Romantische Landschaft mit Menschenopfer

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Dienstag, 8. Oktober 2013

Freiheit, Politik und Thermodynamik. II.

II.

Die Zusammenrottung der Gutmenschen

8. Oktober 2013

Noch eine Neuauflage des Romans: 'Die Verbesserung Mitteleuropas'.

In den Medien und der Politik findet wieder einmal eine große Zusammenrottung der Gutmenschen statt. Diese sind ihrerseits eine privilegierte Teilmenge der politisch besonders Ahnungslosen, ein Geisteszustand, der befestigt wird durch die ihn untermauernde Ignoranz und die mit dieser sich besonders gern legierende Selbstgerechtigkeit, verbunden mit einer volkspädagogischen Selbstlizensierung, die sich auf die öffentliche Stützung einer Propaganda gründen kann, die eine 'Gesellschaft des lebenslangen Lernens' zwingend propagiert, anders gesagt, ein stählernes Gehäuse der lebenslangen 'Umschulung' und 'Requalifizierung' bzw. Umerziehung der zur Manöveriermasse einer immer unverkennbarer zu einer Ökonomie der Nutztierverwertung der Tierart homo degenerierenden Systemstrukturen beschleunigt ausbaut, um die jeweils sich aus den immer schneller wechselnden Zwecksetzungen der das Dasein beherrschenden Großorganisationen gegen jeden zur Irrelevanz verurteilten und ggf. nach Belieben verfemten und mehr oder weniger letal bekämpften Widerspruch die gegen die 'Bevölkerungen' organisierten Geschäfts- bzw. Ordnungsformen und -interessen alternativenlos geltend zu machen und so oder so durchzusetzen.

In dieser sich selbst mittels einer positiven Rückkopplung aufbauenden und, unter so oder so veranlasster Mitwirkung der 'Populationen' schnell wachsenden Systemstruktur einer globalen Monozivilisation, deren systemische Verfügung über die Ressourcen sich der Ausschließlichkeit nähert, einschließlich der an die Populationen nach Bedarf und in wohl berechneten Grenzen verteilten, zu ihrer Erhaltung als Konsumenten notwendigen Futtermittel, Decken, Strohballen und anderen nach Verdienst zugeteilten Rationen, in der das in immer engeren Grenzen genormte Leben des Individuums eine statistische Randgröße in einem ökonomischen Rationalitätskalkül ist, sind die selbst ernannten Gutmenschen einerseits Exemplare und Paradigmen der bedeutungslosen Reaktion auf eine lächerlich gewordene, endogen, systemintrinsisch generierten Verzweiflung, deren Außenseite sich in dem gegen die Systematik der Depression, die die vollständige Verfügung der organisierten Interessen (der vested interests) als Verhängnis über das Dasein der Biomasse der Tierart homo verhängt, mit einer larmoyanten, nach Aufmerksamkeit lechzenden Geste aufzubegehren scheint, indem sie sich entsprechend den noch greifenden, andressierten 'Gesetzen' der Wahrscheinlichkeit bereitstehender, sozusagen in Schwingung zu versetzender Potentiale zu bemächtigen versucht, die sich auf dem kürzesten Wege, unter Unterlaufung des Urteils und Umgehung möglicher Informiertheit direkt an ein Wirklichkeitserleben wenden, das sich in der Geste wieder zu erkennen meint, und unter dem Eindruck der sie induzierenden 'affektiven Assoziationen' eines Bodensatzes sprachlich durch Kulturklischees überformten, unter Umgehung der bewussten Kontrolle abrufbaren Erlebnisbereitschaften zu einem diffusen 'Gel' von Bedeutungen verklumpt, die unmittelbar in Reaktionsbereitschaften überzugehen bereit sind, die sich unter anderem als politische Gefolgschaften abrufen und nutzen lassen.

Es ist kein Zufall, dass viele Protagonisten dieses Paradigmas des Gutmenschen aus dem Bereich einer Prominenz, der Celebrities stammen, die die Unterhaltungsindustrien ausbrüten, die als Teil der Bewusstseinsindustrien – zu denen längst auch die 'Institutionen', die Großorganisationen der Generierung von qualifiziertem Output kollektiver, 'verstaatlichter' 'Sozialisation' zu rechnen sind, die aus dem über jeden 'Zauber Platons' (i. S. von Poppers Kritik an ihm im Namen der 'offenen Gesellschaft', die er mit dem identifiziert, was schon längst Systemgegenwart des zwanzigsten Jahrhunderts geworden war und sich seither nur deutlicher entfaltete, und woraus inzwischen ersichtlich das Verhängnis wurde, gegen das er sich nur angeblich wandte, mit der Schlauheit der Sophistik, der Platon mit dem Recht des redlicheren Motivs zu begegnen bestrebt war. Worin Popper Recht behielt war, dass die Diktaturen des Kontinents das vergleichsweise weniger modernisierte, eine bloße, ihnen selbst nicht durchsichtige Reaktion auf die 'Modernisierung' - die den Namen und den geographischen Ort 'Amerika' tragen mag oder nicht – waren, eine zu spät kommende Konkurrenzunternehmung aus der Lage der schon Unterlegenen 'Mitbewerber' gegenüber der 'pluralisierten', nach Bedarf ausgesourcten, teilprivatisierten Diktatur des nuklear bewaffneten, global schein-dezentralisierten Finanzmarktes der Partei, die er bevorzugte.) hinaus expandierten siegreichen und damit in einem bestimmten Verständnis der herrschenden Evolutuionslehre des Lebens, die wiederum aus der Wirklichkeit dieses Erfolgs resultiert, 'besseren' Systemkonzeption der Fortschreibung des alten Systemprojekts der sich selbst – auf dem Wege über die jeweils von seinen Erben, zu denen sie sich selbst zählen, jeweils gegenwärtig, systemimmanent ernannten Hüter der Bedeutsamkeit und der Erklärung alles Seins generierten 'Fortschritte', wie sie unter nutzbringender Berücksichtigung der 'Dialektik von Kontinuität und Fortschritt, Evolution oder Paradigmenwechsel zweckdienlich 'rekonstruiert' werden können im Reiche der fabrikmäßigen Herstellung von Bedeutsamkeit in eigens abgegrenzten, durch Rekrutierungskontrolle steuerbaren Systemen zur Generierung von 'Wissensfortschritt' oder '-weiter(-entwicklung) ('früher' einmal, u. a.. wiederum nur nach Bedarf, wenn es zweckdienlich erscheint auch, wenn auch nicht ausschließlich: Hermeneutik, sonst ggf. nach dem 'Hempel/Oppenheim-Schema oder nach Kuhn/Lakatos/Popper/Feyerabend et. al., oder endlich wie man halt gerade will.), je nach 'Kompetenz' – jedenfalls als 'Hochkultur' bzw. deren Paradigma u. a. fortschreibenden Projekts der systematischen Bewirtschaftung der profitabelsten, weil lernfähigsten aller Nutztiergattungen unter den Lebensformen des Globus, der Tierart 'homo (sapiens)' [lies: „sapiens gestrichen“. 

Man kann das Verhältnis von Platon und Popper mit Rücksicht auf ihre Beziehung zur Demokratie formulieren. Das ist wohl bemerkt, aber nicht angemessen genutzt worden: Man kann das so formulieren: Die platonischen Schriften sind eine Reaktion auf die mörderische Erfahrung mit der Demokratie, der Erfahrung des Mörderischen an ihr, im Unterschied zu der nach wie vor nach vorne geschobenen Erfahrung der Reflexion des ‘exzentrischen’ Individuums auf die organisierte Gewalt der Theokratie (die den Wanderprediger aus dem hellenisierten Galiläa umbrachte, weil er ihren Objekten lebenspraktische Reflexionen anbot, die es ihnen erleichtern mochten, mit dem Verhängnis der organisierten Gewalt lebenspraktisch entlastend zurecht zu kommen. Die Demokratie brachte die Reflexion auf ihren Zustand, ihre sprachlichen  Praktiken, die darin implementierte organisierte Desinformation in der Gestalt des Sokrates um. Die Platonischen Schriften generieren aus der Erfahrung der Reflexion mit der organisierten Gewalt in Gestalt der Demokratie und generiert daraus den historischen Einsatz des wissenschaftlichen Denkens, das sich in der Vorsokratik vorbereitet hatte und zu der Reflexion drängte, die sich endlich auf die menschlichen Verhältnisse selbst richtete.

Die Mystifikation Poppers durch die ‘Offene Gesellschaft’ und die Erfahrung Platons.

Karl Popper reagiert auf die platonischen Schriften vor dem Hintergrund der Erwartung einer Erfahrung mit der Demokratie, die er von der Erwartung der Erfahrung mit der Diktatur, der Tyrannis, die er mit Platon möglicher Weise teilt, als das Vorzuziehende unterscheidet, im Koordinatensystem von Erwartung und Erfahrung, das anders vorstrukturiert ist als das entsprechende Platons. Er wendet diese unbewussten Voraussetzungen seines bewussten Denkens auf seine Lektüre der Schriften Platons an ohne sich und dem Leser dies genau klar zu machen. Seine eigene ERWARTUNG ist die Folie seiner Lektüre dieser Schriften. Diese Erwartung entspringt seiner Erfahrung mit der Tyrannis bzw. dem Urteil über sie. Platon formuliert indessen nicht aus seiner Erwartung mit der Demokratie, die hinreichend dokumentiert ist in Thukydides’ gegen jede demokratische Kritik immune Arbeit über den Peloponnesischen Krieg, sondern aus der bei Thukydides ebenfalls, wenn auch anders, anhand von Tatsachen, dargestellten Erfahrung mit der Demokratie, sondern aus seiner ERFAHRUNG mit der Demokratie. Wo Popper antizipierend seine Erwartung durch die Kritik der platonischen Schriften darstellt, stellt Platon aus der Sicht der Erfahrung im Rückblick aus dieser auf die Demokratie. Aristoteles neutralisiert diese Erfahrung durch die Untersuchung der Regierungsformen, erkennt indessen ihre innere Tendenz, ineinander umzuschlagen oder ineinander über zu gehen. Die Erwartung, die Popper gegenüber der Demokratie indirekt formuliert durch die Kritik der platonischen Schriften mag in seinem Fall, der einige vergleichbare andere haben mag, sogar relativ viele, der Menge nach, zutreffend sein. Sie ist indessen nicht ohne Weiteres verallgemeinerbar. Ich behaupte einmal, dass zur selben Zeit, also wenigstens zu seinen Lebzeiten, viel mehr Individuen praktisch für sie folgenreichende, und in hinreichender Menge vernichtende, letale Erfahrungen mit der Demokratie gemacht haben, als die Summe der Individuen ist, deren Erfahrung mit der Erfahrung Poppers gleichzusetzen ist.

Die Erfahrung, die Platon und Thukydides formulieren, ist ebenso systematisch wie praktisch unabweisbar. Und so sind sie auch formuliert. Die Erfahrung ist unabweisbar. Während Thukydides darauf reagiert, indem er Der Peloponnesische Krieg verfasst, das auf immer letzte Wort über diese Demokratie, reagiert Platon weniger ‘lakonisch’, indem er versucht, ihr für eine von ihm antizipierte Zukunft zu begegnen mit einer Überlegung, die die Gründe für seine und die Erfahrung des Thukydides untersucht, das, was Thukydides nur dokumentiert, systematisch zu durchdringen sucht, sozusagen in der Absicht eines politischen Therapeuten. Diese Absicht zwingt ihn, ebenso wie die Erfahrung, zu kritischer Einstellung und zur Haltung eines Erziehers, der eine Kontinuität herstellen will, die die Neigung zur Dekompensation in unkontrollierte Oszillation auffängt und ihr, wo sie sich abzeichnet, zuvorkommt. Er versucht, gut kybernetisch, einen Regler zu bauen und zu implementieren, der die Sollwerte festzulegen erlaubt, und die Schwankungsbreite der Ist-Werte auf ein bestimmtes Intervall beschränkt, das die Grenzen und das Bestehen (Funktionieren) des Systems Demokratie zu erhalten ermöglicht, ohne dass dabei ‘systemtranszendente’ ‘Maßnahmen’ erwogen oder ergriffen werden müssen, und er findet die Lösungsvorschläge in der Erziehung und in der Institutionalisierung. Das kann man kritisieren. Es rechtfertigt aber keine Kritik, die darin einen latenten Totalitarismus erkennen zu können meint. Denn eben damit verabsolutiert man eine Erwartung, die immer das Schwächere ist, das sich nicht zum Stärkeren machen lässt, es sei denn durch Demagogie, gegen eine Erfahrung, die der Prüfung Stand hält, auch und en masse, gegen die Summe der Erfahrungen derer, die sich als ihre privilegierten Sprecher fühlen dürfen, es in jedem Falle aber, ob sie das nun in ihre Betrachtung einbeziehen, sind, ohne sich auf eine Erfahrung berufen zu können von der Art, wie Platon und auch Thukydides sie formuliert haben, auf eine Weise, die unangreifbar bleibt, was immer die Erwartung oder die Erfahrung ihrer Kritiker auch sein oder geltend machen zu können meint.

Ist der 'homo sapiens' der Mensch'? (Nein!)

Denn es handelt sich hier um eine Selbstbenennung der Tierart durch sich selbst bzw. 'ihre hervorragendsten Vertreter', die ihre Bewunderung für sich selbst gut darstellen mag, aber nicht um eine Bezeichnung, die aus einem Wissen herrühren könnte, das ihre Eigenschaften mit Blick auf die Befunde, die diese Tierart über das Leben als 'Prinzip' gewonnen haben könnte, korrekt oder sonst richtig benennen könnte. Die 'Kompetenz', die die sachliche Richtigkeit solcher Selbsteinschätzungen garantieren könnte, ist aus der Perspektive von 'Leben', so wie es erscheint im Kontext der von der Tierart homo selbst hervorgebrachten und unterhaltenen symbolischen Formen nicht nachweisbar, und folgt nicht aus dem aufs Ganze von Leben überschätzten, jedenfalls also falsch eingeschätzten kontingenten Umstand eines wie immer begrifflich gefassten 'Hervorragens', dessen assoziative Anbindung an triebhafte Aspekte, also an die Mechanik und organische, unbewusste, genauer: bewusstlose biochemische Steuerung der mit der Fortschreibung der Erhaltung einer durch Zweigeschlechtlichkeit charakterisierten Lebensform über eine Kette von ephemeren Generationen von Individuen ohnehin Auskunft genug gibt über die in den Terminus, die Struktur der symbolischen Form, in die er eingebettet ist, eingehenden, sozusagen unvermeidlichen und ebenso unaufhebbaren notwendigen Irrtümer, die im Dienst der Lebensselbsterhaltung, die nicht das ist, was eine sei es auch zur 'Wissenschaft' institutionalisierte und organisierte, dem Design und dem Machen, also auch der Machenschaft von Designern ausgelieferten symbolischen Wissensform sei es auch noch so sicher 'be-hauptet', bis zum jeweils nächsten, angesagten zweckmäßigen Paradigmenwechsel., der das so Be-Hauptete dann ebenso selbstsicher, wie es be-hauptet wurde, nach Belieben dekapitiert, ent-hauptet, und sei es auch nur mittels der Guillotine des jeweils nächsten Paradigmenwechsels, dem ordre de Mufti 'der Wissenschaftlergemeinschaft', die mit der Autorität, von der sie begründet wird, jeweils festlegt, wer jeweils auszusterben hat.]

Was die Zusammenrottung der Gutmenschen unter keinen Umständen entweder zu bemerken, in Betracht zu ziehen oder zuzugestehen bereit oder willens sind, ist der Umstand, dass das dekolonisierte Afrika weitgehend direkt oder indirekt von Predatoren beherrscht und 'regiert' wird, von Menschenfressern. Das ist das offensichtliche Resultat vor allem auch der 'Entkolonisierung', einem Vorgang, der doch weitgehend dem 'nachdrücklich', unter anderem mit den Mitteln der massenhaften Mordes zunächst an den durch ihre weiße Hautfarbe identifizierten Kolonisatoren, und endlich ihrer erfolgreichen Vertreibung geltend gemacht wurde, so dass endlich Predatoren der eigene Hautfarbe und mit dem eigenen Stallgeruch an die Stelle derer treten konnten, die erfolgreich vertrieben worden waren. Das offensichtliche Resultat scheint gewesen zu sein, dass mit der Erledigung des Unterschieds der Hautfarben, an denen die unerwünschten Predatoren, die die Population 'hüteten' als ihre Herde, die Fähigkeit zur Unterscheidung der Menschenfresser der eigenen Art von denen sogleich verloren ging, die nicht zu den Menschenfressern gehörten oder nicht danach strebten, in ihre hohen 'kulturtragenden' Ränge vorzustoßen, oder um sich wenigstens unter ihren Tischen einzurichten um etwas von dem abzubekommen, was vom Tisch fallen mochte angesichts des sogleich einsetzenden Schlachtfests mit anhaltend anhaltendem Festgelage des Großen Fressens ganz ohne intermittierenden regulierten 'Arbeitsmarkt'. Der Löwe, König der Tiere' hat die bescheidene Freundlichkeit, sich selbst nicht auch noch zu ihrer Elite erklären zu lassen von den Hyänen oder den Geiern und Alligatoren.

Das herrschende Paradigma: Selbstbewusstsein der Predatoren von sich und der Herde, das Bellen der Schäferhunde.

Das wäre ein Ansatz für die Korrektur des Selbst-Bewusstseins der Predatoren, die unter dem Vorwand, die Hochkultur zu verkörpern, vom Fleisch der Herde leben und dafür auch noch die Bewunderung derer zu erzwingen versuchen, von deren Leben das ihre sich parasitär aufbläht, indem sie sie von den Ratten dressieren lassen darauf, diese Bewunderung als Bekenntnis auswendig zu lernen. Zugleich belegt die Betrachtung, dass 'Bewusstsein' mitnichten bedeuten muss, das zu sein, was die Bezeichnung zu suggerieren bestrebt sein mag. Dasselbe gilt für die Selbstbezeichnung einer Tierart als 'homo sapiens', die unbestritten bleibt weil niemand widersprechen kann, also nur aufgrund eines Faktums: Dass andere Lebensformen nicht sprechen, so dass sprachlich gefasste Bedeutungen für sie keine haben.

Nach den Kriterien, die die Gutmenschen selbst als die Grundrechte auf Freiheit für die 'Völker geltend gemacht haben und unverändert geltend machen, haben diese also ihr legitimes Recht in Anspruch genommen, sich selbst zu regieren nach den ihren Kulturen und den aus ihnen sich ergebenden Mentalitäten und den ihnen entsprechenden intrinsischen Regeln und Normen. Und das haben sie bekommen. Das gilt für Südafrika ebenso wie für die anderen 'jungen Nationalstaaten' Afrikas. Die 'Bevölkerungen' fühlten sich als Nationen und wünschten sich als Nationen von jeweils ihrem, nach dem Muster einer ihnen angemessenen demokratischen Form und ihrer Anpassung an ihre Bedürfnisse regiert zu werden.

Und das bekamen sie. Sie erhielten demokratisch gewählte 'Kaiser' (Bokassa) und Könige, Diktatoren und Stammesfürsten nach ihrer Tradition und Mentalität, der von Animisten und Kannibalen, Stammeskönigen, die gewohnt waren, Teile ihrer Populationen, je mehr Bevölkerungswachstum, desto besser, zu Geld zu machen, indem sie sie an Sklavenhändler oder deren Kunden verhökerten und einen Beitrag zur Kompensation der Bevölkerungsvermehrung, zur Stabilität ihrer Gesellschaften zu liefern, zugleich und auch im besten Einverständnis und Übereinstimmung mit der institutionalisierten demokratischen Form, Matriarchinnen, die die von ihnen nach Europa verhökerten weiblichen Kinder mit Voodoozauber an die Zwangsprostitution binden, die sie, als echte fürsorgende Stammesmütter, brutal, nach dem Muster des Umgangs aller Herdenhalter mit ihrem Vieh oder unterhalb dieses 'Niveaus' der fürsorgenden Teilnahme und Teilhabe, und sie erhielten nach den von den bekannten Ethnologen und Ethnopsychonalytikern, die hinreichend deutliche Werktitel formulierten: 'Die Weißen denken zu viel', und: 'Fürchte Deinen Nächsten wie Dich selbst', die aus dem Nebel ihrer kaum artikulierten symbolischen Formen, unter denen die Cargokulte hinreichend bezeichnend am meisten imponieren als Selbstauskunft über einen Bewussteinszustand, der über die magische Beschwörung, den Schwindel des Scharlatans und die Anfälligkeit primitivster mentaler und psychischer Retardation und Abhängigkeit vom unbegriffenen Schrecken und der tödlichen Drohung des nachgewiesen allgegenwärtigen 'kulturintrinsichen Kannibalismus' direkt auszumünden vermochte in die schleichenden Genozide und die bestialischen Brutalitäten einer Mentalität, die, mit Pfeil und Bogen bewaffnet, immerhin auf ein über Jahrtausende hinreichend stabiles Gleichgewicht in einer mörderischen Hierarchie der Lebensformen zurückblicken konnte, an deren Spitze unter den großen Bestien, den Predatoren die Viehhalter, in deren Denkschema die Frau als 'Kuh' den ihr in der symbolischen Form zustehenden Platz fand, neben den anderen Großraubtieren nur Carnivoren unter anderen waren, wenn auch mit dem noch für die leicht adaptierbaren Hochreligionen typischen Ausschliesslichkeits- und Monopolanspruch des Guten Hirten, der keine anderen Carnivoren neben sich duldet, wenn es um jeweils die Herde geht, auf die er als Guter Hirte einen ausschliesslichen Besitzanspruch geltend macht, während die umgehend einsetzende Ausstattung solcher Mentalitäten und solcher seelisch-intellektueller Grundlagen mit den automatischen Waffen der modernen Hochtechnologien, und den gepanzerten Mordwerkzeugen der 'modernen Kriegsführung' die unmittelbare Wirksamkeit dieser Einstellungen, 'beliefs' und Seelenverfassungen im plötzlichen 'qualitativen Sprung' auf den dann auch zur allgemeinen Wirklichkeit schnell heranreifenden allgemeinen Massenmord hinauslaufen konnte, als der omnipräsenten Wirklichkeit aller dieser Nationen und Demokratien nach französischem oder britischem Vorbild, und ohne dass im Ernst anderes in Sicht wäre als diejenigen Abmilderungen, die sich in den avanciertesten Musterdemokratien Afrikas beobachten lassen, also etwa in Südafrika, Ägypten, oder Liberia, also mehr oder weniger maligne Anähnelungen an die äußeren Formen der avanciertesten Formen der in den schleichendenden 'decline' und in deterioration übergehenden Formen der imperialen 'Demokratien', in denen sich hinter deren Maskerade die schleichende Transformation in teilprivatisierte Totalitarismen und Polizeistaaten vollziehen, die auf dem Wege ihrer Angleichung an das sind, was in den 'jungen Demokratien' vollzieht, die sich auf dem Wege der Anähnelung an die Demokratien des Westens befinden, so dass sie sich vermutlich auf dem halben Wege treffen, auf dem China, die USA und Indien sowie das soziokulturell und der Mentalität nach nie aus der Eroberung durch verschiedene Wikingerwellen erholte gälische Britannien sich auf eine Form einander anähneln, die auf eine Konvergenz hinauslaufen könnte, an die die Konvergenztheoretiker alter Schule nicht dachten, als die von einer Annäherung der Systeme (USA und UDSSR im Wesentlichen, als Blöcke verstanden) ihrer verlorenen Phantasie nach hinauszulaufen schienen.

Der integrierte Gesamtpolizeistaat als Zukunft der Massentierhaltung der Nutztierart homo.

Die Polizeien der USA begehen bereits mit derselben Leichtigkeit einen gesetzlich legitimierten Mord an einem Bürger, der 'not complies to the rules of law inforcement' and 'security', wie bewaffneten Trupps der kurzlebigen war-lord-Gefolgschaften der afrikanischen failed states, und die Selbstmordattentäter des Typus, der in US-Schulen oder an seinem Arbeitsplatz sein Leben in einem Massenmord beendet, die die schlauen Hinhaltetaktiken zur Hilfe eilenden Superhelden vereiteln, indem sie sie stets zu spät kommen lassen, ähneln bis auf die 'Interpretation' ihres 'Verhaltens' – über das sie ja keine eigene Auskunft geben, jedenfalls keine wirklich andere als die, die in ihrer Aktion besteht, deren Kern jeder 'Erklärung darüber' durch die Interpreten des enteigneten Bewusstseins durch die Berufsgruppenmonopole der mit ihrer Erklärung befassten 'Kompetenzen' widersteht – das im einen Fall immerhin anknüpft an die Voraussetzungen, aus deren symbolischer Form sich die Akteure selbst erklären, weil die Psychologisierung oder die Psychiatrisierung, das Sozialarbeitergerede vom 'abweichenden Verhalten' sich vor dem Hintergrund einer politisch-religiösen Form, auf die es sich bezieht, der Lächerlichkeit preisgäbe, während die 'Bekämpfung der Abweichung' sich bereits auf das rein immanente Schema einer globalen Innenpolitik, auf die Polizeiaktion und ihre symbolische Form reduziert, im Vorgriff auf die ihr so bald wie möglich folgende, die Systemimmanenz unterhalb des Niveaus soziokultureller Konfrontation im Prinzip als 'Kulturen' bzw. ihre symbolische Form schließende Erklärung aller 'Abweichung' als einer 'mental disorder', auf die der Behaviorismus und seine Erben in dem Bestreben auf eine allgemeine Theorie der artgerechten Tierhaltung der Tierart homo hinauswill, um der Liquidierung des soziokulturellen Konzepts des Menschen willen, deren letzte störende Reste sich in den 'vorwissenschaftlichen, wissenschaftlich also leicht zu diskreditierenden symbolischen Formen vormodernen Konzeptionen von Kultur, Gesellschaft und sozialem Leben noch zu halten versuchen, opportunistisch geduldet von den Wissenschaftlergemeinschaften der Hochtechnologie und ihrem Interesse am 'Menschen': der Automatentheorie und der Computerisierung und Robotertechnologie der zukünftigen Kriegsführungsmethoden von Oben herab, die von Oben in Zukunft anderes kommen lässt als das, was man gemeinhin bisher als 'vom Himmel kommend' oder ihm entgegen strebend verstand oder imaginierte.

What's gonna come down from heaven in the future are the smart, 'intelligent' projectiles of deliberate sudden murder, stemming from the labs of high-tech departments of advanced science of physics of MIT and UCLA etc., which are proud being the vanguard of the sophisticated robot technologies, turning the mechanics and intelligence of man into learning machines that are designed for the exploration of the solar system, its planets, moons, asteroids and beyond into deep space to reveal for mankind the secrets and riddles of the universe, its genesis and future fate as well as that of our own destiny, just to turn back on man and life to kill and extinct all that does not comply with its techno-political, its plutocratic design and  privatized totalitarian tyranny of control and conquer. While the machines become the standard and scale of the value of the existence of an individual or a species, the 'explosion' of the 'population' still fuels all economic growth until expansion reaches the rim of what is possible according to the laws of thermodynamics and – nota bene – econophysics, which conceptualized what is going on with the biomass of mankind as a process in a mass of heated molecules of gas in a vessel, a plasma, buring up its fuel in an autodafé.

Das ist das Ende aller Aufklärung – im Sinne dessen, worauf sie hinaus laufen muss, die Explikation eines in letzter Instanz physikalischen Vorgangs unter Gesetzen der Thermodynamik, der von Affekten und Überlegungen, symbolischen Formen und Wissen begleitet sein mag, ohne dass diese, aufs Ganze betrachtet, etwas zu dem streng thermodynamisch erfassbaren Vorgang irgendetwas hinzufügen als sozusagen Indikatoren für die durchschnittlichen Temperaturen in verschiedenen Teilen des Gefäßes oder die gemessene Temperatur eines einzelnen Moleküls - in der punktuellen Auslöschung des angesichts der 'Bevölkerungsexplosion' entsprechend dem Grenznutzengesetz bewerteten Wert (Grenzwert=Null) von Gattungsexemplaren der Tierart homo, who do not fit in. Zugleich ist es das Ende aller Lichtmetaphorik als dem Schema der Erlösung, will man die Auslöschung im Lichtblitz der roboterisierten wissenschaftlichen Illumination nicht der Einfachheit mit dem alten symbolischen Bestand gleichsetzen, indem man abhebt auf den klassischen materiellen Aspekt der Befreiung der Seele aus dem Kerker des Leibes durch die Bildschirmpiloten der US-Army und ihrer global mercenaries, auf den sich auch die Heilige Inquisition berufen mochte, indem sie den der zeitlichen Ordnung verfallenen sündigen Leib, das Gefängnis der durch die Inquisition gereinigten Seele des Sünders eilig in einem Autodafé verbrannte um die Seele im Namen ihres ewigen Heils zu retten.

Zu sehen ist, dass das von ihr verkündete Telos der 'Wissenschaft' und 'Aufklärung' ersichtlich nicht ist, worauf es hinauslief. Auf dieselbe Weise lief das Christentum des Neuen Testaments nicht auf die Theologie hinaus, die als Sozialtechnologie des Imperiums und allen seiner barbarischen, mörderischen Erben bereitwillig, wo nicht als Guter Hirte, dann als Hütehund diente, bis die Bestien sich ihrer selbstbewusst entledigen konnten, als überflüssigen Fressern, Parasiten, als sie sie ganz zu recht die Aufklärung erkannte, ganz so, wie das frühe Christentum das Gesetz der zu Kollaborateuren herunter gekommenen Pharisäer, die zu Hütehunden einer Teilmenge der Herde herunterkamen, von denen die Predatoren des Imperiums sich mästeten.

Das hat nichts zu tun mit der von ihrer fanatischen Gefolgschaft reklamierten, nicht von ihr zu verantwortenden 'Ambiguität' ihrer 'wissenschaftstranszendenten' Verwendung, die zugleich mit dem ganzen Stolz ihrer nunmehr ganz der 'Anwendung' gewidmeten Bestrebungen gegenüber der angeblich 'reinen', aus dem 'Elfenbeinturm' vorgewiesen wird, ihrer ersichtlich lebenswerten Nützlichkeit, immer gleich 'für die ganze Menschheit', for humanity', not just the species homo. Denn das wäre ja nix, für eine bloße Summe, eine Ansammlung von bodies. Hier, für die Eigenpropaganda, muss es schon die Idee selbst sein, auf die die ansonsten ganz empirische Segmentierung der Biomasse nach Zielgruppen so wenig Rücksicht nimmt wie die Statistiken, die aus den 'big data' destilliert werden, um die Dynamik und die Strömungsgeschwindigkeiten in dem angeregten Gas statistisch zu vermessen zu dem Ende der jeweils günstigst möglichen Einflussnahme auf die Herde zwecks der Erreichung vordefinierter Zwecke, von denen die so vermessene Biomasse so wenig zu wissen braucht wie die Stalltiere vom Zwecke und schliesslichen Ende der Massentierhaltung für ihr eigenes Schicksals als Individuen. Die Stimme der Wissenschaft ist deshalb so laut und alles übertönend, weil das einerseits ihr 'Anspruch' ist, und weil dieser zugleich das Ganze, dem er dient, zu legitimieren hat, während sie andererseits mit den Lautsprecheranlagen auch ausgestattet wird von den Verhältnissen, denen sie mit jeder Art von Waffen die Mittel des Ausbaus des Großen Geheges zuliefert, sowie die Nomenklaturen der Selektion der systemdysfunktionalen Gattungsexemplare, und die Methoden der Selektion und Sortierung, die Methoden der Verwertung des Nutztiers homo.

Während die in den Medien deutscher Sprache lautstark demonstrierenden Gutmenschen und beruflichen stellvertretenden Interessenvertreter für eine ansonsten unbefragte Klientel große meteorologische Verdichtungen erzeugen, die die Aussicht für die verdunkeln sollen, die ein ansprechbares Gewissen wenigstens im Bereich der sozialen Nahbeziehungen haben, und das in Anspruch zu nehmen versuchen für die Herausstellung vor allem ihrer eigenen Bedeutung und Wichtigkeit für die Entwicklung des Bewußtseins der Anderen, und die Mundtotmachung derer, die sich nicht von ihnen als Gefolgschaftsmasse nutzen lassen wollen, und darüber hinaus um mit dem erzielten Effekt Politik zu machen mit Folgen nicht zuletzt für die in Anspruch Genommenen, die ihre Propagandisten weder verantworten noch von deren Folgen sie im Ernst selbst betroffen wären in einem nennenswerten negativen Sinn, hört man in anderssprachigen informationoutlets besonders aus dem englischen Sprachraum Berauschendes über die 'opportunities', vor allem im Bereich der 'infrastructural products', begeisterte Dokumentation zuständiger Businessfinanzierer über die immensen Entwicklungspotentiale im Bereich der Entwicklung der Wirtschaft Afrikas auf kurze und auf lange Sicht, und die smarten Businessmen und -women der neuen, aus der gewaltsamen und mörderischen ursprünglichen Akkumulation in Afrika als Sieger hervorgegangenen MenschenfresserInnen treten, eingekleidet in Samt, Seide und die teuren Businessanzüge der Executives und CEO's der Kriegsgewinnlercreme, vor dem Hintergrund von gerade fertiggestellten Luxushotels vor die Kamera, um den mit den ethnisch passend ausgewählten Medienmodels der führenden world-news-stations zu den Palavern zusammenzutreffen, die das zeigen, wovon Martin(!) Luther (!) King (!) - da ist jeder Name gelogen – wirklich geträumt hat: Vom Aufstieg des befreiten Sklaven in die Ränge der großen Predatoren, davon, eine Bestie werden zu dürfen vom Format derer, an denen der/die Träumer/in sein/ihr modernes Vorbild gewann.

Das ist alles, wovon die träumen, die dem Traum von einem 'besseren Leben' folgend dorthin streben, wo die wohnen, von deren Anwesenheit und Herrschaft sie um jeden Preis befreit zu sein wünschten: Es ist der Traum, dort in die Ränge derer aufzusteigen, die dort ihrerseits die Biomasse der Gattungsexemplare von oben herab erziehen, lenken und dressieren, und vereinzelt erscheint bereits das Gespenst solcher sich ausbreitender Erfolge, die ersichtliche akzeptierte und willkommen geheißene Kooptation dieses Erfolgstypus in die Ränge der Guten Hirten und die erfolgreichen Unternehmer.

Aber das Zusammenzucken der Tiere, auf deren Territorium diese Migration von Nahrungskonkurrenten nun erfolgreich vordringt, wird als irrelevantes Missverständnis, oder als weit Schlimmeres abgefertigt oder kriminalisiert und mit disziplinarischen Maßnahmen bedroht, die nichts anderes dokumentieren als den Umstand, dass die Zwecksetzungen der Tierhalter und Dompteure nicht (länger) auf ihrer Seite sind, sondern im Dienst unklarer Zwecksetzungen auf Seiten der Eindringlinge, während die unklaren höheren Zwecksetzungen den Adressaten 'erklärt' wird mit Begründungen, die an gerade die Beweggründe appellieren, die ersichtlich nirgendwo in der Bevölkerungsverwaltung und der Politik der Massentierhaltung der Tierart homo eine erkennbare Rolle spielen, indem dort vielmehr 'das Recht' bzw. das Gesetz herrscht, das bekannt ist dafür, dass es rücksichtslos über Leichen geht, während hier nun wieder ganz anders gelten soll, nämlich alles das, was nun auf einmal zu einem Privileg wird, als das Recht derer, es sich in den Kopf gesetzt haben, dass es ihnen dort, wo sie nun unter Ihresgleichen als freie Bürger unter anderen, vom Kolonialismus Befreiten Ihresgleichen leben können als Gestalter ihres eigenen Schicksals und Lebens im Konsens mit Ihresgleichen und kraft freier Entscheidung über die Gestaltung ihres Lebens frei von dem unerträglichen Druck der aus dem Lande geworfenen Sklavenhalter, dass es ihnen nun auf einmal gerade dort nicht gefällt, weil sie bemerken, dass die aus dem Lande Geworfenen anderswo mehr haben als sie und das Leben dort, zu dem sie nichts beigetragen haben, besser ist, leichter.

Zu bedenken wäre: Die Umweltverschmutzung von der geredet wird sind wir selbst.

Wer die triebhaften Tatsachen der Bewegung und Verbreitung des Lebens vor Augen hat, und zudem den überwältigenden Erfolg der Species homo als der gefährlichsten Spezies auf dem Planeten, der wird den Sinn und Grund solcher Überlegungen und den Kalkül des Appells an den human touch, den die Gutmenschen in die Politik zu tragen wünschen um 'überwältigende Mehrheiten' für ihre verantwortungslosen Propagandafeldzüge unter den potentiellen Opfern dieser Betrachtung Europas von jenseits seiner südlichen Grenzen zu gewinnen, als eine Gefahr für die davon am Ende erfolgreich infizierten Populationen problemlos erkennen.

Dabei kann man den Befürchtungen, die die Inhaber des Territoriums gegenüber den newcomern hegen, recht gut erkennen. Sie richten sich weniger gegen das Fremde an sich, in einer ganz undifferenzierten Allgemeinheit eines auch als Vorurteil nicht einfach gegenstandslosen Vorbehalts, sondern sind von der auf einer Erfahrung genährten Befürchtung bestimmt, dass man es auf eine schwer erkennbare Weise mit Banditen, Mördern und einer Bedenkenlosigkeit zu tun bekommen wird, die durch den Erfolg bestätigt werden und damit eine schwer zu identifizierende Rebarbarisierung in die von dieser Einwanderung befallenen Gesellschaften tragen wird, ein Effekt, der, obwohl konstant verleugnet, allgegenwärtig Fuß gefasst hat und längst das wirkliche Leben in all den Lebensräumen mehr oder weniger mit bestimmt, in denen es den unklar umrissenen, oft in abgeschotteten Zirkeln und Substrukturen tradierten Mentalitäten gelingt, mehr oder weniger aggressive, zugleich konstant dissimulierte, soziokulturell destruktive Potentiale zu stabilisieren, die aus den eingesickerten Einstellungen mehr oder weniger Energien ziehen, die als Handlungspotentiale wiederum mehr oder weniger bedenklich strukturieret sein können in Bezug auf das, was nicht nur als Recht und Gesetz gilt in einer bestimmten soziokulturellen Umgebung, sondern darüber hinaus das unterscheidet, was man tut von dem, was man nicht tut.

Zugleich verbündet sich dieser Rebarbarisierungsdruck ungemein leicht mit Praktiken, die mehr oder weniger kompatibel und belehrt sind durch Bildungspraktiken, Erfolgskriterien und Geschäftspraktiken, Führungstechniken, in denen es gelingen kann, dass die Mentalität von Menschenhändlern, Sklavenhaltern und Zuhältern durchaus mit Promotionen und anderen akademischen Titeln und Ausbildungen, in Generaluniformen oder dem Businessdress der CEO’s der industriellen und finanzwirtschaftlichen Monstren gerade im Businessbereich nicht nur kompatibel, sondern hochgradig erfolgsbestimmend werden, so dass primitive, soziokulturell als Verwahrlosung und Menschenverachtung identifizierbare Einstellungen problemlos einerseits von unten, dem Rotlicht- Gangster- und Drogenmilieu, über die Mittelglieder von erfolgsorientierten Karrieren endlich an der Spitze der Führung des Lebens durch die das Dasein beherrschenden Großorganisationen anlangen können ohne eine andere Veränderung erfahren zu haben als die durch den faktischen Erfolg auch mehr oder weniger kaschiert agierter krimineller Einstellungen bestätigten Sophistikationen, die die ‘Art’ dieser Attitüden sozusagen geschliffen haben zu den Rasiermessern, mit denen die in Groß0rganisationen an ihren Spitzen sich zusammenrottenden Einstellungen von Banditen ohne die Stimme heben zu müssen, mit letalen Folgen außerhalb der Reichweite ihres Blickes und unbelangt hantieren dürfen (nicht nur, denn sie sind dazu aufgefordert und werden dafür belohnt), unter Umständen, die das Erwischtwerden bei Grenzüberschreitungen die eventuellen Kosten kühl als in Rechnung zu stellende Größen in ihre Wahrscheinlichkeitskakulationen schon eingepreist haben, um es, für den kalkulierten Fall, dass sie unerkannt oder unbelangt mit dieser unablässigen Rempelei davon kommen mit dem Kalkül, dem Gewinn zuzuschlagen, dessen Höhe sie zuvor bereits von dem berechneten Minimum aus in ihre Bilanzen einzusetzen vermochten, so dass auch der ungünstigste Ausgang noch einen kalkulierten Profit garantiert, nicht zuletzt, weil sich mit Geld letztlich fast alles machen oder bewältigen lässt, also mithin gilt: Crime pays, and a lot.

Zu dieser Grundannahme ist umso mehr Anlass als das Abgleiten in die das Kriminelle wenigstens Steifende, tangierende allgemeine Tendenz ist und längst sogar akademische, wissenschaftsförmige Rhetorik geworden ist, in Politik und Wirtschaft und in allen Bereichen, die als soft targets Gegenstand von Wissensformen sind, die es mit Seele, Sozialem, Gesellschaft, Mensch und Zusammenleben etc. zu tun haben, also mit der Einrichtung des Stalls und seiner Hausordnung, den allgemeinen Regeln der artgerechten Tierhaltung der Biomasse der Gattung homo.

Keine Zukunft für Gutmenschen angesichts der Thermodynamik der Ausbreitung des homo sapiens.

Die Barbarisierung des Lebens ist so wahr und spürbar, wahrnehmbar, erlebbar, beurteilbar wie sie keinen Zeugen finden zu können scheint vor allem unter den als Paradigmata des gewöhnlichen Erfolgsmodellen sich behauptenden Siegern der sozialen Auseinandersetzungen, in denen sie selbst triumphieren ohne dass die Umstände, unter denen das möglich war, in ihr Bewusstsein tritt. Dem beobachtbaren 'Verhalten' der Exponenten solcher Erfolgsbedingungen ist anzusehen, wie wenig ihnen die ihrem Bewusstsein zugrunde liegenden unbewussten Grundlagen dessen, was sich ihnen als ihr Bewusstsein präsentiert, natürlich hoch reflektiert, und selbst-bewusst zur Verfügung steht. Es ist ersichtlich ihre 'Intelligenz', ihre 'Begabung', oder der Zufall ihrer Begünstigung durch diesen oder jenen Umstand, dann aber weiter das Resultat ihrer Bemühung, ihres Fleißes, ihrer planerischen Umsicht, ihres (unternehmerischen) Wagemuts, kaum je – jedenfalls öffentlich – ihre Bedenken- und Rücksichtslosigkeit, ihre Aggressivität und Gefühllosigkeit, ihre Eignung für gerade das, was an 'Durchsetzungsfähigkeit und Entscheidungsfreude' gerade verlangt wird von den Zwecksetzungen anonymer Art, für die sie rekrutiert werden usw.

Keiner der 'stars' und celebrities wird reich, weil Millionen Gattungsexemplare nur am Leben bleiben können durch die Flucht in die von einer Industrie, die sie als kalkulierbare Potentiale in ihre Suche nach frischen Gesichtern einsetzt und es einer ansonsten keiner weiteren Untersuchung bedürfenden Massenpsychologie und ihren 'Zufällen' überlässt, sich an irgendeinem der von ihnen erzeugten und personifizierten Erscheinungsbilder auszukristallisieren zu jeder Verdichtung eines in der Biomasse bereitliegenden Traumgedankens, und die Rinnsale der Bereitschaften zu dem breit dahin fließenden Strom von Geld, quantifizierter Lebensenergie anschwillt, der aus dem personifizierten Zufall dieser Verkörperung, dieses Gesichts, dieser Stimme etc., einem zufälligen Abziehbild des Traumgedankens entweder einen politischen Führer, einen Filmstar oder einen Popstar macht und die Gewinne der Industrien amplifiziert, die ihn in einem random walk 'finden' oder konfigurieren, oder einer Partei einen Präsidenten bescheren und auf diese Weise politische Karrieren oder die Begünstigung derjenigen unscharf imaginierten Klientengruppen, die faktisch stets kleiner sind als ihr im Vorfeld von den politischen Leerformeln systematisch und gewollt erzeugte Umriss. Eine Differenz zwischen Popindustrie, Bewusstseinsindustrie und Politik gibt es massenpsychologisch gesehen nicht, soweit der Vorgang der 'Führerbildung' Gegenstand der Betrachtung ist, und das reicht hinunter bis in die engste denkbare Ebene der Medienagenten, also derer, die im Wesentlichen mit symbolischen Formen hantieren. Das Wesentliche daran ist beschrieben und dokumentiert.

Im Spiel der Gefolgschaftsbildung sind alle gleichermaßen beteiligt und das Dickicht der Rhetorik, die diesem Zweck vor allem nach dem Untergang oder der politischen Marginalisierung der Hochreligionen ist der Pluralismus, die scheinbare vollständig durchstrukturierte Atomisierung der Meinungen und Ansichten (die ein Schein ist) das vorherrschende Mittel der Verdunkelung, die, ohne dass das noch beim Namen genannt wird, implizit, jenseits dessen, was bewusst behauptet wird, jede mögliche, keiner Bestreitung zugängliche Wahrheit oder Norm geleugnet wird. Was darüber hinaus etwa noch erwartet würde, wird im günstigsten Fall als 'Philosophie' bezeichnet, womit die Protagonisten des sich selbst mit dem gesunden Menschenverstand gleich setzenden Bewusstseinszustände sich durch ihren Antagonismus gegenüber jeweils allem anderen identifizieren, eine eigenartige Abweichung meinen, die sie stillschweigend in die Nähe klinischer Diagnosen bringen, die sich dabei als durchaus geeignet erweisen für die Diskreditierung des Urteilsvermögens und des Verstandes der auf diese Weise Angegriffenen, die die Verständigung wenigstens zur Nichtbefassung mit einem möglichen Argument unter den Gleichgesinnten impliziert, an die dabei problemlos in jeder zufälligen Ansammlung von Individuen erfolgreich appelliert werden kann, weil der Instinkt, der die Nachahmung des Denkens durch die einigermaßen unverdächtige, sozial konforme Aneinanderreihung von gestanzten Formeln, mit denen man sich gerade angesichts der 'Spezialisierung' als erfolgreicher Scharlatan durchaus durch ein Leben hangeln kann, reflexartig zur spontanen Zusammenrottung neigt ohne dass es dazu einer Verabredung bedürfte, und sich bei jeder Berührung ein Schließreflex durch ein soziales Gefüge gerade unter den Voraussetzungen einer Demokratie fortpflanzen kann, mit dem Grenzleistungseffekt, dass dabei eine Tyrannei resultiert, wie das Aristoteles an der Untersuchung der Herrschaftsformen und den 'Gesetzen' ihres Umschlags ineinander festgestellt hat ohne den Mechanismus, der das bewirken kann näher zu bestimmen oder zu untersuchen. Das ist inzwischen genauer betrachtet worden und es ist Sache des Gebildeten darüber informiert zu sein. Das ist Teil der hier vorgelegten Überlegung: Dass man sich die 'Belege' nicht mitteilen lassen muss, sondern dass sie einfallen in dem Moment in dem man das Argument vor Augen hat und auf seine Gründe stößt, im eigenen Bewusstsein, nicht in dem vor den 'Richterstuhl' des Untersuchungsrichters oder Ermittlers der – vermeintlich - 'eigenen Vernunft' gezogenen Sprechers, dem gegenüber die eigene Vernunft sich als solche erweist, indem sie 'das zugrunde Liegende' (das tatsächliche 'Subjekt' der Argumentation, das keine Person ist, sondern ein Wissen, wie immer das personifiziert ist) erkennt und anerkennt.

Das mag merkwürdig anmuten in einer akademischen Lesekultur, deren Gewohnheiten, abgesehen von den in den Nachweisen implementierten Zitierkartellen, die an die Stelle des Nachweises von Lektüren und Gelehrtentum getreten sind, derzeit wenigstens auf die Möglichkeit des Plagiats, des copy and paste aus dem elektronischen Dokument gerichtet scheinen, also eines Verdachts, der den Anderen ja nur mit dem projizierten Verdacht des Plagiators befrachten kann weil er/sie schon davon weiß was es ist und wie man das macht. Die Verbreitung des Verdachts ist also wenigstens so gut einer Erfahrung mit den überführten Schurken und Scharlatanen verdankt wie einer Kenntnis der betreffenden Praktiken und ist auch als ein möglicher Hinweis auf deren wirkliche Verbreitung auch unter den Ermittlern und Untersuchungsrichtern zu verstehen. Man kennt auch das aus Afrika: Bevorzugt sind die mit Kriegswaffen ausgestatteten, militärisch ausgebildeten Wildhüter von heute die erfolgreichsten Wilderer (poacher) des Großwilds, dessen letzte Exemplare sie nun ebenso begeistert und im Namen ihres eigenen, nun mit deren Überleben aufs Engste verknüpften Wohlergehen und so entschlossen schützen vor der Ausrottung wie sie zuvor, ebenso erfolgreich dazu beitrugen.

Es ist daher auch das bewusste und vorsätzliche Verschweigen der ausdrücklichen Nachweise einer Stütze etwa in einem fächerspezifischen 'Wissen' dessen, was sich hier einfach, aber ohne Inanspruchnahme eines autoritativ gesicherten Bodens in Gebrauch genommen sieht, nach dem Motto: 'Ich habe nichts gelesen, was ich doch gelesen habe, habe ich vergessen, was ich nicht vergessen habe, habe ich falsch verstanden in Erinnerung und das gilt auch für die Antwort auf die Frage danach, ob ich etwas und was ich etwa gelesen haben könnte usw.. Denn das habe ich ja, nach der Voraussetzung, entweder vergessen oder falsch verstanden in Erinnerung.'

Kontrastiert man diese 'Hermeneutik' mit der der Besserwisserei, deren harmlose Gestalt den Bereich des Ästhetischen oder der Religion betraf, also eher auf Literaturen bezogen war oder 'die Schrift' (etwa Schleiermacher), deren modernste und aggressivste die ad personam vorgetragene der 'Therapeuten' und 'Sozialpädagogen' ist, deren Kompetenzen sich auf eine Wissensform ohne erkennbare Grundlagen stützen, eine schwammige Rhetorik des Beliebens, eine eher im Sinne Lineés vorgehende klassifikatorische, dem 'Gegenstand' fremde, subjekt- und erfahrungsfeindliche, vorsätzlich 'abstrakte', schematisch verallgemeinernde Diagnostik, eine Alchimie der Bedeutungen, in der alles alles bedeuten kann, und jede Bedeutung in ihr Gegenteil, allgemeiner entsprechend den durch die Klassifizierung der Abwehrmechanismen durch Anna Freud angegebenen Möglichkeitsbereich umgedeutet zu werden vermag, ein Konglomerat von Überzeugungen und Topoi diesseits des Hören-Sagens, die so weit geht, 'einen Autor besser zu verstehen als er sich selbst', oder mit der der immerwährenden Umdeutung bzw. der Umdeuter, die daraus ihre 'Kompetenz' ziehen, dann kann man kaum in Versuchung geraten,eine Hermeneutik, die keinen Autor auf ihr Verständnis der Wirklichkeit verpflichtet, gegen den wenden zu wollen, der sich an ihr ausrichtet.

Freilich ist das ein unorthodoxes Verständnis von 'Hermeneutik', z. B. Aber angesichts der öffentlichen wirklichen Praxis der faktisch betriebenen Hermeneutik ist ja ohnehin geraten, sich entsprechend dem Vorspann jener Filme auszurichten, die jede Ähnlichkeit mit wirklich existierenden Personen oder Positionen als rein zufällig deklarieren, um Gewährleistungsansprüchen zuvor zu kommen. Andererseits kann man sich von der Science Fiction wie von Kants Überlegungen zur Un(-möglichkeit) einer rationalen Psychologie gleichermaßen darüber belehren lassen, dass einerseits das 'Ich' gänzlich leer ist, Begleiterscheinung eines bloßen 'ich denke', das alle meine Überlegungen muss begleiten können, aber auch unterhalb das für Kant noch selbstverständlichen Denkens als unhintergehbar gilt, auf der Ebene bloßen Erlebens oder Assoziierens begleitende Erscheinung ist, also Denken nicht von bloßem Erleben oder Assoziieren entlang von 'inneren' (im Traum und Tagtraum) oder 'äußeren' Anlässen oder Reizen unterscheiden kann. Das ist vielmehr eine Sache, die am Kriterium einer angebbaren Struktur etwa von der Art von Logik, Urteil und Schluss verifiziert werden muss, also eingeschränkt ist gegenüber dem, was im Vorgang des Erlebens oder der Assoziation vorgeht, beim Betrachten eines Films, Lesen eines Romans oder dem Zuschauen bei einem Schauspiel.

Angesichts der öffentlichen Demonstration, die die institutionell erfolgreichen Intelligenzler abgeben, kann man nur gut daran tun, sich nicht auf das zu berufen, was sie als Grundlage ihrer Erfolge vorweisen. Gegenüber solcher Institutionalisierung ist der Idiot die Identität der Wahl, zumal sie mit der Identi-Fizierung und der Identi-Fizierbar-Keit ja eben gerade, gegen die Gemeinschaft des Wortklangs, des Scheins der Abstammung von einer gemeinsamen Bedeutungswurzel, gegeneinander gänzlich heterogen sind und als Bedeutungen heteronom, inkommensurabel.

Die Lebensgrundlage der Monopolisten der Bedeutsamkeitsherstellung. Das enteignete Bewusstsein.

Ihre Identifizierung beruht auf dem undeklarierten, demokratisch nicht legitimierbaren, und unter der Voraussetzung von Identität als einem möglichen Faktum nicht durch Fremd-Beobachtung verifizierbaren Anspruch der Monopolisten des enteigneten Bewusstseins, deren Daseinsgrundlage und 'Kompetenz' – bestätigt durch autoritative Ernennung – das von ihnen mit wissensfremden Mitteln, die der Machtapparat, im Grenzfall als Gewalt, bereitstellt, deren Agenten sie sind, enteignete Bewusstsein ist, dessen verheimlichte Enteignung – eine nicht bewusst legalisierbare, mit der deklarierten Herrschaftsform nicht zu vereinbarende Machenschaft des Machtapparats der Massendemokratien, dessen Suggestion, auf der der faktische Erfolg beruht, in täglicher Massenproduktion durch die Agenturen des Systemzusammenhangs erneuert und befestigt, immer neu gelernt werden soll – durch die Suggestionen der Kompetenz und das darauf gegründete lizensierte Expertenwesen schon Georg Büchner mit der wünschenswerten Endgültigkeit vorwegnahm, am Beispiel des Woyzek, genauer, am Beispiel der Agenten der Gewaltverhältnisse die seine Gegenspieler sind, ohne dass die unfassbare Ausbreitung und der Grad der Verallgemeinerung zu dem System, das Hegel in seiner Philosophie vergeblich zu einem seiner selbst mächtigen Subjekt umzudeuten versuchte, beiden Denkern schon so entgegen treten konnte wie die Gegenwart dem ebenso ohnmächtigen Subjekt des unverwandt auf die Wahrheit gerichteten Arguments, dessen Reflexionsleistung mehr denn je nur auf die Einsicht in die eigene Ohnmacht jenseits jeder ersichtlich damit zusammen hängenden Notwendigkeit gehen kann, um in deren bodenlosem Grund den Punkt zu fixieren, aus dem heraus sich ineffabile des Individuums und der gelingenden Individuierung, Identität gegen die und unabhängig von der Heteronomie der gegen den Menschen organisierten Gewalt des globalen Systems der Verwertung des Nutztiers homo für ein Selbst bestimmen lässt, das sich selbst seiner selbst zu vergewissern versuchen kann.

Nirgendwo in diesem hoch organisierten Gewaltzusammenhang existiert etwas, das als nachweisbare Grundlage für die Wirklichkeit einer real existierenden demokratischen Form der Herrschaft einer Bürgerschaft über ihre eigenen Angelegenheiten dienen könnte. Denn die wirklichen Voraussetzungen für deren Realisierung und Realität ist das Urteilsvermögen des Einzelnen, ein gänzlich immaterielles Substrat einer ihrerseits nur kommunikativ realisierbaren Form der Gestaltung eines bürgerlichen Gemeinwesens, das mit einem imperialen Gefüge organisierter Gewaltsamkeit nichts zu tun hat, es sei denn im Sinne eines unversöhnt bleibenden, von der organisierten Gewalt institutionalisierten, von ihren Parteigängern und der Indolenz der Mitläufer, Karrieristen und Opportunisten sei es gerechtfertigten, geduldeten, träge hingenommenen oder angesichts persönlicher Vorteile affirmierten, und von der Urteilskraft ohne Macht oder Gewalt lediglich dokumentierten Widerspruchs, der indessen durchaus kommuniziert zu werden vermag, denn es gibt prinzipiell keine organisierte oder auch erratische Gewalt, die die symbolischen Formen gänzlich auf das Maß ihrer eigenen Verfassung und deren Horizont zu bringen vermag, insofern die Gewalt stets notwendig eine Unterbietung des Möglichkeitshorizonts der symbolischen Form und damit des Kommunizierbaren ist bzw. der Potentiale der Kommunikation selbst.

Der Gutmensch ist der Typus einer pädagogisch aufgepolsterten Selbstgerechtigkeit, die den aggressivsten Erziehungsanspruch gegenüber allen anderen zu vereinbaren versucht mit einem durch die Entschlossenheit kompensierten Mangel an Übersicht und Urteilsvermögen, in traditioneller Terminologie, einem Mangel an Bildung, sofern man diese, vom Resultat her, betrachtet als ein komplexes Kompositum aus angeeignetem Material, wirklicher, nicht lediglich fachlich oder begrifflich vermittelter Erfahrung jenseits des Lehrbuchs, und einem auf deren Integral oberhalb von den bloßen Beständen operationsfähig gewordenen, in diesem Sinne selbständigen Urteilsvermögen. Was der Mangel vermissen lässt, hält der Gutmensch für ausgleichbar durch Gruppenbildung und Nachdruck, und ihrem Integral: Organisation.

Gemeinsam aber sind wir nicht stark, sondern Quark, nach dem Diktum von Bloch, wonach getretener Quark breit wird, nicht stark. Die pädagogische Ambition und ihre Aggressivität, eine Projektion des Mangels, die das Bewusstsein zunächst und vor allem an sich selbst zu diagnostizieren hätte, wird indessen nicht durch die Projektion auf das Andere und die deklarierte gute Absicht ausgeglichen, sondern bestenfalls die Kenntnis und das Urteil, das sich eines angemessenen Begriffs des Wirklichen versichern muss, um eine Absicht formulieren zu können, die dem Handeln ein Ziel zu geben vermag, das nicht auf einen imaginären Punkt jenseits des Urteilsvermögens zielt, bei dem das Agieren, angelangt, feststellen muss, nicht nur, dass Zeit vergangen ist, die nicht reversibel ist, sondern dass in dieser Ansprüche durchgesetzt wurden, deren Effekte zum Schaden der zugleich in Anspruch Genommenen und um den Preis der Realisierung anderer als die mit der projizierten Zielsetzung verbundenen Zwecke, die ihrerseits Realitäten ausmachen können, die sich als wenig wünschenswert herausstellen könnten, einmal abgesehen, dass sie nicht intendiert waren und damit der bewussten Zielsetzung entzogen. Sie waren also auch nicht Teil des ingeniösen sozialpädagogischen Plans.

Das kann in mehrfacher Hinsicht überraschend, also 'informativ' sein im Sinne des Sinnbegriffs Niklas Luhmanns. Das System kann auf diese Weise seine eigene Negation generieren, und man kann das dann wieder systemtheoretisch umdeuten, als Paradigmawechsel usw., aber auch als Transformation oder Transzendierung. Es ist indessen kein (systematischer oder antisystematischer) Einwand zu sagen, das alles finde letztlich unausweichlich im System statt. Eine zu abstrakte Betrachtung verfehlt dabei womöglich den Sinn einer Verschiebung in der systemischen Projektion des Wirklichkeitsbegriffs, der ja die eigene und die Umweltwirklichkeit sowie die der Relation zwischen System und Umwelt betrifft und damit auch alle internen Selbstreferenzen, so dass der Vorgang eine Rekonfiguration der gesamten semantischen Systems bewirken kann und damit auch die des Handlungssystems mehr oder weniger folgenreich affiziert.

Festzustellen, dass alle Bedeutungsverschiebung sytemimmanent ist, ist also systemrelativ zugleich uninfomativ im Sinne des systemrelativ definierten Sinnbegriffs. Die Ableitung eines systemralativ, in Bezug auf seine Absorptionsfähigkeit bzw. Immunität oder Indifferenz gegenüber immanenten Bedeutungsverschiebungen systematisch erheblicher Art pessimistischen Urteils über die Lernfähigkeit von Systemen ist also eher Resultat einer zu hoch angesetzten Abstraktion von Bedeutung, sematischen Verschiebungen gegenüber dem systemrelativ definierten Begriff von Sinn, seiner strikten Immanenz, und eine daraus resultierende Unterbestimmung der daraus sich ergebenden Handlungsmöglichkeiten.

Andererseits ist es ein Hinweis auf die Grenzen der Bedeutung, die Lernen für die als Umwelt von System bestimmte Person für das System hat, insofern das System nicht schon deshalb lernt, weil dieses oder jenes Individuum lernt. Der Effekt, so weit er erheblich ist, ist erheblich nur für ein System, in dessen Umwelt er auftritt und zum Lernen veranlasst. Das System ist indessen gewöhnlich eher 'lernpathologisch' eingestellt. Es ist gewöhnlich einfacher, wenn es vermeiden kann zu lernen. Stabilisierung der eigenen Grenzen gegenüber der Umwelt kann implizieren, und tut es gewöhnlich, möglichst nicht lernen zu müssen, und stattdessen den aus der Umwelt an das System adressierten Lerndruck, einen Modifikationsdruck, nach Möglichkeit wiederum auf die Umwelt umzulenken, bzw. an der Systemperipherie zu reflektieren ohne dass ein systeminterner Effekt auftritt, der wiederum diesem in der Form einer internen Teil(-Rekonfiguration) in irgend einer Weise korrespondiert.

Macht bzw. Organisation ist eine systeminterne Methode Lernen zu vermeiden. Macht ist der Inbegriff der systemischen Lernpathologie, einer strukturell institutionalisierten Trägheit, in der Diktatur eine Art Kristallisierung, inzwischen eher eine systemisch implementierte Elastizität, die Lernzumutungen möglichst absorbiert, 'abfedert' bzw. möglichst neutralisiert, etwa durch Zeitgewinn, eingeschobene Rechtsverfahren mit ihrem Instanzenweg, Rechtsabteilungen etc. In anderem Zusammenhang kennt man das als 'Kühlung' oder 'Wärmedämmung' bzw. 'Heizung', ein im Grundsatz thermodynamischer Vorgang, wobei Wärmedämmung eine grenzerhaltende Maßnahme darstellt, die als 'passive' Grenzerhaltung den Aufwand für Kühlung oder Heizung möglichst minimiert.

Die Person, die in einem solchen Zusammenhang fungiert, ist bloße Funktion und nur auf diese bezogen qualifiziert oder nicht. Systemisch gesehen ist niemand jenseits seiner universalen Bezüge für irgend etwas qualifiziert, und wenn doch, dann ist das systemisch bedeutungslos. Diesen Sachverhalt hat der Begriff 'Entfremdung' noch nicht hinreichend systemrelativ formuliert, indem er auf einen soziokulturell kontingent gewordenen Begriff des 'Menschen' bezogen blieb, ein Bezugssystem, in dem 'man' noch nicht im strikt biologischen Sinne der Bezeichnung einer Tierart gemeint ist, wie das in der terminologischen Bezeichnung einer Tierart als 'homo sapiens' entsprechend dem Klassifizierungsschema der Biologie, also mit Bezug auf 'Leben' und 'Lebensform'. Obwohl die Entfaltung des Ganzen des Lebenszusammenhangs als System, wie das auch im genauen Sinne von Ökologie der Fall ist, also bereits sozusagen in Sicht war, und von Aristoteles her im Prinzip bekannt, war seine Universalität als Bezugssystem von Sinn, symbolischen und materiellen Strukturen, die in Handlungen miteinander vermittelt werden, dennoch nicht hinreichend klar.

'Entfremdung' und Wissensfortschritt.

Die von Soziologen stillschweigend herbeigeschwiegene Erledigung des Bedeutungsgehalts von 'Entfremdung' in dem Sinne eines Bezugs zu einem qualitativ verstandenen, sozusagen substantiellen soziokulturellen Verständnis dessen, was 'der Mensch' sei, verdankt sich also selbst einem soziologisch zu reflektierenden, jedenfalls soziologisch aus den allgemeinen Veränderungen der lebensweltlichen Organisation des Daseins im Zusammenhang eines Systems, das nichts mehr unerfasst oder untangiert lässt, in dessen Zusammenhang alles einbezogen ist, als Ressource oder als Abfall, der zu 'recyclen' ist, als nützlich oder kostenverursachend etc., zu erklärenden Vorgang. Dasselbe gilt von der Verschiebung der Aufmerksamkeit, die Verschiebung der Grundlagen der Soziologie von der Produktion auf die Sprache bzw. die Kommunikation. Es entspricht selbst einem soziologisch erheblichen Vorgang der Verlagerung der führenden produktiven Potentiale, der führenden produktiven Systeme. Nicht, dass die Produktion dabei zur Nebensache würde, etwa zugunsten der Finanzmärkte oder der Kommunikationssysteme, der Infrastrukturen usw. Das wäre ein Missverständnis der Bedeutung von 'Produktion', etwa im Sinne bestimmter Anlagen, Fabriken, Verfahren.

Afrika den Afrikanern.

Die Afrikaner haben jetzt die Regierungen, die sie haben wollten. Sie wollten von Ihresgleichen regiert werden, von Menschen ihrer eigenen Art und Komplexion, die sie selbst in den demokratischen Wahlen aus ihrer Mitte heraus bestimmt haben als ihre Führer und als Sachwalter ihrer Interessen und des von allen gemeinsam wahrgenommen Gemeinwohls. Die Morde an den weißen Farmern, ihre Vertreibung, diente der Durchsetzung ihrer gerechten Sache und sie hatten damit den gewünschten Erfolg. Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne.

Ich jedenfalls habe die Fischereirechte vor den Küsten Afrikas nicht verkauft, und auch nichts davon gehabt, dass sie verkauft wurden. Ich habe nicht mit Blutdiamanten gehandelt. Ich habe nicht in Havard Business studiert um dann als warlord in Afrika zu reüssieren. Ich habe die schwarzen Gangster nicht ausgebrütet oder promoviert, die Menschenfresser, die Afrika zu ihrer Ranch gemacht haben. Ich habe sie nicht bewaffnet. Ich habe die Hungersnöte in den Demokratien Afrikas nicht zu verantworten, auch nicht das Umkippen der politischen Ökologie, in der eine explodierende Bevölkerung mit Gattungsexemplaren der Tierart homo alles in bush-meat verwandelt, das lebt und sich bewegt, ohne ihre Chance zu erkennen, besser zu überleben, indem sie die Opfer ihrer Massenmorde auch auf den Tisch bringt und als Leckerbissen auf die Speisekarten der Afrikanischen Küche, statt sie in einer weiteren Verschwendung im Sumpf oder am Straßenrand verrotten zu lassen. Ich habe das Land der Bauern nicht an Investoren aus Übersee in Asien oder den arabischen Emiraten verhökert und die darauf seit Jahrtausenden lebenden Menschen von dem Land vertrieben. Ich halte keine Volksgenossen als Sklaven, in Kakaoplantagen oder auch nur zum Vieh hüten. Ich verkaufe nicht, als big mama, Töchter meines Volkes als Huren mittels Voodoozauber in die Metropolen Europas.

Die Vorgänge auf dem Schiff vor der italienischen Insel Lampedusa ist eine Metapher auf ganz Afrika: Die Passagiere hatten einer Schiffsbesatzung und einer Gruppe von Ihresgleichen zugestimmt, um ein allen gemeinsames Ziel zu erreichen. Sie hatten einen potentiellen Massenmörder an Bord genommen, den im entscheidenden Augenblick, in dem es auf die Besonnenheit aller angesichts der äußersten Möglichkeit des Scheiterns ankam, niemand daran hinderte, das Schiff in Brand zu setzen und damit alle dem Tod zu überlassen, letztlich den größten Teil der Passagiere und der Besatzung dem Tod preiszugeben.

Nun, nachdem dies alles geschehen ist spricht niemand davon, was aus dieser Person wurde. Ist sie unter den Überlebenden, die nun ein Asyl beantragen in dem Land, dem Verbund von Ländern, in die sie strebten? Ist ermittelt worden, was mit ihr geschehen ist und wo sie inzwischen verblieben ist? Ist, falls sie überlebt hat und an Land ging in dem Land, von dessen Behörden oder Einwohnern sie gerettet wurde, Anklage wegen Massenmord gegen sie erhoben worden? Sind die Zeugen ihrer Tat bereit dazu beizutragen ihre Identität festzustellen damit ggf. Anklage wegen Massenmordes gegen sie erhoben werden kann? Interessiert das überhaupt jemanden? Wird am Ende einem Massenmörder dieses Typs, der einer Mentalität entsprechen kann, die vielleicht nicht nur die seine ist, die Einreise in ein Land der Europäischen Union erteilt? Kann er hierzulande unerkannt untertauchen, ohne dass das jemanden interessiert? Wie viele Mörder und Verbrecher, Schurken und anderes dergleichen reist ohne das das überhaupt auffällt in die EU ein?

Was bedeutet es, wenn einem entsprechend einer längst gehegten Erwartung ein Afrikaner in einer militärischen Kampfuniform begegnet? Ist das ein neuer Modegag? Und was für eine Mode ist das? Ist es die Mode resozialisierter Kindersoldaten, denen der Gutmensch hierzulande mit der Parole: 'Ein Herz für Kinder' bereitwilligst einen Platz in unserer Gesellschaft einzuräumen geradezu beflissen ist?

Niemand der ohnmächtigen Objekte der hierzulande betriebenen Politik, zu der die so genannte Europapolitik so gut gehört wie die Politik des Bevölkerungsimports zur Beschleunigung der Umwälzungsgeschwindigkeiten für den Kapitalreturn bzw. die Kontrolle der Einkommen der abhängig Beschäftigten, hat einen wirkliche Einfluss nehmen können auf die gegenüber den Afrikanern betriebenen Politik.

Andererseits wird stets weiterhin mit dem üblichen 'human touch' sozialer Nähe, an der es angesichts der Verwertungspraktiken gegenüber dem Nutztier homo hierzulande fehlt, desto dringender für die hungernden Kinder in Afrika und die Spendenbereitschaft geworben, so als könnten die Versäumnisse bzw. das Handeln der Kannibalen und Verbrecher, die Afrika im Griff haben bewältigt werden durch die NGO's, die dafür nicht zuständig sind, während gerade die Verbrecher und Gewalttäter, die es sind, nicht daran denken, sich herzugeben für derartige Sentimentalitäten, und die Rettung von Firduzi ein paar Leuten überlassen, die sich wichtig machen damit, dass sie etwas unternehmen, was Sache der Afrikaner und der Politiker wäre, von denen sie regiert werden, die ihre Aufgabe wahrnehmen, sei es indem sie Massenmorde an Teilen der Bevölkerung inszenieren, die Fischereirechte vor ihren Küsten für ein Butterbrot auf Kosten ihrer Küstenbevölkerung und der des Hinterlandes an die EU-Bürokraten verschenken, mit dem Resultat, dass deren Bewirtschaftungspraktiken so gründlich sind, dass am Ende kein Fisch mehr geschlechtsreif wird, oder indem sie ihre Bodenschätze, sogar das Land, von dem die Bevölkerung vertrieben wird, an ausländische Interessenten und Großunternehmer verkaufen!

Das soll die Politik richten, und die Ohnmächtigen sollen hierzulande mit Teilen ihres eigenen Einkommens dafür sorgen, dass wenigstens kompensiert wird, was die demokratisch gewählten Regierungen aus Angehörigen der eigenen ethnischen Gruppe offensichtlich zu versäumen bevorzugen, mit den entsprechenden Abzügen für das Personal der NGO's, das mit davon lebt, was da hereinkommt?

Diese Menschen haben sich erfolgreich von der Bevormundung durch 'uns' (besonders natürlich durch mich persönlich) befreit, und beklagen sich nun darüber, dass 'wir' 'uns' um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern (so als dürfte das jemand) und mehr noch, sie wollen auf einmal bei uns lieber leben als unter Ihresgleichen im Land, das ihre erfolgreich gegen die Fremden verteidigte und von ihnen zurück eroberte Heimat ist, wo sie endlich sich unter Freunden und Brüdern so einrichten können wie sie es immer wollten und wünschten.

Das muss man nicht mitmachen und man muss das auch nicht 'gut finden', was immer die Gutmenschen meinen. Diese Leute müssen ihre Probleme selbst lösen, denn sonst wird es niemand tun (können). Der Wunsch, die Wilden zum Christentum zu bekehren ist hierzulande erloschen, und die an den Gebrauch automatischer Waffen zur Einübung des Massenmords und des Genozids von Kindesbeinen an gewöhnt worden sind und das offenbar gut fanden, hier en masse zu begrüßen und begeistert einzubürgern ist kaum attraktiv, zumal zu erwarten ist, was sich schon längst an Exemplaren beobachten lässt: Dass sie nichts anderes anstreben um auch hierzulande sogleich in die Ränge der Bestien und Predatoren aufzusteigen, die auch hierzulande, wenn auch sublimierter, nichts anderes bezwecken und anstreben als sich als herrschende Predatoren zu bewähren.

Neokolonialismus als 'homocoming queen'.

Die Bevölkerungen der einstigen Kolonialmächte sind derzeit, seit dem Untergang des Kolonialismus, die bevorzugten Objekte der kolonial Beschäftigungslos gewordenen Priesterschaften der Postmoderne. Schließlich wollte man nicht einfach auf das verzichten, was man durch die 'Erschließung' und 'Entdeckung' der Welt gelernt hatte, als allgemein anwendungsrelevant.

Wenn Du also keine Eingeborenen mehr bekehren kannst zu Deinen Religionen oder Freihandelsideen, nimm' doch einfach die eigene Bevölkerung.

Der Wunsch der Menschen, die hier leben, sich von Gutmenschen in einem Lern-Prozess des lebenslangen Lernens regelmäßig entsprechend den von ihnen gemäß den bevölkerungspolitischen Zwecksetzungen der Großorganisationen, deren Agenten sie sind, regelmäßig derart umerziehen zu lassen, dass ihre instinktsicheren Bedenken ihnen als gegenstandslose 'Ängste' ausgeredet werden, oder als 'rechtes Gedankengut' in der institutionalisierten 'Prävention' so ausgeredet wird, das 'ihre Argumentationsketten zusammenbrechen', nimmt in demselben Maße ab, wie die Bereitschaft der vom Imperialismus befreiten Völker abgenommen hat, sich von ihren Weißen Herren 'zivilisieren' zu lassen in dem von Huckelberry Finn in Mark Twains Tom Sawyer bezeichneten Sinn, der die Vorahnung der verwissenschaftlichten Propaganda, der zur Propaganda gewordenen Wissenschaft, der Wissenschaft als Propaganda und der Propaganda als Wissenschaft(en) als Reflexion des verwahrlosten Kindes mit der feinen Ironie eines Humors bezeichnet, in der Reflexionsform, die das Ungeheuerliche als den verborgenen harten Kern des Sublimen markiert, das jeder Erhabenheit bar geworden zum Niedlichen jenseits und unterhalb des Schönen in den Mickey Mouse Landschaften der Unterhaltungsindustrien und der life-style-Offerten (von Red Bull degeneriert, zum materiellen allgegenwärtigen Reflex und Erscheinungsbild des Zustands eines durch die Dressuren der organisierten Gewalt chronisch Depravierten Bewusstseinsverfassungen.

Der Trost, dass man sie, im Gegensatz zu den Predatoren hierzulande, die so aussehen wie ihre Opfer auch, wenigstens erkennen könnte, wird natürlich sogleich zum Gegenstand eines Streits, der sich darauf zuspitzt, dass alles bloßer Wahn, Rassismus oder eine unbegründete Furcht ist. Dabei sind die Effekte der Rebarbarisierung durch Populationsimport selbst dort unverkennbar, wo es eine Tradition dieser Importe gibt, die bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückreicht.

Das heißt nicht, dass es hierzulande keine autochthonen Barbaren gäbe, aber man darf wohl darauf hinweisen, dass sie einerseits, weil soziokulturell als Typus erkennbar, auch berechenbar, und in gewisser Weise als Mentalitäten auch gezähmt durch den erzwungenen Import der demokratischen Form durch militärisch erfolgreiche Invasoren, die unwiderlegliche 'Argumente' vorbrachten, die die Umtriebigkeiten dieses Typus in gewisser Weise beschränkt haben und eine erfolgreiche Verinnerlichung der von ihnen vermittelten Erfahrung bewirkt haben. Das ist anders mit den seither importierten Mentalitäten und die für diese typischen Barbareien und Unbedenklichkeiten, die sich hinreichend deutlich bemerkbar machen, und ganze Städte und Regionen soziokulturell irreversibel verändert haben, und zwar dort, wo sie en masse auftraten, und, das muss man zu ihrer Entlastung sagen, auf die ungezähmten oder sogar induzierten Mentalitäten trafen, die das Lumpenproletariat der Industriezentren aufgrund der ihm durch das Kapital diktierten Daseins- und Verwertungsbedingungen und -praktiken nicht nur bewahren, sondern auch in einer eigenen typischen Befindlichkeit bewahren und tradieren konnte, in einem Maße, die vielen Beobachtern so sehr imponierte, dass sie darin, im Zustand einer Depravation und sei es auch erzwungenen, aber unbezweifelbar faktischen, von ihren 'Vertretern' dann auch, als Identität bewusst gelebte und bejahte Verwahrlosung, dann aus Gründen, die vielleicht aufgrund eines von mehreren Kriegen und aufgrund einer fortbestehenden, erst durch externe Gewalt abgeschnittene Bürgerkriegslage und ihre vorerst noch weiter bestehenden Nachwirkungen bewirkten, sowie durch einen dadurch bewirkten Verlust der Maßstäbe, eine Nachwirkung kriegsbedingter Verwahrlosung und Rebarbarisierung unter das Niveau bürgerlicher Normen den beobachtbaren Zustand von ihrem eigenen nicht so weit zu unterschieden imstande waren, dass sie der Versuchung erliegen mussten, in dem eigenen und dem beobachteten Zustand den einer Kultur besonderer Art und sogar eines besonderen Scharms erkennen zu sollen meinten, eine Haltung, die auf die Betrachtung der Produkte aus den slums us-amerikanischer Großstädte kritiklos gerade von Leuten übertragen worden ist, die mit den daraus erwachsenen Massenphänomenen hierzulande derart hautnah im alltäglichen Umgang ausgesetzt waren, und endlich, ohne dass jemand darauf kommt, das zu bemerken, dem ansonsten in anderen Zusammenhängen stets sogleich bemerkten 'Stockholmsyndrom' erlagen, ohne dass ihnen die längst auf dasselbe Wahrnehmungsniveau abgesunkenen Traumatherapeuten zur Hilfe kämen, zumal da sie sich, wollten sie das Syndrom bemerken, zunächst genug mit ihrem eigenen Zustand zu tun bekämen.

Das historisierende 'Studium' – sine ira et studio – der so genannten Kulturgeschichte in jenem unverbindlichen Sinne der Beiträge, die man aus dem 'Informationsniveau' von Internetenzyklopädien erschließen kann, aber überhaupt typisch ist für jenes Zerfallsstadium des Geistes, der von gar keinem mehr weiß, oder, nach dem Muster der 'Nähe' in dem Gedicht von Christian Morgenstern 'all obiges für Spaß' hält und 'Näherin' von Beruf geworden ist, indem sie leider völlig vergaß, was sie wollte, wird niemand auch nur eine 'Information' entnehmen darüber, was die Seelen von Menschen einmal bewegte, die noch nach dem Grundsatz lebten: 'Üb' immer Treu' und Redlichkeit bis an Dein kühles Grab, und weiche keinen Fingerbreit von Gottes Wegen ab, oder die Menschen, deren lebendige Seele aus den von ihnen hinterlassenen Dokumenten glüht um mit ihrem Nachleuten die Landschaft zu erhellen, die von toten Seelen bevölkert ist, deren Anästhetisierungsgrad und gewöhnliche Abstumpfung durch die Primitivismen ihres unmittelbaren, brutalisierten Trieblebens ihnen selbst bestenfalls in Selbsteinschätzungen eines Typs entfernt dämmern mag, wie er sich in Mitteilungen ausdrückt, die besagen: „Ich hab' Stress“, also einen Terminus aus der Materialprüfung benutzen, um ihren Seelenzustand zu charakterisieren, eine Praxis der 'Selbsteinschätzung', die nach der praktischen und irreversiblen Umdeutung der praktischen Topoi aus der romantischen Dichtung, wie sie aus Worten wie 'Buchenwald' und 'Birkenau' dem Verstand und der Seele entgegengrauen, nicht verwundern kann, wo auch aus dem Bild: „Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel, wunderbar“, kaum daran vorbeikommt, dass aus der Erinnerung der Anblick von Gaskammern und den Verbrennungsöfen des industriellen Massenmordes, des Mordes der Barbarei an einer Kultur war, von der ich mich weigere anzuerkennen, es sei ein Selbstmord gewesen, und nicht der, den eine Bande von Mördern begangen hat, mit der ich weder verwandt noch verschwägert bin und mit der ich soziokulturell nie das Geringste gemein hatte, während ich ihre unverändert weiter ausgeübte Herrschaft ohnmächtig über mich und die Menschen, die ich liebte hinzunehmen gezwungen wurde, nicht zuletzt durch die 'demokratischen Mehrheitsverhältnisse' der 'Herrschaft der überwältigenden Mehrheit', eine Bezeichnung, die exakt den Tatsachen gerecht wird, nur in einem keineswegs harmlosen Sinn und ganz ohne eine andere Rücksicht auf eine bemerkliche Verpflichtung gegenüber irgendeiner Kultur in einem Sinne, der die Bezeichnung rechtfertigt, jenseits des mit Machtmitteln angemeldeten 'Anspruchs' und der Simulation, die der herrschenden Gewalt einen Paravent für Festtagsreden und Heucheleien zu liefern hatte, die keinen Kommentar verdienen.

So ist vor allem die durch die Gewalt und ihre Etablierung in den Institutionen des soziokulturellen Lebens die nach wie vor sprudelnde Quelle der sich fortsetzenden Sprachzerstörung, die jeden Blick zurück sogleich verächtlich als 'Vergangenheitsbewältigung' verhöhnt, und dabei nicht einmal ertappt wird, denn das geht ohne Weiteres durch, im Gefolge der talk-shows, die die Parole ausgeben: „Wir müssen jetzt nach vorne blicken.“

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