar ein Urteilsvermögen ist dem Hirtenhund ein transzendentes, nicht nur ein transzendentales Faktum, von dem er nicht einmal weiß. Die Möglichkeit kann ihm nicht einmal zu Bewusstsein kommen. Dies ist das Selbstbewusstsein des Experten.

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