Romantische Landschaft mit Menschenopfer

Romantische Landschaft mit Menschenopfer
Weißt Du wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt...
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Dienstag, 28. Dezember 2010

ALLES EASY

 

1.) Wissen ist Ohnmacht, vor allem auch das Wissen um sie. Denn die Ohnmacht ist die erste aller Wahrheiten des zum Tode verurteilten Lebens des Individuums. es ist das Signum des zum organisierten Verbrechen versteinerten Daseins, der Verurteilung zum Leben als Strafvollzug in einem Lager namens ‘Staat’ mittels des ‘Sozialisationsprozesses’ unter dem Verhängnis der lebenslangen Umerziehung, die die Gehirnwäsche ist, die das Gedächtnis vernichtet. Die Resultate dieser Verurteilung zur Selbstvernichtung durch die als lebenslanger Lernprozess (noch ein Prozess, der der Existenz gemacht wird) ausgelobte Errungenschaft der verordneten Selbstzerstörung im Namen des Fortschritts werden als altersbedingte ‘Krankheit’ hinter den verschlossenen Türen der Anstalten zur sekundären Verwertung der ausgebrannten Karkassen der um sich selbst gebrachten, verbrannten und ausgebluteten Organismen ein letztes Mal in den Prozess (!) der Verwertung des bis in die lächerliche Verscharrung der Überbleibsel kapitalisierten Daseins eingebracht, indem ihnen noch einmal systematisch angetan wird, was über ihr gesamtes bewusstes Dasein verhängt wurde, indem es, bevor sie zu Bewusstsein gelangen konnten, in die unbewussten Grundlagen ihrer industriell hergestellten Bewusstseinsverfassungen versenkt wurde, so dass es ihnen nicht mehr zu Bewusstsein zu gelangen vermag.  Die Verlegung des organisierten Terrors der organisierten Gewalt heißt Erziehung. Sie ist identisch mit der Gehirnwäsche, die als ‘Internalisierung’ zur Notwendigkeit verniedlicht den Kern dessen ausmacht, was einmal dem Selbst, dem Ich des urteilsfähigen Individuums entsprechen sollte, das dort werden sollte, wo Es war. Nun bleibt es beim durch die Internalisierung des organisierten Terrors über dem Dasein ermutigten Es der Person, deren ‘Identität’ mit dem polizei- oder verbraucherverhaltensnotorischen Datensatz zusammenfällt, dem Inbegriff der organisierten Interessen der heteronomen Gewaltsamkeit, die über das Dasein verfügt.

2.) Es gibt ein Jenseits. Es umfasst alles  das, was nicht in den Grenzen dessen zu finden ist, was ich weiß, vermute, ahne, wähne, imaginiere, denke, sage, meine und behaupten kann. Die Formel: “Ich weiß, dass ich nichts weiß, bedeutet nicht, dass ich doch ‘irgendwie’ weiß oder ‘antizipieren’ kann, was ich nicht weiß. Was ich nicht weiß weiß ich nicht, und nicht: Ich weiß, dass ich nichts weiß bedeutet: Ich weiß ‘irgendwie’ was ich nicht weiß. (Das musste mal gesagt werden, angesichts des Unbegreiflichen, das vom Recht auf freie Meinungsäußerung zutage gefördert wird. Denn das verführt offensichtlich zur Formulierung des Unmöglichen und des Aberwitzigen.

3) Die Allgegenwart der Gewalt, zumal der in Großformen organisierten, angesichts deren die Verzweiflungsreaktionen der kleinen Kriminalität, die der organisierten Gewalt zur ewigen Legitimation ihres eigenen Irrsinns dienen, macht das Leben der Individuen der Biomasse des Homo sapiens, zu dem diese auf unbegreifliche Weise verurteilt werden ohne einen anderen als den ‘Sozialisationsprozess’, zu dem Kriegszustand, dem angeblich alle Anstrengungen der organisierten Gewalt zu seiner Vermeidung dienen. Wird das derart zu Vermeidende endgültig vermieden, dann wird das gleichbedeutend sein mit der absoluten Gegenwart des zur Normalform des Lebens, des Daseins gewordenen Kriegszustands für das einstmals als das ‘menschliche’ konzipierte und nun für immer abgeschaffte Leben.

4) Die Definition des durchschnittlichen Erwachsenen in dieser ‘Kultur’, die dem Zustand nach ihrem Ende entspricht, in ‘sozialen’ Verhältnissen nach dem Ende sogar des ‘Sozialen’, das die Stammesgesellschaft und die Großfamilie als Lebensform abgelöst hatte unter dem Verhängnis des ‘säkularen Staates’, in einer Gesellschaft, wie sie nach dem Ende der Vergesellschaftung globalisiert wurde, genügt zugleich der Definition der furchtbarsten Bestie, die jemals zum Leben gelangte, um sein autokannibalisches Prinzip auf die Form eines Selbstverhältnisses der Tiergattung ‘Homo sapiens’- eine  Benennung, die dem Größenwahn des Erfolges der Bestien entspringt, so als wüssten sie wirklich etwas über sich selbst, das der Wahrheit ihres Daseins und ihres ‘Verhaltens’ entspräche - zu sich selbst zu bringen, in dem dieses sich dazu legitimiert zu sein meint, sich den Namen der ‘Hochkultur’ zuzulegen.

Die Normalform dieser Bestie ist der Sachbearbeiter des verwalteten Daseins der  Biomasse der Nutztiere, zu der das Gattungsleben degeneriert, Politik als Form der Massentierhaltung des Nutztiers Homo sapiens.

5) Die Welt zu verändern ist längst das, was der letzte Idiot anstrebt. Die elfte These ad Feuerbach von Karl Marx regiert die Welt. Das Gerede vom Ende des Kommunismus ist Blödsinn. Sein Prinzip, die vorsätzliche Weltveränderung (statt ihrer bloßen ‘Interpretation, was ja schon schlimm genug ist angesichts der erfolgreich universalisierten Hermeneutik der Lüge und des als Staat organisierten Verbrechens) ist das Prinzip der Herrschaft mittels permanenter Revolution. Ihr Sinn besteht darin, die Lebenserfahrung systematisch zu entwerten und den Individuen jede sichere Orientierung zu entziehen, zumal durch die systematische Zerrüttung des intergenerationellen Verhältnisses, das ersetzt wird durch die Perversionen des mittels des Angriffs auf das Leben unter Zuhilfenahme des Staates kapitalisierten Lebens. Der angebliche Rückzug des Staates aus der Daseinsvorsorge ist vielmehr der Gebrauch des Staates, seine Pervertierung vom Organ der kollektiven Selbsterhaltung zum Instrument der Zerstörung des Zusammenhangs des kollektiven Lebens und vor allem seiner anthropologischen Grundlagen in der Familie (bestehend aus dem Minimum von zwei qualitativ definierten gegengeschlechtlichen Erwachsenen und dem aus ihrer geschlechtlichen Verbindung hervorgehenden Dritten, dem gemeinsamen Nachkommen, von deren Existenz und Garantie alle parasitären Aufsätze auf diesem anthropologischen Minimum parasitär mit zehren, und aus der alle Zerfallsprodukte unterhalb dieses Minimums als Produkte der Perversion hervorgehen). Es ist die Hauptleistung der in vielfältiger Weise institutionalisierten Hermeneutik der organisierten Gewalt, die Gegebenheiten und die essentiellen Grundlagen des Lebens des Menschen systematisch umzuverstehen derart, dass die Verkehrung ins Gegenteil, ein Abwehrmechanismus unter anderen, zum Muster der Weltdeutung des Menschen wird, um ihn noch weiter erniedrigen und demütigen zu können bis zu seiner intendierten und beinahe vollendeten Abschaffung zugunsten des Nutztiers Homo sapiens, und weiter zur verswertbaren Biomasse.

6.) Das System der Abwehrmechanismen ist die wahre ‘Erkenntnistheorie’ der ‘Wissenschaften’ vom Nutz- und Stalltier Homo sapiens und ihrer ‘Hermeneutik’, die mit der Wissenschaft vom Menschen so viel zu tun haben wie die Biologie – in der der Mensch nicht vorkommt, weil er darin gar nicht vorkommen kann - mit der Kulturwissenschaft.

7.) Das Erstaunlichste an den Gegenwartsverhältnissen ist der Umstand, dass das Gesindel, dass eine ‘Krise’ nach der anderen provoziert, bis hinein in die assistierenden Scharlatane an den staatlichen Erziehungsanstalten, und die dem Personalbestand korrespondierenden ‘Wissenschaftsformationen’, an deren hochformalisierten Gefügen so gut die Sophisten der attischen Antike wie die Protagonisten der lateinischen Predigt des Mittelalters ihre helle Freude haben müssten, unverdrossen ohne Wimperzucken sich wechselseitig ganz öffentlich seine unveränderten Führungsqualitäten bescheinigen darf, während die Herde, von deren Fleisch die Guten Hirten und ihre Schäferhunde fröhlich weiter leben und sich mästen, entgegen allem, was man von der als verwirklicht bescheinigten Freiheit meint erwarten zu dürfen, nicht die Schafotte haben besteigen dürfen, um deren Besteigung sie sich so sehr verdient gemacht haben. Es scheint, dass die Stalltierwahrheiten der in den Kriegen des zwanzigsten Jahrhunderts erfolgreich disziplinierten Nutztiere der Tiergattung Homo sapiens sich haben belehren lassen darüber, dass ihre Freiheit darin besteht, geduldig auf den Metzger zu warten und in der Zwischenzeit noch  einmal einen Urlaub einzuschieben  oder die Anschaffung eines größeren Breitbildfernsehers, und dies unter Hinweis darauf, wie viel schlechter es denen geht, die in den sweat-shops der ‘Entwicklungsländer’ ihre T-shirts nähen, während sie sich gerade ein neues Mobiltelefon zulegen konnten, um mit den Leuten gegen die Bezahlung ganz frei so lange wie sie wollen telefonieren zu dürfen, weil man sich aus Gründen der Totalmobilisierung des Lebens anders nicht mehr zu begegnen vermag.  So als wäre der Weg in die eisige Einsamkeit der kapitalisierten Altenverwertung viel länger als die meinen. Es ist die erinnerungslose Urteilsschwäche und die Unfähigkeit zur wirklichen Antizipation dessen, was sie im Schlachthaus erwartet, die diese leichtherzige Fröhlichkeit hebephrener Debilität ermöglicht, die um das Feuer des eigenen Lebens tanzt während es herunterbrennt. Am Morgen des Alters werden sie fassungslos der erkaltenden Asche in der eisigen Arktis des Daseins gegenüberstehen, während ihnen noch die allgemeine Erderwärmung als ihr wesentlich mit verschuldetes Vergehen vorgeworfen wird von ihren Stallmeistern, die die Erde zerstören, indem sie das Leben der Biomasse des Daseins durch ihre Fleischwölfe drehen, während sie ‘die Verantwortung’ dafür hermeneutisch den dressierten Stalltieren zuschieben. die nicht brav genug ihren Müll sortieren, zu dem sie alsbald selbst gehören werden.

8.) Das Verschwinden des Proletariats beruht auf einem teils hermeneutischen, teils phänomenologischen Eskamotiertrick. Indem man einerseits das Anforderungsniveau an die Bildung systematisch senkt (!) und diese Absenkung akademisch durch den kapitalisierten Studiendesign institutionalisiert, andererseits die Arbeitsbedingungen so abgeändert sind aufgrund des industriellen Prozesses, der die Anforderungen an die Einkleidung der Arbeiter verändert – in Rom waren die Sklaven von ihren Herren öffentlich nicht ohne Weiteres zu unterscheiden und ein Antrag im Senat, die Sklaven zu kennzeichnen wurde mit Mehrheit und dem hellen Argument abgelehnt, dass die Sklaven, wenn sie erkennen würden, wie viele sie sind, ihre Herren sogleich umbringen würden – lässt man die Aneignung von Bildung unter erleichterten Bedingungen derart zu, dass dies dem Proletariat auf die wünschenswerte Weise entgegenkommt, zumal durch die ersehnte Bestätigung, der auf den Baum mit Mühe gekrochene Frosch sei schon der Vogel, der zu sein er sich erträumte, und vor allem ohne große eigene Mühe.  Zugleich steigen die so Gebildeten im akademischen Betrieb auf nach dem Muster, nach dem die Barbarei sich alle Kultur erobert, indem sie sich ihrer Gebäude und ihrer Bibliotheken bemächtigt, ohne Rücksicht darauf, dass man, um anzueignen, was man so erobert, lesen und schreiben oder gar das Denken gelernt haben müsste, was beim Denken schon so eine Sache ist, denn wie sollte man das lernen, wenn es nur der mögliche, aber nicht auch garantierte Ausgang zum Jenseits alles Lernens und ‘Verstehens’ ist, und nicht einfach ein Ergebnis einer sei es auch gut gemeinten Bestätigung mittels eines Titels oder ‘Grades’.  Der bemerkliche Umstand, dass viele der so genannten humanwissenschaftlichen Repräsentanten oft nicht die einfachsten Grundlagen der Logik kennen, ist ein Hinweis darauf, dass die ‘humanities’ vermutlich deshalb für so wenig nützlich gehalten werden, weil zu viele Aufstiegswillige sich auf sie verlegen angesichts ihrer mehr oder weniger deutlichen Einsicht in ihre Unfähigkeit, ihre Mittelmäßigkeit, die sich dann eben ein passendes Versteck sucht, das das Festhalten der Ansprüche ermöglicht ohne die dazu passende Selbstbescheidung entsprechend einer gelungenen Einsicht in die Wirklichkeit der Grenzen der eigenen Möglichkeiten. Diese Einsicht wäre aber die erste Einsicht, die einem gelungenen Studium der ‘humanities’ entspringen müsste. Ihre erfolgreiche Umgehung ist damit ein Beleg für das erfolgreiche Misslingen der Erlangung dieser Einsicht.  Über den Zustand der dann in der Tat mit ihrer vermeintlichen Nutzlosigkeit brillierenden Faktizität der ‘humanities’ ist derart aber nur vermeintlich über die Geltung des über sie angesichts des Faktischen zu Recht ergehenden Urteils entschieden. Es ist eben nur ein Urteil über das Faktische, das selbst nur ein Resultat der organisierten Gewaltverhältnisse ist, die die allgemeine Nivellierung nach Unten mit dem gelungenen allgemeinen Aufstieg keineswegs zufällig verwechselt bzw. gleichsetzt und mittels dieser Illusion dem aus seinem Bewusstsein von der Wirklichkeit des eigenen faktischen Daseins verschwundenen Proletariat die Illusion ermöglicht, es sei nun ‘aufgestiegen’ und damit nicht mehr was es ist, zumal seinen erfolgreichen Protagonisten und Vorbildern (als Aufsteigsmodellen) die ihnen faktisch zufallende Macht dazu nutzen, diese Illusion auch wissenschaftlich verbindlich und zum allgemein verordneten Lehrbestand zu erheben und als Indikationsstellung allen Sozialisationsprozessen zugrunde legen zu lassen, die über die nachwachsenden Generationen verhängt werden, par ordre de Mufti.

9.) Der ‘Gute Onkel’ von nebenan, der Kinder schändet, missbraucht und vergewaltigt und verführt ist ein Guter Hirte Wohltäter der Menschheit gegen  diese Formen der organisierten Vergewaltigung ganzer Generationen von ahnungslosen Opfern der Machenschaften der von der Macht eroberten und kontrollierten ‘Enkulturation’, die von den Gehirnwäschen nicht zu unterscheiden ist, die die Utopien von Orwell und Huxley vorwegnehmend exakt beschrieben  haben´, und man sollte sich einmal fragen, was diese britischen Autoren vor Augen gehabt haben müssen als ihre Lebensgegenwart, um diese Antizipationen erfassen zu können. Dass die Vergewaltiger sich nicht als das erkennen wollen was sie sind, ist kaum verwunderlich, haben sie doch zu ihrer Selbstbetrachtung die wissenschaftliche Pädagogik und die Therapeutik erfunden, deren Hermeneutik dem Interpretations- und Verstehensmonopol zugrunde liegt, die dieses ‘Selbstverständnis’ anleitet und im Zwangsverhältnis den Opfern als deren Verständnis der Situation in der sie sich befinden, mit dem mehr oder weniger sanften Zwang der suggestiven und alternativenlosen Zugangs zur Welt aufdringt, währen die Jungtiere durch die Gatter getrieben werden zum Ort ihrer Verwertung, an dem sich das Schicksal des Nutztiers mit seiner Verwertung vollendet. Die herrschende Hermeneutik des Daseins ist eine Hermeneutik der organisierten Gewalt, exekutiert von ihren eigens dazu erzogenen Assistenten und Funktionären. Deren Funktion ist, in der Wirklichkeit der kannibalischen Ordnung der Guten Hirten, die der Schäferhunde.

 

10.) Natürlich kann man sich darauf verlegen, nun die Beweise zu verlangen, die solche eigentümlichen ‘Behauptungen’ zu belegen imstande sein können. Das heißt indessen, das die Forderung sich schon sicher ist, die Anforderungen an das, was sie als Beweis zu akzeptieren bereit wäre, selbst nicht nur ‘kennt’, sondern auch ‘kontrolliert’, also dass das Verständnis von ‘Beweis’ festgelegt wird von dem, der ihn scheinbar unabhängig anfordert. Der eine würde zur Unterstützung der als Scheinselbstverständlichkeit in Frage gestellten ‘Forderung’ nach eigenen Vorstellungen auf die ‘Wissenschaftlergemeinschaft’ rekurrieren. Aber was ist das, wenn man das Verständnis davon nicht einfach mit der Personalgruppe des Öffentlichen Dienstes gleichsetzen will, die über die ‘höheren Abschlüsse’ nicht nur, sondern vor allem über die unabdingbare Verbeamtung oder ihre funktionalen Äquivalente ‘verfügt’ bzw. diese vorweisen kann. Damit wäre zum Wenigsten gesagt, dass die ‘niederen Abschlüsse’, die in ‘Tätigkeiten’ unterhalb des akademischen Niveaus ausmünden, nicht die Mitgliedschaft in der Wissenschaftlergemeinschaft (der regelmäßigen Kongressteilnehmer) vorzuweisen imstande sind, und das qualifiziert beide, die Wissenschaftlergemeinschaft, die vielmehr die der ‘bestätigten Experten’ in einem Dienst ist, und die von ihnen nur ausgebildeten Personalgruppen des funktionalen Äquivalents des ‘niederen Klerus’, der institutionell nur Befehlsempfänger ist, nur unter den Bedingungen der Pluralisierung durch die Organisationsmethoden des säkularen Staates, der sich seine eigene Undurchsichtigkeit dadurch schafft, dass er auf das verweist, was er angeblich endgültig abgelöst hat, und was in einer angeblich erledigten vorwissenschaftlichen Welt Form war.  Es ist ersichtlich, dass das eine ‘staatsromantische Illusion’, ‘Eigenpropaganda’ eines Apparats und einer Personalgruppe ist, mit der Funktion der Nebelkerze, verzweifelter Rekurs auf die Autorität, in der die organisierte Gewalt schon zu deutlich durchschimmert als dass sie noch als wissenschaftliche Abgrenzung durchgehen könnte, wenn auch als durchaus richtige, wenn auch fatal aporetische Abgrenzung des Wissenschaftlichen, die sich aber ersichtlich schon den Tricks von Jahrmarktsbudenscharlatanen und Hypnotiseuren annähert.

11.) Eine andere Lösung wäre die bekannte diskurstheoretische, die immerhin den Vorteil hätte, nicht schon einfach mit der Institutionalisierungsform ein bloß Faktisches zum Geltenden machen zu wollen. Aber diese Lösung ist ebenso aporetisch, angesichts der Struktur der Öffentlichkeit bzw. der Struktur, die an ihre Stelle getreten ist, als Privateigentum eines organisierten Machtapparats. Denn auch hier kommen die Komplizierungen der Mechanismen der Wissenschaftsentwicklung ins Spiel, die eine Erkenntnis, die eigentlich die Geistesgesichte als Ganze begrifft, zunächst aus einer Erkenntnis in  einen formalisierten institutionellen Mechanismus umdeutet, um ihn dann auf die Wissenschaftsgeschichte zu verkürzen, bis endlich das so Formalisierte scheinbar in den Verfügungsbereich der über die Definition von Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit herrschenden, über die verfügenden Politik fällt, die nun ‘Paradigmenwechsel’ beschließen und anordnen kann und das entlang des von ihr praktizierten Prinzips der Herrschaft mittels des ‘Herrschaftsmechanismus’ der permanenten Revolution dann in immer schnellerer Folge tut, um es unter Rückgriff auf die (von der organisierten Gewalt, die sie ist) selbst erzeugten und angetriebenen ‘beschleunigten Veränderungsgeschwindigkeiten der modernen oder postmodernen Welt’ zu legitimieren, die das Verfahren angeblich notwendig machen oder sogar erzwingen, als angebliche ratio einer verantwortlichen Politik, die doch gerade darin besteht, durch diese Machenschaften jeder Vernunft den Boden, die Kriterien zu entziehen, um die Sicherheit des Urteilsvermögens zu untergraben.

12.) Da nun ersichtlich ist, dass diese Stützen versagen ist zunächst eine andere Gegebenheit in Betracht zu ziehen. Der gesuchte Beweis besteht in der Möglichkeit der Formulierung, der symbolischen Repräsentation des Gemeinten, die das Faktum der gelungenen Integration einer Erfahrung repräsentierst, die sich auf die Bildung stützt, und ihre Summe darstellt, die der Apparat zu verhindern bestrebt und faktisch angelegt ist, indem er Erfahrung und Urteil und Bildung durch Erleben Konditionierung und Lernen substituiert, ohne diese Verschiebung als  solche der Reflexion zugänglich zu machen. Denn die Substituierung ist es ja, die diese Unzugänglichkeit gerade erzeugt. Derart bleibt der Betrug der organisierten Gestalt und Barbarei seinen Opfern verborgen gerade indem ihnen die Bildung und Urteilsfähigkeit bescheinigt wird, die sie als von diesen Bescheinigungen unabhängige Wirklichkeit darstellen müssten, um mehr zu vermögen als die Repräsentation triebhaft gesteuerter Rhetorik der organisierten Gewalt über das Leben.

13.) Es käme darauf an die Welt nicht zu verändern, sondern zu verschonen und zu bewahren. Zudem käme der eigenartige eng geführte Begriff der ‘Umwelt’ bzw. der ‘Ökologie’ erst dann zu sich selbst, wenn ihm das menschliche Dasein als wesentliches Konstituens einbeschrieben und der Begriff bzw. seine Bedeutung von dort aus, vom weltkonstituierenden und Welt habenden, und darum nicht einfach der biologischen Existenz der Tierart Homo sapiens aus, sondern von einem angemessenen soziokulturell und in diesem Sinne auch ‘anthropologisch’ fundierten Begriff des menschlichen Daseins aus entfaltet würde. Denn diese Welt ist die einzige die wirklich ist, und nur dann  ist sie dies, wenn sie in der Reflexion auf die unausweichliche Integration von ‘Welt’ und ‘symbolischer Repräsentation’ ausläuft, die zugleich klar macht, dass es keine Welt’ jenseits dieser gibt, und dass einzig sie zugleich den Menschen definiert, der sie so gut schafft wie repräsentiert. Die systematische Zerstörung oder Suppression dieser Reflexíon ist auch dann untermenschliche Barbarei, wenn sie und gerade wenn sie mit wissenschaftlichen Mitteln gestützt und promoviert und zum ‘herrschenden Paradigma’ erhoben wird. Denn das ‘Wissenschaftliche’, nicht zuletzt dann, wenn es identisch ist mit dem Funktionärswesen der organisierten Gewalt gegen den zum Nutztier degradierten und als Biomasse verwerteten Menschen, ist gar kein Kriterium für den Entwicklungsstand einer menschlichen Lebensform, so wenig wie die bloße Technik oder Technologie, die ja gerade in  die Barbarei der Auffassung des Lebens als Funktion einer Maschine führt. Grundlage des Urteils über die faktische Verfassung des Daseins ist nicht die erlernte Erlebnisweise eines konditionierten triebhaften Organismus, der frisst, schläft, fickt und scheißt und unterdessen pausenlos aus einer angelernten Rhetorik daher plappert, sondern aus einem durch Bildung erworbenen Material einer aus ihr sich erhebenden langfristig erworbenen Urteil und der darin angelegten und erst spät aus ihnen hervorgehenden, sie zusammenfassenden Erfahrung.

Natürlich ist es ein Skandal das zu formulieren. (Natürlich passt zu diesem seine Dissimulation als langweilige und uninteressante Abwegigkeit.)Weder entspricht das dem Selbstwertgefühl der ermächtigten Experten noch dem von der Politik und den Verwertungseinrichtungen lancierten Klischee des ausgebrannten alten abrissreifen Schuppens, den sich diese als ihr Verständnis des ‘Seniors’ oder des ‘Rentners’ ausgedacht haben, indem sie dem dem ‘aus dem Beschäftigungsverhältnis ausgetretenen’ Nutztier schlagartig alles entziehen, was es anders denn als einen nutzlosen überzähligen Fresser erscheinen lassen kann, einer Qualifizierung, die im Übrigen der Bezeichnung aller Altersgruppen zugrunde liegt, was wenigstens den ‘Kirchen’ auffallen müsste, die das Wort Gottes verkünden, das den Menschen qualifiziert ohne es zu beherzigen oder auch nur zu verstehen, dass es die Definition des Menschen als Nutztier oder als nutzloses oder noch nicht nützliches Tier ausschließt (Der Säugling, Das Kind, Der Jugendliche, der in diesem oder jenem Beruf ‘Beschäftigte’, der Arbeitslose, der Sozialhilfeempfänger, der Senior und wie die Scheinkonkretionen der jeweiligen Qualifikationen einer Teilmenge der Herde alle heißen, unter dem ihre Exemplare dem Guten Hirten erscheinen). Alle die Qualifikationen, die sich die Kompetenz anmaßen dürfen, diese Teil,mengen der Nutztiermasse des Homo sapiens im Auftrag der organisierten Gewalt nach ihrer Nützlichkeit zu klassifizieren und vor sich her zu treiben, leben ja von der vorzeitigen Ermächtigung und bleiben daher auf dem Niveau der durch Wissenschaft (in dem definierten Sinne) substituierten Bildung von Erfahrung und Urteil sitzen und müssen bestrebt sein, das Fehlende durch Autorität, Suggestion und eine mehr oder weniger autorisierte Gewaltanwendung in der Form der unablässigen Grenzverletzung der Regeln der Kommunikation zu kompensieren. Insofern ist die Theorie bzw. ‘Philosophie’ der Kompensation richtig. Sie wird als solche indessen durchsichtig in dem Augenblick, in dem sie auf eine Reflexion stößt, die den Begriff der Bildung antizipierend zunächst festhält und unter Bezug auf die Sache und den Begriff des Wissens, die Antizipation des sich verschränkenden Zusammenhangs von Erfahrung und Urteil wartet, bis sich einstellt, was die Bedeutung der Begriffe der Sache nach meinen, nicht aufgrund eines passiven Abwartens, sondern aufgrund des Glücks eines aus langer Überlegung resultierenden Resultats, das nicht fest versprochen ist, weil es der Möglichkeit nach ist, also potentia, bevor es keineswegs aufgrund einer Notwendigkeit actus wird. Wir verstehen nur, was wir machen können. Der gesuchte Beweis besteht also darin, ihn darzustellen. damit ist die Aufgabe umrissen.

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