Romantische Landschaft mit Menschenopfer

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Weißt Du wieviel Wolken gehen weithin über alle Welt...

Montag, 31. Oktober 2011

Homo sapiens, die Pest des Planeten?

Die Erde ist nicht übervölkert mit Menschen, nein.

 

Es ist nicht erheblich, was die ‘Sozialwissenschaftler’,  die Politiker, der Journalismus oder andere Agenten und die Gutmenschen ‘denken’ (bzw. meinen, dass sie denken), indem sie ‘uns’, also den ‘Adressaten’ ihrer erlauchten Erklärungen, deren Prototyp sich in Brechts ‘TUI-Roman’ findet, immer wieder erklären, die Erde sei nicht ‘überbevölkert’, Malthus Untersuchungen seien irrelevant, und außerdem von einem konservativen und menschenfeindlichen politischen Impuls  getragen, die ‘Menschheit’ könne problemlos so weiter wachsen wenigstens vorläufig und mit offenem und auf vermeintlich weise Art unbestimmt bleibenden Grenzwert oberhalb von fünfzig Milliarden Gattungsexemplaren. Diesen Leuten sagt der Witz nix, wonach sich die Erde und Venus oder Mars auf einer interplanetarischen Konferenz treffen, und die Venus fragt: ‘Wie geht’s?’, worauf die Erde sagt: ‘Schlecht. Ich hab’ Homo sapiens’.

Dabei reden sie von ‘der Menschheit’, wie alle Achtelgebildeten, von einer – keineswegs gegenstandslosen -- IDEE wie von einem selbstverständlichen Faktum. Der Inhalt des ganzen Stalls, in dem sie die Gattung des Homo sapiens als profitabelste Nutztierrasse halten, inklusive ihrer selbst, als den Bestien, die von ihrem Fleisch, Nerv und Blut leben unter der Maske des Guten Hirten und seiner Erben, samt den Hütehunden und den Parasiten, die sich in einer Varietät von Kontroll- und ‘Helferberufen’ über sie erheben, den lassen sie von ihrer eigenen Propaganda beruhigend als ‘die Menschheit’ etikettieren.

Das ist der Musik im Stall oder im Supermarkt gleich, die beruhigend wirkt und die Milchabsonderung oder die ‘Kauflust’ anregt,  wie das Kitzeln, mit dem die Ameisen die Blattläuse anregen, Zuckersirup zu scheißen.

Indem sie in ihrem unerforschlichen weisen Ratschluss eifrig damit befasst sind, die Welt zu steuern und damit immer neuen erstaunlichen Verbesserungen zuzuführen, vor allem ‘die Umwelt’ gegen die Bösen in Schutz zu nehmen, von denen sie eine Teilmenge bilden, während sie sich zugleich als eine Art von Abzweigung des Tierschutzvereins und des Vereins der Dackelzüchter aufführen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Herrchen und Frauchen im Namen ihrer kleinen Lieblinge zu kontrollieren, zu disziplinieren und zu überwachen, um herauszufinden, ob sie auch immer schön brav und als Halter geeignet sind, den Hundeführerschein dabei haben, und die Hausordnung des Tierschutzvereins gelesen haben, ein soziales Kontrollmodell, das sich längst auch auf Herrchen und Frauchen angewendet findet, sofern sie etwa ‘Eltern’ – so nannte man das früher, als es auf der Erde noch Menschen gab -- eines der Gattungsexemplare ihrer eigenen Art werden und es sogar selbst gezeugt haben, oder es irgendwo entliehen haben, um ihre nunmehr zugelassene Lebensgemeinschaft auszuschmücken mit dem, was sie nicht selbst erzeugen können, aufgrund einer angeordneten Toleranz, wie sie in Sodom und Gomorrha eben üblich wird aufgrund der Massenverhältnisse und der festgesetzten Zweckmässigkeiten, die vor allem dem Motto des Funktionalismus einer Herrschaft gehorcht, dass Ruhe im Kuhstall herrscht, egal was das Vieh davon hält, und auch den Elternführerschein haben, der inskünftig darüber entscheidet, wer das ‘Sorgerecht’ aufgrund einer eigens mittels einer Bewerbungsmappe nachgewiesenen Qualifikation (mittels eines Bachelordiploms als der untersten Stufe) verdient, das an die Stelle der kürzlich noch ganz unverfänglichen ‘elterlichen Erziehungsgewalt’ (im Namen der über die Eltern in seinen Kriegen nach Belieben verfügenden organisierten Gewalt) getreten ist…während sie also derart mit ihren Verbesserungsplänen befasst sind in der Nebenabsicht, die Geburtenraten entlang der Rationalisierungsfortschritte der Industrien zu senken, weil die Arbeitskräfte wenigstens im Inland nicht mehr gebraucht werden, zumal in einem Land mit ausgesprochen ausgeprägter Exportorientierung, das seine Kunden anderswo findet, dann aber wiederum nach Bedarf Nutztierimport an dieser selben ‘Menschheit’ treiben, wenn die Konjunktur das verlangt, sind sie doch wesentlich diejenige der Variablen in der von ihnen derart rekonfigurierten Lebenswelt, die dafür sorgt, dass aus dem Faktum, das sie mit dem Namen der Idee benennen, deren Vereitelung alle ihre Anstrengung gewidmet ist in jeder ihrer täglichen Entscheidungen und deren am entfernten Punkt außerhalb ihrer kurzen Sichtweite tödliche Konsequenzen ihnen nicht nur entgehen, sondern auch gänzlich gleichgültig sind, längst schon die Hölle eines Verhängnisses geworden ist, deren Paradigma sich in jedem Hähnchen- oder Schweinestall der Massentierhaltungspraxen in Niedersachsen, vor allem um die Gegend von Oldenburg und Cloppenburg findet.

Die Populationen an Schlachttieren allein in dieser Gegen Niedersachsens ist ein zig-faches gegenüber der Zahl der ‘Einwohner’ (allein sechs Millionen Schweine) , wenn man darunter die Zahl der Gattungsexemplare des Homo sapiens meint, was den Tatsachen kaum entspricht angesichts der langsam verschwimmenden Grenzen zwischen den unterschiedlichen Methoden der Massentierhaltung, deren eine noch immer als ‘Politik’ auftreten kann, so als werde hier wirklich einer Tiergattung eine Extrawurst gebacken, eine Illusion, die von der ‘politischen Bildung’ gehätschelt und verbreitet wird.

Es ist eine Welt der Bestien, die sich aufgrund einer verantwortungslosen mörderischen Gier längst wie eine Pest über die Oberfläche des Planeten zieht und alles vergiftet, demütigt, verramscht, beschnüffelt (im Namen der Wissenschaft und der Weltverbesserung, die sich schon bescheiden auf die ‘Bewahrung der Schöpfung’ – man halte sich den naiven Größenwahn dieser Formel nur einmal mit Verstand vor Augen, indem man ernst nimmt, womit sich das Gesindel, der Abschaum, der bekanntlich immer auf dem Kamm der Welle reitet, hier gleichsetzt – zurückgezogen hat!), mit Funkhalsbändern versieht und überall hautnah die Folgen des eigenen Tuns eifrig protokolliert, um sogleich ‘die Menschheit’ vor den Folgen ihres Tuns zu warnen und ‘ihr’ Bescheidenheit und Selbstbeschränkung zu predigen, die Folgen des Massentourismus in langen Unterwasseraufnahmesequenzen an sterbenden Korallenriffen zu dokumentieren, während sie mit ganzen Teams von lustigen Weltreisenden in riesigen Clippern um die ganze Welt reisen, um die Folgen auch dieses Tuns denen ins Haus flimmern zu lassen, auf riesigen Breitbildschirmen, die sich das nie und nimmer leisten können und sich neben dem Breitbildschirm kaum mehr als eine Bude mit Pappmobilar leisten können, das bei einem Umzug die Bemühung des Möbelspediteurs nicht lohnt.

In allen Tundren, an allen Unterwasserresorts, deren Oberwasserstation tausend Dollar die Nacht kostet, in jeder Tiefsee, wo sie die Ausplünderung der dort liegenden ‘Boden-Schätze’ zu untersuchen angestellt sind, auf jedem Gletscher, an jedem Pol sind sie präsent, mit Forschungsstationen, die das Wetter im Laufe der Jahrtausende anhand der Bohrkerne aus abschmelzenden Eisgebirgen eifrig untersuchen und jammernd bedauern, im Namen des Menschen und ‘der Natur’, gar ‘unseres Planeten’ (was sie meinen, ist, dass er IHNEN gehört, nicht den vor der Glotze hockenden Kreaturen im ‘Freizeitmodus’, die so nackt und elend und armselig sterben wie sie – ungefragt – ‘zur Welt gebracht wurden’, indem ihnen ein geschenktes Leben ‘geschenkt’ wurde von gedankenlosen Tieren, die sich ohne eine Idee aufgrund ihrer biochemisch bedingten Wahnvorstellungen in krampfhaften Verschlingungen zu bewusstloser ‘Zeugung neuen Lebens’ zusammenfinden, nach Art der Lachse, oder den Vorgängen auf den wenigen noch existierenden Robbenbänken, deren Bild die Strände der ‘Urlaubsparadiese’ nachahmen in einer jämmerlichen Mimikry, die in nichts mehr an die Bildungsreise des achtzehnten oder des frühen neunzehnten Jahrhunderts erinnert, indem sie ein Konsumgut Urlaub anbieten, zu dem man sich in fliegenden Containern begibt, die inzwischen mehr als fünfhundert der Konsumenten auf einmal transportieren können, indem sie sie aufnehmen, nachdem sie durch eine Reihe von Sortiergattern getrieben, geschluckt werden um dann an einem anderen, exakt gleich aussehenden Ort wieder ausgekotzt zu werden, an eine tote Küste, kontrolliert, sortiert, identifiziert, abgezockt nach einem primitiven Schema, gelockt mit Illusionen und leeren, unerfüllbaren Versprechen, beim Schopf gepackt mit vergeblichen Hoffnungen, abgefertigt, hintergangen, ausgenutzt und taxiert, kalkuliert entlang eines einfachen Businesskalküls, der ihnen als Belohnung etwa die Architektur von untergegangenen Zivilisationen zur Schau stellt, in der sie und ihre Vorfahren bestenfalls die Rolle der zur ihrem Bau verwerteten Arbeitssklaven hätte spielen dürfen, damit sie ein von ‘Ehrfurcht’ getragenes Gefühl für die ‘Ursprünge der Hochkultur’ erhalten, an der sie in keiner Weise partizipieren und von der sie ausgeschlossen sind auch und gerade im Angesicht der Banden der Grabräuber und Trophäensammler und –verwalter, die sich, als Teil der Bürokratie, die ihre jämmerliche Existenz gnadenlos beherrscht, in den Besitz der privilegierten Positionen gebracht haben, die es erlauben, dass man die Leichen der Pharaonen vergangener Reiche auf den Seziertisch legt um akribisch den Zustand ihrer Zähne zu dokumentieren und die Frage zu beantworten, an welchen Alterskrankheiten, Rheuma, Arthritis, Osteoporose sie in fortgeschrittenem Alter gelitten haben, oder ob sie etwa von einem tückischen machtgierigen Weib und ihrem Liebhaber vergiftet wurden etc.

Das Schauspiel belebt zugleich als ganz unauffällig und normal, dass alle Leichen Verfügungsmasse der ‘Wissenschaft’ sind, dass ‘Wissenschaft’ vor nichts Halt macht und dies auch nicht muss, ist doch die Leichenschändung eine der Quellen der modernen Medizin, die ‘uns’ den Segen der gesenkten Kindersterblichkeit und unser viel höheres Alter ‘geschenkt’ oder ‘beschert’ hat.), aber das ganze Gerede ist nichts als der Paravent für Absichten der Sicherung von Zugängen zu Ressourcen, ‘Rechten’ auf Verwertung des so eifrig als ‘schützenswert’ Ausgebotenen; der infame Apell und der ‘human touch’ der Heucheleien, die sich als ‘pädagogisch’ eingekleidete Dressuren der Nutztiere nicht gern betrachtet sehen und daher alles tun, die Motive zu kaschieren, die derart in die Schulbücher der Grundschulen und in die Vorschulkindergartenerziehung eingehen, ist Teil einer gigantischen Eigenpropaganda einer ‘Wissenschaft’, die nichts mehr hat von der selbst gebastelten Legende, die sie als Leuchte, als Licht, als Aufklärung schon verlogen ausbot, als ihre Schrumpfung zum Erscheinungsbild der Meteorologie einer globalen Profitmaschine noch nicht absehbar war, die sich alles einverleibt, was irgendwie ‘fressbar’ ist, durch ein gigantisches Maul, von  wo aus alles ‘Essbare’ durch einen gigantischen Magen- und Darmtrakt passiert, chemisch zerlegt und neu zusammengesetzt, der anschwellenden Masse des Monsters hinzugefügt wird, bis der Rest dann wieder auf den Planeten ausgeschieden wird, um als die Scheiße um die Füße des Monstrums herum anzusteigen, in der es ersticken wird, während es noch wächst, indem durch den von ihm generierten Folgen des ‘Fortschritts’ zu entgehen versucht, der im selben Verhältnis den Unrat anwachsen lässt, der von diesem Fortschritt ausgeschieden wird, solange es noch irgendetwas Essbares in der Reichweite des Abgrunds gibt, der sich alles dies gnadenlos einverleibt.

Nicht nur hörte ‘kein Mensch’ hin, wenn man etwa in den letzten vier Dekaden davon sprach, dass das Bevölkerungswachstum das Hauptproblem ist, vor dem sich die Soziologie sehen müsste. Im Gegenteil, man musste sich auf erbitterte Einlassungen gegenüber der angeblichen Menschenfeindlichkeit dessen, der solches öffentlich zu überlegen wagte, gefasst machen, die auf ein Denkverbot, eine Zensur hinausliefen. Inzwischen schlägt das um: Auf einmal, schlagartig, erkennen die Berufsgruppen der Sozialtechnologien auf der Suche nach Ausdehnung und Einflusszonen für ihre Berufsgruppenmonopole das darin steckende ‘Potential’, und sofort ist das Geschäftsmodell zur Stelle: Etwa 24 Dollar pro Jahr und Familie werden gebraucht, um die Zahl der Geburten um ein Drittel zu senken.

Wow, was für eine Businessidee für die Berufsgruppenmonopole der Sozialtechnologie. Da lässt sich regierungsnah und politikgestützt viel Gutes tun für die Menschen, die umfassend beraten werden können, vor allem Frauen, mit dem Versprechen ihrer Integration in den globalen Arbeitsmarkt, auf dem das Arbeitstier Homo sapiens vertrieben wird. Das ist kein Einwand gegen das Bestreben, die ‘Explosion’ der Biomasse des Homo sapiens zu verlangsamen.

Aber erfahrungsgemäß wird dergleichen Einflussnahme immer zu weit mehr genutzt als nur zu dem, was die offizielle Definition der Zwecke betrifft, um die es dabei gehen sollte. Es ist der Einsatz eines groß angelegten Experiments, das im Doppelblindversuch (die Wissenschaftler, die Politik und die Berater auf der einen Seite, das Objekt der globalen Beratung, die in unterschiedliche soziokulturelle Verhältnisse und Traditionen eingebetteten intergenerationellen Verhältnisse, die im Prinzip aufgebrochen werden, kapitalisiert und aus dem soziokulturellen Zusammenhang abgekoppelt und vor allem die Individuen aus dem internen kommunikativen Zusammenhang ablöst, indem dieser aufgebrochen und von externen politischen und berufspolitischen Absichten mit Rückankoppelung an eine Hierarchie der organisierten Gewalt unmittelbar abhängig gemacht wird, anders gesagt: die innerfamilialen Zusammenhänge auch im übergreifenden intergenerationellen Zusammenhang zerstört, und damit die latenten Funktionen, die er für das Dasein der Individuen hat.

Auch hier wird am Ende nichts bleiben als die Masse der aus allen Zusammenhängen abgeschnittenen Individuums, das dem gesamten Apparat der organisierten Gewalt unmittelbar gegenüber steht und als solches gegenüber diesem Apparat ‘verantwortlich’ gemacht wird im Sinne von dessen an die ‘Ökonomie’ rückgekoppelten Zwecksetzungen, die sämtlich über die einmal in die Überelternfunktion eingetretenen Berufsgruppenmonopole unmittelbar gegen jeden Solidaritätszusammenhang der in einer durch das intergenerationelle Verhältnis zwischen mehreren Generationen vermittelten Kommunikation vorgetragen werden und diesen Zusammenhang in jedem seiner Aspekte unvermeidlich depotenzieren müssen, ganz gleich, was die Gutmenschen davon meinen, die das betreiben und zugleich dissimulieren indem sie sich eine entsprechende ‘Pädagogik’ zurechtlegen, die sich auf Anfrage aus einem Lautsprecher anhören lässt (Beachten Sie auch unsere Internetpräsenz!).

Wer sich angesichts der bekannten Modernisierungsstrategien und angesichts ihrer allerdings nicht eigens von denen betonten Folgen des Tuns derer, die all dies mit ihrem segensreichen Tun anstellen, mittels der von ihnen angestellten Begleitforschung erforscht wird, es sei denn im Sinne der Ergebnisse, die ihr ‘Selbstverständnis’ bestätigen naiv darauf verlässt, dass diese Typen des Systemagenten nichts als menschenfreundliche Absichten verfolgen, kann das nur dann tun, wenn er/sie die schon bekannten Modernisierungsfolgen ebenso blind zu übersehen entschlossen ist wie das Scheitern der auf Gesellschaft, Mensch und Soziales Leben bezogenen wissenschaftsförmigen Wissensformen im Staatsdienst, die die ‘Entwicklung’, anders gesagt, die systematische Zerstörung der Daseinsgrundlagen treulich mit ihren Rechtfertigungen und ihrem weichgespülten Gefasel begleitet haben, und dabei kaum etwas anderes geleistet haben als die Narkosen und Hypnosen zu verabreichen, die die Stalltiere so weit mit Benommenheit umnachteten, dass all dies so wenig Widerstand fand und vor allem, keinerlei  intelligenten Widerspruch, insofern sie dafür sorgten, dass unter ‘Intelligenz’ nur das verstanden werden durfte, was sich unter dem von der organisierten Gewalt verordneten Anpassungsdruck ebenso blind wie opportunistisch an die geflüsterten Imperative des allgemeinen Systemzwangs anglich, bis die einsetzende Amnesie die neuen eleganten Studiendesigns ermöglichte, die die Viertelbildung zu kapitalisieren erlaubten, indem sie einerseits kostengünstige ‘akademisch’ ausgebildete Sachbearbeiter ohne weitere Übersicht oder Urteilsvermögen bereitzustellen erlaubte für den angemeldeten Bedarf der ‘Institutionen’, und andererseits die ewige Weiterbildung als kapitalisierte Form der ‘privatisierten Bildung’  zu institutionalisieren ermöglichte, die neben ihrer ihr eigentümlichen Eigendynamik, die bis in den Produktdesign hinein reicht, vor allem im Dienstleistungsbereich, in dem sich alle möglichen Formen zertifizierter Scharlatanerie anzusiedeln vermochten, wenn man das mit den Augen einer hinreichenden Informiertheit über den Zusammenhang von Wissenschaftsbegriff, Wissenschaftsgegenstand und Methode betrachtet und nicht unter dem Gesichtspunkt der Resultanten von Machtverhältnissen innerhalb des Apparats der organisierten Gewalt, obendrein die Institutionalisierung einer unauffällig verallgemeinerten endlosen, lebenslangen Abhängigkeit einer Massenklientel erlaubt hat, die mit dem Vorwand, die Wissenschaftsgesellschaft verlange lebenslanges Lernen und damit die lebenslange Schulbank, so dass, anstatt dass die Individuen mit dem akademischen Abschluss die ‘wissenschaftliche Befähigung’ erlangen, die es ihnen fortan erlaubt, selbständig zu entscheiden, was sie noch zu lernen haben und was mit Sicherheit nicht, also ein eigenes Urteilsvermögen haben und davon Gebrauch zu machen nicht nur imstande, sondern ermächtigt sind, weil ihr Studium entlang der Logik seiner eigenen Form, als Design, sie dorthin geführt hat, eine abhängige Klientel entsteht, die über ihren eigenen intellektuellen Status als Sachbearbeiterheer für etwas kompliziertere Aufgaben der sozialtechnologischen Steuerung unterhalb der staatlichen Ebene ‘Wissenschaftlergemeinschaft’ als Berufsbeamtentum – denn sie zählen nicht als ‘Wissenschaftler’, sondern nur als so oder so ausgebildete mit dem und dem ‘Abschluss’, der auch ihr endgültiger Ausschluss ist --  ebenso getäuscht sind wie über ihren Status als mit mehr oder weniger Zwang in endloser Abhängigkeit von ihnen vorgesetzten Kontrolleuren gehaltene lebenslange bloße Schüler, die hin und wieder auf die Schulbank zurück gehen müssen, weil sie das ersichtlich nicht selber könnten, was ihnen andere beizubringen haben, indem sie ihre Kontrolleure werden und damit ihre eigene Selbsterhaltung betreiben, oder die sich einer kostenintensiven, weil zertifizierten ‘Weiterbildung’ unterziehen müssen, wenn sie im Rahmen ihrer Sachbearbeiterfunktionen (auf Leutnantsniveau) noch ein Stüfchen höher aufzusteigen wenigstens beanspruchen wollen, sei es auch nur, um ihre Aussichten bei Bewerbungen unter sonst gleichen Bedingungen in einem Heer von genormten Qualifikationen wenigstens subjektiv zu verbessern, indem sie sich dergleichen unterwerfen in der Meinung, das stärke ihr Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl, das darin bestehen würde, dass sie sich die Frage nach dieser Art  von ‘Zusatzqualifikation’ verbitten würden, indem sie darauf hinweisen, dass sie ‘aus der Schule sind’ und ihre Gesprächspartner damit vertraut machen, dass es dergleichen jedenfalls in ihrer eigenen Vorstellung durchaus geben kann und dass es dies ist was sie qualifiziert, weil sie den Sinn des Arrangements der Manipulation von Abhängigen erkennen dort, wo die Frage nach dergleichen zur Routine der Einschüchterung bei Bewerbungsgesprächen gehört, die damit den Sinn der Überprüfung der blinden Unterwerfungsbereitschaft unter eine formal vorgesetzte Autorität eines Machthabers und ihres präsumptiv nachgewiesenen Vollzugs gewinnen.

Man muss sich klarmachen, dass es dies ist, was sich hier gerade anschickt die Massen zu ergreifen um zur materiellen Gewalt zu werden, die sich in eben diesem Augenblick gegen diese Massen unter Nutzung ihrer Gehirne zu formieren bestrebt ist, indem sie ihre eigene hündische Verfassung in deren Bewusstsein und Personalität infiltriert bzw. zu implementieren im Begriffe ist.

Das ist nicht der letzte dieser Vorstöße. Ihm werden, im Gefolge der ‘Prävention’ gegen ‘Menschheitsbedrohungen’ – die doch gar nicht existieren, indem die zunächst die Existenz des Menschen voraussetzen müssten – weitere, noch viel nachhaltigere folgen, alle in der Richtung der Optimierung der totalen Kontrolle durch ihre Infiltration in die Bewusstseinsverfassungen derart, dass die Voraussetzungen zu ihrer Beurteilung gar nicht erst zustande kommen, und die unablässige begleitende ‘wissenschaftliche’ Betreuung in einer ‘Gesellschaft des lebenslangen Lernens’ bei vorgesetzten Lehrern in einer Art lebenslangen ‘Beschulung’, die schon die passive Zustimmung zu den politischen Methoden der Altersentsorgung mit vorbereitet, mit jener Mixtur aus Didaktik, Drohung, und Belehrung sowie Apell an das nicht vorhandene Urteilsvermögen, die unterschiedslos auf die bl0ße Verhaltensformierung unter systematischer Abschneidung aller Fragen nach einem Motiv oder gar einer Handlungsgrundlage durchgesetzt werden oder wenigstens anstreben dies zu bewirken.

Diese Wissenschaft ist Teil dessen, wovor sie Andere warnt, die von der systematischen Privilegierung ausgeschlossen sind, die diese Lobhudeleien so gut generiert wie verlangt.

(Von den dümmlichen Gemeinheiten und Brutalitäten der Etikettierung von Personen, die in den Berichterstattungen der lokalen Presse unter Journalisten gewöhnlich sind, ist zu sagen, dass sie die Gewöhnlichkeit des Journalismus darstellen, der vermutlich nach wie vor aus den unteren Bildungsschichten rekrutiert wird und daher aus eigener sozialer Herkunft eine ihm unproblematisch erscheinende Sichtweise auf das ‘soziale Leben’, das für diesen Typus ohnehin mit dem asozialen eher zusammenfällt als mit der Sichtweise, die im Umkreis der bürgerlichen Bildung bekannt ist, die mit der Machtübernahme Preußens 1848 ihre Niederlage erlebt hat und einer Faktizität Platz zu machen hatte, die hinreichend klar werden lassen musste, dass Deutschland nicht das Volk der Dichter und Denker, sondern das der Richter und Henker zu werden im Begriff stand, eine Entwicklung, von der sich die in der Barbarei und der Gewalt untergegangene Kultur niemals erholt hat, was nur deshalb nicht auffällt, weil die Diktatur des Proletariats mit dem Ende des Krieges im Jahr 1945 unter verschiedenen Regimen von nicht der Kultursprache mächtigen militärischen Siegern endgültig verwirklichte Realität wurde, indem hier wie dort das Proletariat  die Institutionen erobert hatte und diese Eroberungen in einem mit Zustimmung der militärischen Sieger wenigstens in einem innenpolitisch zugelassenen Sieg konsolidieren durfte. Derart ist die Diktatur des Proletariats dadurch verwirklicht, dass alles auf sein Niveau herunter nivelliert wurde, im Gegensatz  zu der Vorstellung, die Karl Marx hatte, der insofern bildungsbürgerlicher Idealist blieb, dass er meinte, die Machtergreifung der Unterdrückten müsse diese mehr oder weniger zum Bildungsniveau des Bürgertums erheben, und auf eine mehr oder weniger offen bleibende Art auch gemeint haben dürfte, dass die vom Zugang zur Bildung Ausgeschlossenen diesen Zugang suchen müssten, anstatt sich auf Mallorca mit ihren Volksheroen zu amüsieren -- Ein bisschen Spaß muss sein, Ich will mit Dir sofort usw. --  indem sie sich die Hucke vollsaufen und ansonsten über Fressen und Ficken ‘nachdenken’. Man könnte sich damit abfinden, dass in diesem Jargon der Esel die anderen Langohr schilt, aber als öffentliche Dokumentation eines soziokulturellen Zusammenhangs ist das jedenfalls nicht einzustufen. Auch hier braucht es, wie angesichts des Inhalts ihrer medialen Darstellung ebenso wenig einer weiteren ‘empirischen Sozialforschung’ wie angesichts der ‘Popkultur’ und ihrem pausenlosen Fabrikhallen- und Flugzeugdeckträgerlärmpegel und den diesen Maschinen entsprechenden Rhythmen, oder angesichts der Filmindustrie und ihrer ‘Blockbuster’. Sie sind die Spiegel und Brenngläser des Zustands, den sie so gut abbilden wie manifestieren und mit erzeugen.)

Die Eitelkeiten dieser Wissenschaften bzw. Praktiken, die sich angeblich mit dem Menschen befassen, aber weder den Menschen zum Gegenstand haben noch zum Subjekt der Aktion, sind blind für die Funktion, die sie hat, indem sie die Religion und deren (übelste, späte, die sozialtechnologische, die gewaltsame und System-) Funktion beerbt, während sie die weltbildgestaltende ‘poetische’ im Namen ihres ‘wissenschaftlichen’ Realismus zerstört (des ‘Realismus’ einer ‘Ästhetik der organisierten Gewalt’, deren Paradigma die Barbarei der Verwaltungs- und der Diagnosejargons ist, der die Dossiers, Kranken- und Kriminalitätsakten der Überwachung und des allgemeinen Vollzugs mit seinem entsetzlichen Gift anfüllt, aus dem das Niedrigste redet, das sich im Umkreis soziokultureller symbolischer Formen finden lässt, das Geplapper von ihrer selbst sicheren, in sich selbst verliebten Vergewaltigern und Schändern einer systematisch infantilisierten Nutztierherde, die in ihren Zwangsklienten unter keinen Umständen die möglichen Resultanten ihres eigenen Tuns erkennen wollen, indem sie sie mittels einer infamen, dem wirklichen Status und dem wirklichen Vermögen des den Verhältnissen der ins Aberwitzige angeschwollenen, gegen die in Stellung gebrachten Machtapparate in keiner Weise angemessenen ‘wissenschaftlichen Psychologie’ erbarmungslos für das zur Verantwortung ziehen, was sie aus ihnen unter Anwendung einer blind gerechtfertigten Gewalt gemacht haben, und ohne auch nur die Eventualität ins Auge zu fassen, es könne ihre eigene erfolgreiche Selbsterhaltungsstrategie daran mitgewirkt haben, in welchem Zustand sich die Opfer ihrer Erfolge befinden.

Die systematische Entkoppelung der ‘outsourcing-Strategien’ erfasst endlich auch den Verstand derer, die sich anmaßen, aus derartigen Resultaten der Konstitution ihres eigenen Verstandes heraus über andere und die Welt in der sie mit ihnen zusammen leben ‘kompetent’ zu urteilen, während alles, was sich der lizensierten Machtposition entgegen setzt als ‘Meinung’ disqualifiziert wird, ohne dass das zu der Einsicht führt, dass Faktum ist, dass die organisierte Gewalt herrscht indem sie festlegt, was gilt, anders gesagt, dass Faktizität der organisierten Gewalt Geltung einfach festsetzt. Wer angesichts dieser Befunde noch fortfährt, von einer real existierenden Demokratie zu reden, ist Agent der Gewaltverhältnisse und fürchtet die Privilegien seiner Partizipation an ihnen zu verlieren. Das kennt man ja aus anderen Formen der Einkleidung von totalitären Systemen.) , ohne andres zu bieten als die Absenkung der Demütigungsgrenze, die dem Gattungsexemplar in dem von  ihr mit verwalteten gigantischen, globalen Stall jenseits des stereotypen Geplappers von ‘Menschenrechten’ zugemutet werden darf, die nach einer Feststellung von Hannah Arendt bekanntlich nichts sind als das Letzte, was dem soziokulturell gänzlich entkleideten und geschändeten Gattungsexemplar angeblich garantiert sein soll ausgerechnet von der organisierten Gewalt, gegen die das erdacht wurde, die sich seiner als einem zu verwertenden Nutztier bemächtigt hat und die Technik und Technologie dieser Schändung als Zustimmung zur Prostitution an die Gewaltverhältnisse in das Herz der ‘moralischen’, selbstverantwortlichen Person versenkt, die damit als verwaltungstechnische Fiktion der Herrschaft nach dem Ende des Menschen versenkt, um der resultierenden, industriell erzeugten Bewusstseinsverfassung das längst vergangene Ende der Möglichkeit der Menschwerdung, das Ende von Gesellschaft und soziokulturell verfasstem Dasein zu verbergen.

Der verrottete, süßlich stinkende, bunte Plastikmüll, der sich an der Stelle der Menschwerdung in die Seelen der aus der Substanz von Fast-Food aufgebauten Leiber der Biomasse ansammelt, ist jenseits aller angeblichen Individualität selbst ein Industrieprodukt, wie die Bewusstseinsverfassungen derer auch, und gerade derer, die die Vorlagen und Passepartouts, die Paradigmen sind, nach deren Bild und in Ähnlichkeit mit denen die allgemein verbreiteten Bewusstseinsverfassungen des Massenprodukts ‘Individualität’ gepresst werden.

Die Heuchelei nimmt kein Ende. Nichts, in das diese elenden Nager und Schnüffler nicht ihre Nase stecken, kein Loch, das nicht bis auf den Grund untersucht und ‘durchdrungen’ werden muss, nichts und niemand, das oder der/die einfach in Ruhe gelassen würde, kein Winkel, in dem nicht irgend ein Entdecker seine Grafitti hinterlassen müsste, keine bisher noch unbekannte Spezies, deren Entdeckung gewöhnlich die Begleitmusik ihrer bevorstehenden Vernichtung, ihrer Ausrottung ist, es sei denn, sie mache einen ‘wissenschaftlich nachgewiesenen Nutzen’ und verspreche. bei richtiger Bewirtschaftung, einen respektablen Profit.

Was die in den vergangenen Jahrhunderten zu ihrem Heil Entdeckten schon hinter sich haben, bevor ihre Reste – in Jeans, Turnschuhen und T-shirts, der Einheitsuniform der Nutztiermasse der bewirtschafteten Tierart Homo sapiens – in die als Faktum postulierte ‘Menschheit’ ‘integriert’ werden, steht kaum einer Kleintierart auf den letzten noch nicht gänzlich kahl geschlagenen Inselwäldern gerade noch bevor. Es dient ihrer ‘Rettung’. Die tritt an die Stelle ihres Vorgängermotivs, der ‘Aufklärung’, die ihrerseits an die Stelle der Teilhabe am Evangelium tritt.

Der Missionar ist das Urbild des Opportunisten, des ‘clercs’, von dessen historischem Verrat gesprochen worden ist, des Ethnologen, dessen innenpolitisches Pendant der Therapeut ist, des Soziologen und Psychologen, und beide werden wieder abgelöst von dem Biologen und den anderen Prospektoren, die im Namen der Großplünderer die letzten Winkel des Globus absuchen auf der Suche nach ausbeutbaren ‘Ressourcen’, be it man, beast, plant or matter. And nothing else matters. Die Welt, der Globus ist nichts als eine Art Lebensmittellager für dieses Species, das immer schneller leer gefressen wird, indem die Biomasse des Monstrums anschwillt.

Was Übergewicht und Fettleibigkeit, Obesity für das Gattungsexemplar ist, ist die ‘Bevölkerungszunahme’ für die Gattung. Alles ist ihr bloß Fast-Food, und alles wird durch diesen anschwellenden Darm über dieses immer gieriger und breiter werdende Riesenmaul an diesen Riesenarsch befördert, der alles dies als Scheiße ausscheidet um sich in den eigenen Exkrementen einzurichten. Auch dies entspricht dem Prinzip der beobachtbaren Massentierhaltung. Ausbildung und ‘Sozialisationsprozess’ haben dabei die Funktion der Mast zur alsbaldigen Schlachtreife, die Berufstätigkeit entspricht der Verwertungsphase und die Altersentsorgung der Kompostierung.

Die letzte Plünderung der ausgelutschten Hülse ist die Beerdigung als Businessmodell. Wer einer dieser Aktionen der Verscharrung der Gattungsexemplare unter dem Verhängnis des Grenznutzens der subjektiven Ökonomie beigewohnt hat, das den Tauschwert des Individuums auf einem globalen Markt der Tierverwertung der Tierart Homo sapiens beigewohnt hat, weiß, dass gilt, was sich aus schon lange bekannten Einsichten beziehen lässt, längst bevor sich die Perversion des Lebens, die sich  den selbst erfundenen Titel des Homo sapiens gab, sich zu diesem Maß seiner ‘Globalisierung’, zur Pest des Planeten hat ausbreiten können ohne dass ein anderes Ende abzusehen ist als das, das die Gesetze der Thermodynamik über jede solche Perversion verhängt haben, ohne sich von politischer Rhetorik oder dem Geplapper der Gutmenschen beeindrucken zu lassen, die sich ein schönes Leben machen, indem sie ihre Marktlücke finden mittels einer NGO, die sich das idiotische Ziel setzt, die organisierte Gewalt derart zu beraten, dass sie, wie die Missionare, die sie beerben, früher eher als später als Teil des Gefüges identifizierbar werden, dem sie derart beistehen, indem sie die Folgen des Tuns ‘mildern’, und dabei vermeintlich auf der Seite der von diesem Tun ‘Benachteiligten’ stehen, die sie unablässig und unvermeidlich ständig an die Gewalt verraten müssen nicht nur, vor deren Tun sie sie zu bewahren vorgeben, sondern die sie sogar unvermeidlich aktiv infiltrieren mit den perversen Absichten dieser Gewalt, deren Zwecksetzung sie weder zu modifizieren noch abzulenken vermögen, einmal davon abgesehen, dass es nicht Sache von Ohnmächtigen sein kann, die Folgen dessen aufzuheben oder abzumildern, was sich einzig dadurch aufheben ließe, dass die Zwecksetzungen selbst, denen die Gutmenschen im Namen des ‘Menschen’ entgegen treten geändert würden.

Aber dann wäre die organisierte Gewalt nicht mehr, was sie unabänderlich ist, solange die Zwecksetzung der Verwertung der Nutztiermasse des Homo sapiens der einzige bzw. der wirkliche Hauptzweck aller ‘Ökonomie’ und ‘Politik’ ist und bleibt: Die unabänderliche Herrschaft der kannibalischen Ordnung, die unter dem Namen der Hochkultur die bisherige Geschichte der Lebensform Homo sapiens beherrscht, immer begleitet von der Idee der Möglichkeit der Menschwerdung eines Primaten, der sich in dieser Form, der der Hochkultur, in demjenigen Selbstverhältnis zu sich selbst organisiert, das die kannibalische Ordnung ist, in der sich bisher nur Natur, der sie charakterisierende Autokannibalismus des Verhältnisses der Lebensformen wiederholt und iteriert, als buchstäbliche Meta-Stase dieses Prinzips von ‘Leben’, an dem nichts, aber auch nicht ein Funke des Menschlichen ist, des Funkens, der die Idee des Menschen ist, der diese kannibalische Ordnung treu begleitet, um ihr im Spiegel dieser Idee zu sagen, was sie ist, als bloßes, blindes Faktum und als bewusstloser Vorgang in der Zeit, dem Vernunft sichtlich abgeht, wie sich daran zeigt, dass die Funktion aller Vernunft, eine jedenfalls, ohne die ihre Existenz nicht möglich ist, nachweislich vollkommen fehlt:

Die Fähigkeit zur Selbstbeschränkung! Es ist also leicht zu sehen, dass die blöde Frage: Wie viele Menschen kann ‘unser’ Planet ernähren, zumal auf dem Niveau des Verbrauchs, der hierzulande und anderswo noch exzessiver als Gewöhnliche oder auch nur als das ‘normale Minimum’ ganz selbstverständlich ist, schon eine systematische Irreführung ist, eine Frage von Spekulanten.

Denn diese Frage setzt ganz selbstverständlich einfach voraus, dass der Grenzwert im Verhältnis zu dem Äußersten stehen müsste, was sich aus ‘unserem’ Planeten herausholen ließe, entsprechend  irgend einer idiotischen Hochrechnung, die einer dieser ‘wissenschaftlichen’ Deppen seinen Vorgesetzen vorlegt, damit die auf dem Blödsinn Entscheidungen durchsetzen können, die der Berechnung als unabhängige Variablen voraus liegen, während alle derart ‘Verantwortlichen’ längst ‘in den Ruhestand gegangen’ sind, wenn die auf diese Weise durch Entscheidung erzeugten Folgen zu verantworten wären, so dass jeder dieser Hebephrenen (Politik, Ökonomen und Soziologen im Stadium des juvenilen Schwachsinns, dem biologisch die ‘stressbedingte’ – Qualifikationsdruck!

Das vermehrte Auftreten erschwindelter ‘Promotionen’ in Politik und Wirtschaft ist dafür ein Indikator Es geht also nicht um Qualifikation, sondern um Karriere. Felix Krull lässt grüßen! -- Verharrung im – intellektuell zu verstehenden --Larvenstadium als dem Endstadium der retardierten Form entspricht: Axolotl!) Entscheider, die nichts tun als das, was sie ohnehin tun wollen, weil ihre triebhafte animalische Gier ihnen das diktiert wie allen ihre Entscheidung diktiert, die Folgen für den hirnrissigen Blödsinn zu tragen, gerade weil  sie sie nicht zu verantworten haben, ist doch ihre Ohnmacht die Voraussetzung dieser Entscheidungen, die stillschweigend von dem Wissen getragen werden, dass die Entscheider nicht die Verantworter sein werden oder auch nur die von den Folgen Betroffenen.

Der die symbolischen Formen beherrschende alles erobernde primitive Trieb, der den Typus des Opportunisten aus der Hölle der Wirren und der infamen Barbarei des zwanzigsten Jahrhunderts und seines Prinzips des ‘modernen Staates’ ausgeschwitzt und zur herrschenden Form des Personaltypus der organisierten Gewalt der kannibalischen Ordnung erhoben hat, ist so gut der des ‘Männchens’ wie des eifrig um Gleichstellung bemühten ‘Weibchens’.

Der Anpassungslag der ‘weiblichen Emanzipation’ ist eine bloße Frage der Zeit, in der die Biomasse des Homo sapiens ihrem Limes entgegen schwillt. Dieser Zeitabschnitt ist vermutlich nicht mehr so sehr lang. Ihr wollt endlich gleichberechtigte Teilhaber auch an der organisierten öffentlichen Bestialität der kannibalischen Ordnung sein? Teilhaber wart ihr ja immer schon, Mädels, aus dem ‘background’, nach dem Muster:

 

Stolz röhrt der Hirsch auf der nächtlichen Lichtung,

Und besiegt Rivalen in jeder Richtung,

Dieweil die Rehlein friedlich grasen,

Um sich von dem Sieger begatten zu lassen.

 

Mädels, eilt euch! Ihr wollt doch auf dem Weg nach unten mitbestimmen!

 

Die Erde ist also nicht übervölkert mit Menschen. Die Übervölkerung betrifft die Biomasse der Gattungsexemplare des Homo sapiens.

Der Mensch ist, jenseits der bloßen Möglichkeit in der Geschichte der 'kannibalischen Ordnung’ empirisch ein zahlenmäßig ausgesprochen begrenzt realisiertes Konzept --  in jeder lebenden Generation von Zeitgenossen kaum zwei Handvoll,  wenn man der chassidischen Legende glauben darf, wonach dies, unter den Bedingungen einer kulturellen Konzeption, wie sie einzig die Diaspora schaffen kann, indem sie auf Territorium, Ort und Staat verzichten lernen musste, und wonach die Existenz der (menschlichen) ‘Welt’, als Inbegriff einer symbolischen soziokulturellen Form, in jeder Generation von ‘sieben Weisen’ abhängt, die niemand kennt und die selbst nicht wissen, dass sie dies sind -- während die Menschheit bisher stets nur eine mehr oder weniger gut gehütete Idee war ohne empirisch nachzuweisende Wirklichkeit und reale Repräsentanz.

Was an ihrer Stelle über alles Maß anschwillt, ist angesichts des Minimums dessen, was ‘Vernunft’ weniger verlangt als ausmacht: Fähigkeit zur Selbstbeschränkung, die Lebensform Homo sapiens, die sich in einem autokannibalischen Selbstverhältnis organisiert hat, in dem der Trieb, der Leben erhält sich iterativ eine hyperbolische Form gegeben hat, die die Verlaufskurve bestimmt, die dieser Form die Grenze, den Limes setzt, außerhalb ihrer selbst, in den thermodynamischen Gesetzen, die sich auf keine Diskussion einlassen und politisch oder argumentativ nicht zu beeinflussen sind, so wenig wie sie zu unterlaufen sind.

Alle Schlauheit, alle vermeintliche ‘Intelligenz’, alle verantwortungslose Gerissenheit, die sich der Herrschaft über die von ihr kontrollierten und hergestellten Bewusstseinsverfassungen und ihre industrielle Reproduktion versichern mag, so wie sie aus dem industriellen Prozess ihrer Herstellung hervorgeht, wird an dem seine Grenze finden, was sich als ihr gleichgültiges Wovonher immun zeigen wird gegen den ‘Anspruch’ dieser Ausprägung des Lebens. Derart aber erweist sich der Homo sapiens selbst in seinen von ihm/ihr selbst als Intelligenzleistungen geschätzten oder überschätzten ‘Leistungen’ als bloßes Derivat des Naturzusammenhanges, der Leben in letzter Instanz als eine abhängige Variable regiert. Wass also gegebenenfalls untergeht, wäre nicht die Menschheit, sondern die Lebensform Homo sapiens bzw. die augenblickliche Masse und Form seiner Existenz.

Zu befürchten ist allerdings selbst für den Fall einer äußersten – selbstgemachten oder ‘externen’ Katastrophe, -- einer Ekpyrosis oder Apokatastasis bzw., last not least einer ‘Apokalypsis’ = Offenbarung? -- dass immer eine genügend große Anzahl der Gattungsexemplare übrig bleibt, die sich verstört und stumpf nach dem Knall aus dem Staub der Trümmer aufrappeln um sogleich das Ganze von vorn beginnen, nach einer kleinen Karenzzeit, in der sie sich alle gegenseitig ihrer ‘Solidarität’ versichern, dass nun alle alles gemeinsam wieder aufbauen, so lange, bis jeder sich besinnt und wiederum den Anderen als den Feind erlebt, gegen den er/sie seine/ihre individuellen Interessen wahren muss, worauf sich alles schon wieder ‘wendet’ in einer Richtung, die bis zum nächsten Krieg führt, vorbei am nächsten flächendeckenden und nachhaltigen ‘outsourcing’ und ‘downgrading’, der organisierten Kapitalflucht, der nächsten ‘housingcrisis’ und dem nächsten ‘Bankencrash’ oder der nächsten Spekulation auf den ‘Zusammenbruch’ einer ‘Währung’ oder ‘Wirtschaft’, an denen sich verdienen lässt. Solange all dies so geht, und alles Lernen nur die Vorbereitung des nächsten ‘crime of the century’ (Supertramp) ist, gilt:

 

Nach der Krise ist vor der Krise. Anders gesagt: Das System ist die Krise.

Die nächste Sauerei der gegen den Menschen und die Menschheit organisierten Gewalt ist immer schon in der pipeline. Die Beweislast liegt bei denen, die das Gegenteil behaupten und dabei eifrig bemüht sind, ihren Teil des konsolidierten Gewinns aus dem Beutezug so an sich zu bringen, dass sie sich wenigstens an der Seitenlinie als Trainer, Masseure, Monteure aufstellen (lassen), oder auch als Piloten und Mechaniker oder wenigstens als Streckenposten mitarbeiten.

Da gibt es dann immer auch Mitwirkungsmöglichkeiten für Frauen, an den Boxen oder zum Sonnenschirmhalten am Start und bei der Siegerehrung. Und man kann auch sehr gut rüberkommen im Augenblick der Gefahr, die den Helden bedroht, wenn kurz auf die Box umgeblendet wird um das erschrockene Antlitz der Lebensgefährtin zu zeigen. Da sorgt sich ersichtlich echt Jemand.

In diesem Prozess, einem Vorgang, der einer Protuberanz entspricht, sofern der Homo sapiens als Lebensform seinerseits nur eine Hyperbolé von Leben ist, ist nirgendwo eine Vernunft erkennbar, es sei denn in der Reflexion darauf, die sich in keiner Weise dazu bemüßigt fühlen muss, sich in das Delirium triebhafter Aktivität einzulassen um sich als ‘praktisch’ wirklich zu beweisen. Denn wem hätte die Vernunft etwas zu beweisen, und was sollte das sein, zumal in diesem Zusammenhang, der kein KONTEXT ist. Vernunft kann unbeschadet auch als Subjekt durchaus empirisch existieren ohne eine Beweispflicht oder eine Beweispflichtlast, die ihr diktiert würde, natürlich von der Heteronomie einer Gewalt, die ihr Diktate verpassen zu können meint.

Das ist mitnichten so. Der mögliche Untergang des Homo sapiens mag die physischen Bedingungen der Möglichkeit der Menschwerdung, des Daseins des Subjekts einer wirklichen Vernunft mit sich nehmen. Das widerlegt aber nicht die Vernunft und die sterblichen Aspekte der Subjektivität, sofern sie an die Existenz des Homo sapiens gebunden sind und derart von  dieser in gewisser Weise abhängen. Die Bewusstseinsverfassung, die sich ihrer selbst sicher zu sein meint indem sie sich ihrer selbst als einer ‘demokratisch verfassten’ vergewissert, hört das vielleicht nicht gern.

Aber auch das hat keine Bedeutung angesichts des Bevorstehenden. Denn keine Vernunft wird so blöd sein dort als Lehrer auftreten zu wollen, wo die hyperbolische Lebensform des Homo sapiens durch die Grundlagen des Lebens und des Daseins selbst in einer Weise belehrt werden wird, voraussichtlich, die keiner Ausrede und keinem Anspruch etwas anderes entgegen halten wird als die objektiven materiellen Grenzen in denen es sich nach seinen eigenen blinden ‘Gesetzen’ so lange und bis zu Grade und zu der Extension ausbreiten darf,  die ihm in diesem Rahmen möglich ist. Das ist dann auch die blinde Grenze aller Erklärungen und Entscheidungen. Es ist nicht notwendig, dass die Biomasse des Homo sapiens sich selbst mit Vernunft, Politik, Entscheidung, Wissenschaft oder Krieg, Krankheit oder andere Formen der Selbstvernichtung oder sonstwie begrenzt.

Das wird schon eine Lösung finden. Die Vernunft kann sich da ohne Weiteres heraus halten. Je weniger Widerstand den sich um die Posten der Entscheider und Erklärer, der Betreuer und Therapeuten, der Ratgeber und Denker des Celebritybetriebes entgegen gesetzt wird, je freier sie agieren können, desto schneller werden irreversible und unwiderlegliche Ergebnisse des Handelns und Entscheidens, der Ratschläge und Denkergebnisse vorliegen, die sich dann anhand ihrer materiellen Eigenschaften betrachten lassen.

“If six turned out to be nine, I don’t mind, I don’t mind.

And if the mountain fell to the sea, let it be, it ain’t me.” (Jimi Hendrix)

Bleibt noch hinzuzufügen, dass unter den gegebenen Umständen nichts darauf ankommt, verständlich zu sein, sondern es gesagt zu haben, für niemanden. Denn wer sollte der/die  Adressat/in solcher Mitteilungen sein als der/die, der/die sie nicht braucht, weil er/sie  sie schon kennt, denn er/sie ist ihr/e Autor/in.  Es lesen hieße nicht nach vorne blicken, sondern zurücktreten auf eine schon verlassene Stufe der Reflexion.  Nicht, dass man nichts von den ‘Alten’ wissen sollte. Aber es ist nicht nötig, sie zu´nur wiederholen. Und andererseits ist aller Neuanfang eine Illusion. Es ist das Problem der Wiederholung, um das es bei alledem auch geht, in aller Geschichte und in aller Entwicklung. Man mag wohl den Mut haben, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, aber dazu muss man einen haben. Und es geht dabei nicht um ein im Wesentlichen intaktes Nervensystem, das sich brav hat abrichten lassen indem es ‘erfolgreich’ lernt, was man ihm vorsetzt, mit dem Versprechen einer Belohnung, auch der mit einer ‘Professur, also mit der Verbeamtung. Das macht niemanden zu einer geistigen Größe, nicht einmal einer, die den Eingang ins staatliche Schulbuch findet  oder ins zeitgenössische Feuilleton.

31. Oktober 2011

Mittwoch, 26. Oktober 2011

“Die Weltgeschichte ist das Weltgericht.”

 

Crisis? What Crisis?

Zur gerade bevorstehenden Regierungserklärung der Kanzlerin der BRD.

 

Man muss lange zusehen, um anhand dessen, was sich da praktisch vollzieht, also anhand der mehr oder weniger blinden Reaktionen der ‘Politik’ und dem, was sich daraus jeweils ergibt, wenigstens aus dem Augenwinkel einen Schimmer dessen zu erhaschen, worum es bei dem Ganzen geht, bzw. was sich da eigentlich abspielt.

Außerdem muss man sich aus den Informationssplittern und den sich wechselseitig vernichtenden Behauptungen und Widerlegungen sowie den Gegenbehauptungen und Gegenwiderlegungen, dem weichgespülten Gerede, das immer davon redet, was ‘wir’ jetzt vor allem tun müssen, um die Märkte zu beruhigen, den Anlegern Sicherheit zu geben, die Banken zu retten, die Schuldenkrisen zu bewältigen, die Staatsfinanzen zu sanieren,  die Unterschiede zwischen der mortgage-crisis, der Lehmannpleite, der Überschuldungskrise, der Bankenkrise, der Krise der Staatsverschuldung, der Eurokrise, der Krise der Real- und der Finanzindustrie – Auch hier folgt die jeweils artikulierte ‘Ansicht’ über den Sachverhalt dem Tagesbefehlt des permanenten ‘Paradigmenwechsels’, anders gesagt, die ‘Kategorien’ zur Erfassung der Sachlage wechseln über ihr, was immer sie sei, schneller als  die zugrunde liegenden Sachverhalte sich in sich selbst transformieren zu immer neuen Identitäten ihrer selbst. -- richtig zu beachten und auseinanderzuhalten, also aus der Desinformation und dem inkompetenten Geplapper über Oberflächenerscheinungen, das das Format des täglichen Börsenberichts und seines blödsinnigen Psychologismus längst überbietet, indem es den Blödsinn eines punktförmigen Bewusstseins, das sich im bloßen Erleben von Wirklichkeit erschöpft und diese intellektuelle und geistige Erschöpfung – auch eine Art ‘burn-out’, zudem höchst artifiziell professionalisiert – aus dem Wetterbericht auf das Universum überträgt, in dem die ‘Wirtschaft’ und die ‘Politik’ irgendwo zwischendrin vorkommt, das herauszufiltern, was sich anhand dessen, was dabei dann herauskommt als das Faktische ergibt, zunächst ganz ohne Rücksicht auf dessen ‘Sinn’ oder die wirklichen Planungen, Verabredungen, oder andere Grundlagen der jeweiligen Handlungen, denn der wird in alledem nach Kräften nicht so wohl dargelegt als vielmehr überlagert von dem journalistischen Geplapper oder dem der nicht nur im unmittelbaren physischen Erscheinungsabziehbildbild, sondern auch psychologisch, sprachpragmatisch und intellektuell geföhnten und geschminkten Analytikerdressmen, in dem das ganze Arrangement einer zum Inbegriff der kriminellen Vereinigung ausgeformten Einheit von Politik und Wirtschaft eine globale Plutokratie praktiziert, die sich als ausschließlichen Zweck die Verwertung der Nutztierrasse Homo sapiens zum alles übergreifenden Zweck gesetzt hat, und diesen in der kontrapunktisch operierenden Fuge durchführt, die durch alle ihre vielstimmigen Verschlingungen die Einheit der Melodie eines sich steigernden ‘Sturms schöpferischer Zerstörung’ bis zum Fortissimo fortführt, an dessen Ende der Tusch des nervösen Zusammenbruchs einer Ordnung stehen könnte, die mehr riskiert als nur eine weitere Krise, in welcher Komposition mit anderen Beiworten auch immer.

Auch das Geplapper nicht nur des fernsehgerecht fotogen gecasteten Personals des Journalismus der ‘Massenmedien’ – Das alles macht den Eindruck, dass die ‘Deutschland sucht dies und jenes show’ sich auf die gesamte Rekrutierung des Personals dieser Bewusstseinsindustrien ausgedehnt hat bzw. ihnen zugrunde liegt und tatsächlich zwitschern sie und jubeln und loben ihren Herrn um die Wette, indem alles eine Nachahmung nachahmt, die sich als Integral der Nachahmung eines unbekannten Originals konfiguriert.

Es ist, als Teil der ‘Realwirtschaft’, nichts als ein ‘lustiger Sklavenmarkt’, auf dem diese Puppen um ihr Leben tanzen, Scheinbild und Fata Morgana der Realität des Freien Arbeitsmarktes.-- sondern auch des Expertenarsenals mit akademischen Lizenzen aus dem Berufsbeamtentum, das seine Karrieren erfolgreichen Lernprozessen verdankt, die den Vorgängen in der Herausbildung der ‘Helden’ der Pop- und Celebrityculture gleicht bis auf die Selektionsprämissen, die in diesen Fällen in den Zwecksetzungen der Sozialtechnologien liegen, die der Populationssteuerung dienen, die ihrerseits in Demokratien das ersetzen, was Diktatoren mittels unmittelbarer Drohung und Gewaltanwendung eindrucksvoller, jedenfalls spektakulärer inszenieren, hat durchweg nicht nur den Nebenzweck, den jämmerlichen Bildungsgrad des nicht unter dem Gesichtspunkt der ‘Bildung’, als einer zurechnungsfähigen Beziehung zur Sache, sondern unter dem Gesichtspunkt der Chancen des Erfolgs der Eindrucksmanipulation ausgewählten Personals zu kaschieren, dessen einfachste Form die ist, es so auszuwählen, dass es im Verhältnis zu seiner kostengünstigen Heranzüchtung einerseits, in Relation zu dem noch weit darunter liegenden ‘Bildungsgrad’ der Adressaten andererseits entlang der Zwecksetzungen der organisierten Gewalt selektiert und lizensiert wird, mit Ausstattungen entlang eines Studienfachdesigns, der seinen – in seiner Einbildung – in ‘Kunden’ umgewandelten, für den ihnen eingetrichterten Schund auch noch von einem Kapitalisierungskalkül zur Kasse gebetenen Adressaten das Gehirn derart wäscht, dass sie, zumal weil sie dafür bezahlen mussten und nach dem Erwerb der Lizenz zumeist für die folgenden Jahrzehnte mit der Abarbeitung der dabei aus den Studienkrediten – man plündert die Gattungsexemplare schon vor der Verwertung ihrer Arbeitskraft, als Säuglinge, Kleinkinder, Azubis, Praktikanten, Studenten, in jeweils eigens dazu geschaffenen ‘Einrichtungen’, und wer daran verzweifelt, für den gibt es auch Einrichtungen, die darauf spezialisiert sind, just diese Verzweiflung auszuplündern, sogar die ‘Suizidneigung’ -- aufgelaufenen Schulden verbringen, vorausgesetzt es gelingt ihnen, einen ‘job’ zu finden, egal welchen, der das ermöglicht, denn nichts verpflichtet die Lehrer oder sonstwen dazu, sie anschließend auch zu beschäftigen, denn das ist Sache des Freien Arbeitsmarktes, kaum eine Chance haben, sich von den Folgen dieser Formen der systematischen Bewusstseinstrübung jemals wieder zu erholen, etwa indem sie lernen, sie zum Gegenstand eines eigenen Urteilsvermögens zu machen, das ihnen das richtige Verhältnis des derart Erworbenen privaten Besitzes – der wertlos ist, wo er nicht von Anderen als verwertbar und nützlich betrachtet und entsprechend belohnt wird mit einem ‘Einkommen’, denn es sind nur ‘Skills’, Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechend von Lernzielen, die den Vorgaben der Bedarfsanmeldungen von gerade eben folgen, die dann, wenn sie glücklich erworben sind, vielleicht (wegen der ‘Schnelllebigkeit der Zeit usw., der wachsend beschleunigten Veränderungsgeschwindigkeit des Arbeitsmarktes im Takt der Entwicklungszyklen der Technologien etc.) schon abgeschrieben werden können (als Fehlqualifikation!) und entsprechend keinen Abnehmer finden auf dem ‘freien Markt’ für Arbeitssklaven, während sie irreversible Folgen hinterlassen haben in der seelisch-geistigen Verfassung der Nutztiere, die die Folgen der Dressur nicht mehr abzuschütteln vermögen auch und gerade dann, wenn sie sich der Tatsache gegenüber sehen, dass ihre ‘Qualifikation’ nicht ‘nachgefragt’ wird.

Derart entgeht dann aber auch ausgesprochen leicht, worin der faktische Sinn, der Zweck der gegenwärtigen Operationen der plutokratischen Herrschaft besteht, wenn man die Reaktionen der ‘Politik’ als Versuche betrachtet, der systematischen Spekulation, dem systematischen Angriff des Finanzkapitals zu begegnen, das mit dem mehr als achtzigfachen des globalen ‘Bruttosozialprodukts’ , das um das unangenehme und irreführende ‘Soziale’ bereinigt inzwischen richtiger ‘die Wirtschaftsleistung’ heißt, damit niemand mehr auf die Idee kommt, es könnte die Arbeitsleistung von sieben Milliarden Menschen sein, um die es hier geht, ‘den Euro’ angreift, bzw. das zu kurz kalkulierte Projekt der organisierten Gewalt, sich die Populationen Europas als eine als Nutztiermasse in ihr Privateigentum umgewandelte, kapitalisierte und auf ihren Tageswert diskontierte Biomasse verfügbar zu machen.

Angesichts des erwartbaren Faktischen kann man antizipieren, dass ganz anderes angegriffen wird als ‘der Euro’. Der wird am Ende vielleicht nur ein als solcher gar nicht gemeinter Kollateralschaden. Der Vorgang lässt sich am besten als die Wende von der extensiven zur intensiven Plünderung der Bevölkerungen bezeichnen, insofern die Ausdehnung sich nicht mehr in ‘extensiver’, sondern nur noch in ‘intensiver’ Richtung führen lässt, um die profitable Verwertung des keiner Anlage mehr zuführbaren Kapitals zu garantieren.

Die Verwertung der Biomasse des Homo sapiens lässt sich also nicht länger auf die über den Arbeitsmarkt und den Massenkonsum ermöglichte Ausbeutung beschränken und wandert daher aggressiv ein in eine alle Lebensphasen betreffende Verwertungsabsicht, die sich endlich auch der ‘Staaten’ bedienen muss, um die profitable Verwertung der Finanzkapitale mittels Politik ergänzend in Anspruch zu nehmen für die Schließung der Lücken zwischen den Investitionsneigungen der Kreditgeber und den Erwartungen der Investoren, die eben schließlich auf dem Wege der Steuerpolitik befriedigt werden müssen, anders gesagt, durch Staatsgarantien der erwarteten Gewinne oder deren Versicherung gegen Risiken, die aus Steuermitteln befriedigt werden müssen, also die Einkommen der Arbeitsbevölkerung zur Befriedigung der vested interests noch einmal auf dem Wege der Besteuerung in Anspruch nehmen, die die ‘aufgelaufenen Schulden’ der Staaten oder die spekulativen Einbrüche des Finanzkapitals auffangen müssen, wenn sie – unter welchen Umständen auch immer – weiter vegetieren wollen.

Tatsächlich muss die Sprache, die den Sachverhalt als solchen erfasst, ohne Rückgriff auf die kurrenten Floskeln, noch weiter erarbeitet werden.

Jedenfalls gilt: Das angegriffene Objekt ist unverändert dasselbe: die globale Population der Arbeitstiere, amplifiziert durch die globale Extension und durch die direkte Inanspruchnahme der Politik, anders gesagt, der gegen die Populationen organisierten Gewalt, zunächst in der Form des Neoliberalismus, und, nach dem Ende der ihm eigentümlichen ‘Phase’ der Plünderung durch ‘outsourcing’. downgrading, Verlagerung von Kapital und Arbeitswerkbänken in ‘Niedriglohnländer’ usw., in der Form des neuen Paradigmas der Einforderung von mittels des ‘Staatshaushalts’ aus den Populationen herausgeholten ‘Schulden’, die einvernehmlich von Politik und Finanzindustrie ‘vorgeschosssen’ wurden, um nun ganze Populationen in die Schuldknechtschaft abzuführen.

Diese relativ neu ausbaldowerten Machenschaften sind indessen nur Aufsätze auf der Zerstörung bzw. Kapitalisierung von Familie, Erziehung, Qualifikation und Bildung, Krankenbehandlung usw., Plünderung der Altersversorgung durch ihre Privatisierung, die ja nichts anderes ist als eine Einkommenskürzung, die ihrerseits der gewöhnlichen Ausbeutung der Ware Arbeitskraft aufgesetzt ist, und der ihr folgenden der Zwangseinbeziehung der Populationen in die Ausbeutung der unter der Illusion des Individualismus der Freiheit als Konsumenten gleichgeschalteten und zu industriell erzeugten Stereotypen werdenden Gattungsexemplare, wie sie erst die Schaffung der ‘mobilen Gesellschaft’ ermöglicht, die die Verausgabung der Einkommen entlang von vorgesehenen und oft kompensatorischen Ersatzbefriedigungen erzwingt, wie den Besitz eines Automobils oder der Mobiltelefone und der Internetanbindung, die ebenso als Verlagerung von zusätzlicher Arbeit auf den Bereich der unbezahlten Leistungen verstehbar sind, deren einige sogar noch, in völliger Umkehrung der Sachverhalte, bezahlt werden müssen, wie sie verstehbar sind als Kompensationen der totalen Vereinzelung der Individuen entlang der Zwänge der durch die Unvermeidbarkeit der Bereitwilligkeit zur Selbstverwertung in ‘eigener Verantwortung’ notwendig werdenden vermittelten Wiederherstellung der Anbindung an eine fiktive soziale Gemeinschaft, und dies angesichts der Kontingenz des ‘Gelingens’ dieser Selbst-Verwertung, die fast vollständig vom schnell wechselnden Bedarf der organisierten Gewalt abhängt, zu deren Integral Politik, Staat, Wirtschaft, Verbände und Großverwaltungen längst verschmolzen sind.

Der ‘Hype’, der um die Nutzung bzw. den Besitz der Geräte und Maschinen gemacht wird, die die Kompensation der zerstörten sozialen Gemeinschaft um den Preis des Dazwischentretens von Anbietern von Gegenständen und Dienstleistungen besorgen sollen, dient objektiv dem Absatz, der Inanspruchnahme des durch die Produktwerbung umgelenkten Teils des Arbeitseinkommens, das die Produktion und den Absatz finanziert, und subjektiv einer fiktiven ‘sozialen Differenzierung’, die dem Bewusstsein, das dunkel unter der Wirkung des Grenznutzengesetzes der subjektiven Ökonomie steht, die für die Masse der zur Verfügung stehenden Arbeitstiere und ihre industrielle Produktion als austauschbare Nutztiere auf beliebig festzulegende Zeitdauer gilt und ihren subjektiven Wert für die über sie verfügenden Interessen diktiert, die Illusion der Individualität oder gar der gelungenen Individuierung vorgaukelt, zumal in der Form eines auf dem Markt für Konsumprodukte leicht, wenn auch nur für Geld erwerbbaren Gegenstandes oder Accessoirs, dessen Besitz – oder die Teilnahme, alias Teilhabe an fiktiven ‘sozialen Netzen’, wie sie über kapitalisierte Dienste ‘vermittelt’ werden gegen Bezahlung, Identität und Zugehörigkeit zu verschaffen vorgibt, eine bis in die Kontrolle der ‘Partnerwahl’ gehende Kapitalisierung des Daseins bis in seiner intimsten Verzweigungen.

Das Maß der Not und Verzweiflung, einer lustigen,  bunt gefärbten und ‘trendigen’ Verelendung in flotter Aufmachung und mit lockeren Sprüchen, das die Grundlage dieser Kapitalisierung des Daseins und der Kommunikation ausmacht, ist ablesbar an ihrem wachsenden Umfang als Business, deren Kehrseite die sich selbst öffentlich ausstellende positivierte Idiotie der exemplarisch daran Mitwirkenden ist, die als Projektionen der Bewusstseinsverfassungen der darin projektiv erscheinenden Zielgruppen betrachtet werden kann, zu deren Ermittlung keine weitere ‘empirische Sozialforschung’ mehr notwendig ist, insofern die sich mit dieser ‘Werbung’ identifizierende ‘Zielgruppe’ eben diese exemplarisch von der Produktwerbung exponierte Bewusstseinsverfassung aufweist, oft die einsamer und verlassener Stalltiere mit primitivsten Bedürfnissen der Kompensation einer entsetzlichen Verlassenheit und Einsamkeit des Daseins unter dem Verhängnis der gegen es organisierten totalitären Gewalt.

Sieht man aber die Reaktionen der Politik einmal, sei es auch nur versuchsweise unter diesem Aspekt, dann bekomm nicht nur das ganze Szenario mit einem Mal einen erkennbaren zusammenhängenden, wenn auch fatalen ‘Sinn’, sondern es kann auch sofort klar werden, welche Aussichten dieser Versuch hat, mit den Mitteln dieser Politik diesem Angriff auf die Populationen zu begegnen. Das Verhältnis, in dem sich die Protagonisten hier begegnen ist in einem Bilde so zu veranschaulichen, dass sich der eine der beiden von dem anderen dazu hat ‘überreden’ lassen sich beide Hände und Füße fesseln zu lassen von seinem Gegner um dann mit diesem Handicap gegen ihn zu einem Schaukampf anzutreten, der der Bevölkerung den Eindruck vermitteln soll, hier kämpften Gegner gegeneinander, von denen der Eine etwas anderes will als der Andere, so als sei es nicht ein Schaukampf zwischen Knecht und seinem Herrn, der aufgeführt wird, um die vermeintlichen Zuschauer am Ende zur Kasse zu bitten, wenn das beeindruckende ‘wrestling’ gelaufen ist und ein Zwerg herumgeschickt wird, der mit dem Hut rumgeht, in den nun jeder etwas legen muss, weil er/sie zugesehen hat, also etwas schuldig ist.

Was immer hier behauptet wird, es wird am erwartbaren Ausgang des ‘Kampfes’ ablesbar sein, der schon feststeht, denn der Kampf ist vorab gekauft, und vor allem der eine der Protagonisten ist gekauft und kann überhaupt nur als solcher auftreten, weil er seine Lizenz von seinem Herrn bezieht, dessen Diener er ist.

Und es bedarf wenigstens keiner besonderen Bildung um die zur Illustration herangezogene Metapher zu verstehen, die ausdrücklich als Metapher gekennzeichnet ist, als Mittel der Vergegenständlichung eines als solchen nicht ‘gegenständlichen’ Vorgangs bzw. Zusammenhangs unsinnlicher Art. Der Unterschied zu den sonstigen Ausführungen über diesem Vorgang besteht also darin, dass die sprachlichen Mitteln, die die Einbildungskraft des Betrachters ansprechen ausdrücklich als solche gekennzeichnet sind.

Das ist sonst anders: Die Redner behaupten gewöhnlich nämlich, und das ist der Anfang so gut aller Lügen, die auch Selbsttäuschungen sein können und zu solchen nicht erst ‘werden’, weil umgekehrt das Bewusstsein, das blind ist gegenüber der Differenz zwischen sich selbst, seiner Verfassung als sprachlich konstituierter Bewusstseinsverfassung und dem ganz unsinnlichen Gegenstand, dessen es sich unmittelbar bemächtigen zu können meint, wenn es nicht noch weitergehend meint, die Realität ganz unmittelbar zu haben, gar vor Augen, sich naiv als das, was es so ist – nämlich das Gegenteil von dem, was sein ‘Name’ als seine Wirklichkeit nur auszudrücken vorgibt – von vornherein konstituiert, derart aber vor allem von sich selbst nicht weiß, was es ist, und daher auch nichts von dem, was es als ihm unmittelbar gegebene Wirklichkeit in Status der Realität, es sei denn in derselben Weise, in der die Wirklichkeit als unmittelbare Erscheinung dem Dasein eine Welt präsentiert, in der es sich auf einer Ebene vorfindet, über der sich ein mehr oder weniger tiefhängendes Gewölbe herumwälzt im ‘Tagesrhythmus’, weil morgens eine Sonne ‘im Osten’ ‘auf-‘ und ‘im Westen’ ‘untergeht’, und unter einem Himmelsglobus, in dessen Zentrum sich der Beobachter auf dieser Ebene vorfindet, hin und wieder wechselnde Wolkengebilde ziehen oder ‘Sterne’ leuchten, sowie ein ‘Mond’  mal ‘am Tage’, mal ‘in der Nacht’ ‘auf und untergeht’ in ‘monatlich’ wechselndem Aussehen. 

Natürlich sind ‘alle’ inzwischen aufgeklärt darüber ‘wie das wirklich ist’. Sie haben es in der Schule ‘gelernt’, es ist abgefragt und sie haben es reproduziert nach Vorschrift, und dann auch im Fernsehen gesehen, in endlosen Wiederholungen. Dabei wird nur leicht übersehen, wo die Grenzen des Lernens sind: Gelernt kann nur werden, was schon bekannt ist. Das Finden des so bekannt werden könnenden ist indessen ein ganz Anderes.

Und selbst dann, wenn das Gelernte, in Bezug auf den Himmel und die Erde, auch verstanden ist jenseits des bloß Gelernten, bedeutet das gerade nicht, dass andere, damit nicht unmittelbar zusammen hängende Komplexionen etwa von der Art des unsinnlichen Zusammenhangs von Politik und Wirtschaft auch automatisch mit verstanden sein müssten, wo wenig der Nachweis des Verständnisses der Mathematik oder der Physik eine Auskunft darüber gibt, ob bzw., dass die derart Verständigen auch verstünden, was ihr eigenes Dasein beherrscht, selbst wenn und wo oder vielleicht gerade weil sie ihm gehorsam und bedingungslos oder auch ‘kritisch’, aber bereitwillig dienen.

Davon aber, dass die Diener der organisierten Gewalt, die sich der Biomasse der unter dem Verhängnis der von ihr gesetzten Zwecke bemächtigt hat unter tätiger Mithilfe einer Berater- und Beredner-Truppe (das Vorfeld der verkleideten Drohung der Gewalt selbst) in der Funktion von Schäfer- und Hütehunden begriffen hätten oder begreifen müssten oder könnten, was es ist, dem sie derart dienen, und wie die Zusammenhänge funktionieren, in denen ihre eigene Funktion ‘embedded’ ist, kann angesichts der Kakophonien der von ihnen aufgeführten ‘Fuge’ mit ihrem Kontrapunkt in der Gewalt selbst, die mal im Generalbass, mal in einer der Obertonlinien den leitenden Ton der Melodie bildet und zwischen den verschiedenen, teils umgekehrten Melodielinien hin und her wechselt, um sich der eindeutigen Zuordnung nach Möglichkeit zu entziehen, kaum angenommen werden.

Alle diese Auslassungen sind Teil der Aufführung, deren Dirigent das Kapital ist, das sich der Personifikation so gut entzieht wie der ausdrücklichen Benennung. Denn es ist kein Teil des Studiums der Studiendesigns dieser Ordnung mehr, den Gott bei seinem Namen zu nennen, der so sehr verboten ist, dass er nicht nur nicht ausgesprochen werden dürfte, sondern dass er keinen Namen mehr ‘haben’ darf, so dass auch die allzumenschliche Versuchung, ihn, weil er, wie immer geheim, doch bekannt sein muss und daher die Versuchung immer besteht, dass er auch ausgesprochen würde mit dem ausgelöschten Namen aus dem Bewusstsein verschwindet, sogar dem und gerade dem seiner unmittelbaren Agenten.

Man wird daher erwarten dürfen, wie das ausgeht, was derart auf einer Oberfläche erscheint, die mittels ihrer Reproduktion in einer derartigen Hebephrenie der Bewusstseinsverfassungen noch mehr an Schärfe und Kontur verliert, so dass man sich darauf wird konzentrieren müssen, abzuwarten, was dabei herauskommt, als das Faktische. Diese Notwendigkeit reduziert die Betrachtung aber auf die interesselose Beobachtung, eine Form ästhetischer Haltung gegenüber dieser Wirklichkeit, die unbelehrbar ist es sei denn durch das Faktische, insofern sie aus Rhetorik zu bestehen scheint.

Man muss dann allerdings hinnehmen und in Betracht ziehen, dass angesichts der sich endlich durch den Vorhang des Geschwätzes hindurch auf den Vordergrund der Bühne drängende Zusammenhang als das sich aufdrängende Faktum anhand seiner Resultanten keine nachträgliche Alteration mehr zulässt, sondern nur noch die bewusste Ratifizierung.

Das wird mancher, der die Aktion liebt, vielleicht auch, weil man sich da weniger ohnmächtig fühlen mg, weil man ‘handelt’, als ‘zu spät’ bewerten wird. Aber das ist vielleicht das Wesen oder mindestens auch ein Wesen des Fortschritts: Die Konsolidierung der jeweils gerade gemachten Beute und der Vorbereitung eines Neuen Spiels unter dem Gesichtspunkt und Vorhalt der nutzbar gemachten und mit den Machenschaften der angeordneten Paradigmenwechsel gewürzten Nachträglichkeit aller Erkenntnis, die ja nichts anderes besagen wollen als dass das jeweilige ‘Paradigma’ und die Verhältnisse auf die als den gleichzeitigen es bezogen zu sein behauptete, jeweils nachträglich als diesen nicht adäquat bewertet wird, mit der Konsequenz des Wechsels zu einem ‘neuen’, das mit der Änderung der Terminologie (auf deren Format die ‘kategorialen’ oder ‘begrifflichen’ Rahmen zusammenschrumpfen) und ihrer ‘orwellschen’ Verfassung diejenige Diskontinuität in der Einsicht in die Sache sicher stellt, die die Verdunkelung dessen mit ermöglicht, die den ‘Sinn’, den Zweck des Neuen Spiels so lang verdeckt, bis seine Folgen auflaufen und nun verrechnet werden zu ‘müssen’ Lasten der ewigen designierten Loser, den Objekten immer neuer Plünderungs- und immer dreister organisierter Raubzüge, unter dem Vorhalt der Zwecksetzung der erneuten Konsolidierung der gemachten Geländegewinne, die die Voraussetzung dafür ist, dass wiederum ein Neues Spiel beginnen kann, immer unter der identischen Zwecksetzung.

Das ist der Sinn der Sprachregelung des ‘Börsenjargons’ der Betonung der ‘Beruhigung der Märkte’, der ‘Stabilisierung der Wirtschaft’ und der ‘Schaffung der Grundlagen für einen neuen Aufschwung’ bzw. der Besorgung der ‘Erholung’ des Marktes, ‘der Wirtschaft’, ‘des Kreditgewerbes’ – lauter fiktiver Pseudoentitäten oberhalb der bloßen ‘juristischen Person’, die schon genug der Fiktion ist -- usw. Was die Bevölkerungen in diesem Kalkül und der ihm entsprechenden Praxis tun oder lassen ist für den Fortgang dieses Vorgangs, der so gut Spiel wie Terror ist, im Ganzen unerheblich.

Das angegriffene Objekt ist die so genannte ‘Menschheit’. Das euphemistische Gequassel der so genannten ‘Hochkultur’ ist immer dasselbe und hat den immergleichen Zweck, den der Verhängung der Wirklichkeit der Zwecksetzungen, die dem historischen ‘Prozess’ seinen Verlauf diktieren. Es ist eine Lüge zu behaupten, weil das deklarierte Telos der symbolischen Form der theologisch dargestellten Welt als Schöpfung verloren, geschwunden sei, sei mit dem spezifisch modernen ‘Telosschwund’ auch das Telos der Wirklichkeit der hochkulturellen Form geschwunden und erledigt.

Die Erklärung der Welt und des historischen Vorgangs ist eben doch etwas anderes als die Wirklichkeit seines Verlaufs und ihrer Verfassung. So ist es mit der Differenz zwischen den deklarierten Zwecken und den faktisch operierenden. Das Objekt der Verwertung ist nicht die ‘Menschheit’. Diese ist vielmehr eine philosophische Projektion entlang der konzipierten Antizipation der Möglichkeit der mit der Existenz der Tiergattung Homo sapiens mit gegebenen Menschwerdung, auf die die Politik keinen Anspruch hat, wo und wenn sie so ist wie sie ist. Denn ihr Zweck ist die Verwertung der Nutztierart Homo sapiens, und der Name dieser Praxis ist die ‘Ökonomie’, deren Funktion die Politik ist bzw. das, was so heißt.

Und das ist in der Tat der unveränderte Zweck der Hochkultur, die im modernen Staat nur zu sich selbst gekommen ist, als Inbegriff einer Praxis, die bei Licht besehen nichts ist als sublimer und sublimierter Kannibalismus der Tierart Homo sapiens, autokannibalische Ordnung, die indessen nur das innere Prinzip derjenigen Scheußlichkeit realisiert und reproduziert in einem Teilsystem innerhalb einer einzigen Art, die dem Leben als Prinzip selbst eigentümlich ist, insofern dieses darin besteht, dass es knapp oberhalb einer untersten Schicht der Ernährung von Bestandstücken der toten Materie sofort übergeht in eine autokannibalische Form,  die sich mitnichten aufstuft zu einer ‘Hierarchie’ (einer ‘Heiligen Ordnung’ !) ‘höherer Formen, sondern zu einer Übereinanderschichtung immer bestialischerer Formen der Realisierung dieses intrinsischen Movens, die in der Bestie Homo sapiens ihre furchtbarste Ausprägung erfährt und annimmt, indem diese Bestie auch vor der eigenen Art nicht, und vor allem dieser gegenüber nicht Halt macht, weil sie die eigene Art als die lohnendste Jagdbeute identifiziert hat schon in dem Augenblick, in dem den Hortikulturen die ersten Überschüsse entsprangen.

Es gibt weder eine ‘Hierarchie’ des Lebens noch eine der ‘sozialen Ordnungen’. Was immer es ist, es ist in keiner Weise ‘heilig’= hieros. Bei Licht betrachtet ist die Hierarchie, die so heißt, eine reine und nicht zu überbietende Niedertracht angesichts des Menschen und der Möglichkeit der Menschwerdung, die diese Ordnungen verhindern, vereiteln und zu liquidieren bestrebt sind, schließlich aus dem me-on ins ouk-on jenseits der möglichen Anamnesis bzw. der anamnestischen Wiederkehr des Verdrängten aus der Verdrängung. Die Heiligung jeder Ordnung, die im Wesentlichen auf der Drohung der organsierten Gewalt beruht, wie man dem Text der Thora entnehmen kann, wo die Drohung lautet: “Ich mache dich heilig…” ist ein systematischer Missbrauch der institutionalisierten Großformen des intergenerationellen Verhältnisses weit jenseits von dem Missbrauch im Sinne des oberflächlichen Verständnisses der ‘psycho-sexuellen Konstitution des Homo sapiens, also auch aller seiner ‘sozialen Beziehungen’ und Bindungen und Kommunikationen oder Interaktionen und ihrer ‘Kontexte’.

Die Wirklichkeit der in diesem institutionalisierten Verhältnis und seinen systematischen Perversionen vor sich gehenden Schändung und dem Abusus entlang der Wirklichkeit dieser psychosexuellen Konstitution ist weit unterhalb der Abkommandierung anbefohlenen Massen(Selbst)Mord, den der ‘Staat’ zu seiner Selbsterhaltung anordnet und zur Stabilisierung der Zwecke der kannibalischen Ordnung erzwingt, auf welche Weise auch immer, von weit sublimerer Art als die Unmittelbarkeit der Gewalt der Diktatoren, deswegen aber weder weniger wirksam (im Gegenteil) noch weniger gewaltsam, insofern die Heteronomie seiner Gewaltsamkeit als Ordnungsform der ahnungslosen Seele bzw. dem Geist zu einem Zeitpunkt aufgezwungen wird, zu dem die Opfer nicht die kleinste oder nur eine verschwindende Chance haben, sich gegen das was ihnen angetan wird, erfolgreich zur Wehr zu setzen oder den langerichteten Schaden später wieder zu beheben, indem sie sich gegen die in sie eingesenkte Absicht zu einem eigenen Urteil darüber gelangen, in welchem Verhältnis zu einer möglichen menschlichen Welt und zur eigenen möglichen Menschwerdung dies steht.

Wem das alles ‘unplausibel’ erscheint, der halte sich einfach vor Augen, dass keine noch so ausgeklügelte und geduldige Dressur und Belohnung einen Pudel oder einen Eisbären oder Elefanten dazu zu bringen vermag, dass er/sie seinem/ihrem Herrn und Meister z. B. eine Wasserstoffbombe baut oder eine automatische Feuerwaffe, von intelligenten Vernichtungswaffen und all den anderen Skills, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu schweigen zu denen sich der Homo sapiens bringen lässt, wenn man ihm den Brotkorb nur immer ein wenig höher hängt, vom intellektuellen Hütehund über den/die Mörder/In auf Befehl bis zur Prostituierten.

Es scheint die ‘sozialdemokratische Tendenz’ aller ‘demokratischen Formen’ der Einrichtung dieser Verhältnisse zu sein, die dazu veranlassen, alle diese Ausprägungen zweitrangiger Bestialitäten unterhalb und in der Folge der Herrschaft der Predatoren zu sein, die die Legitimierung all dieser niederen Formen der Bestialität und der verfehlten Menschwerdung erzwingen zu wollen, um den Anschein ihrer ‘Normalität’ aus ihrer Faktizität ableiten zu können, ohne die oberste Instanz all dessen zu nennen, das diese Formen mit generiert oder wenigstens normalisiert, um der Sublimierung des Ganzen zur Hochkultur willen.

In jedem Fall ist es Prostitution, sich dazu herzugeben, daran mitzuwirken, dass all dies derart normalisiert erscheinen kann, ein hinreichendes Indiz für den Hohn auf die gelegentlich beschworene Vernunft, die immer Sache einer Handvoll von Zeitgenossen blieb, die sich nie im Kern der kannibalischen Ordnungen fanden als deren ‘Begründer’ oder als ihre ‘Denker’ oder ‘Dichter’, sondern immer an ihrem Rand, indem sie aus exzentrischer Positionalität sprachen, die sich den betrachteten Verhältnissen nicht verpflichtete, nicht mit einem Jota ihrer Existenz, auch dort nicht, wo der gerade das Deutungs- und Interpretationsmonopol haltende intellektuelle Grosspredator darauf bestand, dass der Erkennende durch die Akte des Erkennens hindurch Teil dessen ist, was er erkennt.

Diese Behauptung ist eine wissenschaftstheoretisch begründete Infamie gegenüber dem sei es eliminierten oder vergesellschafteten Subjekt gleichermaßen und wiederholt diese Manöver seiner Eliminierung, die Ausrottung des Menschen unter Leugnung seiner Natur, die andererseits die Biologie ebenso totalitär betont um denselben Zweck zu realisieren. Dem assistiert praktisch und pragmatisch der Jugendkult, indem er die eigens herangezüchtete und teil unvermeidliche Urteilschwäche der juvenilen Form des Homo sapiens in der Form der Implementierung des intergenerationellen Verhältnisses als das zwischen dem (Zwangs-)Klienten und der Großverwaltung institutionalisiert und kontrolliert sowie die ‘Selbstegulierungsverhältnisse’ des Freien Arbeitsmarktes in der Weise nutzt, dass die Rekrutierung der Gehorsamkeitsbereitschaften sich vorwiegend an der Rekrutierung bereitwillig sich zur Verfügung stellender Urteilsschwäche in Bezug auf das Ganze ausrichtet und diese als Qualifikationskriterium betrachtet, das die Personalauswahl entlang der Zwecksetzungen der organisierten totalitären Gewalt(en) leitet.

Der ‘Jugendkult’ der Personalrekrutierung ist die Entsprechung zu den ‘wissenschaftlichen’ Formen der Liquidierung des Subjekts, deren andere praktische Form die Universalisierung eines unhaltbaren Psychologismus ist, der sich wissenschaftlich als ‘Verhaltens- und Lerntheorie’ (des Nutztiers Homo sapiens) empfiehlt und etabliert, gar als vorherrschende Form der 'therapeutischen Betreuung’.Alles ist hier ‘konzertierte Organisation’ in der Aufführung dieser ‘pluralistischen Fuge’ multilinearer Parallelaktionen. deren einander überlagernde Linien sich zur Kakophonie der globalen Verwertung der Nutztierherde, der Biomasse des Homo sapiens als politisch-ökonomische Form der kannibalischen Ordnung zusammenfügen in immer neuen Resultanten der erneuten Konsolidierung und Stabilisierung der ihr zugrunde liegenden Zwecksetzung.

Die Formel dieser Vereinnahmung ist eine Infamie gegenüber dem Geist. Da ist es doch richtiger der Überlegung Plotins sich anzuschließen, die mit sicherer Erfahrungsbasis erkannte, dass der Geist nicht von dieser Welt ist, sondern ein Fremder ‘hienieden’. Hinter diese Einsicht zurückzufallen ist Sache eines sich auf seine ‘Wissenschaftlichkeit’ etwas einbildenden Fortschritts, der dabei just das verfehlt, was er wirklich ist und was man hier unausgesprochen lassen darf. Wer nicht selbst drauf kommt ist ohnehin nicht zu belehren. Man tut sich etwas an es auch nur ins Auge zu fassen, es dennoch zu versuchen. Wie heißt es doch: “I leave it to others to argue. You can choose to look backward or to look forward.” (Hillary Clinton in einem Interview bei CNN auf die Frage, ob sie auch meint, der Irak-Krieg ‘has not been worth it’, eine Ansicht der Mehrheit der US-Citizenry.).

Es gibt keinen Fortschritt es sei denn der zur Menschwerdung. Das wäre das, was der Blick nach vorn wahrnehmen müsste, wenn er wäre was er zu sein beansprucht. Und daran kann kein noch so physikalisch und kosmologisch oder biologisch objektiv daher kommendes Katastrophenszenario etwas ändern.

Das gilt auch und gerade angesichts des Verhältnisses von Sein und Zeit. Der ins Ministerium aufgestiegene Prolet versteht das gerade anders herum, entsprechend seiner ihm unmittelbaren Selbsterfahrung: ‘Aller Fortschritt ist der zur profitablen Verschrottung von Debilitierten, abgenutzten Nutztieren am Ende ihres Verwertungszyklus’, und plant seine ‘Maßnahmen’ zur Einrichtung der Altenfürsorge entsprechend dieses neuen soziokulturellen Paradigmas.

Angesichts des Umstandes, dass die kannibalische Ordnung als ‘Hochkultur’, zumal in dem Endzustand des modernen Staates eine Sache der Sublimierung ist, also in den Bereich einer ästhetischen Kategorie fällt, gilt entsprechend, in Abwandlung Plotins, und eher mit Edmund Burke:” There’s no disputing about taste.” (Also gerade nicht das, was der Prolet sogleich exakt anders herum entlang seiner eigenen Verfassung ‘versteht’, indem er ‘wiederholt’: “Ja, genau, über Geschmack lässt sich streiten!”)

So ist und bleibt die Biomasse des ‘Homo sapiens’ das Objekt der Zwecksetzung, um deren Stabilisierung es geht. Und kein Blick in eine nicht nur vom Hören/Sagen vorgelegte Geschichtskenntnis – als die des Geschehenen -- besagt etwas anderes oder könnte dieses andere besagen. Das könnte bestanfalls ein bestimmter Typus der Geschichtsschreibung, die als ‘freie Variation’ in bestimmter organisierter Zweckabsehung über ihr sich ergeht unter dem Kalkül, die die Unfähigkeit ihrer Adressaten voraussetzt, das ihr eigentümliche Verhältnis zwischen ihr und dem Geschehen, über dem sie operiert einem eigenen unabhängigen Urteil zu unterziehen.

Das könnte es gewesen sein, was Georg Wilhelm Friedrich Hegel gemeint haben mag, als er meinte:

 

“Die Weltgeschichte ist das Weltgericht.”

 

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Montag, 24. Oktober 2011

An eine Großorganisation des privatisierten Totalitarismus der postmodernen ‘Dienstleister’

 

Wie man dem privatisierten Totalitarismus der Großorganisationen der ‘Freien Wirtschaft’ eine Mitteilung machen könnte.

(etwa Großformen der privatisierten und öffentlichen post- und protototalitären globalen Populationssteuerung und -verwertung)

 

DeutscheDichter

Da war doch mal was.  “anqrwpos me dareis ou paideuetai.””””’””””””””””””””””””””’’’’’’”””

Volk der Richter und Henker.

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„...so much the stronger provd

He with his Thunder: and till then who knew

The force of those dire Arms? yet not for those

Nor what the Potent Victor in his rage

Can else inflict do I repent or change,

Though chang'd in outward lustre; that fixt mind

And high disdain, from sence of injur'd merit,

That with the mightiest rais'd me to contend,

And to the fierce contention brought along

Innumerable force of Spirits arm'd

That durst dislike his reign, and me preferring,

His utmost power with adverse power oppos'd

In dubious Battel on the Plains of Heav'n,

And shook his throne.

What though the field be lost?

All is not lost; the unconquerable Will,

And study of revenge, immortal hate,

And courage never to submit or yield:

And what is else not to be overcome?

That Glory never shall his wrath or might

Extort from me. To bow and sue for grace

With suppliant knee, and deifie his power

Who from the terrour of this Arm so late

Doubted his Empire, that were low indeed,

That were an ignominy and shame beneath

This downfall; since by Fate the strength of Gods

And this Empyreal substance cannot fail,

Since through experience of this great event

In Arms not worse, in foresight much advanc't,

We may with more successful hope resolve

To wage by force or guile eternal Warr

Irreconcileable, to our grand Foe,

Who now triumphs, and in th' excess of joy

Sole reigning holds the Tyranny of Heav'n. „

(John Milton, Paradise Lost.)

Protest2

Für Professor Dr. Wulf von Schimmelmann, Dr. Frank Appel, und die britisch-amerikanische Mafia im Vorstand, Dr. Mark Daberkow (Man muss sich einmal um die Untersuchung ihrer Promotionen kümmern).

Blame it to the flag, buddy. Always love your butcher.

Betreff: Beendigung jedes Geschäftsverhältnisses mit Ihnen once and for all.

Sehr geehrte Damen und Herren,

obwohl ich unkalkulierbare Risiken eingehe, indem ich mich zu einer Reaktion oberhalb der stummen Unterwerfung gegen die organisierte Gewalt verstehe, muss ich zu dem ausschließlichen Zweck, in Zukunft jede Berührung mit Ihnen von meiner Seite aus im Rahmen der gemeinsamen Teilnahme an einem freien Markt auszuschließen, in dem ich denselben Status genieße wie Sie, auch wenn Sie, verstanden als Organisation, von Singapur über Europa in die Neue Welt reichen, Sie wenigstens auf dem Niveau des Minimums darüber in Kenntnis setzen, damit es kein Missverständnis darüber geben kann, dass Ihnen meine Willenserklärung bekannt ist, so dass sich kein Irrtum darüber einstellen kann, dass ich einen Kontakt mit Ihnen als Nötigung, Bedrohung und als Gewaltanwendung verstehen darf.

Was mich betrifft, werde ich meinerseits alles tun, keinen Kontakt und kein Vertragsverhältnis einzugehen mit Unternehmen, die ihrerseits eine Verbindung mit Ihnen als Zwischenträger auch nur auf ihrer Liste haben.

Das lässt sich leicht machen angesichts der derzeit wenigstens noch möglichen Wahl zwischen Dienstleistungsanbietern mit dem Status von Dienern, die mehr und mehr dazu neigen, ihren internen Totalitarismus sowie ihre Praxis der systematischen Herabstufung der Gattungsexemplare der Tierart Homo sapiens zu einer profitabel verwertbaren Nutztierrasse auf dem Wege des ephemeren Auftrags z. B. der Zulieferung eines im Wesentlichen nutzlosen und wertlosen Gegenstandes vom Typus des 'high-tech-Massenprodukts' auf eine als Klientel aufgefasste Umgebung zu übertragen, die sich im Rahmen eines kriechend heranschleichenden privatisierten Totalitarismus – das wäre die integrale Definition von 'Modernisierung' und 'Globalisierung' – mittels eines zum Machtapparat sich aufschwingenden Konzepts entlang eines aus den USA seit Dekaden in the making befindlichen Modells der Weltverwaltung zwischen Blackwater und Guantanamo unauffällig zu unterwerfen, indem sie die Wahrnehmung derart auf die bekannten historischen Formen des Totalitarismus ablenkt um sie mit den Mitteln der Privatwirtschaft zu unterlaufen um sie zunächst unbemerkt praktisch durchzusetzen, und dann von dort aus durch die Infiltration der verstaatlichten Erziehung und Bildung auf dem Wege der flächendeckenden und nachhaltigen Umwandlung des einstmals soziokulturellen intergenerationellen Verhältnisses in eine von den privaten Oligopolen und Monopolen verordnete Gehirnwäsche so umzuwandeln, dass der Unterschied zwischen Gehirnwäsche und Erziehung und Bildung selbst eine reine, seinerseits von der organisierten Gewalt mittels eines Interpretationsmonopols unter Zuhilfenahme des in das Privateigentum der Wirtschaftskonglomerate umgewandelten Gesetzgebungsmaschine definiert und festgelegt sowie mittels 'wissenschaftlicher Begleitforschung' bestätigt wird.

Das Risiko der Berührung eines in den Zustand der organisierten Kriminalität abgleitenden Geschäftslebens abgleitenden Systems mit gestreuter Zuständigkeit und Verantwortung ist für die Privatperson längst unkalkulierbar geworden.

Selbst Spendensammler für gute Zwecke folgen längst, ebenso wie die durch die 'Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes' – Tatsächlich handelt es sich um den Verkauf von Signalübermittlungsleitungen nach Zeiteinheiten, und nirgendwo um 'Kommunikation'. Hier liegt also bereits ein soziokultureller Putsch vor, der in der terminologischen Monopolisierung der Bedeutung von 'Kommunikation' manifest ist.

Das geht problemlos nur durch, weil die Bildung und Erziehung bereits auf ein Niveau unter das Maß der Achtelbildung abgesunken sind, im Verhältnis zu der Diagnose der 'Halbbildung' vor einigen Dekaden also exponentiell im Grade einer geometrischen Degression bzw. Regression abgesunken ist, alles auf dem Wege von 'Bildungsreformen', die teils noch von 'Kultusministern' 'auf den Weg gebracht' wurden, die in den meisten Fällen nicht einmal ein Maturum aufzuweisen hatten, geschweige denn das Martyrium, das sie den Adepten ihrer Reformresultate zumuten. – und die systematische Sammlung und Verwertung von Personaldaten (nachgewiesen jenseits des rechtlich Zulässigen) von an diesem Markt teilnehmenden Personen kriminellen Geschäftsmodellen.

Man konnte die Erfahrung machen, dass nicht nur die Machenschaften mit bestimmten Telefonnummern bereitgestellt wurden von einer wie Sie aus dem ehemaligen totalitären Staatsmonopol hervorgegangenen Organisation, deren peripheres Personal zusammen mit den Blockwarten, den Briefzustellern und den Schornsteinfegern sowie der Schutzpolizei und der Gestapo ebenso wie das Personal der Reichsbahn wesentlich dazu beigetragen haben, dass der Volkskörper von allem gereinigt wurde, was sich ein Minimum an Unabhängigkeit des eigenen Urteils zu erhalten versuchte unter dem Verhängnis der Machtergreifung des Mobs.

PilesOfDeath

The  foundations  of  ‘Hochkultur’. Der verwaltungstechnisch entsorgte Mensch. Modern ist, was berührungslos mordet.

Dass diese Erinnerung keine Rolle mehr spielen soll angesichts der erfolgreiche Konsolidierung der Eroberungen durch immer erneute Modernisierung, Reform und des Paradigmenwechsels – eines sachlich unhaltbaren Terminus aus einer unhaltbaren Interpretation der Geistesgeschichte, der dadurch nicht präziser wird, dass er in den Jargon einer politischen Rhetorik übergeht, die nicht einmal über seine Herkunft sich Rechenschaft abzulegen imstande wäre, auch wenn sie es 'wollte', und die 'Innovation' suggerieren will und 'Fortschritt' wo alles auf eine durch die organisierte Gewalt erzwungene Dekompensation und Regression des Lebens auf das Niveau der Funktionen eines kaufmännischen Taschenrechners, eines Arbeitssklaven und dessen Funktionalisierung hinausläuft – ist selbst eine Methode der Behandlung der soziokulturellen Wirklichkeit, die sich ohne ihre Geschichte, als dem Inbegriff des Geschehenen – nicht denken, geschweige denn erhalten oder leben lässt, einer Methode, die sich in der unablässig wie ein Mantra hergebeteten Formel ein Selbstbewusstsein verschafft hat, die lautet: „Wir müssen jetzt nach vorne sehen“, eine Formel, an der buchstäblich jedes Wort ein Problem repräsentiert, vom in Anspruch genommen Gouvernanten-'Wir', über das 'Müssen', das 'Jetzt' eines punktförmigen Bewusstseins, das das Äußerste ist, worauf ein Wesen zurückfallen kann, und das 'nach vorne', das einen zeitlichen Sinn hat und, als Inbegriff der Zukunft, ein Nichts bedeutet, sowie das 'Sehen', das einem Primitivismus entspricht, der sich auf die scheinbare Unmittelbarkeit eines irgendwo unmittelbar gegebene entspricht, so dass sich als Ganzes ein Blödsinn ergibt, dessen verbreitete Evidenz auf das tatsächliche Maß der unter dem Titel einer wissenschaftlich-technischen Zivilisation verbreiteten unglaublichen, industriell hergestellten Verdummung dokumentiert, die als solche sich unsichtbar macht, indem sie sich unsichtbar macht unter dem Rettungsschirm der flächendeckend alles beherrschenden organisierten Gewalt, die sich, um die seit Dekaden als Symptom heran kriechende systematische Plünderung der zu Nutztierpopulationen herabgestuften 'Bevölkerungen' und ihres Arbeitsvermögens, ihres Daseins als Ganzem, unter dem Verhängnis eines betriebswirtschaftlichen Kalküls zu ermöglichen und voranzutreiben im dem Maße, in dem die bereits aufgelaufenen Folgen dieser Praxis zu immer weiter gehendem Vorgehen gegen deren noch verbleibende gestreute Vermögen (in jedem materiellen und immateriellen Sinn) zwingen aus systemlogischen Gründen, endlich in eine Funktionalisierung nicht nur der Erziehung und Bildung führen müssen, also zur heteronomen Funktionalisierung des soziokulturellen intergenerationellen Verhältnisses, sondern auch zu einer Funktionalisierung der 'Politik' gegenüber der 'Bevölkerung' und gegen ihre Lebensinteressen, nicht zu sprechen von deren unabdingbar soziokulturellen, und nicht betriebswirtschaftlichen Eigenlogik, die Politik in wachsendem Maße an das Konzept der industriellen Massentierhaltung assimiliert, hinter dessen Praxis sich mühelos die komplexen Formeln der Wirtschaftsmathematiker ausmachen lassen, die zu bestimmen imstande sind, wie sich ganze 'Populationen', mit ihren nach Bildungsjahrgängen geschachtelten Beziehungen von der Produktion – an deren Stelle substitutiv auch der eventuell kostengünstigere Import treten kann – her, bis zum Ausbildungsabschluss, über die eigentliche Verwertungssequenz, bis zur Entsorgung unter dem Gesichtspunkt der verwerteten Arbeitskraft, sowie aufs Ganze als Adressat von 'Konsumangeboten' diskontieren lässt auf den Tageswert, der dann erlaubt sie meistbietend nach Art einer Provinz des Imperium Romanum an den höchsten Bieter zu verkaufen.

In diesem Kontext spielen die globalen Großunternehmen – also vor allem auch Sie und Ihresgleichen – die Rolle der römischen Provinzverwalter, alles natürlich auf dem Niveau einer wesentlich verbesserten Finanzmathematik und Betriebswirtschaft, die sich ihre 'Gewinnerwartung' als Preiskalkulation weitgehend unabhängig von den Zufällen der Endabnahme, der die Preiskalkulation sowohl der Arbeitskosten als auch des Endprodukts in dem Maße diktiert werden kann, in dem sich die organisierte Gewalt neben der privaten Form, der die Politik als Funktion untergeordnet wird, zur Form der globalen Monopole verdichtet.

Protest3

Die  Religion des Kannibalismus. The End Game.

In diesem Kontext wird der Adressat der Betriebspolitik der Großformen zu einer Störgröße, die mittels Maßnahmen unter Kontrolle gebracht wird, die sich zunächst im privatrechtlichen Rahmen bewegt, diesen aber aus strukturellen Gründen zunehmend überschreiten muss um sich der Kontrolle der Systemumgebung zu versichern.

Das wirkt sich aus in der schleichend sich ausbreitenden kriminell erheblichen Praktiken des Geschäfts, die das Objekt dieser Praktiken schließlich mehr und mehr dazu zwingt, angesichts der Unberechenbarkeit, der Kontingenz der Berührung mit diesen Praktiken einerseits, ihrer Erwartbarkeit und Allgegenwart andererseits, und angesichts der allgemein zu beobachtenden Umstellung der systemintern konzipierten schleichenden Umwandlung der Beziehungen zur Systemumgebung aus der Form des lebensweltlich fundierten Vertrauensverhältnisses zwischen urteilsfähigen Partnern auf die verhaltenstheoretisch kontrollierte Konditionierung der die Systemumgebung bildenden Objekte, eine grundsätzliche Umstellung von Vertrauen auf den generellen Vorbehalt gegenüber den derart umgestellten Absichten und Zwecksetzungen der Systemkommunikation zu vollziehen und dabei vor allem das Maß der organisierten Gewalt vorab in Rechnung zu stellen, das sich hinter den kaum ernst zu nehmenden Selbstdarstellungen dieser organisierten Gewalt gegenüber der Systemumgebung und vor allem der 'Klientel' am Ende der 'Dienstleistungskette' weniger verbirgt als vor allem in dem Aspekt der 'Public Relations' und der ihr zugrundeliegenden 'Psychologie' meist nur zu deutlich darstellt, indem der Informierte dem mittels dieser Eigenpropaganda projizierten 'Bild' des 'Klienten' oder 'Konsumenten' mit Rücksicht auf die Ergebnisse der in Anspruch genommenen 'Marktforschung' und der 'Zielgruppensegmentierung', kurz, eines mehr oder weniger lustigen und debilen, urteilsschwachen und mittels leichter präkoitaler Euphorisierung, gewöhnlich unter Zuhilfenahme der Abbildung von 'attraktiven Weibchen' der Tierart Homo sapiens selbst besichtigen kann und derart durchaus wissen kann, wie er aus der Sicht der Unternehmenszwecke 'gesehen' bzw. ignoriert, übersehen wird, indem man ihm derart unmissverständlich mitteilt, was man von ihm hält, und zwar, erfahrungsgemäß für einen verwunderten Betrachter, ohne dass er sich daran stößt, und auch ohne zu bemerken, dass das dem Konzept der Zweckrealisierung eine totalitäre Konzeption der Kommunikation unterliegt.

Es würde nun zu weit führen, das auszuführen. Auch ist diese Mitteilung nicht darauf ausgelegt, verständlich zu sein. Das interessiert mich am Wenigsten, mit Ausnahme des Aspekts, um den es dabei geht: Dass ich dieses Ende einer Geschäftsbeziehung mit Rücksicht auf die Wahlfreiheit in jeder Hinsicht von meiner Seite aus als endgültig betrachte. Totalitäre Organisation dürften kein Geld erhalten auf dem Wege freibleibender temporärer Marktbeziehungen und das ist durchaus im Ermessen der Person, die als Teilnehmer an einem solchen Verhältnis frei bleibt angesichts von noch wählbaren anderen Angeboten.

Postkarten

Letters from Auschwitz.  Was sie hatten haben wir erfolgreich gepfändet und behalten. Was, Bildung?

Und diesen Zweck zu erreichen ist es nun notwendig, auch mit den Anbietern von was auch immer jeden Kontakt zu vermeiden und auch das ist möglich und was mich betrifft hiermit Faktum.

Ich mache mir nicht die Mühe Ihnen zu erläutern wie Sie mit ihren Praktiken der Bedrohung von Personen auf dem Wege vermeintlich unproblematischer Beziehungsdefinitionen im Kontext ihrer infantilen Allmachtswahns sich in die Machenschaften krimineller und mindestens unsauberer Geschäftspraktiken verwickeln, in deren Kontext Sie sich erdreisten sich zu einer Bedrohung von Personen zu ermächtigen unter Nutzung ihres Machtapparats. Es ist Ihre Sache sich darüber Klarheit zu verschaffen und es wäre eine geldwerte Leistung und Beratung, die Sie ersichtlich lieber von Ihrem Public-Relations-Beratungsunternehmen gegen Unsummen im Verhältnis zu der erhaltenen Leistung beziehen und auch das gehört zu Ihren 'Freiheiten'.

Den von Ihnen auf dem von Ihnen gewählten Wege unter Vorhaltung der Folterwerkzeuge (Galilei würde sich freuen) geforderten Betrag habe ich Ihnen inzwischen überwiesen. Einen ersten Auftrag mit Datum des 23. September 2011 hat die Postbank, jetzt ‘Deutsche Bank’ (ein Schwesterunternehmen aus identischem Ursprung mit ähnlichen Praktiken, die in den Besitz der Deutschen Bank übergegangen ist. Dazu muss ich angesichts des bevorstehenden Desasters, das sich längst abzeichnet und für das gilt: 'Yet yer Kingdomme will surely crumble' nichts sagen. Falls sich aus der damit verursachten Verzögerung weitere Problem ergeben sollten, werde ich das Bankinstitut wechseln, das im Übrigen schon zu erkennen gegeben hat, dass es einem ähnlichen totalitären Konzept des privatisierten Totalitarismus folgt wie Sie auch. Denn, um das so kurz wie unwiderlegbar, wenn auch vielleicht nicht 'verständlich' zu halten, ich habe niemals die Annahme einer Sendung 'verweigert'. Eine Weigerung ist eine 'Willens-Erklärung'.

Modernization

Sachbearbeiter und Klienten der Verwaltung II. Postmoderne Verwaltungspraxis, konsolididiert. Die nächste Stufe: Die Verwaltung durch Hütedrohnen und Funkhalsbänder von Versace und Dolce und Gabanna oder Joop (Platin, mit Diamanten, because ‘Diamonds are forever’. DHL! Hier werden Sie geliefert.)

Ich habe keine solche Erklärung abgegeben. Ich bin nicht Ihr Angestellter und derart nicht gehalten ihren Absichten zur Verfügung zu stehen, jederzeit meinen Aufenthaltsort anzugeben oder meine Anwesenheitszeiten an irgend einem Ort anzugeben bei einer von Ihnen gehaltenen Kontrollstelle.

Das Kompositum besteht nicht aus zwei Vokabeln, sondern aus zwei recht komplexen Bedeutungen, wenn ich meine Kenntnisse der Geistesgeschichte und der Wissenschaftsgesichts richtig verstanden habe. Was immer ich verstanden habe davon, es ist etwa, wovon Sie ersichtlich nicht einmal (mehr oder noch nicht oder nie) auch nur eine Ahnung haben. Gleichwohl oder vielmehr stellen Sie sich hier zum Männchen auf mit einer nahezu unbegreiflichen 'Selbstsicherheit' und mir dem 'Selbstbewusstsein' des reinen Ignoranten, und es ist einzig die regressive Totalität eines von dem zur 'Wissensform' erhobenen Irrtum des positivierten Rechts und den Funktionen des kaufmännischen Rechners erfüllten Systembegriffs, der die von ihm in ihrer universalen und übergreifenden soziokulturellen Grundlagen des Lebens meint übersehen zu dürfen bzw. als veraltet und überholt bzw. 'bloß moralisch' ins 'geistesgeschichtliche Altenheim' meint abschieben zu können. Die Ihnen und ihren Praktiken absehbar bevorstehende Zukunft wird anderes lehren, ganz gleich ob Sie dabei etwas lernen oder nicht. Denn darauf wird es nicht mehr ankommen.

Was Sie ihrem naiven 'Interpretationsmonopol' ohne Bewusstsein unterlegen ist ein unhaltbarer Begriff des 'Verhaltens'. Ich werde Ihnen das nicht erläutern. Der ausführlichen Betrachtung unterziehe ich das an anderer Stelle. Es lässt sich jederzeit zeigen, das diesem selbst, als dem Grundbegriff verschiedener Varianten einer sich für wissenschaftlich haltenden, von der organisierten Gewalt als Wissenschaft nur lizensierten Formation ein totalitäres Weltverständnis zugrunde liegt, dessen zurechenbare Folgen kaum als solche erkannt werden, ohne dass das daran etwas ändert, dass das Faktum gilt, dass es sich um ein totalitäres Weltbild und um diesem zurechenbare Folgen handelt sowie um ihre Allgegenwart, wahrgenommen, erkannt und anerkannt oder nicht. Denn es geht hier nicht um Meinungsumfragen, Marktforschung und Zielgruppenstudien oder die Ansichten ihres gekauften Propagandabüros. Und die 'Intelligenz', die Ihnen beikommt ähnelt nichts von dem, von dem Sie zu wissen meinen und war auch nie bei Ihnen und Ihresgleichen zum 'Intelligenztest'.

Denn nichts wäre ja ein besserer Beweis für das Gegenteil von dem, was dieser meint bestätigen zu sollen als sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Und darüber hinaus ist sie weder kriminell noch belangbar. Sie ist die Unbelangbarkeit selbst. Es hat nie einen Sinn gehabt, nachzubeten was sich lernen lässt, sei es in der Schule oder aus dem Studium der Geschichte. Und 'Innovation' und Modernisierung oder Fortschritt sind demgegenüber Inbegriffe dessen, was das Ganz Andere ist. Und diese Überlegungen sind nicht für Sie und Ihresgleichen angefertigt sondern nur zu diesem Anlass formuliert.

'Verwenden' werde ich diese Überlegungen anderswo. Immerhin kann ich der Mitteilung der Postbank, die mich veranlasst hat, den Überweisungsauftrag am 2. Oktober zu erneuern das identische Weltbild entnehmen, zusammengefasst in einem einzigen Halbsatz, und in einer atemberaubenden Naivität und in ihrer 'Unschuld' verblüffenden Bewusstlosigkeit, die einem Organisations- und Systemanalytiker das Herz vor Freude im Leibe hüpfen lässt. Denn das ist verwertbar und beweiskräftig, wenn man es um den analytischen Kommentar ergänzt, der gut philologisch aus einem solchen Satz und dem Kommentar ein Buch machen kann, wie das ja im Prinzip jeder wissen kann.

Ich ersuche Sie hiermit, mich nicht weiter zu verfolgen. Da ich Ihnen nichts schulde, ist hier alle Verpflichtung zu Ende. Eine weitere Kontaktaufnahme ist nicht mehr notwendig und wird von niemals Nötigung und Bedrohung aufgefasst werden. Das gilt auch für Repliken auf dem Niveau aus dem Baukasten ihrer Public-Relations-Abteilungen, die wenigstens den Status der Beleidigung, und sei es auch nur den meiner 'Intelligenz' bzw. meines Urteilsvermögens haben müssen, denn Ihnen ist systemisch nichts anderes möglich.

Money 

Pecunia non olet. Maiore tormento pecunia possidetur quam quaeritur.  :-)

Es sind das von Ihnen selbst zu bedenkende Folgen einer um der Reduktion der Komplexität der Welt willen zur Systemstruktur gewordenen Immunisierungsstrategie, und man muss schon richtig lesen können um die an einen ausgesprochen subtilen Zynismus grenzende Ironie des Denkers zu begreifen, die damit ja meint, dass es sich dabei um einer Lernpathologie und eine Form von Dummheit handelt, die hier dem System als Moment seiner strukturellen 'Autopoiesis' ausdrücklich bescheinigt wird. Es gibt in der Geistesgeschichte nur einen vergleichbaren Ansatz der Ausbildung einer Wissensform, und die stand im Kontext der Beratung einer zum Untergang verurteilten 'Personalgruppe', die auch meinte, die Bestie gezähmt zu haben und auf ihrem Rücken reiten zu können nach Belieben und das wenige Jahre später mit dem Leben bezahlte.

Aber so ist das immer, und das erzeugt im Wesentlichen immer ähnliche Folgen. Nicht zuletzt deshalb möchte ich mich rechtzeitig abgesetzt haben von der Berührung mit einer hochkontagiösen Form einer kommunikativ verbreiteten Seuche, die die Folge der Dekompensation der Nervensysteme vor allem der organisierten Gewalt nach sich zieht, aus dem einfachen Grund, weil von ihr die Ansteckung ausgeht, sie selbst also der Träger der (emotionalen, soziokulturellen) Pest ist, die sie verbreitet.

Es ist immerhin erstaunlich, wie komplex selbst die knappsten Formulierungen analytisch gesehen sind, wenn man sie übersetzen kann auf dem dahinter stehende naive, unbewusst kommunizierte Weltbild. Tun Sie sich also keinen Zwang an, wenn Sie nicht zu widerstehen vermögen. Sie sollten aber nicht vergessen, dass Sie mich nötigen und dass ich jede Antwort angesichts der Erledigung aller Ihrer 'Ansprüche' zu Recht als Drohung und Belästigung auffassen darf.

In der Erwartung, dass sie mich wenigstens so weit verstanden haben, dass Sie den von mir eingeforderten Abstand halten und mir weder drohen noch sich sonst annähern, unter welchem Vorwand auch immer, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen. Natürlich steht es Ihnen frei mich dennoch erneut 'anzusprechen'. Sie sollten dann aber auch wissen, dass ich Sie zusammen mit einer erweiterten Analyse öffentlich ausstellen werde, und zwar zugleich in einer Form und Sprache, die sich nicht so einfach wird zurechnen lassen, etwa im Sinne einer Absicht der Bedrohung oder der 'Belangbarkeit', wie sich das Ihre 'Rechtsabteilung' vorstellen mag. Am liebsten beschäftige ich mih aber nicht mit dieser Art von Schaum, um das Wenigste zu sagen.

Was will ich damit nun sagen? Zunächst nur, dass ich, genügend provoziert, mit den Mitteln einer nicht zu überbietenden Kenntnis und Verfügung von den durch die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte zur Verfügung gestellten Mitteln einen Gebrauch zu machen imstande bin, der sich nicht hat konditionieren lassen von den Grenzen der Dressuren, die unter dem Gesetz der Einschüchterung, der Drohung der Sanktionsgewalt des Entzuges, der systematischen Deprivation oder der Abdrängung durch präventive Kriminalisierungsandrohung, der schulischen oder sonst 'angeleiteten Unterweisung', den Rekrutierungsgesetzen der privaten oder öffentlichen Einrichtungen und Institutionen oder den Grenzsetzungen der unter dem Titel der 'Berufskompetenz' lizensierten Tätigkeitsbereichen, wie sie aus den Bedarfsanmeldungen der Organisationen bzw. des 'Arbeitsmarktes' sich 'ergeben' hat beeindrucken lassen, obwohl zuzugeben ist, dass die Folgen all dieser allgegenwärtigen, mehr oder weniger verdeckten und als verantwortliche Einführung in die soziokulturellen Verhältnisse oder auch nur die Notwendigkeiten des Daseins Drohungen einer Reflexion zugeführt werden mussten in jedem Einzelfall, in dem diese Drohung bzw. die gegen die Ausbildung einer autonomen Urteilskraft systematisch implementierten zur Anwendung kam und spürbar, erlebbar, wahrnehmbar und endlich auch, auf dem Umweg über die genaue Beobachtung der Tätigkeit der Einbildungskraft im Sinne Kants als erfahrbare einem ausdrücklich bewussten Urteils und damit einer Beurteilung hat zu gefügt werden müssen, die zugleich eine endgültige Auskunft gibt über die angeblich ungeklärten Quellen des Wahnsinns, der Süchte, der Retardation, der Verdummung, der Verblödung oder des Scheiterns und der letalen Erkrankungen jeder Art, also der psychosomatischen Übersetzung der organisierten Gewalt, die auf die für ihre Zwecke hin dressierten und vergewaltigten Organismen vor allem der Tierart Homo sapiens ausgeübte werden und damit auch über die eleganteste Art des Massenmordes eine ursächliche Auskunft zu geben imstande ist, die als organisierte Praxis bekannt und ständig geübt wird, die Form des Mordes durch die organisierte Gewalt, die der so genannte Selbstmord ist, der damit auf die Quellen zurückgeführt werden kann, denen er entspringt, nämlich den Formen der organisierten Gewalt.

Positiv ist dasselbe präsent in der Ideologie der Leistung und der missverstandenen Ideologie des 'Helden', der nicht mehr, wie das in der älteren Literatur noch sichtbar und dokumentiert war, als das arme Schwein erkennbar ist, das zur Hölle geschickt oder missbraucht wird, indem man ihm eine im Prinzip nicht bewältigbare Aufgabe stellt in der Hoffnung, dass er dabei 'verbraucht' wird, und der möglichst nicht (!) mehr zurückkehrt, gar mit einem wider Erwarten erzielten Erfolg, der dazu zwingt, dass man ihn bewundert und auszeichnet, wiederum am liebsten posthum, also nachdem er sich verausgabt hat in dem Missbrauch, zu dem er sich nötigen lassen musste, sondern ein größenwahnsinniges Individuum (Superman, Batman, Spiderman), das sich mit kompensatorischen Größenphantasien über seine Verurteilung zum Elend seines missbrauchten Daseins tröstet um sich gegen den Sinn seines Daseins eine nichtige Frist seiner Existenz zu sichern so wie der von den Produktwerbungen der Großverbraucher von Menschen angesprochene Schnäppchenjäger die ihm gemachten befristeten Angebote, deren Fristen dann so lange verlängert werden, bis sich erkennen lässt, dass er nur zu einer langfristigen vertraglichen Bindung an ein angesichts der absehbaren Marktentwicklung schon überteuertes 'Angebot' festzulegen, bei dem er mit Sicherheit um Vermögenswerte betrogen wird.

Absehen kann man dabei von einer Imagewerbung, die den unmissverständlich exponierten Unterleib eines von einer flüssigen Gloriole aus Licht umspülten stummen Weibchens der Tiergattung Homo sapiens exponiert, die den Eindruck vermittelt, die Emanation der neoplatonischen Gottheit entspränge der allzeit bereiten Vulva des weiblichen Tieres einer Gattung, die an ganzjähriger Brunft leidet, also auch an der entsprechenden Eintrübbarkeit des Urteilsvermögens durch das ‘Erleben’, bei dem es dann bleibt bevor dieses Urteilsvermögen entwickelt würde. Auch hier ist der unmittelbare Zusammenhang der Mikro- und der Makrophänomene deutlich sichtbar: Der wortlos ‘musikalischen’ Imagewerbung der totalitären Organisation entspricht die Illusion von ‘Blondie aus dem Showbusiness’, dass das kleine Schmierstück an ihrem Unterteil die Welt regiert, ohne dass sie sprechen können müsste. Nur dass, was im einen Fall der ‘Instinkt’ ersetzt, im anderen durch die Funktionen eines kaufmännischen Rechners substituiert wird.

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Diese Helden sind vom Typus des verblendeten Idioten, den man dazu ermutigt den Mut zu haben sich seines eigenen Verstandes zu bedienen indem man ihm einredet er habe einen solchen.

VictimWithoutAGun

Ein Objekt des Ressentiments des Mobs und der organisierten Mordgier. Der Mensch ist kein technisches Großprojekt.

Es geht bei diesem Helden also darum ihm vorzuenthalten wozu er missbraucht wird ohne dass sich noch ein Autor fände, der es ihm am Prototypen der Darstellung des Helden (Achill) auch klarmachen könnte indem er zeigt, warum er ein 'Held' ist, also das genaue Gegenteil eines autonom über sich selbst verfügen könnenden menschlichen Wesens, das jenseits der Grenzen der Dressur, der Abrichtung zum Nutztier und der Konditionierung zu einem Werkzeug für heterogene Zwecke und heterono0me Verfügung (Agamemnon, ein verblendeter und größenwahnsinniger Gewalttäter der selbst in einem Wahn lebt, dem von seiner machtbedingten Überhebung über das Gesetz des Daseins, den er mit dem Leben bezahlt) wirklich lebt, sei es auch, indem er vorübergehend unter dem Niveau des Tieres hinweg taucht um der Gewalt zu entgehen, während seine 'Gefährten' 'in Schweine verwandelt werden', und er sich nicht irre machen lässt von den Gespenstern, Schimären, Sirenen und Drohungen, den Stürmen und dem 'Neid der Götter', die ihm auf dem langen Heimweg zu Erfahrung und Urteil in den Weg treten und diese Heimkehr zu vereiteln versuchen unter Aufwand des Maximums der ihnen zur Verfügung stehenden Macht und Gewalt, die herausgefordert ist zu ihrem Maximum, damit sich an dem erfolgreich sich genau dagegen durchsetzenden Reflexionsvermögen genau diejenige Urteilsfähigkeit auszubilden vermag, die ihr nicht nur gewachsen ist, sondern um das Maß, das den lebendigen Geist von der blinden Gewalt und der bloßen Masse der Organisation als ihren Meister erweist, der sich, einmal über sie hinaus, nicht mehr um sie zu kümmern braucht, so wie die Götter Epikurs die von ihnen nicht mehr beachtete Welt und ihr Schicksal oder das der Menschen nicht mehr in Betracht ziehen müssen für ihr eigenes Dasein in den Intermundien.

HollowRepresentation

 Eine Kuppel der Hochkultur für den Kosmokrator. Die Leere als Repräsentation des Größenwahns der kannibalischen Bestie.

Die Frage ist, ob man diesen Geist so weit provozieren sollte, dass er sich das spielerische Umgehen mit der Provokation zum Zeitvertreib setzt, das alles legitimiert, was die Welt zu vernichten imstande ist oder dazu beizutragen in der Lage sein könnte, also indem man die Aufmerksamkeit auf sich lenkt und ihm auffällt, so dass er beginnt, mit der Welt zu spielen, indem er sie zu seiner Belustigung aufs Spiel setzt?

Karl Marx war, nach seiner Promotion über die Vorsokratiker, Redakteur der Rheinischen Zeitung in Düsseldorf, bis ihn die Provokation der Zensur eines arroganten Dummkopfs dazu veranlasste, Karl Marx zu werden. Wäre es nicht besser gewesen, wenn sich die Mentalität der 'Kultur Europas' diese entsetzliche Dummheit aus nacktem Eigeninteresse erspart hätte? Hätte dies nicht wahrscheinlich nicht nur die Zerstörung Europas erspart, sondern auch seinen derzeitigen Zustand und seine erwartbare Zukunft?

Man kann sich, im Blick auf Organisation und Machtmittel im Verhältnis zu einem mickerigen Individuum, an dem sich die Gewohnheit seiner Unterwerfung unter die je eigenen Machtkalküle der organisierten Gewalt nach Lust und Laune meint ausagieren zu können, weil die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit dafür bei 99.99 % liegt, um just jenes letzte Quentchen vertun, das alle Wahrscheinlichkeitsrechnung als statistische Illusion ad absurdum führt, indem es sie am Gegenbeweis falsifiziert, und zwar deshalb, weil man den Zusammenhang, in dem sich das Verhältnis von Geist und Macht derart konfiguriert, dass Macht und Masse an dem letzten Endes zum Scheitern verurteilten Versuch des Mündels, der Vormund sein zu wollen, des Abgeleiteten, das Woraus seiner Ableitung sein zu wollen, das Schwächeren, der massenhaften Nachahmung, das Nachgeahmte sein zu wollen, dem rezeptiven Prinzip, das produktive Prinzip sein zu wollen, der Artefakte, deren Produzent sein zu wollen, aus der Sicht des vermeintlich schon faktischen und endgültigen Substitution der Quelle durch das aus ihr Abgeleitete meint 'sehen zu dürfen', ohne sich der Ursache des dabei unvermeidlich als Voraussetzung des vermeintlichen Urteils, das nur der Wunsch ist, der sich ihm substituiert, versichern zu können, weil man schon meint auf dem einzig richtigen Standpunkt zu stehen, wofür der Beweis ist, dass man für den Fall, dass das in Zweifel gezogen werden könnte bzw. dass Zweifel aufkommen, einen Knüppel bereit hält, an dessen Stelle es auch eine Nuklearwaffe oder mit Nuklearwaffen 'bestückte Drohnen sein dürfen, wenn der sich als notwendig erweisende Maßstab der vorzunehmenden Korrekturen das erfordert.

Es ist der so herausgeforderte Geist – von dem zweckmäßiger Weise behauptet werden darf, es gäbe ihn gar nicht (mehr), denn das nützt nicht zuletzt auch ihm, wenn die, die das erfolgreich behaupten, sich von ihrer eigenen Behauptung hypnotisieren lassen – ist dann angesprochen, diese Herausforderung anzunehmen oder zur Kenntnis zu nehmen, denn nichts kann den Geist dazu herausfordern, sich eine Herausforderung, eine Kriegserklärung machen zu lassen, um sie – anzunehmen.

Denn warum sollte er sich überhaupt herausgefordert sehen, zudem von einer minderwertigen Adresse, die gar nicht an das heranreicht, was sie meint herausfordern zu können indem sie meint voraussetzen zu dürfen, das das Herausgeforderte so ist wie sie es sich denkt, damit sie das ganz ungefährdet tun kann, weil sie schon weiß wie sie der bereits in ihrem Kalkül berechneten Reaktion auf ihre Provokation begegnen kann. Alle diese Illusionen, sind, als Selbstillusionierungen des sich für überlegen haltenden Blödsinns, auch nur von der formalen Gestalt des Blödsinns, weil sie sich nicht auf das zum Feind Erklärte, sondern auf seine eigene Verfassung stützt, und diese für universal hält, derart aber, weil dies nichts ist als Masse und Macht, sich über die Natur des Geistes, ihres Gegners täuschen muss.

Die hier angedeutete Diskussion des privatisierten Totalitarismus, und den Nachweis seiner von ihnen nicht als solchen gewussten, sondern nur ausagierten Grundlagen werde ich an anderer Stelle führen, und dafür gibt es ja nun ein globales Medium, zu dessen aktiver Nutzung in kommunikativer Absicht es nur der Kenntnis und der Nutzbarkeit einiger Sprachkenntnisse bedarf und der Fähigkeit zu 'denken', jenseits der Beiträge, die gewöhnlich beginnen müssen mit den Worten: „Ich denke mal...“, so als könnten die, die so einsetzen auch 'mal nicht denken', oder als kennten sie den Unterschied überhaupt, indem sie sich, wo sie nach diesem Einsatz fortfahren, widerlegen.

TheWinnerTakesItAll

In hoc signo vinces. Modernisierung rettet das abgerutschte Programm. With a little help from its friends.

All your dreams are idle illusions. You will fail. Just wait and see. Halten Sie sich nur ruhig an die von Ihnen rekrutierten und überbezahlten Plapperköpfe, der talking heads. Ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass 'Bildung' in seinem ursprünglichen Sinne, auf dem Niveau der Zeit, eines der seltensten, kostspieligsten und teuersten Güter ist, die derzeit denkbar sind, und viel seltener als Gold, und vor allem: Nicht auf dem Markt! Sie wird weder zum Erwerb angeboten noch zur Verwertung! Denn was hätte 'der Markt' denn zu bieten als 'die Integration', ein Terminus aus der Mathematik, der die Umwandlung der unendlich vielen Punkte in den Grenzen mehrerer Koordinatenachsen und einer Kurve, Fläche oder eines n-dimensionalen Körpers in ein Flächenmaß oder Raummaß oder Raumzeitmaß etc. charakterisiert, also den Untergang der Individualität der Punkte. Und was ist daran attraktiv? Und wenn es attraktiv ist, dann: Für wen?

Das zu wissen ist eine enorme Befriedigung, vor allem, wenn man sich bei der Realisierung des Ziels, diesen einzigen Schatz auf Erden, den zu suchen den Einsatz des Lebens lohnt, nicht hat irre machen lassen, aller Einschüchterung, aller Drohung und allem organisierten und unorganisierten Terror zum Spott, auch dem des Mobs, der dieses Land angeeignet hat. Sie werden mit den von Ihnen herandressierten Nutztieren auf Wissenschaftsniveau zu Grunde gehen. Es ist nicht zuletzt ein Produkt Ihrer eigenen Machenschaften, das ihr Schicksal wesentlich mit bestimmt.

Vielleicht sind alle 'Führer' nur die Hammel die vorangeschickt werden nach dem Modell: 'Hannemann, geh' Du voran'. In der Antike pflegten sich in Krisenzeiten ein paar vornehme Bürger von dem Felsen der Akropolis zu stürzen. Der Rest der Herde wusste dann, dass es Zeit ist, den Hals etwas einzuziehen um zu überleben oder erkannte die über ihr hängende Drohung am absoluten Ernst dieser HANDLUNG, die kein 'Verhalten' ist. Die Überbezahlung der 'verantwortlichen Manager', der 'Eliten' ist eine anachronistische Reminiszenz an diese einstige Funktion, die die Opferbereitschaft dieser Protagonisten einmal für Kollektive hatte.

Das Prinzip der Haftung hat darin seinen Grund. Ihre äußerste Konsequenz ist die Einforderung des Lebens verantwortungsloser Führungen. Historisch ist zu beobachten, dass die Entlastung von diesem äußersten Risiko verantwortungsloser Inanspruchnahme von Führung die Praxis verwahrlosen lässt. Unter der Bedingung der mehr und mehr diffus gestreuten Verantwortlichkeit – hier zwischen privater und öffentlicher, regionaler und zentraler Verwaltung, 'Arbeitsteilung' in Bezug auf Zuständigkeit zwischen Staat, Wirtschaft und Verbänden, professionell besetzten Einrichtungen und Bevölkerungsbetreuungen, zunehmend auch NGO's – verschärft sich diese Dynamik.

Vielleicht ist es Zeit sich an diese vermeintlich unzeitgemäße 'Unmenschlichkeit' zu erinnern, auch für größere Verbände und von der 'Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen dann auch den Preis zu verlangen, wenn sich diese Bereitschaft aus der ansonsten ganz unbedacht bleibenden Quelle der Aufstiegsgeilheit, dem Karrierismus von Opportunisten speist, die immer in Demokratien aus deren endemischer Seuche zur herrschenden Normalform des Individuums werden, nach dem Wunsch sich über andere zu erheben und Vorteile zu genießen, ohne dass über die Voraussetzungen nachgedacht würde, deren wirkliches Potential sich nur einer Selbstprüfung verdanken können, die einmal mit der Einsicht verbunden war, dass man wirkliche politische Begabungen zum Amt zwingen muss, weil sie wissen, was sie erwartet, während sich der Mob keine Gedanken darüber mehr meint machen zu müssen, dass es im Grenzfall gilt den Preis zu bezahlen, der das Leben kostet. Klar?

Man muss die Welt nicht verändern wollen. Bloß weil 'die Philosophen' sie angeblich 'nur interpretiert' haben sollen, also keine richtigen 'Macher' waren. Und vielleicht ist dieses zum Allerweltsmotiv des Geplappers gewordene Motiv gerade das Falscheste, von dem man (noch) ausgehen sollte. Denn unter diesem Gesichtswinkel hat sich die Welt von Karl Marx doch geradezu überwältigen lassen, und alles rennen dahinter her, beteuern aber, sie gehörten nicht zur Gefolgschaft des 'Postphilosophen', der nicht der Philosoph der Deutschen Post war.

Sie sollten mich nicht in Versuchung führen, die Veränderung der Welt zum Kern meiner Aufmerksamkeitsverteilungen zu machen. Edward Teller war ein Junge, den die vermeintlich Stärkeren in Deutschland vom Trottoir stießen, um sich ihrer Überlegenheit an einem geeigneten Objekt auch einmal bedienen zu können, zu exemplarischen Demonstrationszwecken.

Das Resultat kann sich sehen lassen, oder? Passen Sie auf, dass nicht ein paar enttäuschte und zum Äußersten entschlossene verfemte Kinder, die Sie ungestraft vergewaltigen zu können meinen, dazu aufmachen, ihr Trauma nicht in die Form des Gejammers nach 'sozialtherapeutischer' Betreuung und stellvertretender Interessenermächtigung übersetzen, sondern in die Form eines unversöhnlichen Vorsatzes, der sich überlegt in die geplanten Handlungsketten der vorsätzlichen Zerstörung der Welt umsetzt, die ihnen an der Stelle der ausdrücklich geförderten Menschwerdung nichts bieten zu müssen meint als das Vegetieren unter dem Diktat eines ökonomischen Kalküls, der sich auf eine Politik stützt, die sich bei genauem Hinsehen als Massentierhaltung und Nutztierverwertung an der Biomasse der Tierart Homo sapiens aufzeigen lässt, also bei genauem Hinsehen noch unter dem inkriminierten Niveau der Sklaverei rangiert, indem diese optimiert wird um die kostengünstige Vernachlässigung der möglichen Verluste aus der Notwendigkeit zur Rettung des in die Sklaven (Arbeitskraft) investierten Kapitals in der Krise, eine Ersparnis, die sich so gut auf die Investitionen in die Einweisung der aufeinander folgenden Generationen in den Stand der Produktion, auf die Entlohnungen während des Verwertungszyklus, wie die depreziierten Kosten der Entsorgung des ausgelutschten Menschenmaterials beziehen kann, oder auf die reparativen und kompensatorischen Kosten der Zerstörung der sozialen und familialen Verhältnisse, nach der postfaschistischen Parole: Gesund ist, wer ein Konzentrationslager überleben kann! Das ist es, was aus der Einsicht folgt, dass das Lager die logische Konsequenz des Prinzips des modernen Staates ist und im Zuge der 'Modernisierung' nur einer Sublimierung zugeführt wird, indem diese demselben Prinzip folgt, aus der auch die Privatisierung von Armeen und Gefängnissen folgt, oder die Umwandlung von Wehrpflichtarmeen in 'Freiwilligenarmeen'.

UebungMachtDenMeister

Sachbearbeiter und Klient der Verwaltung I. Moderne im Übergang. Imperiale Verwaltung als Innenpolitik I.

Von der Natur dieser Freiwilligkeit erhält man den genauesten Eindruck, wenn man sich diese Armeen nach den Kriterien des Sozialstatus ansieht, aus dem sie sich rekrutieren, und nach den Folgen, den Traumatisierungen und den daraus resultierenden 'Selbstmord'-Raten sowie dem verwaltungstechnisch indolenten Rahmen des Umgangs mit den Traumatisierten, die sich von 'kompetenten Idioten' behandeln lassen müssen, weil die dafür eine Berufslizenz haben in einem System kapitalisierter Bildung, die den Therapeuten – da sie die die zur Ausbildung notwendigen Mittel aufbringen können – vor allem die Entscheidung zum freiwilligen Dienst in der Freiwilligenarmee erspart und damit jede ihre professionelle Identität tangierende Verantwortlichkeit und Erfahrung mit dem, was sie zu 'behandeln' ermächtigt sind.

AmericanIdiot?

The sounds of silencing. Der beste Sklavenmarkt ist der Freie Arbeitsmarkt. Verwaltungspraxis, hochkonsolidiert. Imperiale Verwaltung als globale Politik.

Das Verwertungsmuster ändert die phänomenologisch ausmachbaren Erscheinungsbilder entsprechend der allgemeinen Tendenz zur Bildung immer größerer Einheiten der übergeordneten Massentierhaltungskonzepte, die der Vermeidung der periodischen Destruktion der Infrastrukturen und der Vernichtung der industriellen und der Investitionen in die Kommunikation dienen, in deren Kontext die Sozialtechnologie der organisierten Gewalt zu assistieren hat bei der Implementation ihrer Imperative in den von der verstaatlichten Verordnung von Sozialisations-Prozessen (die ohne Anklage, Verteidigung und Urteil unmittelbar in lebenslangen Vollzug übergehen) von der Wiege bis zur Bahre total kontrollierten und verwaltungstechnisch aus forensischen Gründen absolut gegeneinander isolierten Individuen, deren fiktive Identitäten vollständig ersetzt werden durch die Heteronomie der Gewaltverhältnisse, die ihrer Identi-Fizier-Barkeit an deren Stelle zum alleinigen Kriterium ihrer Existenz macht, ohne dass sie darüber, dass das 'so läuft' auch nur nachdenken könnten. Die allgemeine vollständige Unbewusstheit dieser Substitution, die sogar 'Wissenschaftsstatus' erlangt hat, also ein Gewaltverhältnis zur Wissensform erhebt, ist nicht nur das Maß für die ausgeübte Gewalt, sondern auch der Index für die vollständige Abwesenheit einer Wissenschaft vom Menschen oberhalb der vom Nutztier Homo sapiens.

Das gesamte System ist auf dem Wege der kriminellen Aberration auf einer schiefen Ebene und ist über die Grenzen zu dieser längst angesichts einer unaufhaltbaren Drift abgeglitten, eine Drift, die durch die 'Positivierung' des Rechts – Recht ist, was dekretiert wird, par ordre de Mufti, anders gesagt, was die nach dem Scheinrückzug des Imperialismus aus 'seinen' Kolonien der eigenen 'Bevölkerung' zugewandte und nunmehr von dort aus als 'Globaliserung' wiederkehrende kolonialistische Populationsverwaltungspraxis anordnet – und die Privatisierung der 'lawmakingmachine' verstärkt und begünstigt wird, eine Tendenz, die ersichtlich durch das jeder Absicht dieser Art aufgrund einer Art von Witterung, die wesentliches Ingredienz der Kompetenz ist, die das Kapital der alles dies mit ihrem Geplapper begleitenden 'Wissenschaftler' ist, die das 'Geschehen' bzw. 'die Entwicklung' mittels eines eigens dazu erfundenen Jargons begleiten, einer Kunstsprache, die sich aus Leerformeln zusammensetzt, von denen die der 'Entwicklung' selbst eine der grundlegenden ist, denn sie ist der Behauptung gleichzusetzen – bzw. deren präventive Vermeidung, denn würde es behauptet, dann könnte jemand auf den 'Gedanken' gebracht werden zu widersprechen – dass alles dies kein identifizierbares Subjekt habe, sondern 'sich': ent-wickele', so als habe man es mit einer aus der Hand gefallenen Garnspule zu tun, von der man nur das Fadenende behält, während 'sich' der Faden ent-wickelt, als habe er nicht einen Impuls erhalte, sondern als handele es sich um ein Perpetuum mobile.

Und am lächerlichsten ist die ständige Mixtur aus Dementi und Adaptation an den neuesten Stand der durchsickernden Information, die diese Wissenschaft zur umgekehrten Prophetie verurteilt, also zum Eingeständnis ihres Bankrotts, wenn man unter Wissenschaft diejenige Übersicht und Kenntnis versteht, die zur Prognose befähigt. Es sind bewusstlose Krüppel, an deren Nervensystem nur der Redezwang erhalten ist, der auf unklare Weise Impulse verarbeitet, die ihm zugeführt werden, die auf ungeklärten Bahnungen verarbeitet werden zu den am Sprechverhalten ersichtlichen erstaunlichen Resultaten, die auf der Grundlage der erhaltenen Restfunktionen kaum erklärlich und geheimnisvoll wirken, es sei denn als unablässige Kompromissbildungen entlang der Intervention eines inneren Organs, das die Reaktionen des Machtapparats antizipiert und die Sanktionsdrohung, die dem Typus des außengeleiteten Knechts ohne einen Umweg über das Bewusstsein jeweils automatisch das richtige 'Gewicht' der Zutat an Rücksicht auf die 'Bedürfnisse' des Herrn und andere Zusatz- und Ballaststoffe anzeigt, das der Backmischung beigefügt werden müssen, aus der die verschlungenen Brezeln und geflochtenen Zöpfe gebacken werden, die sich im Resultat zur symbolischen Form ausbacken, das in seinen Verschlingungen der Wahrheit jeweils eine Form gibt, die den Faden, den sie bildet in diesem Backwerk, zumeist vor dem Blick dessen verbirgt, der ihrer Linie zu folgen versucht, damit das so am Tisch des Herrn Servierte diesem verdaulich bleibt.

Denn er hat einen empfindlichen Magen. Das macht dann die Faszination des Zuhörers aus, der fortwährend versucht sich von dem Mechanismus des Zustandekommens dieser immer irgendwie zu spät kommenden Produkte ein Bild zu machen, indem er auf das immer ausbleibende, und immer erwartete erlösende Wort wartet, das die Wahrheit bei ihrem richtigen Namen nennt.

Der Bäcker aber tut alles dies in dem Bewusstsein der Unschuld, die weder, wie Prometheus, vorher, noch, wie sein Bruder Epimetheus, hinterher nachdenken muss, sondern aus der Intuition des Gebrauchs eines freien Willens produktiv ist. Es ist die Kombination beider Intentionen, die den aktuellen Zustand reproduziert: Die eine bringt den Menschen auf das Niveau von 'Leben' ohne sonstige Spezifikation herunter und erklärt, dies sei 'Gesellschaft', 'Kommunikation' und 'soziales Dasein', die andere sorgt dafür, dass die einmal geöffnete Büchse der Pandora immer offen bleibt.

Es ist Sache einer in eigener Produktivität bewerkstelligten Übersetzung und Interpretation des Bildes sich klar zu machen, was das heißt. Zu diesem Zweck kann man vom Erscheinungsbild der Gegenwart ausgehen um seine Form und Funktion aus deren Folgen zu rekonstruieren auf den im mythischen Bild präsentierten Grund. Man muss hier der zur Gewohnheit gewordenen Forderung nach einer angemessenen didaktischen Aufbereitung des Gemeinten zum Zweck der Optimierung der angezielten Lerneffekte entgegen treten, also einer auf die Erreichung der Lernziele gerichtete Einwände, durchaus zugunsten einer anderen Aufforderung, die dem entspricht, was man an anderen Lebensformen auch beobachten kann, nämlich, dass selbst unter Vögeln im Frühjahr beobachtbar ist, dass sie sich dem ewigen 'Sperren' der von ihnen aufgezogenen Jungen ihrerseits zunehmend sperren in dem Maße, in dem diese ersichtlich flügge geworden sind.

AlphaPredator PANTHANATOR, prototype of the most dangerous, most ferocious Predator that ever populated the planet. Der Prototyp des postmodernen Großgangsters, der kannibalischen Bestie homo sapiens. SO plündert man die Welt!

Und warum sollte das nicht auch der Lebensform Homo sapiens zur Menschwerdung verhelfen können, der einzigen Aufgabe, die jedem Begriff von wirklich möglichem 'Fortschritt' als sein äquivalentes Synonym entspricht, wobei auf Technik und Wissenschaft nur so viel ankommt wie man an Funktion einem Hammer zumuten darf, wenn man einen Nagel einschlagen will. Alles andere ist Ablenkungsmanöver und verläuft wie das tot geborene Kind im Sand des Geplappers: Enorme, leicht verschiebliche Massen ohne eigene Formtendenz, mit flachem Schüttwinkel, die Dünenmeere bilden unter denen alles Leben erstickt.

Man kann leicht sehen, dass der Affektbesetzung der Technik, die ihr leicht eine eigene intrinsische Wertigkeit zuweist, die als Fortschritt wahrgenommen werden zu können nur scheint – was durch das gedankenlose Geplapper über die ewigen 'Paradigmenwechsel' nicht besser und, wie es scheint, weil man ein passendes 'Substantiv' hat, auch materiell wirklich wird, wenn man bedenkt, dass der Ausdruck bei genauem Hinsehen nicht einmal das und gerade das nicht trifft, was er einmal charakterisieren sollte, einen angeblichen Vorgang der neueren Wissenschaftsgeschichte – nichts entspricht, wenn man das Ganze ansieht, und dass gerade dann zunehmend Vorbehalte gerade gegen eine scheinbar verselbständigte intrinsische Motorisierung und energetische Ausstattung von Technik und Wissenschaft existieren, zumal wenn man sich die wirklichen sozialen Grundlagen der Existenz des Komplexes wieder einmal unter Gebrauch des von den politisch geplanten 'Paradigmenwechseln' aus dem 'Bildungssystem' stillschweigend eliminierten, deshalb aber nicht einfach gegenstandslosen oder nicht-existenten Wissens einen nicht von diesem System lizensierten Blick auf diesen Komplex leistet, indem man sich einmal selbst in der Bibliothek des Wissens umsieht, und seine wissenschaftliche Meinung nicht jeweils dem nächsten fotokopiert zirkulierten 'Arbeitspapier' oder 'Reader' entnimmt, oder anderen Orten, an denen alle sich mit allen in zirkulärer Wiederholung endlos wiederholen was sie schon wissen aus dem Arbeitspapier oder dem Reader oder aus dem 'Gespräch' mit anderen, die auch schon 'kennen', was sie selbst schon 'kennen', und sei es nur aus dem jeweils gerade gängigen Institutsgerücht, an dessen Ausarbeitung sie selbst fleißig mitarbeiten wie die Teilnehmer von 'Stille Post', aus der dann 'Bildung' hervorgeht, oder ein 'Grad'.

Die organisationsspezifische Monopolisierung der Zuständigkeiten für mehr oder weniger umfassende 'Weltbilder' kann man dabei übergehen. Oft genug versammelt sich unter diesen Zeichen und Fahnen nur eine ideelle oder 'intellektuelle' Trachtengruppe oder auch, hin und wieder, ein 'Schützenverein'.

Wenn es eine verantwortliche Wahrnehmung des intergenerationellen Verhältnisses durch die jeweiligen Erwachsenen gibt, dann ist es die, das Bewusstsein unbedingt aufrecht zu erhalten, das dem Dasein die soziokulturelle Aufgabe der Menschwerdung zuweist und dem gegenüber alles andere als sekundär traktiert, und damit das Selbst vorrangig vor das Leben setzt und diese Rangfolge als Charakteristikum der Menschwerdung herausstellt. Menschen, die das einmal verstanden haben, sind nicht zu bedrohen oder zu bestrafen, nicht von der organisierten Gewalt, sondern sie werden sich zu ihren Herren machen und sie unterwerfen, oder, wo sie das nicht können, aus Gründen der Umstände, niemals vergessen worum es geht und darauf warten, dass sie es doch verwirklichen können.

Und dazu bedarf es keiner Religion oder Eschatologie und keines Messianismus oder einer Geschichtsphilosophie, von der skeptische Philosophen ihren Abschied nehmen, sondern des Bewusstseins der Freiheit und der Gewissheit von seiner anthropologischen Unausrottbarkeit, es sei denn es handele sich um die des Menschen und seiner organischen Basis, der Tierart Homo sapiens. Denn im Menschen hat nicht nur die Natur ihre Augen aufgeschlagen, sondern auch das Bewusstsein der Freiheit, das identisch ist mit der Schöpfung, die die Kultur ist, und zugleich mit ihr als Prinzip geboren wird. Mag sein, dass die Geschichte kein Telos hat.

Den Telosschwund zu beklagen ist müßig. Es bedarf da keiner Klage über einen angeblichen Verlust. Und es bedarf keiner eschatologischen Erwartung aus dem Horizont der Zukunft oder einer Endzeit. Der deklamatorisch und dramatisch verkündete Abschied von der Geschichtsphilosophie ist eine strategische Umlenkung der Aufmerksamkeit auf ein Scheinproblem.

RuleBabyRule 

Earl Grey für die Tassen Londons. Einübung moderner Verwaltungspraxis.

Es bedarf keines in die Geschichte – in ein Scheinsubjekt, das bei genauem Hinsehen nichts ist als das Insgesamt des Geschehenen jenseits der Historie – eingebauten Telos, um sich die Aufgabe der immer neu zu realisierenden Menschwerdung bewusst zu bleiben. Denn dass dies keiner Automatik entspricht versteht sich ohnehin von selbst, angesichts der Geschichte, die bisher die Geschichte der Verfehlung der Aufgabe und des Bewusstseins der Aufgabe ist, und angesichts der Folgen, die das ersichtlich hat, dringend der Korrektur anhand der erneut bewusst zur Aufgabe gemachten bewussten Wahl ihres Zweckes bedarf.

Alles andere ist der Prozess ihrer immer anstehenden Realisierung gegen den Terror der kannibalischen Bestie, die sich der Tierart Homo sapiens als der Nutztierherde zu bedienen versucht seitdem sie erkannt hat, dass diese Jagdbeute die lohnendste ist, um so mehr wenn sie sich domestizieren lässt zur gegen die anderen Bestien, als den möglichen Nahrungskonkurrenten, in Hege und Zucht genommene, von den Hütehunden aus der eigenen Art für die Guten Hirten gehütete und und unter den Titeln Ökonomie und Politik und dem Namen der Hochkultur profitabel verwerteten Biomasse der Tierart Homo sapiens.

Das verständlich zu machen ist die Aufgabe, die mir zufällt wenn sie mich dazu veranlassen meine Aufmerksamkeit Ihnen und Ihresgleichen zuzuwenden, jedenfalls als mögliche in dem doppelten Sinne, in dem ich sie annehme oder nicht und dies für den Fall, dass ich es tue auch kann. Und das sollten Sie mir nun zutrauen. Sie können sich aber auch anders entscheiden.

Der Anblick Ihres Firmenlogos ekelt mich an. Aber ich bin sicher, dass Sie nicht die mindeste Ahnung haben, was sich außerhalb der Grenzen der Großformen der organisierten Gewalt gegen Sie zusammenbraut. Kein Wunder, die Wettervoraussage für diesen Typ der sozialen Witterung ist zur organisierten Astrologie verkommen, alias Public-Relations- und 'Imagekampagnen'. Die blenden vor allem Sie selbst. An ihnen lässt sich problemlos ablesen, wie Sie Ihre Kunden einschätzen, es sei denn es sind Ihre 'Groß-' und 'Geschäftskunden'.

Da sind die kannibalischen Bestien unter sich. Das als 'Antwort' von Ihnen eventuell doch angefertigte weichgespülte schlappe Geplapper Ihrer zuständigen Betriebszombies werde ich öffentlich ausstellen, zusammen mit diesem Schreiben. Der Unterschied braucht ein Kontrastmittel, einen Hintergrund, auf dem es gut konturiert sichtbar wird, als Durchschnittsverfassung des 'kostengünstigen Mitarbeiters' mit sozialdemokratischem Parteibuch, Repräsentant des faktischen Diktatur des Proletariats, das aufsteigt, indem es alle auf sein Maß herunterbringt, nivelliert, wenn es nur einen 'Job' einbringt, gegen das Versprechen immer schön brav zu sein.

Damit erledigt sich zugleich die Differenz zwischen Fortschritt und retrograder Amnesie, Bildung und Gehirnwäsche, denn warum sollte man noch waschen müssen, was ohnehin 'hardly more than a blank sheet' ist, nachdem man ihm erbarmungslos den 'Sozialisations-Prozess' gemacht hat, vom intrauterinen Zustand an, ohne Anklage, Verteidigung, Urteil in der Form des unmittelbaren Übergangs zum lebenslangen Vollzug mit anschließender Sicherheitsverwahrung im Alten-KZ für ausgebrannte Gattungsexemplare. Denn so stellt man sich gern 'alte Menschen' vor, nicht etwa wie Homer, Platon, Sophokles, Anaximander, Cicero Augustinus, Dante und und und und...., weil man dies aus ihnen in den meisten Fällen hat machen können.

Dann ergeben 'die Umfragen' korrekt die erwartbare massenhafte Verblödung und behaupten implizit, so müsste 'man' es machen und dies sei Pflicht für alle: vorschriftsmäßig zu verblöden zu debilen Kretins, also so zu werden wie man hatte existieren müssen, unter Tage oder in anderen Betonbunkern und mit Pappmobilar ausgestatteten Kaninchenställen, vor allem denen der lebenslangen Gefangenschaft des Geistes und der Imagination. Der als solcher apostrophierte 'Fortschritt' geht auf einer in Richtung der Zukunft geneigten Ebene vor sich, mit wachsend beschleunigter Geschwindigkeit, wenn man den 'Sozialphilosophen' glauben darf – Der Abschaum surft immer auf der Krone der Welle. – und wenn ihm die zu Stalltieren domestizierte Biomasse des Homo sapiens nicht selbst entschlossen entgegentreten wird, um 'ins Offene' zu gelangen, wie Hölderlin das nannte.

Die Zeichen dafür mehren sich, dass die Herde in eine Stampede übergehen wird. Sehen Sie zu, dass sie sich retten. Je entschlossener Sie den organisierten Terror der Großorganisation und ihrer der Universalisierung der betriebswirtschaftlich fundierten soziokulturellen Verantwortungslosigkeit verdankten systematischen Destruktivität in die Reste der noch vorhandenen 'vormodernen' soziokulturellen Gefüge, von deren Kapitalisierung Sie und Ihresgleichen parasitär 'leben', zu deren endgültiger Liquidierung hinein tragen, sei es auch im Namen der angeblich 'alternativenlosen' 'Modernisierung', desto wahrscheinlicher wird der zu erwartende Aufstand der Herde, den Sie und Ihre Wachhunde längst besorgt wittern und durch die übliche Praxis der forensischen und verwaltungstechnischen Isolierung der Gattungsexemplare der 'in staatlichem', de facto in Ihrem Auftrag heran dressierten Nutztiere zu vereiteln versuchen müssen, belehrt durch die Erfahrung der Revolution und der physischen Liquidierung der 'Guten Hirten' und ihre Schäferhunde.

Da die systematische Verheizung der zum Zweck der industriellen – und den Nutzungszwecken der organisierten Gewalt – zwangsalphabetisierten Nutztiere im Namen der 'Freiheit', von Nutztieren, die ihr Wahlrecht gegen die Wehrpflicht tauschen, um sich der Willkür von mörderischen Bestien auszuliefern, in von der Angst der Herrschaft vor dem Freiheitsanspruch der Beherrschten veranstalteten Kriegen, nicht mehr das Disziplinierungsmittel der Wahl ist, ergibt sich die Frage, wie sonst den Unterworfenen der Schneid abzukaufen ist.

Protest1

Das Mittel der Wahl scheint zunächst die fortschreitend und automatisch engmaschiger werdende Allgegenwart der Kontrolle, der Schnüffelei und der unvermeidlichen Überschreitung ihrer Maßnahmen in Richtung einer kriminellen terroristischen Vereinigung gegen das atomisierte Leben der Gattungsexemplare, die indessen den Nachteil der endlich offensichtlich werdenden totalitären feindlichen Übernahme des Lebens durch die organisierten Interessen hat, in der die Logik der 'Entwicklung' des modernen Staates auf ihren harten inneren Kern zurückschrumpft, indem das Lager, das den Kern dieser Logik bildet wie der Mord, zur allgemeinen Form des verordneten und so total wie totalitär gegängelten Lebens wird, unter verschiedenen Vorwänden, von denen die erzwungene Teilnahme am Verkehrssystem des 'dauermobilisierten' Lebens so gut ein Teil ist wie die immer entschlossener enteignete und in Staatseigentum übergehende Zwangsverstaatlichung der 'Erziehung' bzw. 'Sozialisation' jenseits von Gesellschaft und des 'Sozialen', die längst der 'Modernisierung' geopfert, nur noch mitgeschleppte Wörter im Duden sind, bzw. nur noch negativ das Gegenteil dessen bezeichnen, was sich als Produkt ihrer Liquidierung ergibt ('Sozialgesetzbuch', 'sozial schwach', 'Sozialpädagogik', alles Bezeichnungen für Kontrollmaßnahmen im Umkreis des 'Ordnungsamts', der polizeilichen Disziplinierung und der psychiatrischen oder strafrechtlichen Verfolgung, die die entsprechenden Maßnahmen und Einrichtungen der Vorgängerformation oft nicht einmal ersetzen, sondern sie fortführen unter anderen Namen und mittels 'modernisierter' sozialtechnologischer Praktiken, die an der Grenze des forensischen Organisationsgefüges arbeiten und mit Sanktionen, deren Technik darin besteht, den Individuen einen Teil ihres Einkommens zu entziehen oder ihre Bewegung teilweise einzuschränken, oberhalb des kostenintensiven Strafvollzuges.

Das kann man bereits als Privatisierung der Praktiken des Strafvollzuges betrachten, zumal der enge Verbund 'staatlichen' Handelns und privatrechtlicher Autorisierung von Sanktionen unter Einsatz der Drohung mit der Rückendeckung dieser Praktiken durch die 'Staatsgewalt' ersichtlich ist an einer längst faktischen Gemengelage beider Systeme – 'Wirtschaft' und 'Staat' – die als Konglomerat von Großverbänden die Kontrolle über das Individuum übernehmen und organisieren. Die keineswegs demokratisch alternativenlose 'Schulpflicht' – die staatlich erzwungene Enteignung der Nachkommen, die an organisierte Gehirnwäscher ausgeliefert werden müssen, die nur ihrem Herrn bedingungslos gehorchen um ihre Selbsterhaltungsinteressen gewährleistet zu sehen – ist wie der Meldezwang und der Personalausweiszwang übernommener Bestandteil totalitärer 'Tradition'.). Der faktische Zustand ist längst der postkulturelle so gut wie der postsoziale.

HornAnHorn

Fucking struggle for success. It is testosteron, stupid. Die Grundlagen des ‘privatisierten Lebens’.

Stolz tritt der Hirsch auf die nächtliche Lichtung / und wittert Rivalen in jeder Richtung / Dieweil die Rehlein friedlich grasen / Um sich von dem Sieger f.ck.n zu lassen. (“Ich möchte zu ihm aufblicken können.”)

Das Telos, der Limes der Modernisierung ist dieser Zustand, der die Politik so gut wie die allgemeine Einweisung der nachfolgenden Generationen in die Zustände, die gleichermaßen Organisationsformen des intergenerationellen Verhältnisses sein müssten, in Veranstaltungen der Massentierhaltung am Menschen umwandelt, indem er das Selbstverhältnis der Tierart Homo sapiens in eines zwischen einer kannibalischen Bestie und der von ihr gegen Nahrungskonkurrenten mittels eines Nutzungsmonopols 'verteidigten' Herde transformiert ist, in ein autokannibalisches Selbstverhältnis einer kannibalischen Ordnung, in der sich der Autokannibalismus der biochemischen Erscheinungsform 'der Materie in der Form von 'Leben' iteriert und dem Endpunkt einer Vorgeschichte entgegen strebt, der als bloße Iteration dieses Autokannibalismus von 'Leben' durchsichtig wird jenseits der Möglichkeit der mit der Entstehung der 'Hochkultur' verfehlten Menschwerdung, die seither als immer entschlossener denunzierte (bloße) 'Idee' mitgeschleppt und zunehmend offener und entschlossener mit 'wissenschaftlichen' Mitteln angegriffen wird um sie zu liquidieren.

Es ist indessen zu erwarten, dass sie just an diesem vermeintlichen Punkt ihrer erfolgreichen Vernichtung aus der Verdrängung wiederkehren muss, weil sie ein Anthropologicum ist, wo nicht das Anthropologicum par excellence und kat' exochen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen möglichst umfassenden Erfolg Ihrer erkennbar aufwendigen Bemühungen, deren bestes Zeugnis der immer größer werdende Aufwand an organisierter Gewalt sogar hinter dem Paravent des von 'führenden Soziologen' wissenschaftlich diagnostizierten 'Rückzug des Staates' aus der Daseinsvorsorge etc. ist, in dem sich der mittels des privatisierten Staates gegen die 'Populationen' und vor allem gegen die Möglichkeit des Menschen und der Menschwerdung oberhalb des bloßen Lebens, des Vegetierens der dressierten Biomasse der Stalltierexistenzen der Tierart Homo sapiens vorgetragene Angriff auf das Leben des Menschen selbst weniger verbirgt als ausagiert.

Es ist ja schon erkennbar, dass die Techniken des Rechtspositivismus die soziokulturelle Substanz der anthropologischen Grundlagen des Daseins nicht haben außer kraft setzen oder in der Vergessenheit haben versinken lassen können. Sie sind vielmehr, als ersichtliche Grenzleistungen des terrorisierten Lebens selbst stets deutlicher erkennbar und kehren als die Wahrheit und als die Bedingung der Möglichkeit dieses Daseins aus der kriegsbedingten Verwahrlosung und Anomie des zwanzigsten Jahrhunderts zunehmend deutlicher konturiert zurück.

So sind die Chancen der Ausrottung der Superpredatoren, die sich vom Fleisch der Biomasse des Homo sapiens ernähren größer als jemals zuvor. Und die Revolutionen des Endes des neunzehnten Jahrhunderts in Europa und Amerika, sowie des zwanzigsten Jahrhunderts sind nur das Präludium gewesen und Zwischenspiel der noch, und vermutlich nun doch als unvermeidlich erkennbaren Auseinandersetzung. Denn alles Abwarten und Nachgeben nährt nur den immer weiter ausgreifenden Größenwahn der triumphierenden Bestie, der nun doch der entschlossene Garaus gemacht werden muss, denn sie kann offensichtlich zu keinem friedlichen Zusammenleben mit dem Menschen überredet werden. Damit aber spricht sie sich ihr eigenes Todesurteil.

Protest4

Ohne die Ausrottung der kannibalischen Bestien, die Todfeinde der Menschwerdung,  gibt es kein menschliches Dasein.

Denn angesichts der von ihr aufgeworfenen Fragen und ihrer Praktiken, die den Menschen zu vernichten trachten um das Privileg der Nutztierverwertung der Herde des Homo sapiens willen schließt die kannibalische Bestie selbst die Koexistenz mit dem Menschen aus, und zwar deshalb, weil ihr sonst die Nahrung ausgeht, die bevorzugte Lieblingsspeise. Dieses Insistieren der kannibalischen Bestie aber erzwingt die einzige notwendige Unmenschlichkeit gegenüber dem Leben, zu dem der Mensch sich auf diese Weise genötigt sieht, indem er die Bestie ausrottet. An der Legitimität dieser Handlung kann nun nicht mehr gezweifelt werden.

Sie ist notwendig angesichts der Unmöglichkeit der Koexistenz von Mensch und dem Predator Homo sapiens, der sich kannibalisch von der eigenen Art nährt und damit dem Primitivsten, das sich von 'Leben' überhaupt sagen lässt, in einer abscheulichen Weise die Treue hält, die verdient, dass man mit gleicher Münze die historisch über jedes Maß aufgehäuften Schulden angemessen in Rechnung stellt und die Bezahlung einfordert, unter sorgfältiger Berechnung der von der Geduld des Menschen einzufordernden Zinsen, die für dieses 'Verhalten' in Rechnung gestellt werden müssen, für ein 'Verhalten', dass diesen Ausdruck verdient, insofern es sich jenseits eines ihr zuzurechnenden Bewusstseins abspielt, obwohl es in einer Wissensform repräsentiert ist, die sich die Bestie selbst hergestellt hat oder herstellen ließ, von ihren Hütehunden, unter dem Vorhalt des systematischen Missverständnisses, es handele sich dabei um das der jeweils 'Anderen', über die man neben anderen Monopolen auch das der Interpretation dessen hält, was dieses zu bedeuten habe.

Die Genesis dieser kannibalistischen Ära des Daseins des Homo sapiens in der über ihm von den Predatoren verhängten kannibalischen Ordnung ist historisch vermerkt und dokumentiert:

Thora: “10:8. Now Chus begot Nemrod: he began to be mighty on the earth. 10:9. And he was a stout hunter before the Lord. Hence came a proverb: Even as Nemrod the stout hunter before the Lord. A stout hunter. . .Not of beasts but of men: whom by violence and tyranny he brought under his dominion. And such he was, not only in the opinion of men, but before the Lord, that is, in his sight who cannot be deceived.”

Sie können sehen: Wirklich erfolgreiche 'Dekonstruktionen' der eine 'Epoche' bzw. eine Zeitgenossenschaft beherrschenden 'Wissensformen' sehen immer anders aus, als die Ergebnisse der 'Lernprozesse' derer, die glauben machen wollen sie seien es, die verstanden hätten, worin sie bestehen indem sie sie entlang des 'Gelernten' nachahmen bzw. nachahmen, was sie gelernt haben. Und sie sehen auch anders aus als die politisch verordneten 'Paradigmenwechsel', mittels derer die politische Rhetorik auch und gerade des Wissenschaftsbetriebs versucht den Eindruck zu erwecken, sie bewege sich mit Alleinstellungsanspruch an der Front des Wissensfortschritts, um die Aufmerksamkeit zu fixieren auf den 'Nachvollzug' der von ihr angemeldeten Ansprüche und just damit ihrer Dekonstruktion voraus zu sein, indem sie in den in Anspruch genommenen Wissenschaftsfortschritt flieht in den Bestreben sich auf keinen Fall einholen zu lassen von den nachlaufenden Lernvorgängen der Masse der Adepten, die sie wie einen Kometenschweif hinter sich her zieht, und schon gar nicht, überholt zu werden von denen, die ihnen hinter ihre Eindrucksmanipulationen kommen, gar, indem sie ihr – oder anderen, denn was kommt darauf schon an, dieser Formation des staatlichen Berufsbeamtentums etwas nachzuweisen, gar in der Erwartung oder Hoffnung, ihre Zustimmung zu erlangen – zeigen können, dass es nicht nötig ist, sich auf die Provokation einzulassen, sich mit ihr ein Wettrennen zu liefern in der von ihr bedeuteten Richtung, so als sei diese automatisch und ohne alle Frage die einzig richtige.

Denn was ist 'Lernen' anderes als Nachahmung, wenn es dabei bleibt? Die Nachahmung erreicht das Nachgeahmte aber bestenfalls im Modus der Kopie eines in ihr nicht Erreichten, nicht das Nachgeahmte selbst, es sei denn auch dies sei schon eine Kopie. 'Erfindung der Zukunft' ist kein technisches Problem und hat keine technische Lösung. Wer behauptet, irgendetwas sei vergangen, lügt. Vor allem um dieser Lüge willen müssen “‘wir jetzt’” (immerfort) “nach vorne sehen”.

 

TheLastRefuge 

In hoc signo vinces? Home of the brave? Vote baby vote.

Anlagen: Ihr paperwork

Das Schreiben ist mit dem ausgewiesenen Datum prognostisch erstellt. Es ist also keine 'Reaktion' auf Ihre eventuellen 'Maßnahmen' gegen mich nach diesem Datum, sondern antizipiert sie, für den Fall... Dem ist nichts hinzuzufügen.

Faktum est. 12. 10. 2011

Die historischen Erfahrungen lehren, dass dort, wo Diener – ‘Dienstleister’ -- sich zu Herren von Monopolen aufwerfen, die Ausübung der ohnehin immer drückenden Herrschafft sich zum Schlimmsten wendet. In dem vorliegenden Fall ist den Betreibern des Systems vollkommen entgangen, dass sie seit 1989 auf Bewährung draußen sind, und seither ständig gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen. Zeit eine Runde Golf ohne Handicap mit ihnen zu spielen und sie einzulochen.

Man darf durchaus optimistisch sein: Dieses System steuert mit Vollgas auf den crash zu. Find ich echt irgendwie absolut total super geil, ey!!

crash

Mal sehen.

Was sagt der große Guru ‘Joschka’ Fischer?

“Dennoch, zum Schluss, die Frage, die Sie sich stellen werden: Was denkt der Fischer? Werden die Europäer es schaffen? Ja oder nein? Antwort: Klar und deutlich: Ja! Warum? Weil die Alternative zu schrecklich ist. Es wird viel Geschrei geben. Das Auto wird furchtbar aussehen. Der Lack zerbeult, zerkratzt, die Windschutzscheibe vermutlich nicht mehr intakt, viel Gezeter und Geschrei aus dem Wageninneren,  zwei Räder über dem Abgrund, knapp vor dem Herzstillstand, aber dann wird das Steuer herumgerissen werden, weil  die Alternative, wenn Sie mal mit zwei Rädern über dem Abgrund sind, die heißt: Vier Räder über dem Abgrund. Die Folgen ergeben sich dann aus der Schwerkraft. Ich denke (!), das wird zunehmend klar….”

Ja, wo ‘denkt’ er denn hin? Was plappert er da? Man halte sich vor Augen: ‘Zwei Räder über dem Abgrund’. Das sind die, mit denen gewöhnlich gesteuert wird.  Oder stellt er sich das  so vor, dass da schon rückwärts gefahren wurde?  Oder hat ‘das Auto’ Allradlenkung? ‘Aber dann wird das Steuer herumgerissen!’  Den Effekt kann man sich vorstellen. Wer da an etwas ‘herumreißt’, der stützt ab. DAS ist es, was sich ‘aus der Schwerkraft’ ergibt! Das gilt auch, wenn das vorgestellte Fahrzeug mit den Hinterrädern über dem Abgrund hängt. Dann ist nämlich keine Bewegung mehr möglich, es sei denn man bemüht komplizierte Hilfskonstrukte, wie die Epizyklen des Almagest des  Ptolemäus, also  ‘Allradantrieb mit mittels eines Differentials einzeln ansteuerbaren Rädern’ usw. Und was hätte das mit der ‘Krise’ zu tun? Und ist die ‘Krisenumwelt’ ein Auto? Wo hat dieser Fahrer seinen ‘Führer-Schein’ gemacht für dieses ‘Auto’? Vielleicht liegt es ja auch an der  ‘Unruh’. Das hatte ich bei meiner Armbanduhr auch mal. Die war noch nicht stoßfest und wasserdicht.

So wie der Redner die Herrschaft über die Steuerung der Metapher verliert, so geht auch der Gedanke von der Strecke und stürzt ab in Blödsinn. Die Entgleisung der Metapher zeigt die Gegenstandslosigkeit des ‘Denkens’, das sich schon ohne Steuerung über dem Abgrund am Lenkrad zu schaffen macht, ohne klare Orientierung und ohne Kenntnis der Folgen dieses Hantierens. Solchem Hantieren entspricht die Fehlprognose, denn da denkt nichts und niemand, und so geht denn alles nur zufällig gut, ohne Zusammenhang mit dem Bewusstsein, dass meint sich ‘Gedanken’ gemacht zu haben. Dabei hat er nur geredet.

Das ist der Vortragende vor einem Kreis von Lenkern des Schicksals ‘der Menschheit’, der diese belehrt! Na dann, guten Flug.

Vortrag vor: Salm-Salm & Partner GmbH, Weltpolitik in der Finanzkrise, Frankfurt am Main, 18. 10. 2011, 14:59 Uhr

Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um.

18. Oktober 2011

 

 

Auschwitz, Blackwater, und Guantanamo,

als formale Organisationen, sind nur Namen für Varianten der formalen Organisation unter anderen. Sie sind Typen ihrer Realisierung, deren Besonderheit nicht das Organisationsprinzip ist, sondern ihr spezifizierter Zweck. Der Unterschied zwischen verschiedenen solcher Organisationen betrifft also nicht die allgemeine Form, formale Organisation, sondern die explizit spezifizierten Zwecke. Die nicht deklarierten Zwecke bzw.  die objektiven sekundären Zweckmässigkeiten, können identisch sein (Beispiel: Eine ‘NGO’ oder ‘Hilfsorganisation’, die Zwecke der innenpolitischen Destabilisierung eines ‘geholfenen’ Landes verfolgt, indem sie ‘der Bevölkerung’ ‘hilft’, während das Land, von der sie ausgeht – vorausgesetzt es ist keine ‘internationale Hilfsorganisation’, dann geht sie vielleicht von einem ‘Bündnis’ aus -- das Land, in dem sie aktiv ist, mittels Handelsstrategien ruiniert und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung untergräbt, um sich der Ressourcen dieses Landes zu bemächtigen.). Diese Bestimmung der formalen Organisation betrifft auch das Verhältnis von ‘Politik’ und ‘Wirtschaft’, ‘privater’ und ‘öffentlicher’ Organisation. ‘Staat’ ist im Zeichen der ‘Privatisierung’ auch nur eine spezifizierte formale Organisation, sozusagen der Knüppel, die Peitsche, die auf den Rücken des Großen Tieres niedersausen, die Form des Damoklesschwertes des über ihm waltenden Verhängnisses der kannibalischen Ordnung.Klassisches Beispiel für die prinzipielle Konvertibilität von ‘Staat’ und ‘Wirtschaft’ ist die East India Trading Company, die Indien bzw. East Asia unter Kontrolle eines Handelsmonopols brachte und dann ‘staatlich’ wurde, als dazu mehr militärische Mittel und Strategien notwendig wurden. Sie ist das Paradigma des Übergangs einer Form der Piraterie und der Freibeuterei in ein organisiertes Bandenverbrechen, das sich endlich zur formalen Organisation des ‘Staates’, zudem des ‘modernen’ weiter ‘entwickelt’, um sich dann der ‘Eierschalen’ wieder zu entledigen um sich zu ‘reprivatisieren’, wobei der ‘Staat’ als ‘Gunmenbande’ bewaffneter Hopliten kostengünstig abgespeckt mitgeführt wird um die Populationen zu disziplinieren – egal ob Homo oder anderes Vieh -- mit dem Unterschied, dass diese ‘Hopliten’ nicht mehr die ‘demokratische Bürgerschaft der Polis’ repräsentieren bzw. sind, sondern aus der Herde der formal (zum Arbeitsmarkt) befreiten Sklaven rekrutiert sind. Derzeit läuft es wieder umgekehrt: Die kriegsbedingten Staatsmonopole werden wieder ‘privatisiert’. Dazu passt dann auch die Privatisierung von Teilen des ‘Sicherheitsapparats und der Gefangenenanstalten aller Art, von denen der Typus der Privatarmee nicht zufällig auf dem Gelände der einstigen Kolonien erprobt werden, auf dem die kolonialen Praktiken der modernen Verwaltung entwickelt wurden, die sich dann auf die Populationen der Ausgangsterritorien rückübertragen ließen indem das ‘positivierte Gesetz’ bzw. die privatisierte Gesetzgebungsmaschine die Handhabe für den Typ der ‘Regierung mittels permanenter Revolution’ abgeben konnte, die als ‘sozialer Wandel’, unablässige ‘Reform’ bzw. Paradigmenwechsel die seitherige Standardform der Restabilisierung der Populationsverwertungspraxis ist, die ständig nach dem Optimum an formaler Organisation sucht, die das Maximum an Ergebnis der Verwertungspraxis der kannibalischen Ordnung gegenüber der Biomasse der Tierart Homo sapiens ergibt. Denn diese ist das einzige Objekt dieser Praxis, der Praxis aller Ökonomie dieses Typs, ob sie das nun ausspricht oder nicht. Denn auch dies, es auszusprechen oder nicht, ist eine Frage der Optimierung, ebenso wie die systematische Überbetonung des Splitters im Augen der Diktatur gegenüber dem Balken im Auge der Demokratie.Das ist also eine zyklische Rückkehr zu der jeweils günstigsten Strategie der Implementation der formalen Organisation. Die Konstante ist die Plutokratie des ursprünglichen Typs, der mithin zwischen (kriegsbedingter) Diktatur und Demokratie, Staat und Wirtschaft, privater und öffentlicher Verwertung der Populationen nach Bedarf und Opportunität der jeweiligen Lage hin und her schwankt, auf der Suche nach dem jeweiligen Optimum. Die ‘failed states’ sind also nichts anderes als Seitentriebe – sozusagen die Punkversionen -- dieser Formschwankungen und Teil des Gesamttheaters dieses globalen Prozesses der Verbreitung der angelsächsischen Form der Bevölkerungsverwertung, die derzeit nach neuen Möglichkeiten der Optimierung sucht. Darin besteht die ‘Krise’, von der so viel geredet wird.Die Privatisierung der kriegsbedingten Staatsmonopole und Wirtschaftskonglomerate sowie die jüngsten Privatisierungswellen sind ein Beleg dafür. An ihnen kann die Strategie der Umgehung und Aushebelung formal zugestandener und verbriefter demokratischer Einflußnahmemöglichkeiten von Seiten der Bevölkerung geradezu studiert werden. Privatisierung ist die Fortsetzung der Politik der totalitären Ordnungen mit anderen Mitteln selbst dort, wo scheinbar gar kein Totalitarismus war.

Dass dies ein Schein ist, kann man sich daran klar machen, dass diese ‘Demokratien’ problemlos ihre Populationen in den Massentod ihrer Kriege zu schicken vermochten, was nur mittels beispielloser Verblendung dieser Bevölkerungen gelingen konnte, die sozusagen als ‘Staatseigentum’ der ‘Eliten’ bzw. plutokratischen Herrenschicht betrachtet wurden, die, das ist das moderne an der Moderne, ihre Kriege nicht mehr selbst führen mussten, sondern von ihren Knechten führen lassen konnten, im Namen von deren angeblicher Freiheit. Das war die erste und beste Lehre aus den Revolutionen in Amerika und Frankreich. Die zweite war der ‘freie Arbeitsmarkt’, der die Herren von der Versorgung der Knechte in Krisenzeiten befreite, da sie nicht mehr Teil ihres investierten Kapitals waren.

Die formale Organisation ist die Allgemeine Form der postmodernen, postsozialen, postgesellschaftlichen Daseinsbedingungen der privatisierten organisierten Gewalt der totalitären privatisierten Form.  Ihre Globalisierung ist eine Frage der Opportunität und der Durchsetzbarkeit sowie der ‘Akzeptanz’, alles letztlich Fragen der Imagepflege und der Public Relations, der Darstellung mittels einer industriell hergestellten Ästhetisierung des Alltags. Funktion und Folgen formaler Organisation sind nur unter dem Gesichtspunkt der Varianten von Bedeutung mit Rücksicht auf funktionale Äquivalenzen.

Ihr gemeinsames Merkmal ist das ihnen zugrunde liegende Modell pluralisierter totalitärer Herrschaft, die sozusagen auswandert aus der staatlichen Form, um der Kritik zu umgehen und den garantierten Grundlagen des Typus der formalen Organisation, die der Staat ist, dem gegenüber die Populationen Einschränkungen durchgesetzt haben, die sich nur aus dem Wege der ‘Privatisierung’ umgehen, außer Kraft setzen und unterlaufen lassen, um dem nachlaufenden Lernprozess der Populationen zuvorzukommen.

Diese Methode erzeugt ein Dynamik, die zur ständigen ‘Reform’, zum Paradigmenwechsel, anders gesagt, zur Übernahme und Weiterentwicklung des Prinzips der permanenten Revolution zwingt, und ist die wirkliche Quelle der ‘sozialen Veränderung’ aller Verhältnisse in Richtung der asozialen und antisozialen, die Zerstörung aller soziokulturellen Strukturen, denen eine Formierung des Individuums entspricht, das lernen muss unter den Bedingungen totaler Anomie zu existieren, gegenüber einem arbeitsteilig gegen es organisierten totalitären Apparat, der es zur absoluten Ohnmacht verurteilt.

Das Resultat als ‘Individualismus’ zu bezeichnen ist angesichts der industriell hergestellten Persönlichkeitsstereotype, genau genommen, angesichts der industriellen Herstellung und Verwertung von Populationen ein Hohn, der nur überboten wird durch den Erfolg, den er bei denen hat, denen das angetan wird, ohne dass es als Missbrauch, Schändung und Vergewaltigung von Kindern erkannt wird, getarnt unter dem Mantel des ‘Sozialisati0nsprozesses’. Noch jede Form der organisierten Gewalt, der sich nichts entgegen gesetzt hat, ist hypertrophiert. Das gilt um so mehr, je mehr es zum Ziel der organisierten Gewalt wird, die ihr Unterworfenen zu domestizieren und sowohl sozial wie seelisch und intellektuell vollständig zu Stalltieren zu machen.

Der von keinem Widerstand mehr gehinderte Apparat der Tierverwertung der Tiergattung Homo sapiens macht dann nicht nur vor nichts mehr Halt, sondern räumt sogar aktiv, mit den Mitteln einer sei im passenden Mix verstaatlichten und zugleich privat und öffentlich kapitalisierten Erziehung und Bildung mögliche Hindernisse ihres unvermeidlich zum Totalzugriff sich ausweitenden Aktion aus, indem sie präventiv vorrückt bis in den Kern der Individuellen Bewusstseins- und Geistes- und Seelenverfassungen der zu Nutztieren heran dressierten Gattungsexemplare.

Es ist bezeichnend, dass díeses Vorrücken im Augenblick zu den frühesten Formen der Selbstorganisation der organisierten Gewalt zurückkehrt, vielleich tauch deswegen, weil die Aufmerksamkeit systematisch auf die ‘staatlichen’ Lösungen (Diktatur) gerichtet ist, und deshalb die privatisierten Formen die Aufmerksamkeit eines in retrograder Amnesie versunkenen kollektiven Bewusstseinsverfassung recht gut zu unterlaufen vermögen. Sie erscheinen als ‘neu’, und können daher als Lösungen technischer oder ‘struktureller’ Probleme, bzw. als ‘Optimierungen’ auftreten. Ihr totalitaristischer Charakter kann sich zunächst in der Pluralisierung und der sich unbefangen als ‘betriebsbedingt’ rechtfertigenden Geheimhaltung der Praktiken für Außenstehende verbergen. Es bedarf der ausdrücklichen Betrachtung der Funktion und der Folgen dieser Reformierung der organisierten Gewalt in der Erscheinungsform der Privatisierung der ‘Staatsmonopole’, die auch nichts anderes waren als funktionale Äquivalente des aktuellen Betriebes.

Im Prinzip greift diese Re-Formierung auf die Mischformen des aus dem Feudalismus emergierenden Übergangs zum Industriekapitalismus zurück und rekonfiguriert sich als globaler Industrie- und Finanzkapitalismus mittels einer organisatorisch pluralisierten Form, die wenig wählerisch ist, was die Nutzung aller Möglichkeiten der stets weitergehend divergierenden assymetrischen Akkumulation, der Lasten auf der einen Seite, und der ‘benefits’ auf der anderen betrifft, und sich den ‘lag’ zunutze macht, der die Beute zunächst einzubringen ermöglicht im Schatten der noch unerkannten Konfiguration – die mittels der entsprechenden ‘Fortschrittsrhetorik‘, der ‘Paradigmenwechselrhetorik‘, der ‘Innovations- und Reformrhetorik vorbereitet und auch ‘wissenschaftlich’ bzw. ‘akademisch’ begleitet wird, um den Widerstand auszuräumen und zu entwaffnen, der sich erst neu formieren muss angesichts der neuen rhetorischen Erfindungen, die sich der Betrachtung zu entziehen versuchen durch fleißige te4rminologische Neuschöpfungen und Neologismen, Leerformeln, denen die kritische Betrachtung zunächst ihre hinter verschlossenen Türen betriebene Praxis und damit ihre praktische Bedeutung nicht ansehen kann, so dass erst auf die Erfahrung damit gewartet werden muss, also just in einem Zeitfenster, das der Akkumulation, der Einbringung der Beute dient -- um dann einen taktischen Rückzug antritt um die Gewinne zu konsolidieren.

Dem Mechanismus entspricht der Wechsel zwischen eher ‘rechten’ und eher ‘linken’ ‘Regierungen. Die ersteren organisieren und sichern den Vorstoß, die zweiten besorgen die Konsolidierung und schaffen die Voraussetzungen für den nächsten Vorstoß. Das ist der Sinn von ‘Innovation’ und ‘Fortschritt’: Plus ca change, plus c’est la meme chose. So gesehen wird das globale Territorium derzeit mit einem Gefüge vernetzter Raubritterburgen, Festungen und (Akro-)Poleis überzogen: Den postmodernen, postsozialen und postgesellschaftlichen, postsoziokulturellen Großformen der Verwertung der Nutztiermasse der Tierart Homo sapiens. Nicht zuletzt die Usurpation des Begriffs, der Vokabel ‘Kultur’ durch die Organisation ist ein Hinweis darauf, dass erkannt ist, dass die Bedeutung sozusagen ‘vakant’ ist, denn ‘Draußen’ ist die Weide, der Dschungel, die Wüste, das Jagdgelände, das Worüber der organisierten Verfügung.

Es geht also nicht darum ‘die Demokratie zurück zu erobern’. Indem man sich darauf einigt, verkennt man, mangels historischer Kenntnis, welche Funktion die formale Organisation ‘Demokratie’ hatte und hat im Gefüge der kannibalischen Ordnung, von der sie nur eine Variante bildet in der Folge der Formen der ‘Hochkultur’, von denen sie zu Recht eine zu sein beanspruchen darf, wenn nur das, was unter diesem Titel die Geschichte der Großformen des Daseins des Homo sapiens tatsächlich beeindruckend ‘beherrscht’ richtig verstanden wird, als die Variationsbreite der Formen der kannibalischen Ordnung, innerhalb derer die Worte ‘Hochkultur’ und ‘Demokratie’ Formeln der Eigenpropaganda sind, die einen verschachtelten und diversifizierten Komplex von Praktiken zusammenfassend bezeichnen bzw. avisieren, mittels derer sich diese Form der Nutztierverwertung der Tiergattung Homo sapiens erhält. Denn was heißt hier, angesichts der äußersten Radikalisierung dieser Zwecksetzung noch ‘politische Ökonomie’, oder deren ‘Kritik’? Anders gesagt: Was heißt dies anders als der methodologischen Anweisung entsprechend der Entwicklung zu folgen, die die Radikalisierung der ‘Realabstraktionen’ längst hat faktisch werden lassen, indem man sie der Reflexion zuführt und entsprechend charakterisiert. Karl Marx sprach mit der bürgerlichen Selbstgerechtigkeit und dem bürgerlichen Selbstbewusstsein in dessen eigener Sprache um darauf hinzuweisen, wo der Irrtum, die Illusion in der ‘Theorie’ situiert ist. Deshalb sprach er von ‘Arbeit’, Geld, Ökonomie, einem anthropologischen Grundbegriff und den Strukturbegriffen, die eine ‘Gesellschaft’ und deren ‘soziales Leben’ noch charakterisieren konnten. Das ist das Verfahren der ‘immanenten Kritik’. In dieser Sprache, die auf die Haltung reagiert, die Adam Smith nicht in seiner systemtheoretischen Untersuchung über den Ursprung des Reichtums der Nationen, sondern in seiner ‘Theory of Moral Sentiments’ dargestellt hat, die er selbst für seine für ihn jedenfalls wichtigere und bedeutsamere Arbeit hielt, lässt sich auf die Verhältnisse, die das zwanzigste Jahrhundert durchgesetzt und konsolidiert hat, nicht mehr sprechen und auf eine Überlegung, die das darin dargestellte bürgerliche Selbstverständnis anspricht, wird niemand mehr eine Antwort erhalten, die auf die Sachverhalte eingeht, um die es dabei gehen müsste. Indem die Radikalisierung der formalen Organisation und ihrer Zwecksetzungen aber weiter ’entwickelt wird’, über die Bestialitäten des zwanzigsten Jahrhunderts hinaus, indem die Geländegewinne dieser Brutalitäten konsolidiert werden um auf dieser Grundlage auch eine Radikalisierung der Zwecksetzungen durchzusetzen, die ‘Gesellschaft’, ‘Soziales’ und ‘Kultur’, die soziokulturellen Grundlagen des Daseins hinter sich lassen, indem sie, was dazu geeignet erscheint kapitalisieren und ‘den Rest’ liquidieren, zusammen mit dem soziokulturellen Konzept des ‘Menschen’, das liquidiert wird zugunsten eines undifferenziert auf ‘Leben’ aufsetzenden Verständnisses des Daseins als ‘Homo sapiens’, einer biologischen Klassifikation, verwandelt sich das derart ‘verwissenschaftlichte’ Dasein in eine Biomasse einer Tierart, des Homo sapiens, und zutage tritt die einzige Zwecksetzung der kannibalischen Ordnung jenseits ihrer ‘Sublimierungen’, die Biomasse der als Nutztierherde bewirtschafteten Tierart Homo sapiens, als des alleinigen Objekts und Zwecks der ‘Ökonomie’, die mithin Bewirtschaftung dieser Biomasse ist durch diejenigen Bestien, die sich aus Jägern zu Guten Hirten und dann zu den Führern in Politik und Wirtschaft gewandelt haben, während Wissenschaft und Verwaltung die Hütehunde geben.

Die jeweilige Entwicklung der kannibalischen Ordnung besteht in derjenigen Modernisierung, die ihre Sublimierung zu ‘Hochkultur’ und dann konsequent ‘Demokratie’ ist, anders gesagt, in einer ästhetischen Veranstaltung der Verblendung des Betriebs gegen die mögliche Reflexion mit den Mitteln der systematischen ‘flächendeckenden’ und ‘nachhaltigen’ Verordnung eines (optimistischen) Weltbildes, das die öffentliche Propaganda in Erziehung und Bildung, ‘Massenmedien’ und Wissenschaft als Industrieprodukt herstellt, um mittels dieser Formen der Organisation des intergenerationellen Verhältnisses – das zum Verhältnis zwischen dem Löwen und dem Lamm wird, mittels dessen die Löwen die Hyänen beauftragen damit, den neu geborenen Lämmern der von ihnen betreuten Herde die Einsicht in die unvermeidliche Notwendigkeit einer Ordnung einsichtig zu machen, bei denen die Lämmer die Nahrung der Löwen und der Hyänen ‘darstellen’ – das Industrieprodukt, das Massenprodukt des dressierten Gattungsexemplars herstellt, das sich dadurch auszeichnet, dass es sich entlang des Narzissmus der kleinsten Differenzen (wir erinnern uns: Der Quantensprung!) auf seinen ‘Individualismus’ so viel zugute hält, dass es einer Propaganda Glauben schenkt, die ihm diesen ‘Individualismus’, überhaupt aber vor allem ‘Individualität’, ‘Individuierung’ bescheinigt als das für sein Dasein geltende Charakteristikum, und dabei die Anomie übersieht, die die Gleichunmittelbarkeit aller atomisierten Existenzen zur absoluten und totalitären Verwaltung als Ganzer übersieht, die diese Individuierung vereitelt und alle Individualität annihiliert zu einer bloßen Illusion, einem Wahn, also just zu dem, was dieses Individuum als ‘sein Bewusstsein’ nur noch erlebt, unterhalb von Erfahrung und Urteil, während es bewusstlos akzeptiert, dass sein Selbst zugunsten eines totalitären Modells der durch die Verwaltungstechnik monopolisierten Interpretation seines ‘Verhaltens’ vollkommen diesseits dessen bleibt, was die Verwaltung an dessen Stelle durch ihre ‘Interpretation’ diesem Selbst, seinen Motiven, als denen einer möglichen Handlung, substituiert.

Der organisierte Totalitarismus steckt also gar nicht erst in den Typen der formalen Organisation, als bloßen Formen, Einschränkungen der Handlungsermächtigung, rechtlichen Rahmen etc., sondern schon in den als ‘Wissenschaft’ vorab universalisierten und zugleich auf dem Wege des Sprechenlernens bereits in das Unbewusste versenkten totalitären ‘wissenschaftlichen’ Ideologien, die den Menschen, das soziokulturelle Konzept, das ihm erst, richtig verstanden, Menschenrechte auch zuordnen könnte, schon vorab liquidieren um an seiner Stelle ein biologisch definiertes Nutztier zu substituieren.

Damit aber macht sich die Realität des wirklichen Totalitarismus unsichtbar, indem er sich in die unbewussten Grundlagen der industriell hergestellten Bewusstseinsverfassungen selbst versenkt, damit aber sich der immer unvermeidlich der sprachlichen Mittel bedürftigen Reflexion entzieht, anders gesagt, indem er das Subjekt des Urteils derart kontaminiert mit Ingredienzien seiner eigenen Form, dass dieses sozusagen ‘vergiftet’ ist von Momenten des Objekts von Reflexion und Urteil, das in deren ‘Instanzen’ derart eingewandert ist, dass beides zwar formal möglich bleibt, aber ohnmächtig ist angesichts des Skotoms, das sich nicht ‘sichtbar’ machen lässt, während es den ‘Blick’ auf den Gegenstand und seine wirkliche Verfassung verstellt.

So erscheint das Objekt als ‘natürlich’, ‘notwendig’ und unalterierbar nicht-kontingent, und zwar deshalb, weil dem auf Erleben reduzierten Subjekt von Reflexion, Erfahrung und Urteil seine Konstitutionsgeschichte entgeht, ebenso wie deren Grundlagen und die (unbewussten) Grundlagen seiner Bewusstseinsverfassung, die ein Industrieprodukt ist, ein Dressurprodukt aus einer Politik der Massentierhaltung an der als Verwertungsobjekt einem betriebswirtschaftlichen Kalkül unterworfenen Tiergattung, von denen es ein Exemplar ist, das grundsätzlich der Verwertungsmöglichkeit zugeführt wird, bei freibleibender faktischer Verwertung. Denn das ist die andere Seite der Implementation des Verwertungskalküls: Die systematische Entkoppelung – oder ‘lose Koppelung’ – der aufeinander folgenden Phasen von Produktion, (Innen-)Ausstattung und möglicher Verwertung von der Wiege bis zur Bahre, um Traditionalisten verständlich zu bleiben.

Wer über politische ‘Alternativen’ nachgedacht zu haben beansprucht und darauf andere Ansprüche, etwa auf ‘politische Führung’ aufsetzen will, ohne den – mit kontingenten Mitteln, also auch anders möglichen – beschriebenen Zusammenhang ins Auge gefasst zu haben, wird damit enden, für Gefolgschaften ‘Verbesserungen’ materieller Art (mehr Kindergeld, bessere Bildung, mehr Einkommen für die Benachteiligten, Ganztagsschulen, ungenießbares Schulessen vom ‘caterer’, mehr Kindergärten usw.) zu ‘fordern’ und damit vor allem alle die gnadenlos ans Schlachtermesser zu liefern, deren ‘Interessen’ er/sie damit zu verteidigen und sogar zu artikulieren meint. er verlangt die Verbesserung der Methoden des Viehtriebs durch die Gatter zum Schlachthof, die Verbesserung der Tierhaltungsmethoden und die Polsterung der Gatter.

Das aber läuft auf die Partizipation an der Verwertung der Herde hinaus, auf die Bewerbung bei den Bestien um die Stelle des Hütehundes oder des Geiers, auf die Bewerbung um ‘Partizipation’. Die Erfahrung mit diesem Typus liegt hinreichend vor. Das ist also ‘naiv’ nicht mehr möglich. es muss als Absicht, als Motiv, als Intention zugerechnet werden, auch wenn es gänzlich unbewusst geschieht. Denn Verantwortlichkeit im Verhältnis der Generationen ist unbedingt zuzurechnen dort wo der Anspruch der sachlichen Zuständigkeit gestellt wird und wo auf diese Weise ‘Positionen’ zugeteilt werden an als im soziokulturellen Sinne ‘Erwachsene’ einer jeweils lebenden Generation.

Denn angesichts der Folgen gibt es keine Ausreden oder Entschuldigungen, so wenig wie Nachlässe für das Fehlen des zuvor Nachzuweisenden und an den Folgen zu Verantwortenden. Führung ist gleichbedeutend mit der Übernahme von Verantwortung für das angemessene und richtige Verständnis und die angemessene Ausübung der Gestaltung des intergenerationellen Verhältnisses, die als soziokulturell tragende Aufgaben ausschließlich von denen übernommen können, die diese Aufgabe wirklich, als die wirklich Erwachsenen einer Generation ausüben und zu einem soziokulturell verantwortbaren Ausgang führen können. Der bloße, gewöhnlich an dem Maß der Aggression als solcher erkennbare Anspruch auf die Positionen ist weder genügend noch verantwortbar.

Indem er simuliert was gefordert ist von dem Verhältnis her um dessen Gestaltung es hier geht, ist er bereits als das Motiv des geplanten organisierten Verbrechens erkennbar und muss so bewertet werden. Und es ist nicht zuletzt die Aufgabe der verantwortlichen Gestaltung dieser soziokulturell unverzichtbaren Beziehung zwischen den Generationen, dafür zu sorgen, dass die in die soziokulturellen Verhältnisse Eingewiesenen imstande sind, die Scharlatane, die Betrüger, die Banditen zu erkennen, die sich unter die Bewerber mischen um Ansprüche durchzusetzen, die nicht vereinbar sind mit der verantwortlichen Wahrnehmung der Aufgabe der Gestaltung des intergenerationellen Verhältnisses, von deren Angemessenheit das mögliche Leben, die Möglichkeit der Menschwerdung in jeder Generation erneut abhängen.

So wie es aussieht, wird ‘man‘ das im Augenblick kaum glauben, wo alle nur noch von Geld reden, und es keine Verbesserung geben zu können scheint, die nicht von Geld abhängt. Die Gefangenschaft in diesem magischen Zirkel ist indessen selbst eine Form der Suggestion, die darauf abzielt, jedenfalls aber bewirkt, dass der Glaube zur Gewissheit wird, dass keine ernst zu nehmende Veränderung der Umstände der Daseinsbewältigung gedacht werden könne oder praktisch möglich sei.

Das aber wäre gleichbedeutend mit der der Vorzeichnung des Weges in die Katastrophe, und konditionierte die Tragödie einer Hochkultur, die sich nicht nur nicht von der Bestie Homo sapiens, dem Predator in der Maske des Guten Hirten – man kann sich fragen, was daran eigentlich die ‘Maskierung’ ist -- zu befreien vermag, sondern dessen Herrschaft ‘verewigt’, sofern ‘ewig’ hier einen Sinn macht, indem sie als im Prinzip unveränderlich und damit ‘alternativenlos’ erscheint, zudem unter dem säkularisierten Theologoumenon einer Theodizee der besten aller möglichen Welten, die, in eine Anthropodizee umgedeutet, der Faktizität der Herrschaft der Bestie die ausdrücklich gemachte Legitimation ihrer ausschließlichen Geltung überbaut, indem sie sie in einer Natur fundiert, die ansonsten den zur Verwertung prädestinierten Gattungsexemplaren im Namen des Fortschritts und der Flexibilität des Menschen wiederum dreist vorenthalten wird, mit dem Argument, der Mensch habe keine bestimmte ‘Natur’, damit alles legitimiert werden kann, was die Verwertungsabsicht mit ihm anstellen zu dürfen meint. 20. 10. 2011

Verlängert man die derzeit absehbare ‘Entwicklung’, das sich im Ernst nur als Naturprodukt einer Verlängerung des autokannibalischen Selbstverhältnisses des Lebens zu sich selbst auf dem ‘Niveau’ der ‘menschlichen Gesellschaft’ verstehen lässt, dann ergibt sich als möglicher Endzustand eine große Masse debilitierter Gattungsexemplare, denen man beibringt unter ihrer Freiheit etwa von der Art einer ausreichenden Partizipation an der Konsumgesellschaft verstehen, was immer ihnen sonst zugemutet wird, und eine kleinere Anzahl von für den Betrieb und seine Aufrechterhaltung ausgesprochen nützlich eingestuften und entsprechend privilegierten Individuen, die ansonsten orientiert sind wie die, die im Wesentlichen Kisten oder andere Gegenstände von A nach B bewegen. Darüber eine kleine Gruppe von Entscheidern, Machern und Vermögenseigentümern, die vor allem verfügen. Und ‘in between’ die Hütehunde und Clowns, Wesire und Ratgeber, die Gladiatoren und Stuntmen, die Hofkamarilla und andere Parasiten, die für alle möglichen Formen von Zerstreuung sorgen.

Das ist sicher keine erschöpfende Beschreibung. Aber sie ist im Wesentlichen richtig und hinreichend in der hier interessierenden Hinsicht: Der ausdrücklich herangezüchtete soziale Autismus dieser Geistesverfassungen, die im Wesentlichen die aller sein wird, insofern sie (potentielle) Mitglieder der formalen Organisation auf Zeit sind oder unbedingt werden wollen, damit aber zu asozialem und antisozialem Verhalten geradezu gezwungen sind, weil alles Vorrang hat, was diese Orientierung an der formalen Organisation und ihren bedarfsentsprechend ausgewechselten Zwecksetzungen betrifft, also einen ‘Heliotropismus’ gegenüber der absoluten Übermacht der organisierten Gewalt erzwingt, dem alle sonstigen Strukturen der soziokulturellen Welt und der lebensweltlichen ‘Kommunikation’ geopfert werden, mitsamt ihren vorerst noch nicht in ihrer Bedeutung für das Dasein erkannten ‘latenten Funktionen’, die ihnen eignen und die nicht durch formale Organisation substituiert werden können, zumal angesichts der Kurzfristigkeit der wechselnden Zugehörigkeiten.

Die Kapitalisierung der sozialen und kommunikativen Strukturen wird ihre Surrogate nicht wirklich substitutiv wirksam werden lassen, so wenig wie die Kapitalisierung der Familie und der Erziehung, kurz: Des gesamten intergenerationellen Verhältnisses mittels den entstehenden bürokratischen Substituten, die diese soziokulturellen Funktionen plündern, substituiert werden können. Was angesichts dieser Prognose aus alledem wird, ist indessen noch nicht absehbar. Was sich abzeichnet ist eine beispiellose Verödung des Lebens der Individuen, die in einer jenseits der formalen Organisation sich ausbreitenden Eiswüste sozialer Anomie existieren werden, und tendenziell zu ebensolchen Konsumartikeln und Accessoirs werden wie Kühlschränke oder Personal Computer und Automobile, während die Biomasse der Gattungsexemplare sich unter dem Gesetz der subjektiven Grenznutzenlehre sich im Einzelnen einer immer weiter gehenden, im umgekehrten Verhältnis zu ihrer zunehmenden Menge stehenden Entwertung gegenübersehen, ein Vorgang, der auch die Rekrutierung von Individuen für die Zwecksetzungen der formalen Organisation betrifft, also auch ihren ‘Tauschwert’ auf dem ‘freien Arbeitsmarkt’, dem Inbegriff der Unfreiheit unter dem Totalitarismus des Diktats über dem Dasein, das er ist. 21. 10. 2011

Es wird sich zeigen, ob nicht auch die weichgespülten Diktatoren, die im Schafspelz der Demokratie auftreten, und den Diktatoren, die sich in der Ideologie des Freien Marktes und des Freien Unternehmertums verstecken, eines Tages das droht, was Diktatoren zu Recht erleben oder nicht erleben, indem sie den Preis bezahlen, den sie unablässig und ungestraft den ihnen und ihren Machenschaften Ausgelieferten meinen als natürliches Verhängnis ihres Daseins zumuten zu dürfen, und dass dieser Preis ihr Leben ist und das aller Ihresgleichen. Der Kopfschuss ist dabei nur das funktionale Äquivalent der Gehirnwäsche, die den zu Nutztieren Abgerichteten Gattungsexemplare als ‘Erziehung’, ‘Sozialisation’ und ‘Bildung’ angetan wird, und die den aufgenommenen Kredit, die die Herren bei ihnen aufgenommen haben, einfordert, indem sie heimzahlt, was einzufordern ist. Wer dies für die Aussicht auf ein zu verhinderndes Desaster hält, ist darauf hinzuweisen, welches Desaster sich ereignen wird, wenn diese Beendigung der Herrschaft der Predatoren in ‘Menschengestalt’ über eine Herden von Schlachttieren in der Gestalt des Homo sapiens nicht gelingt.

Denn dies ist je ersichtlich in Vorbereitung, und es nutzt dazu das Tier Homo sapiens und das, was von ihm bleibt, wenn seine Triebverfassung umgelenkt wird auf solche ‘Werte’ wie ‘Geld’, Automobile und Mobiltelefone. Allerdings ist eine Biomasse, die sich in ihrem trägen triebgesteuerten Verhalten auf den geringsten Grad von empfundener Unlust in einem Freigehege einrichten, das ihre kostengünstigste Verwertung ermöglicht, und in dem dabei resultierenden Erleben ihr Bewusstsein und ihre Freiheit erkennen zu können meint, indem sie jede Anstrengung vermeidet, sich zu einem Urteil über das über ihr waltende Verhängnis zu erheben, kaum anders zu beurteilen als dass man ihr bescheinigt, dass es ihr noch immer zu gut geht, als dass sie sich zu derjenigen Grenzreaktion zu emanzipieren imstande wären, die ihre Vernunft wäre, als Fähigkeit zu Urteil und Selbstbegrenzung. Die Generation ‘Burger’ wird kaum mehr zustande bringen als einen Aufstand, dessen einziges Ziel die Vergrößerung ihrer Tagesrationen sein kann. Warum sollte man nicht der Ansicht sein, dass sie das Schicksal, das ihre Trägheit, ihre hebephrene Feigheit und der kompensatorische Größenwahn ihnen bereiten wird, all die kalkulierten Blödheiten, zu denen sie sich ermutigt fühlen dürfen von ihren Guten Hirten und seinen Hütehunden auch redlich verdient haben: ‘Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.’

“A nation of slaves is always prepared to applaud the
clemency of their master, who,  in the abuse of absolute
power, does not proceed to the last extremes of injustice and
oppression.”

(Es ist Sache des Gebildeten, zu wissen, wo sich dieses Urteil findet. Er/sie muss sich das also nicht sagen lassen.)

Wo dies aber nicht stattfindet, tritt wieder Natur ein, nunmehr als der Limes, der dem uferlosen Fortgang des Verhängnisses wie der Trägheit mittels der Schweigsamkeit der keiner Rhetorik und keiner Ausrede zugänglichen thermodynamischen Gesetze begrenzen wird wo Vernunft dies erkennbar nicht zu bewerkstelligen vermag, eine Vernunft, die ihrerseits freizusprechen ist von der Verantwortung für ein ihr attestiertes Versagen, mangels Existenz.

Bisher war nirgendwo seitdem der Homo sapiens die Schwell zur Hochkultur überschritten hat, ein Neuanfang, sondern bestenfalls Reorganisation auf der Grundlage jeweils ‘neuer’, ausgewechselter funktionaler Äquivalente. Der Übergang von der Herrschaft einer Aristokratie oder eines Autokraten zu einer ‘Demokratie’ (und zurück), zur Herrschaft der einstigen Diener des Autokraten, ist nur eine Neugestaltung der Fassade und der Inneneinrichtungen, deren neuestes Feature die ‘Privatisierung’ ist, die auch noch diese Form unterläuft, weil sie dem Zweck nicht länger optimal dient, damit im Übrigen nur auf bereits aus dem Imperium Romanum und aus dem ihm folgenden Feudalismus und seiner letzten Phase bekannte Formen, den ‘Kameralismus’ – in ‘Deutschland’ sogar auf die kleinstaatliche Ausprägung -- zurückgreift, die am Ausgangs- bzw. Übergangspunkt zwischen Feudalismus und Kapitalismus sich formierende Gestalt der kannibalischen Ordnung zurückgreift, um sie dem industriellen System und dessen ausschließlichen Zweck zu assimilieren: Der globalen, betriebswirtschaftlich kalkulierten Verwertung der Biomasse der Nutztierherde der Tierart Homo sapiens. Dabei ist unschwer zu sehen, dass die Sicht des kaufmännischen Taschenrechners auf die Welt, die als ‘Globalisierung’ betrieben wird, den Verhältnisses, die die dieser ‘Sicht’ entsprechende Praxis erzeugt und in der sie resultiert, nicht gewachsen sein wird. Dieser Umstand bezeichnet den Weg in die Katastrophe des machtpolitischen Denkens, das im Zweifel den Wirtschaftskrieg gegen die Population in den Krieg ohne weiteren Zusatz umwandelt. Wer jetzt keine Furcht empfindet, ist tollkühn, nicht tapfer und auch nicht realistisch. 22. 10. 2011

 

Anmerkung: Die Einschätzung der ‘Tiere’ seit Descartes, und der Umgang mit ihnen sind eine Metapher für den wirklichen Umgang der organisierten Gewalt mit den Herden der Tiergattung Homo sapiens. Daran kann eine seit Descartes’ Erklärung, die Tiere seien Automaten, nur als zivilisatorischer Abstieg zu betrachtende ‘Entwicklung’ abgelesen werden. In jedem Fall ist die Massentierhaltung ein Indikator für die Realität der Praxis der Politik, die der Umgang mit der Tierart Homo sapiens ist.